KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
Gebraucht - 44%

Frau im Mond Roman | SPIEGEL-Bestseller! - Eine tragikomische Familiengeschichte zwischen Kanada und dem Nahen Osten

78
44% sparen

14,40 € 26,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.04.2025

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,8/14,9/4,3 cm

Gewicht

610 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001335480

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Glasklar, einnehmend erzählt, manchmal verspielt und überraschend, aber stets ohne Pathos, ohne Schwere. Pierre Jarawans Roman ›Frau im Mond‹ ist ein Ereignis.« ("Bayern 2")
»Eine kluge, kühne, ja überwältigende Menschheitserzählung.« ("Münchner Feuilleton")
»Ein ausschweifend, süffig und mit unterschnittenem Witz erzählter kosmopolitischer Familienroman.« ("Deutschlandfunk - Büchermarkt")
»Pierre Jarawan verknüpft in seinem Roman geschickt Motive und Geschichten zu einem fesselnden Gesamtbild: ein großes, literarisches Abenteuer.« ("Abendzeitung")
»Wie Pierre Jaravan (...) eine vielschichtige, feinsinnige und bei aller Tragik auch leichte Geschichte gestrickt hat, ist einfach grandios.« ("SWR Kultur")
»Pierre Jarawan gelingt mit ›Frau im Mond‹ ein lebhafter Roman über Familie und Herkunft, indem er den Spuren seiner Figuren von Kanada aus in den Libanon und nach Armenien folgt.« ("Berliner Zeitung")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.04.2025

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,8/14,9/4,3 cm

Gewicht

610 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001335480

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Hedemannstraße 14
10969 Berlin
DE

Email: info@piper.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • V

    aus München

    5/5

    14.10.2025

    Diverse

    Familiengeschichte mit historischem Hintergrund

    Ein bewegender Roman mit aktuellem Thema. Der Libanon landet nur ab und an in den Schlagzeilen und steht meistens im Schatten anderer Konflikte, trotzdem hat das Land eine sehr bewegte Geschichte, die bis in die heutige Zeit andauert - eines der bekanntesten aktuellen Ereignisse ist sicherlich die große Explosion im Hafen von Beirut von 2020, die weite Teile der Stadt in Trümmer gelegt hat. Auch um dieses Ereignis geht es in dem Buch, zudem um den namensgebenden Abschuss einer Rakete im Jahr 1966. Diese Ereignisse werden gekonnt mit der Geschichte der Familie el Shami verwoben, die ebenso bewegt ist wie die des Landes, von dem aus sie nach Kanada ausgewandert sind. Ein gutes, unterhaltsames Buch für alle, die sich für die Historie dieser Region interessieren.

  • Bewertung

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    bewegend

    fesselnd und emotional. Konnte nicht aufhören weiter zu lesen. Kann es nur weiter empfehlen, habe es in wenigen Tagen beendet und hätte mir gewünscht, dass es mehr Seiten hat. ...

  • soulcritique

    5/5

    20.06.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine Familiensaga um Raumschifffahrt, Wurzeln und verlorene Erinnerungen

    Dieses Hörbuch ist etwas besonders, und ich beginne dieses Mal nicht mit einer Inhaltsangabe, sondern gleich mittendrin. Normalerweise lese und höre ich gerne Krimis, Thriller und historische Romane. Manchmal wage ich den Schritt aus meiner Komfortzone, so auch in diesem Fall. Das Cover von "Die Frau im Mond" zieht mich magisch an. Es ist farbenfroh und zeigt eine Frau in ihrer Seitenansicht. Im Laufe des Hörbuchs erkennt man, dass es sich bei diesem Cover um eine gut durchdachte Collage handelt. Jodi Ahlborn gibt nicht nur der Protagonistin, sondern auch dem Buch die Stimme und lässt den Hörer so in eine vielschichtige Geschichte eintauchen.Die Perspektive wird von Lilit eingenommen, die mit ihrem Opa und ihrer Zwillingsschwester in Kanada lebt. Die Geschehnisse mit ihren Eltern werden im Buch lediglich in einem Nebensatz gestreift. Das vielschichtige, komplexe Haupthema des Buches ist einzigartig und macht das Hörbuch zu etwas Besonderem. Ein Thema sind historische Fakten, die in der Familengeschichte verwoben werden: der Raketenstart der "Lebanese Rocket Society" und der Völkermord an der armenischen Bevölkerung im Jahr 1915. Die Geschichten werden aus der Sicht der Protagonistin erzählt, was mich wirklich berührte. Es zeigt, wie wenig wir über die Weltgeschichte und deren Grausamkeiten wissen. Der Völkermord war mir bereits bewusst, da sich einer meiner Lieblingsbands damit beschäftigt, aber wie heißt es so schön: "Narben, die nicht mir gehören, sind nie so schmerzhaft." Ich möchte an dieser Stelle dem Autor danken, dass er diese Themen angesprochen und uns in die Geschichte von Libanon und Armenien mitgenommen hat. Dieser Aspekt ist Teil der Geschichte: eine Aufarbeitung der eigenen Wurzeln. Das macht dieses Buch besonders und auch komplex. Eine solche Aufarbeitung ist nie einfach. Sie ist verbunden mit Schmerz, Hinterfragen, Wehmut, Respekt und der Erkenntnis, dass es sich immer lohnt zu träumen. Fazit: Ein Hörbuch, das ich sehr schätze. Es ist weder eine klassische Familiensaga noch ein klassischer historischer Roman. Die Geschichte Libanons, Beiruts und Armeniens wird mit cineastischen Bildern erzählt, aus der Sicht der Gegenwart. Mit Witz, Charme und Sprachgewalt. Mit Witz, Charme und einer Sprachgewalt, die es nicht mehr oft gibt. Judi Ahlborn schafft es diese Komplexität mit einer Leichtigkeit zu versetzen.

  • Buchbesprechung

    aus Bad Kissingen

    5/5

    19.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich und inhaltlich etwas Besonderes

    REZENSION – „Auch wenn mir immer noch nicht klar war, wie sich ein Jahrhundert, drei Generationen, zwei Städte auf zwei Kontinenten, ein Raketenprojekt und eine Revolution in einer Geschichte unterbringen lassen sollen“, lässt der Autor seine junge Protagonistin Lilit el Shami zweifeln, aus ihrer vielschichtige Familiengeschichte einen Dokumentarfilm machen zu können. Doch trotz der Komplexität des umfassenden Materials schafft es der deutsche Schriftsteller Pierre Jarawan (40) jedenfalls in seinem im April beim Berlin Verlag veröffentlichten Roman „Frau im Mond“ auf erstaunliche Weise, uns von der Suche der jungen kanadischen Filmemacherin nach den libanesischen Wurzeln ihrer Familie auf lockere und trotz mancher tragischer Geschehnisse auch auf humorvolle Art zu erzählen. Die inzwischen erwachsenen Zwillingsschwestern Lilit und Lina el Shami sind nach dem frühen Tod ihrer Eltern liebevoll umsorgt bei ihrem libanesisch-stämmigen Großvater Maroun in Montreal aufgewachsen. Eines Tages finden sie eine jahrzehntealte Postkarte ihrer längst verstorbenen Großmutter Anoush, die sie nie kennengelernt haben. Darauf ist ein Liebesgruß an den damals jungen Maroun zu lesen mit dem für die Zwillinge unverständlichen Hinweis auf eine „Frau im Mond“. Erst jetzt als Erwachsene werden sich die beiden jungen Kanadierinnen ihrer libanesischen Wurzeln bewusst und beginnen, angeregt durch diese Karte, Fragen nach der Großmutter und ihrer eigenen fremdländischen Herkunft zu stellen. „Wir Kinder der dritten Generation waren behaglich in unsere Leben hineingeschlüpft und so behütet darin, dass wir uns nicht gemeint fühlten, wenn von Rassenmischung die Rede war oder von drohender Überfremdung.“ Warum wissen die Zwillinge nichts über das Leben ihrer Großmutter im Libanon? Warum haben die Eltern nichts über die Großeltern erzählt? Was hat es mit der Begeisterung des heute 100-jährigen Großvater für Raketen auf sich? Wie haben sich die Großeltern überhaupt kennengelernt? Da der inzwischen leicht dement gewordene Maroun seiner Enkelin nur unzureichend Auskunft geben kann, reist Lilit im Juli 2020 kurzerhand in das Land ihrer Vorfahren und macht sich in Beirut auf Spurensuche. Bei ihrer Recherche dringt Lilit tief in die Geschichte des von den Osmanen in den Jahren 1915/1916 begangenen Völkermords an den knapp zwei Millionen Armeniern ein, deren Überlebende – wie Großmutter Anoush als kleines Kind – im Libanon Zuflucht fanden und seitdem ebenso wie ihre Nachkommen unter dem Trauma des Geschehens leiden. Gleichzeitig erfährt Lilit von den hoffnungsvollen Versuchen des Libanons in den 1960er Jahren, mit Hilfe der Lebanese Rocket Society zeitgleich mit der Sowjetunion und den USA das All zu erobern. Tatsächlich gelang dies am 4. August 1966 mit dem achten Raketenstart, weshalb man im Libanon schon davon träumte, in naher Zukunft einen eigenen Mann zum Mond schicken zu können. „Wenn wir an den Nahen Osten denken, denken wir selten an Fortschritt, Selbstbestimmtheit oder überschwängliche Träume“, wird Jarawan im Interview zitiert. „Mich hat die Idee einer Geschichte fasziniert, die die ständige Opfererzählung über den Libanon nicht wiederholt, sondern von starken Figuren lebt, die unterschiedliche Träume verfolgen.“ Die literarische Umsetzung dieser Idee ist ihm in „Frau im Mond“ ausgezeichnet gelungen. „Ein Erzähler, so sagt man, ist jemand, der von anderswo kommt, der auf dem Dorfplatz diejenigen versammelt, die den Ort nie verlassen haben und die durch ihn andere Berge, andere Monde, andere Geheimnisse und Gesichter sehen können“, heißt es im Roman. Pierre Jarawan, in Jordanien geborener Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter, ist zweifellos ein großartiger Erzähler. Er verknüpft sehr geschickt eine durch historische Ereignisse gebrochene Familiengeschichte mit dem Auf und Ab der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Libanon. Dies alles schildert er in einer lockeren, bildhaften Sprache – gelegentlich auch zu ausgeschmückt und in Einzelheiten sich verlierend, fast dem Stil alter orientalischer Erzählungen ähnlich. Darunter mag der dramaturgische Spannungsbogen etwas leiden, andererseits lockert gerade dieses leicht wirkende Plaudern eines Geschichtenerzählers den Roman auf und macht ihn leicht lesbar. „Frau im Mond“ ist trotz des lockeren Plaudertons eine durchaus anspruchsvolle, vielschichtige Erzählung über die Suche nach familiärer Identität, über schicksalsbedingten Verlust und generationenübergreifenden Schmerz sowie anhaltender Sehnsucht nach Erfüllung eines Lebenstraums. Es ist eine in Teilen historisch informative, überwiegend aber durchaus unterhaltsame, in jedem Fall aber in Stil und Inhalt ungewöhnliche Geschichte, die den Roman „Frau im Mond“ literarisch zu etwas Besonderem und lesenswert macht.

  • bedard

    5/5

    09.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Spuren der Großeltern…

    Auf den Spuren der Großeltern Die Zwillingsschwestern Lilit und Lina el Shami sind bei ihrem Großvater Maroun in Montreal, Kanada, aufgewachsen. Ihre Großmutter haben sie nie kennengelernt. Eine alte Postkarte weckt jedoch Lilits Interesse, und sie beginnt, sich für die Geschichte ihrer Familie zu interessieren. Anders als ihre Schwester hat sie die Freiheit, in den Libanon zu reisen und sich intensiv mit den Spuren ihrer Vorfahren auseinanderzusetzen. Wie schon in seinem sehr lesenswerten Debütroman „Am Ende bleiben die Zedern“ erzählt Pierre Jarawan eine Geschichte, in der Bürgerkrieg und Flucht eine wichtige, aber nicht alles bestimmende Rolle spielen. Neben den tragischen Ereignissen, die auch in diesem Roman viel Raum bekommen, geht es auch um Hoffnung, Zuneigung und Verbundenheit. Positiv herauszuheben ist dabei die wenig bekannte Lebanese Rocket Society, die bereits 1966 eine Weltraumrakete zündete – im krassen Gegensatz zu der furchtbaren Explosion im Hafengebiet von Beirut genau 54 Jahre später. Gelegentlich etwas weitschweifig erzählt, ist der Roman passend in drei Stufen gegliedert, wie die Zündstufen einer Rakete, und die Kapitel folgen einem Countdown von fünfzig abwärts. Allerdings wird die Geschichte nicht strikt chronologisch erzählt, sondern in Zeitsprüngen, was etwas Aufmerksamkeit erfordert – insbesondere, wenn die Geschichte des Libanons noch relativ unbekannt ist. Der dritte Roman des Autors zeichnet sich dadurch aus, dass den Lesenden ein Bild des Libanons und seiner Menschen vermittelt wird, das über die Kriegsberichterstattung in den Medien hinausgeht. Lesenswert!

Kundinnen und Kunden meinen

5

35

4

33

3

8

2

2

1

0

Bewertungen (78)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Antje Haensel

    Antje Haensel

    OSIANDER Böblingen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    01.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründig und sehr berührend

    Ein Roman wie ein Mosaik: verschiedene Handlungsstränge und Zeitebenen verwoben zu einem beeindruckenden Gesamtbild. Lilit und Lina el Shami wachsen in der dritten Generation libanesischer Einwanderer in Montreal auf. Aufgezogen werden sie vor allem von ihrem Großvater Maroun – ihre Großmutter Anoush haben sie nie kennengelernt. Jetzt, da sich die beiden jungen Frauen um ihren alternden Großvater kümmern und dieser beginnt, seine Lebensgeschichte zu erzählen, will Lilit mehr über ihre Großmutter erfahren. Sie reist nach Beirut und taucht ein in die Geschichte des Landes: in die Erinnerung an das goldene Zeitalter, den Bürgerkrieg und den Völkermord an den Armeniern 1915/16. Sie denkt darüber nach, einen Dokumentarfilm über die Geschichte ihrer Familie zu drehen und fragt sich „wie sich ein Jahrhundert, drei Generationen, zwei Städte auf zwei Kontinenten, ein Raketenprojekt und eine Revolution in einer Geschichte unterbringen lassen“. Pierre Jarawan hat genau das auf 496 Seiten geschafft. Für mich ist „Frau im Mond“ eine Perle, mein absolutes Highlight in diesem Jahr! Unglaublich informativ, tiefgründig und sehr berührend.
  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Suchen und Finden der eigenen Wurzeln

    Mit diesem Buch haltet Ihr ein Meisterwerk der Erzählkunst in der Hand! Das kann ich schon mal mit Bestimmtheit verraten. Pierre Jarawan präsentiert uns hier eine Geschichte, die so verwoben, so genial verknüpft mit wahren Begebenheiten, voller Tragik und Verlust, dennoch unterschnitten mit feinsinnigem Humor, sich zu einem farbenfrohen, fliegenden Teppich der Hoffnung entwickelt. Lilit und Lina, Zwillingsschwestern, aufgewachsen beim Großvater, stoßen auf eine kryptische Postkarte ihrer längst verstorbenen Großmutter. Sie beschließen ihre Familiengeschichte aufzurollen, die Wurzeln der Anfänge zu finden, die in einem Waisenhaus im Libanon liegen. Ihnen wird schnell klar, dass ihre Familiengeschichte nicht zu jenen gehört, die sich fast bis zum Urknall zurückverfolgen lassen. Die wenigen Anhaltspunkte die sie haben, veranlasst Lilit sich auf die Reise in ein unbekanntes Land zu begeben, um das Rätsel ihrer Herkunft zu klären. Der Autor betreibt dabei literarische Mengenlehre, bündelt geschickt Ereignisse und Geschichten, um sie am Ende zu einem großen Ganzen werden zu lassen. Ihr werdet Euch wundern und staunen, wie sich ein Jahrhundert, drei Generationen, zwei Städte auf zwei verschiedenen Kontinenten, ein Stummfilm, der grauenvolle Genozid an den Armeniern, ein Raketenprojekt und eine Revolution miteinander verbinden und final noch mit einer gigantischen, welterschütternden Explosion abschließen lässt. Das Füllhorn an Informationen und auch das fröhliche Springen zwischen den Kapiteln und Zeitebenen, bedingt eine gewisse Aufmerksamkeit und ich empfehle dieses Werk langsam zu genießen. Keine Lektüre für mal eben zwischendurch. P. Jarawan beweist, dass er ein großer Geschichtenerzähler ist, einen wundervollen märchenhaften Schreibstil beherrscht und es versteht, aus seinen Worten Bilder erwachsen zu lassen. Ein Buch das berührt, traurig macht und einen doch zutiefst zufrieden zurücklässt. Opulent!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Stummfilm als roter Faden durch die Familiengeschichte!

    Lilith el Shami ist Filmemacherin und auf der Suche nach den Wurzeln ihrer Familie im Libanon. Ihre Familie lebt seit drei Generationen in Montreal. Der Schlüssel für ihre Suche sind die Erzählungen ihres Großvaters, den sie dafür immer wieder in seinem Altersheim besucht. Er wanderte als Kind mit seinen Eltern in den 1920er Jahren aus dem Libanon nach Kanada aus, um in Montreal eine neue Heimat zu finden. Als Professor der Physik kehrte er in den 60er Jahren für einige Zeit nach Beirut zurück, wo er als Wissenschaftler beste Bedingungen für seine Forschung vorfand und vor allem wissensdurstige Studenten. Ganz anders erlebt Lilith diese Stadt, als sie sie im Sommer 2020 besucht, um nach den fast verblassten Spuren ihrer armenischen Großmutter zu suchen. Pierre Jarawan entwickelt in diesem Mehrgenerationenroman einen ungeheuren erzählerischen Sog, webt mit großer Virtuosität und Präzision einen Erinnerungsteppich aus Geschichte und Gegenwart, an dessen Entstehen der Leser mit jedem Faden und jeder Faser teilnimmt. Dieser Roman gehört jetzt zu meinen 10 Lieblingsbüchern! Und Pierre Jarawan ist jetzt schon meine Neuentdeckung des Jahres! Das Hörbuch ist im übrigen ganz wunderbar gesprochen von Jodie Ahlborn.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Strubl

    Dagmar Strubl

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    19.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Geschichte wie ein farbenfroher orientalischer Teppich

    Ja, und genau so ein kunstvoll geknüpfter Teppich spielt eine tragende Rolle in dieser fünf Generationen umfassenden Familiengeschichte. Es ist die Geschichte einer Spurensuche, einer Suche nach Familiengeheimnissen und nach der eigenen Herkunft. Aber halt - da ist dann auch noch diesen Raketenprojekt, das in den 60er Jahren von libanesischen Wissenschaftlern vorangetrieben wurde... Wie dies alles zusammengeht, ist schlichtweg großartig erzählt! Poetisch, humorvoll, spannend - so dass ich nach der letzten Zeile gar nicht mehr aus der Geschichte auftauchen wollte...
  • Zum Bewerterprofil von Elke Hawlicek

    Elke Hawlicek

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderschön verwebte, bunte Geschichte

    Mühelos verwebt Pierre Jarawan verschiedene Fäden der Literatur. Ich stelle mir einen violetten Faden für die aufregende und zugleich berührende Familiengeschichte zwischen Kanada und dem Libanon vor. Einen gelb aufblitzenden Faden für die skurilen Fakten, wie Raketenstarts im Libanon. Grüne und blaue Fäden für Lilit, Lina und ihren Großvater. Und natürlich der roten Faden, die wunderschöne Sprache, die diese Geschichte lebendig werden lässt. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und jede Seite beim Lesen genossen. Mitfühlend, schmunzelnd, gebannt und immer wieder voller Freude über diese tolle Lektüre.

Unsere Meinungen

Bewertungen (10)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond
  • Produktbild: Frau im Mond