Produktbild: Das gute Leben

Das gute Leben Roman

78

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5542

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

6667 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104922638

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

5542

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

6667 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104922638

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  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    25.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Annis Leben

    Interessantes hatte ich erhofft; nämlich eine Zeitgeschichte, beginnend in den 60ern in einer Gegend in Deutschlands Süden. Bekommen habe ich eine Lebensgeschichte. Oma Anni, eingewandert aus Rumänien, vererbt Enkelin Chrissy ihr Haus bei Nürnberg. Das geplante Aufräumen wird zu einer Reminiszenz. Beim Durchstöbern lernt Chrissy ihre Oma wirklich kennen. Ihre Mutter, selbst ungewolltes Kind, hat sie dort abgeliefert und ist nach Amerika ausgewandert. Omas Leben ist überwiegend von der Arbeit bei der Firma Quelle bestimmt. Ihr Anfang im erträumten Land war nicht leicht. Recht eigennützig quartiert sie sich beim Bruder ein, staunt, dass er über ihr Auftauchen und darüber, dass sie ihn ausnutzt, nicht begeistert ist. Genauso ärgert sie sich über den aufnahmeunwilligen Onkel. Wovon sollen denn sie und ihr Kind leben, ohne Geld, ohne Einkommen? Nadine Schneider beschreibt Annis Leben ausführlich, detailliert beobachtet, analysiert Gefühle, berichtet ungeschönt. Positive Seiten klingen nur an, werden nicht gewertschätzt. Man sieht eine Anni, die ständig voller Zorn ist, den sie auch weitergibt. Sympathie erweckt keiner der Charaktere des Buches. Ein gutes Leben? Kann man so oder so sehen.

  • Bewertung

    3/5

    20.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Das gute Leben

    Inhalt siehe Klappentext. Ich kannte die Autorin Nadine Schneider bisher nicht, das Titelbild mit den Blättern in verschiedenen Blautönen hat mir gut gefallen. Ich kam schwer in das 304 Seiten umfassende Buch rein. Einmal sind da die Wechsel in der Erzählansicht, man merkt erst im Laufe des jeweiligen Kapitels, mangels Überschrift, wer gerade berichtet, Christina in der Ich-Form oder ihre Großmutter Anni, dann aber in der 3. Person. Christinas Mutter, Annis Tochter Helene kommt immer nur am Rande vor, nicht als Hauptfigur, als sei sie nicht wichtig. Anni fand die Tochter wohl ungelegen, Helene fand ihre eigene Tochter Christina auch unpassend, deshalb hat sie sich nach Amerika abgesetzt und Christina bei Oma Anni gelassen. Dann sind es die endlos langen Sätze, in denen direkte und indirekte Rede und Gedanken einfach ineinander übergehen, Gesprochenes, direkter Austausch mit Erzähltem und Gedachtem gemischt und teilweise noch mehrmals wiederholt in verschiedenen Ausführungen. Das fand ich sehr anstrengend zu lesen und auch nach 1/4 des Buches war ich noch nicht angekommen. Man liest über das Leben der Urgroßmutter in Rumänien, Annis Leben zwischen zwei Ländern, Rumänien und Deutschland, das Leben als Mutter und Arbeiterin bei „der Quelle“, Christinas Erbe von Annis Haus in Nürnberg, Helene wieder nur als Randfigur. Man spürt die Verbindung zwischen Anni und ihrer Enkelin, so wie man die Verbindung zwischen Anni und Helene sowie Helene und Christina vermisst. Das Buch konnte mich nicht begeistern oder überzeugen, den Schreibstil fand ich anstrengend, der Inhalt war das einfache Leben von Anni, die es so mag, wie es ist, es zwar besser hatte als ihre Mutter, aber sich zu viele Gedanken über zu viele Dinge machte. 2,5 bis 3 Sterne, mehr ist diesmal nicht drin.

  • Sylvia B.

    aus Fredersdorf-Vogelsdorf

    3/5

    26.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Erinnerungen an Anni...

    Das gute Leben von Nadine Schneider Den Leser erwartet ein facettenreicher Roman. Dieser soll über das gute Leben berichten. Doch was ist ein gutes Leben und hatte unsere Protagonistin Anni wirklich ein gutes Leben? Voller Erwartung tauche ich in unsere Geschichte ein. Ich lerne Christina kennen. Sie hat vielen Jahre gemeinsam mit ihrer Großmutter Anni verbracht. Das Buch erzählt ihre Geschichte und die von ihrer Großmutter Anni. Anni kommt als junge Frau nach Deutschland. Ihre Mutter bleibt in Rumänien zurück. Anni möchte nicht mehr zurückschauen. Bei ihrem Onkel in Nürnberg findet sie Unterschlupf. Ich tauche in Annis Vergangenheit ein, fühle ihre Angst vor dem Neuanfang in Deutschland. Denn sie ist schwanger und muss nicht nur für sich sorgen. Ihre Tochter Helene lebt seit Jahren in Amerika und hat Anni ihre Tochter Christina anvertraut. Christina erinnert sich an viele Begebenheiten, die sie an Anni erinnern. Da sind die Reisen nach Rumänien, an die Christina mit Schrecken zurück denkt. Erinnerungen an den Quelle- Versand bei dem Anni viele lange Jahre gearbeitet hatte. Und doch wurde sie kurz vor der Rente entlassen... Christina findet in den Unterlagen ihrer Großmutter einen Brief, dass sie wieder in Rumänien leben möchte. Aber sie ist in Deutschland geblieben, hat sich um ihre Enkeltochter gekümmert und doch frage ich mich: War sie glücklich? Hatte sie ein gutes Leben? Christina kann sich nicht aufraffen, etwas im alten geerbten Haus zu tun, denn die Erinnerungen wirken schwer. Erst als ihre Mutter unerwartet zu Besuch kommt, bringt diese etwas Schwung in die Eintönigkeit. Eigentlich eine schöne Geschichte... leider ist diese sehr eintönig und ohne Emotionen erzählt. Unsere Protagonisten wurden nicht zum Leben erweckt. Die Geschichte soll vom Neuanfang und vom Abschied erzählen, sowie von mehreren Generationen. Hier sind nur Erinnerungen an Anni und ihr Leben, tagein, tagaus bis sie starb!

  • Antje Wree

    aus Heidesee

    5/5

    15.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wann ist ein Leben gut?

    Ich hatte das große Glück, Buch und Hörbuch lesen bzw. hören zu dürfen. Beide haben mir gut bis ehr gut gefallen. Inka Löwendorf hat den Text gut gesprochen. Hin und wieder hatte ich kurz ein Problem, die jeweilige Zeit sofort mitzubekommen, da das Buch doch immer wieder in den Zeiten springt, mal erzählt über Anni, die Oma der Ich-Erzählerin, mal wird aus Helenes Sicht berichtet und meist erzählt die Protagonistin Christina. Christina ist die Enkeltochter von Anni und die Tochter von Helene. Alle drei Frauen haben es nicht wirklich leicht und ich hatte den Eindruck, sie machen es sich auch nicht leicht, auch nicht leicht miteinander. Es fallen oft grantige Worte und man geht wenig mitfühlend miteinander um. Hat sie das gute Leben hart gemacht? Anni flieht schwanger in den 60-ziger Jahren aus Rumänien nach Deutschland. Sie lässt dort ihre Mutter zurück und den Vater des ungeborenen Kindes. Sie kommt bei ihrem Bruder kurzzeitig unter, schafft es dann aber selbstständig zu werden und eine Arbeit beim Versandhaus Quelle zu bekommen. Mir hat die Beschreibung der Arbeitsatmosphäre dort gut gefallen und mit welcher Hochachtung Anni von der Chefin Grete Schickedanz berichtet. Annis Tochter Helene wächst zwar relativ behütet, aber nicht wirklich geliebt auf. Helene ist es dann auch nicht möglich, sich adäquat um ihre Tochter Christina zu kümmern. Sie wandert nach Florida aus und lässt ihre Tochter bei der Oma. Anni zieht die Enkelin auf. Nun ist Anni tot und hinterlässt ein Häuschen. Christina soll es erben. Die ganzen Erinnerungen kommen hoch und machen dieses Buch aus. War es nun ein gutes Leben oder eher ein hartes Leben. Es lohnt sich zu lesen und, oder zu hören. Die drei Frauen sind gewachsen mit den jeweiligen Anforderungen an sie. Das gute Leben lässt den Leser nachdenken über das Leben und seinen Sinn und macht Mut, etwas zu wagen.

  • KS

    aus Rems-Murr-Kreis

    5/5

    01.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche

    Christina erbt das Haus ihrer Großmutter Anni. Diese ist als junge Frau aus Rumänien nach Deutschland gekommen. Hier suchte sie ein besseres Leben, wollte der Armut in Rumänien entfliehen. Dafür war Anni bereit, vieles zu tun. Viel zu arbeiten, auf vieles zu verzichten, allein für ihre Tochter zu sorgen. Im Laufe der Geschichte lernt man Anni, ihrer Tochter Helene und ihre Enkelin Christina kennen. Und verstehen. Und teilweise zu bemitleiden. Aber auch zu bewundern. Das Versandhaus Quelle und ihre Arbeit dort war ein Fixpunkt in Annies Leben. Eine Konstante, die lange Jahre für Sicherheit gesorgt hat. Wie sehr die einzelnen Generationen miteinander verbunden sind, wird beim Lesen dieses Romans deutlich. Und wie schnell rückblickend ein ganzes Leben vorbei geht, wurde mir erschreckend deutlich klar. Für mich eine tiefgründige Erzählung, die zum Nachdenken anregt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (78)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Birgit Tewes

    Birgit Tewes

    Thalia Paderborn

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührender Roman

    Dieser Roman hat mich sehr berührt. Der wunderbar ruhige Schreibstil hat mich direkt mitgenommen. Es geht um die junge Anni, die in den 60er Jahren allein und schwanger aus Rumänien nach Deutschland flieht, um dort besser und freier leben zu können. In Nürnberg findet sie Arbeit beim Quelle Versand und zieht erst ihre Tochter Helene und später auch ihre Enkelin Christina alleine groß. Anni, die in ihrer Heimat als recht keck mit losem Mundwerk galt, fühlt sich hier erst allein, wird stiller und auch härter. Sie schafft es, sich und ihrer Familie etwas aufzubauen. Als sie mit 75 plötzlich stirbt, erbt ihre Enkelin ihr kleines Häuschen. Diese kehrt noch einmal dorthin zurück. In der Stille des Hauses erinnert sie sich an ihr gemeinsames Leben. So entfaltet sich in Rückblenden vor dem Leser die Geschichte dieser drei Frauen. Der Ton untereinander ist oftmals rau, fast kalt. Trotzdem spürt man, wie stark die Bindungen und auch die Liebe zueinander sind. Für mich ein beeindruckender Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wunderbarer Schmöker!

    In einer wunderbaren, ruhigen und doch emotionalen, warmherzigen Sprache schreibt Nadine Schneider über das Leben von Anni, der Großmutter, von Christine, die Annis Haus erbt UND in Erinnerungen eintaucht. Eine Frau, die in den 60er Jahren ein selbstbestimmtes Leben führen möchte und deshalb, schwanger, und alleine aus Rumänien flieht und in Deutschland als Packerin bei Quelle eine Arbeit findet. Dass sie eine kleine Tochter hat, hindert sie nicht daran, diese harte Arbeit weiterzuführen und den Kosmos aus Kolleg:innen, (die dann auch Freundinnen wurden) und geliebter Chefin als Lebensmittelpunkt zu empfinden.  Während ihre Tochter Eva in ihrer Jugend nicht schnell genug von dieser selten vorhandenen Mutter unabhängig werden konnte, zog Enkelin Christine bei ihrer Großmutter ein, als Familienersatz. Sie und Anni liebten sich heiß und innig. Dieser leise, liebevolle Roman über eine starke in Frau in einer Zeit, in der das alles andere als angesagt war, liest sich so schön, daß man gar nicht mehr daraus hervorkommen möchte! Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Anett Nestler

    Anett Nestler

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn man sich alles erkämpfen muss!

    Für mich ist dieses Buch ein ganz und gar großartiger Roman, der mich tief berührt und beschäftigt hat. Im Grunde ist eine Art Familiengeschichte, deren Menschen relativ hart und schonungslos miteinander umgehen. Und doch tragen alle eine tief verwurzelte Liebe und Verbundenheit in sich. Alles fängt mit Anni an, die unbedingt nach Deutschland will, für ein besseres Leben. Die Firma Quelle wird ihr Arbeitsleben bestimmen und der Quellekatalog verkörpert alle wünschenswerten Dinge. Ein steter Kampf ums dazugehören. Hart, Herzlich und poetisch.
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Fehling

    Sonja Fehling

    Thalia Bingen – CityCenter

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feine und wunderschön geschriebene Generationengeschichte

    Ich hatte die Ehre, das Buch vorab lesen und eine Rezension für die S. Fischer Verlage schreiben zu dürfen, und bin einfach begeistert. Viele, die ihr Elternhaus ausräumen mussten und mit ihren Erinnerungen konfrontiert wurden, werden sich in diesem Roman wiederfinden. Meine Rezension: »Nadine Schneider verwebt in einer so wunderschönen, feinen Sprache die Lebensgeschichte dreier Frauen zu einem Kunstwerk aus Erinnerungen, das man immer wieder betrachten möchte. Und bei jedem Anschauen entdeckt man ein neues Detail, als würde man selbst durch das Gedächtnis der Erzählerin schlendern. Absolute Leseempfehlung!« Besuchen Sie auch die offizielle Verlagsseite zum Buch: https://www.fischerverlage.de/extra/nadine-schneider-das-gute-leben
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Suchen nach "dem Glück"

    Christina erbt das Haus ihrer Großmutter Anni. Wer war diese Anni, die als junge Frau in den 60er Jahren als Rumäniendeutsche in die Bundesrepublik flüchtete? Die bekannt war wegen ihres kecken Mundwerks und ihrer kleinen Wutanfälle, die in Deutschland sich aber klein machte und ihre Sprache fast verlor? Und dann bei Quelle als einfache Arbeiterin ein neues Leben anfing. In mehreren Rückblicken erzählt Nadine Schneider von drei Frauen (Großmutter Anni, ihre Tochter und ihre Enkeltochter), die alle auf der Suche sind nach dem Glück im Leben. Aber nie irgendwo richtig ankommen können. Es ist ein Porträt einer Familie, die nie miteinander reden und zueinanderfinden konnte. Die sich aber trotz aller Verletzungen doch auch liebte. "Das gute Leben" zeigt Menschen in all ihren Widersprüchlichkeiten. Es ist ein Buch über unerreichbare Träume und unüberwindbare Verletzungen. Aber ebenso über Versöhnung, auch wenn diese vielleicht erst im Erinnern möglich wird.

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