Produktbild: Bis die Sonne scheint

Bis die Sonne scheint

Aus der Reihe detebe
179

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,9/11,2/1,7 cm

Gewicht

216 g

Farbe

Elfenbein / Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24849-4

Beschreibung

Rezension

»Christian Schünemann erzählt die Geschichte seines Aufwachsens und seiner charmant-chaotischen Familie in einem kurzweiligen und nachdenklichen deutschen Roman.«
»Ein Wechselbad der Gefühle, ein heiterer Roman über ein fatales Scheitern – das muss man erst mal hinkriegen!«
»Kurzweilig und liebenswu¨rdig.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,9/11,2/1,7 cm

Gewicht

216 g

Farbe

Elfenbein / Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24849-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine (fast) wahre Geschichte

    „Alles war ganz anders, aber genauso war‘s“ – dieser Satz könnte kaum treffender beschreiben, wie Christian Schünemann eine Zeit heraufbeschwört, die längst vergangen ist. Wir befinden uns im Jahr 1983. Der 14-jährige Daniel ist die Hauptfigur – eine literarische Version des Autors selbst. Für mich, damals selbst 14, waren beim Lesen immer wieder diese kleinen Erinnerungsblitze da: „Dallas“ im Fernsehen, die Klänge von Rondo Veneziano, das Schreibmaschinengeklapper im Nebenzimmer, die Avon-Beraterin an der Haustür. All diese scheinbar nebensächlichen Details schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort zuhause fühlt. Daniel wächst in einer sechsköpfigen Familie auf. Zufällig belauscht er ein Gespräch seiner Eltern – und begreift, dass das Fundament ihres Lebens wankt. Finanzielle Sorgen, drohende Insolvenz. Doch statt zu verzweifeln, setzt sich die Familie ins Auto und fährt „ins Blaue“ – ein Versuch, dem Schrecken und der bedrückenden Realität für einen Moment zu entfliehen, wie ein Vogelstrauß, der den Kopf in den Sand steckt. Der Autor erzählt nicht nur Daniels (subjektive) Geschichte, sondern verwebt sie mit den Erlebnissen der Großeltern. Kapitelweise fließen Episoden aus deren Leben ein und machen spürbar, wie sehr die Erfahrungen der vorherigen Generationen die Eltern geprägt haben. So wird der Roman zu einem vielschichtigen Familienporträt, in dem Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen. Die Stärke des Buches liegt in seiner feinen Beobachtungsgabe. Es sind oft die kleinen Dinge, die hängen bleiben: tropfende Decken im Bungalow, abplatzende Mauerkronen, die typischen Geräusche und Marken jener Jahre. All das macht den Roman nicht nur zu einer Geschichte über eine Familie in der Krise, sondern auch zu einer Zeitreise – mit all der Wärme, Nostalgie und leisen Melancholie, die Erinnerungen mit sich bringen. Ein leiser, aber berührender Roman darüber, was (oder wer) eine (reale) Familie zusammenhält – und wie man manchmal einfach losfahren muss, um nicht unterzugehen.

  • Nele33

    5/5

    01.07.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Buch mit Längen,Hörbuch TOP

    Eine Reise in die Vergangenheit, genauer gesagt in die 80-iger Jahre, in denen auch ich aufgewachsen bin. Genau dorthin hat mich der Autor Christian Schünemann mit seinem Buch "Bis die Sonne scheint" entführt. Er erzählt die Geschichte der Familie Hormann in Westberlin aus der Sicht des jüngsten Sohnes Daniel. Er steht kurz vor der Konfirmation und hat auch ziemlich genaue Vorstellungen über seine Kleidung und die Feier für diesen besonderen Tag. Doch dem gegenüber steht die finanzielle Situation der Familie Hormann, sie sind pleite und dies nicht erst seit kurzem. Nachdem ihre Selbständigkeit gescheitert ist, leben sie jedoch weiter auf großem Fuß, machen teuren Urlaub. Doch irgendwann muss auch diese Seifenblase zerplatzen. Der Autor lässt mich als Leserin durch Rückblenden bis in die frühe Nachkriegszeit mit auf die Ursachensuche für das Verhalten von Daniels gehen. Christian Schünemann mir bisher von seinen Kriminalromanen bekannt, überzeugt mich mit seinem biografischen Roman mit fiktiven Elementen in gleichem Maße, wenn nicht sogar noch mehr. Die 80-iger Jahre werden ganz hervorragend beschrieben und haben mich teilweise in meine Zeit als Teenager zurückversetzt. Ich habe sowohl das Buch gelesen und im Anschluss das Hörbuch gehört und muss ganz klar sagen, dass mich das Hörbuch durch den grandiosen Sprecher wesentlich mehr berührt hat.

  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    25.06.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine Zeitreise in die 1980er Jahre

    Das Hörbuch „Bis die Sonne scheint“ von dem in Berlin lebenden Autor Christian Schünemann wird von Markus Meyer gesprochen. Die Handlung beginnt 1983 in Norddeutschland in der Nähe von Bremen. Der 14-jährige Daniel Hormann freut sich auf seine bevorstehende Konfirmation und träumt von einem Samtsakko. Allerdings hat seine Mutter bereits die Feier ordentlich zusammengestrichen und ihm wird klar, dass seine Konfirmation deutlich kleiner ausfallen wird, als die seiner drei älteren Geschwister. Seine Eltern Marlene und Siegfried sind Pleite, haben sich verkalkuliert, das Haus müsste dringend renoviert werden und dennoch leben sie über ihre Verhältnisse, um den Schein zu wahren. Der Erzählweise von Christian Schünemann ist angenehm ruhig und Markus Meyer trifft hier genau die passenden Töne. Es gelingt ihm gut die Atmosphäre der 1980er Jahre einzufangen und ich fühlte mich direkt zeitlich zurückversetzt. Bei mir kamen viele Erinnerungen aus dieser Zeit hoch. Das Familienleben der Hormanns wird authentisch aus der Sicht von Daniel geschildert. Seinen Unmut über das Verhalten seiner Eltern konnte ich gut nachvollziehen. Ihnen ist es wichtig den Schein zu wahren und Daniel muss zurückstecken. Zwischendurch gibt es Kapitel aus der Vergangenheit anderer Familienmitglieder. Diese Rückblenden machen deutlich aus was für unterschiedlichen Familien Marlene und Siegfried kommen und wie sie zu den Menschen, die sie sind, geworden sind. In dem Nachwort berichtet der Autor, dass er sich durch die Briefe seiner Mutter an seine Tante zu diesem Roman inspirieren ließ und seine Familiengeschichte als Grundlage diente. Die Ereignisse sind wie eine Reise in die 1980er Jahre, an der ich gerne teilgenommen habe.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    25.05.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Tolle Zeitreise in die 80er

    Dieser Roman ist eine Zeitreise in meine Jugend, mit vielen Parallelen, so dass sich beim Hören viele Déjà-vu Momente einstellten. Nostalgie pur, ich habe sie wirklich genossen. Der Protagonist Daniel steht kurz vor seiner Konfirmation. Es ist das Jahr 1983, die Familie wohnt in einem schönen und großen Haus im Bremer Umland. Daniels drei ältere Geschwister (es trennen sie nur wenige Jahre voneinander) leben auch noch Zuhause. Bislang ging es der Familie gut. Doch dann ändert sich die Situation und Daniel spürt die Konsequenzen. Sein Konfirmations-Outfit steht in Frage, die Feierlichkeiten sollen reduziert werden und die Teilnahme am Schulaustausch mit Frankreich wird gestrichen. In Rückblenden wird die Familiengeschichte erzählt. Angefangen vom Leben seiner Großeltern, bis hin zu den Anfängen der Ehe seiner Eltern. Daniels Eltern haben schon viele berufliche Situationen durchlebt. Beständigkeit ist nicht ihre Tugend, was dann wohl auch dazu geführt hat, dass die finanzielle Situation nun eskaliert ist. Die Veränderungen die nun auf die Familie zukommen, sind gravierend. Daniel erzählt die Geschichte aus seiner Sicht und es macht großen Spaß, dieser zu folgen. Ein tolles Hörbuch. Zwar brauchte es einige Kapitel bis mir die Sprecherstimme gefiel, doch abschließend kann ich sagen, eine gute Wahl. Der Roman spiegelt den Zeitgeist der 80er Jahre perfekt wider. Mehr geht nicht. Genauso war das Leben. Ich, Jahrgang 1967 und aufgewachsen im Bundesland Bremen, weiß wovon ich spreche. Die unterschiedlichen Zeitebenen bereichern den Roman und auch in der Hörbuchfassung kann man der Handlung sehr gut folgen. So beginnen die 1983er Kapitel immer mit französischen Schlagwörtern und deren deutscher Übersetzung. Eine amüsante Idee und der frankophilen Affinität Daniels geschuldet. Für mich ist dieser Roman der erste von Christian Schünemann und es wird definitiv nicht der einzige bleiben. Dieser moderne, flüssige und frische Schreibstil treffen genau meinen Geschmack. Das Nachwort, vermutlich vom Autor selbst gesprochen, birgt nochmal einige Überraschungen. Aber hier will ich nicht zu viel verraten. Abschließend ist zu erwähnen, dass diese Familiengeschichte für viele Familien steht und somit absolut authentisch ist. Die 6 ½ Stunden Spieldauer waren viel zu schnell vorbei. Daumen hoch für diesen lesens- und hörenswerten Roman.

  • Luise

    aus Luckenwalde

    5/5

    24.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendige Familiensaga „Bis…

    Lebendige Familiensaga „Bis die Sonne scheint“ von Christian Schünemann erzählt aus der Perspektive des jüngsten Sohnes eine bewegte Familiengeschichte. Zugleich ist es eine Reise durch die Generationen, in der ich mich selbst wiederfand und viel Vertrautes entdeckte. Die Handlung springt zwar zeitlich hin und her, doch dank der überschaubaren Figurenzahl bleibt der Lesefluss angenehm. Auffällig ist, wie in jeder Epoche Probleme verborgen werden – nach innen wie außen, denn der Schein muss stets gewahrt bleiben. Besonders faszinierend war Daniels Perspektive: Er beobachtet viel, urteilt wenig. Der Schreibstil ist klar und anschaulich, die jeweilige Zeit wird durch Mode, Filme und Sprache lebendig eingefangen. Das Generationenübergreifende hat mir besonders gefallen – man sieht hautnah, wie falsche Entscheidungen noch Jahre später nachhallen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nicole Krauß

    Nicole Krauß

    Thalia Karlsruhe-Mühlburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der schöne Schein

    Eine Familiengeschichte aus den 1980 er Jahren, erzählt aus der Perspektive von Daniel dem jüngeren Sohn. Die Familie hat hohe Ansprüche, alle Kinder gehen aufs Gymnasium, Bildung ist ein wichtiger Bestandteil der Familienphilosophie. Als Daniel den Austauschbesuch seines französischen Gastschülers erwidern will und dies aus finanziellen Gründen schwierig ist, kommt die heile Welt der Familie so richtig ins wanken. Die Erzählperspektive ist mit einem herrlich ironischen Blick auf die Dinge und die Familie geschildert.
  • Zum Bewerterprofil von Heike Nießen

    Heike Nießen

    Thalia Mayersche Bergheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zurück in die 80 er

    Herr Friedrich von der Stadtbibliothek Bergheim hat mir dieses Buch empfohlen, und er lag damit genau richtig. Diese wohl teilweise autobiographische Familiengeschichte aus den 1980er Jahren, angesiedelt zwischen großen Ambitionen und dem Scheitern an der Realität, ist leicht und humorvoll erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Moritz Eschbach

    Moritz Eschbach

    Thalia Köln-Kalk – Köln Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wohltuende Familiengeschichte der 80er-Jahre

    Christian Schünemann porträtiert mit autobiografischen Zügen eine norddeutsche Familie der 1980er, die verzweifelt versucht, den gutbürgerlichen Schein zu wahren. Immer wieder werden wir auch in die Vergangenheit entführt und die Geschichte der Großeltern rund um die Kriegszeit erzählt. Trotz der ernsten Themen liest sich "Bis die Sonne scheint" unterhaltsam, locker und macht - nicht zuletzt dank der liebenswürdigen Charaktere - großen Spaß. Selbst ich, der die 80er nie live und in Farbe erlebt hat, bin beim Lesen ein bisschen nostalgisch geworden.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Kühn

    Carola Kühn

    Thalia Schwerin – Schlosspark-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenig Geld, aber Träume bis zum Himmel und zurück

    Es ist das Jahr 1983, und Daniel hofft, seine Konfirmation in einem neuen Sakko begehen zu können. Doch leider sind seine Eltern pleite, und auch sonst läuft vieles schief. Bisher war ein Gang zur Bank für die Hormanns immer ein Fest gewesen. Ihre finanzielle Lage ist desolat, aber das wollen sie nicht wahrhaben. Sie reden sich ihre Situation schön, blenden die bittere Realität weitgehend aus. Der Schein muss stets gewahrt bleiben. Selbst als der Gerichtsvollzieher den Fernseher und das Klavier mit einem Kuckuck versieht, finden die Eltern das nicht schlimm, denn die Zettel sind nicht sichtbar. Hauptsache, niemand kriegt was mit. „Bis die Sonne scheint“ ist Christian Schünemanns ganz persönliche Version seiner bewegten Familiengeschichte, die er aus Briefen seiner Mutter, lokalen Archiven und seiner eigenen Erinnerung rekonstruierte.
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sonnenschein im Leben

    Dieser autobiografische Roman hat beim Lesen viel Spaß gemacht, obwohl nicht immer alles sonnig ist. Als jüngstes Kind der Familie Hormann, in der immer öfter Geld fehlt, geht Daniel trotzdem seinen Weg. Fesselnd erzählt vom Erwachsenwerden, Entscheidungen, die das Familienleben prägen ohne die Sicht von Außen zu trüben. Lesenswert!

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