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Der #1 SPIEGEL-Bestseller. Das Buch der Stunde, das uns Hoffnung macht.
Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.
»Abenteuerlich und ergreifend.« Stern
»Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle
Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.
John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht?
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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John Ironmongers Roman beginnt mit einem Wal, der an der Küste des kleinen englischen Dorfes St. Piran gestrandet ist. Der Fremde Joe Haak, ehemals Analyst in einer Londoner Bank, ist zufällig zur Stelle, um das Tier zu retten – und bleibt im Dorf hängen. Was zunächst wie ein entdeckungsfreudiges, warmherziges Dorfdreieck wirkt, entwickelt sich zu einer spannenden Geschichte über globale Vernetzung, Katastrophen und die Frage, wie wir auf Daten und Prognosen reagieren.
Joe hat seinen Job verloren, weil ein von ihm genutztes Modell – ein komplexer Algorithmus – den Zusammenbruch der Weltwirtschaft vorhergesagt hat. Das Dorf wird zur Kulisse einer globalen Krise: Lieferketten brechen zusammen, Menschen beginnen zu zweifeln, ob technologische Vorhersagen wirklich verlässlich sind oder ob der menschliche Instinkt nicht ebenso wichtig bleibt.
Besonders spannend wirkt der Roman heute, wo wir in vielen Lebensbereichen bereits stark auf Algorithmen und künstliche Intelligenz vertrauen – von Börsenprognosen über medizinische Diagnosen bis hin zu Entscheidungshilfen im Alltag. Ironmonger zeigt uns eine doppelte Perspektive: die Faszination für präzise Datenmodelle und gleichzeitig die Gefahr, wenn wir blind auf sie setzen, ohne ihre Grenzen zu verstehen.
„Der Wal und das Ende der Welt“ ist eine berührende, kluge und zeitlose Mischung aus menschlicher Verbundenheit und gesellschaftlicher Reflexion. Ein Buch, das nicht nur von einem Wal handelt, sondern davon, wie wir mit Unsicherheit leben – und welche Rolle Technologie dabei spielt.
Bewertung
5/5
15.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Retrospektiv eine Prophezeiung...?
Wenn man bedenkt, dass dieses Buch 2015 erschien und eine Blaupause der Jahre ab 2020 war, dann wird einem schon anders...
Schön geschrieben, die Menschlichkeit ins Zentrum gestellt.
Sehr empfehlenswert einschließlich des Nachworts.
Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog
aus Damme
5/5
01.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eindrucksvolle Geschichte, die nachwirkt
denken. Das Bild ist so einfach und doch wirkungsvoll. Auf einem orangen Hintergrund schwebt der Wal quasi an einem vorbei, denn er verbindet den Klappentext auf der Rückseite mit dem Cover auf der Vorderseite des Buches. Das ganze wird durch einen edlen Rahmen ergänzt, der sich hinter dem Wal erstreckt. Bei dem Buch konnte ich einfach nicht nein sagen.
Der Wal und das Ende der Welt von John Ironmonger erschien im S. Fischer Verlag. Das Buch hat jetzt gute fünf Jahre auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) verbracht, bis ich es nun im Rahmen von #12für2025 gelesen habe. Die Geschichte dreht sich, wie könnte es anders sein um einen Wal, der vor dem Örtchen St. Piran gesichtet wurde und strandet. Außerdem spielt Joe, ein junger Mann aus London eine nicht unerhebliche Rolle. Er wird ebenfalls in St. Piran an den Strand gespült und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Es geht um das Ende der Welt, um den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und wie wir in die Zukunft blicken können.
„In dem Dorf St. Piran erzählt man sich noch immer von dem Tag, als der nackte Mann am Strand angespült wurde.“
Damit startet eine eindrucksvolle Geschichte, die noch Tage lang in mir nachklingt. Wenn man St. Piran auf der Landkarte sucht, findet man kein kleines Fischerdorf an Cornwalls Küste, sondern eine frühchristliche Stätte an der Perran Bay. Was für mich persönliche eine passende Kulisse ist. So ist St. Piran zwar ein fiktiver Ort für die erzählte Zeit, hat aber geografisch einen festen Anker in Cornwall.
Wie schon erwähnt strandet Joe mehr oder weniger unfreiwillig in St. Piran und wird von der Dorfgemeinschaft direkt aufgenommen. An dieser Stelle möchte ich gar nicht alle aufzählen, die an der Geschichte beteiligt sind. Ein paar Namen erfährst du, wenn du den Klappentext liest, den Rest beim Lesen selbst. Ich möchte nur den Pastor und den pensionierten Arzt des Ortes erwähnen, da die zwei eine ganz besondere Beziehung zu Joe aufbauen.
Die Erzählung selbst springt ein wenig in der Zeit. So erlebe ich die Gegenwart, in der Joe in St. Piran ist und sich in der Gemeinschaft einbringt. Ich darf aber auch einen Blick in die Zukunft werfen, wie Generationen später auf den Tag des Wals zurückblicken und davon schwärmen, was Joe für St. Piran getan hat. Diese zwei Blickwinkel fand ich absolut faszinierend. Weil so das Leben des jungen Mannes noch einen ganz anderen Stellenwert bekam. Mit Joe zusammen darf ich aber auch in Tagträume verfallen und erlebe seine Vergangenheit, die ihn erst nach St. Piran geführt haben. Dabei fand ich es spannend ihm beim Programmieren über die Schulter zu schauen. Und so erfuhr ich, zu welchen Aussagen Cassie, sein entwickeltes Programm in der Lage ist.
An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass das Buch im Frühjahr 2019 in Deutschland auf den Markt kam. Also gut ein Jahr vor Corona und dem was der Virus mit grippeähnlichen Symptomen mit der Welt gemacht hat. Dazu habe ich ein Zitat aus dem Buch für dich.
„Und halten Sie es für denkbar, dass die Lieferungen aus irgendwelchen Gründen für eine lange Zeit [eine Woche? Oder zwei Wochen?] unterbrochen werden könnten?“ […] „Das müsste schon etwas Globales sein.“
Als ich diese Zeilen las, musste ich unweigerlich an die leeren Regale denken, wo vorher Nudeln, Mehl und Klopapier gestanden hatten. Hätte ich das Buch direkt im Herbst 2019 gelesen, als ich es gekauft habe, wäre dann dieser Satz genauso eindrucksvoll für mich gewesen, wie nun fünf Jahre später?
Vermutlich nicht, auch wenn ich mich durchaus immer mal wieder gedanklich mit Pandemien beschäftigt habe und wie diese in der heutigen Zeit sich auswirken im Vergleich zur spanischen Grippe. Doch ich möchte hier gar nicht weiter über die Grippe oder Corona schreiben, denn das Buch ist auch unabhängig davon einfach eindrucksvoll.
Die Geschichte ist übrigens in drei Teile gegliedert, die sich mit dem Davor, dem Währenddessen und dem Danach beschäftigen. Auch hier möchte ich mich nicht in Details verlieren, denn das würde dir die Spannung beim Lesen nehmen. Mich hat besonders das 13. und 14. Kapitel beeindruckt, die noch zum ersten Teil der Geschichte gehören, zu dem übrigens auch das Zitat gehört.
Wie oben bereits erwähnt, musste ich bei dem Wal auf dem Cover und im Titel an meinen Großvater denken. Dieser ist Anfang der 50er Jahre mit der Onassis Flotte auf Walfang gewesen und hat dieses in seiner Autobiographie (Von Ording an den Südpol) kurz vor seinem Tod noch niedergeschrieben. Außerdem hängt im Wohnzimmer meines Elternhauses ein Gemälde von einem Wal und einem Fischkutter, dass den Versuch von 1969 zeigt, wo vor St. Peter Ording ein Wal an Gründonnerstag strandete und die heimischen Fischer versucht haben ihn zurück ins tiefe Wasser zu führen. Dieses scheiterte jedoch und so strandete der Wal auf der Sandbank. Die Bilder, die ich aus den Fotoalben von meinem Vater und Großvater kenne hatte ich beim Lesen vor Augen, als die Bewohner von St. Piran mit aller Kraft den Wal zurück ins tiefe Wasser bugsierten.
Möchtest du nun wissen, welches Szenario John Ironmonger in „Der Wal und das Ende der Welt“ gekonnt beschrieben hat? Dann schnappe dir das Buch und tauche ein in eine eindrucksvolle Geschichte. Verfolge Joes Ambitionen in St. Piran und leide mit ihm bei seinen Tagträumen. Fühle die ganz besondere Gemeinschaft der Dorfbewohner und bange mit ihnen zusammen um das Leben. Die Geschichte lädt zum Nachdenken ein und macht Hoffnung darauf, dass die Menschheit noch nicht gänzlich verloren ist. Ich habe das Buch einfach nur verschlungen und konnte mir die Szenerie sehr gut vorstellen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und wenn du noch mehr von John Ironmonger lesen bzw. hören möchtest dann kann ich die auch Der Eisbär und die Hoffnung auf Morgen ans Herz legen. Die Geschichte ist übrigens im gleichen Dorf in Cornwall verortet, was es irgendwie noch liebeswerter macht.
Bewertung
Book Circle Community
5/5
13.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Appell an die Menschlichkeit
Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt. Die Personen sind so sympathisch und lebendig beschrieben und das Geschehene so realistisch, dass ich das Buch und ihre Personen darin gar nicht mehr verlassen wollte. Die Geschichte berührt nicht nur das Herz, sondern auch den Verstand. Die Geschichte zeigt, dass wir darauf angewiesen sind, einander zu vertrauen, zusammmenzuhalten und zu hoffen. Durch die vielen weisen Sprüche wirkt das Buch wärmend und durch die Gestalt des Wales hat die Geschichte auf eine feine Art etwas faszinierendes, vielleicht sogar ein klein wenig mystisches. Am Ende des Buches begegnen wir wieder dem Wal, in einer wunderbaren Funktion. Unglaublich schönes und rührendes Ende.
Das Buch hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, weshalb ich es nur weiterempfehlen kann!
Peter
5/5
24.12.2024
eBook (ePUB 3)
Spannende Story und glaubhafte Charakteren
Mir hat das Buch gut gefallen und kann es sehr empfehlen. Es trifft meines Erachtens sehr gut den aktuellen Zeitgeist mit Ängsten und Sorgen, obwohl immer wieder der Optimismus durchdrückt und einen den guten Glauben an die Menschheit und die Menschlichkeit nicht verlässt. Die Charaktere sind interessant und handeln glaubhaft, was für ein stimmiges Bild sorgt. Für mich war dieses Buch eine erfrischende Abwechslung.
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5/5
30.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Großartig
Am Anfang des Buches hatte ich so meine Zweifel, weil irgendwie fand ich den Schreibstil komisch und ich habe so ,,stolpernd” gelesen. Aber nach ein paar Seiten bin ich in das Buch reingekommen und es hat sich wirklich gut lesen lassen. Man konnte sich alles gut vorstellen und was ich liebe (ich bin kein großer Fan von Großstädten) ist, dass das Ganze in einem kleinen Dorf namens St. Piran gespielt hat und das Setting am Meer und generell das Dorf war ein Wohlfühlort. Alle Charaktere waren sympathisch, außer Polly, sie war ein bisschen verwirrend, denn in einem Moment was sie nett und im anderen dann nicht mehr so. Wegen Corona konnte man sich in das Geschehnis sehr gut hineinversetzen und auch in die Lage der Menschen. Die meisten Dorfbewohner wurden bei Namen genannt, was mich dann verwirrt hat, weil ich manchmal nicht wusste, wer wer ist (erst als ich das Buch zu Ende gelesen habe, habe ich ein Personenverzeichnis hinten entdeckt). Die Geschichte ist sehr originell und so spannend gestaltet, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Auch wenn die Inhaltsangabe hinten im Buch nicht so vielversprechend klingt, ist das Buch richtig, richtig gut und ich empfehle es wirklich zu lesen!
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5/5
01.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Als Fiktion während der Corona-Pandemie...
Als Fiktion während der Corona-Pandemie plötzlich zu einem Teil unserer Wirklichkeit wurde. Ein großartiger Roman darüber, wie alles mit allem zusammenhängt und was das Wichtigste im Kampf gegen die Krise ist: die Menschlichkeit.
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5/5
15.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist einfach nur beeindruckend,...
Dieses Buch ist einfach nur beeindruckend, tiefgründig, weise und nicht zuletzt sehr spannend. Beeindruckt haben mich vor allem die Zusammenhänge, die wir ja zu Teilen auch erleben mussten. Das Ganze sprachlich auch noch so wunderbar aufzubereiten ist eine echt Kunst.
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5/5
10.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein kleines Dorf, ein Wal, eine Epidemie und ein Bankangestellter
Ich frage mich, wie man "Der Wal und das Ende der Welt" ohne die Corona Pandemie lesen und erleben würde. Wahrscheinlich muss ich da einfach mal Cassie fragen.. Ich liebe dieses Buch sehr! Der Butterfly Effekt trifft hier auf die Frage nach Menschlichkeit und Solidarität unter extremen Bedingungen. Vor allem der zeitweilige Perspektivwechsel im Zeilen-Tackt aber auch der positive Aufschwung haben mir besonders gut gefallen. Sehr empfehlenswert für Fans von David Mitchell oder Matt Haig's Mitternachtsbibilothek. Für mich persönlich so einer der besten Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
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5/5
28.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
In Anbetracht der Pandemie ein...
In Anbetracht der Pandemie ein "hellsichtiges" Buch, fesselnd und zum Nachdenken anregend, mit einer Prise Romantik, Spiritualität und einem wohltuenden Ausblick zum Positiven hin.
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