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Produktbild: Buckeye

Buckeye Roman

78

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1252

Erscheinungsdatum

01.07.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

700 (Printausgabe)

Dateigröße

3373 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Thomas Überhoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783843739597

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

1252

Erscheinungsdatum

01.07.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

700 (Printausgabe)

Dateigröße

3373 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Thomas Überhoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783843739597

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  • Bewertung

    5/5

    17.09.2026

    eBook (ePUB)

    Wege, die sich kreuzen

    Der Roman "Buckeye" des Autors Patrick Ryan erzählt die Geschichte von zwei Familien von Anfang der 1940er bis Anfang der 1980er Jahre. Erschienen ist der Roman im Ullstein Buchverlag und wurde von Thomas Überhoff aus dem Amerikanischen übersetzt. Auf dem Cover der deutschen Ausgabe ist ein mächtiger Baum abgebildet. Davor ein junger Mann, der nach unten schaut und ein wenig verloren wirkt. Der Name des Baums - ein Buckeye oder Ohio-Rosskastanie - ist auch der Titel des Romans. Die Familien Jenkins und Salt leben in der fiktiven Stadt Bonhomie in Ohio. Ihre Wege kreuzen sich an dem Tag, als in Europa der 2. Weltkrieg für beendet erklärt wird und diese Begegnung hat ungeahnte Folgen. Die Familie Jenkins, das sind Cal, seine Frau Becky und ihr gemeinsamer Sohn Cal jr, liebevoll genannt Skip. Cal wird mit einem verkürzten Bein geboren, was ihn Zeit seines Lebens von vielem ausschließt. Das sind dann die Momente, in denen er hadert. Er führt erfolgreich einen der  Läden von seinem Schwiegervater. Seine Frau Becky entdeckt, dass sie die Gabe hat mit Toten Kontakt aufzunehmen. Sehr zur Missbilligung von Cal bietet sie Fremden dies als Dienstleistung an. Die beiden bekommen einen Sohn. Aufgrund von Beckys Gesundheit kann sie keine weiteren Kinder bekommen. Bei der Familie Salt handelt es sich um Felix, seiner Frau Margaret und ihrem Sohn Tom. Felix ist homosexuell, was zu dieser Zeit in keinster Weise toleriert wurde und möglichst im Geheimen geschah. Mit der Heirat will er seine Homosexuallität verbergen. Margaret wurde von ihrer Mutter vor einem Waisenhaus abgelegt, in dem sie bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag lebte. Mit der Heirat erträumt sie sich ein gutes und sorgenfreies Leben. Felix und Margaret fühlen sich auf der ihnen eigenen Weise zueinander hingezogen, aber es wird nie die große Liebe werden. Der Autor hat die Geschichte der beiden Familien mit Zeitgeschehen, wie den 2. Weltkrieg, die Kriege in Korea oder Vietnam und die Proteste dagegen, verbunden. Er spricht aber auch Tabuthemen wie Rassismus und Homosexuallität an. Und er gibt nicht nur Freude und Glück, sondern auch Trauer und Leid seinen eigenen Raum. Seine Protagonisten beschreibt er sehr intensiv und geht auf die Schicksale und die damit verbundenen Ängste und Sorgen ein. Dabei wechselt die Geschichte zwischen den Protagonisten. Der Roman ist mit 656 Seiten kein Roman, der sich schnell liest. Aber durch die wechselseitige Erzählweise ist er kurzweilig und hat mir sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    5/5

    06.09.2026

    eBook (ePUB)

    Eine besondere Familiensaga

    Schon das Cover des Buches hat mich angesprochen: Der junge Mann, der lässig an einem Baum lehnt, wirkt zunächst wie ein schlichtes Motiv, erhält jedoch im Verlauf der Geschichte eine besondere Bedeutung und nimmt dadurch inhaltlich Bezug auf die Handlung. Der Roman Buckeye erzählt die Geschichte zweier Familien in der amerikanischen Kleinstadt Bonhomie. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und der folgenden Jahrzehnte werden ihre Leben durch eine unerwartete Begegnung miteinander verwoben. Über mehrere Generationen hinweg geht es um Liebe, Familie, Geheimnisse und die Frage, wie Entscheidungen unser Leben langfristig beeinflussen können. Patrick Ryan wickelt hierbei keinesfalls nur die Zeitgeschichte ab, sondern fängt die Atmosphäre dieser schwierigen Zeit wunderbar ein. Mit seiner bündig und prägnanten Schreibweise vermag er nicht nur sehr exakt die Fakten darzustellen, er schafft auf der anderen Seite den Spagat, Menschen, Natur und Orte sehr detailgetreu abzubilden. Dadurch wird viel zwischen den Zeilen wach gerufen und nimmt Raum ein. Zu keiner Zeit war dieser Roman vorhersehbar, langweilig oder zuviel. Den Charakteren verleiht der Autor viel Lebendigkeit und Authentizität und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Fazit: Sehr empfehlenswertes Buch, das ich jedem an´s Herz lege, der einerseits etwas für interessante Familiengeschichten übrig hat und sich zudem für sehr gut dokumentierte Zeitgeschichte interessiert. Eine absolute Leseempfehlung! Vielen Dank an den Verlag und an Vorablesen für das zur Verfügung gestellte Ebook.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    31.08.2026

    eBook (ePUB)

    Liebe, Schuld und alte Geheimnisse

    In Bonhomie, einer kleinen Stadt in Ohio, treffen die Lebenswege von Cal, Margaret, Becky und Felix aufeinander. Was 1945 mit einem Kuss beginnt, bleibt nicht ohne Folgen. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Geschichte, die die beiden Familien lange miteinander verbindet. Beim Lesen geht es bald um mehr als um die Beziehung zwischen Cal und Margaret. Die beiden treffen eine Entscheidung, deren Folgen sie nicht einfach hinter sich lassen können. Auch die anderen Familienmitglieder haben ihre eigenen Wünsche, Sorgen und Geheimnisse. Die Figuren machen Fehler und treffen Entscheidungen, die nicht immer leicht zu verstehen sind. Gerade das machte sie für mich glaubwürdig. Niemand ist nur gut oder schlecht. Jeder versucht auf seine Weise, mit dem eigenen Leben klarzukommen. Interessant fand ich auch die Zeit, in der die Geschichte spielt. Das Leben in der kleinen Stadt nach dem Krieg wird anschaulich beschrieben. Gleichzeitig verändert sich Amerika und diese Veränderungen gehen auch an den Familien nicht vorbei. Später spielt der Vietnamkrieg eine Rolle und bringt neue Probleme mit sich. Die Handlung ist eher ruhig erzählt und nimmt sich viel Zeit für die einzelnen Personen. Manchmal war mir das etwas zu ausführlich. Trotzdem wollte man wissen, wie es mit den Familien weitergeht und was aus dem alten Geheimnis wird. Einige Stellen haben mich nachdenklich gemacht. Vor allem die Frage, was ein Geheimnis mit einer Familie machen kann, zieht sich durch die Geschichte. Auch Schuld und Vergebung kommen immer wieder zur Sprache. Zum Ende hin werden viele offene Dinge geklärt. Nach so vielen Jahren mit den Figuren bleibt ein etwas wehmütiges Gefühl zurück. Manche Entscheidungen können eben nicht mehr geändert werden. Ein Familienroman mit einer ruhigen Erzählweise, mehreren Generationen und einem Geheimnis, das lange nicht ausgesprochen wird. Vier Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    29.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesehighlight, das berührt

    Es ist sehr mutig, heute noch einen Roman von fast 650 Seiten auf den Markt zu bringen, da doch viele Leserinnen und Leser nur noch das kurze, schnelle Lesevergnügen lieben. "Buckeye" von Patrick Ryan würde ich aber sowieso eher einem reiferen Lesepublikum empfehlen. Der Roman umspannt eine lange Familiengeschichte zweier Familien in einer wohl fiktiven amerikanischen Kleinstadt, deren Leben auf unglückliche Weise miteinander verwoben sind. Man verfolgt die Eltern (ein wenig auch Teile der Großeltern) und ihre Kinder vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 70ger Jahre. Gleichzeitig durchläuft man auch die geschichtlichen und kulturellen Ereignisse der Zeit, wenngleich diese auch zuweilen wie eine Aufzählung eingeschoben sind. Vor allem aber verfolgt man auch die Kriege des Jahrhunderts, an denen die USA beteiligt war. Obwohl der Roman eher leise und langsam dahinfließt, hat er mich emotional sehr mitgenommen. Ich fand ihn sogar spannend und habe mit den Figuren mitgefiebert. Diese treffen oft unglückliche und manchmal nicht ganz nachvollziehbare Entscheidungen, die aber auch der jeweiligen Zeit geschuldet sind. Den grausamsten Weg geht dabei Margret Salt, die selbst unter ihrer Kindheit leidet und doch den ähnlichen Weg auch für ihr Kind einschlägt. Und so gehen die Menschen in Bonhomie ihren Weg, oft geprägt durch Entscheidungen, die nicht getroffen und Dinge, die aufgeschoben wurden. Ich denke, das ist eine sehr realistische Darstellung, die dem Leben oft entspricht. Der Roman lebt von den zwischenmenschlichen Beziehungen, die mich sehr berührt haben, von der geschichtlichen Begleitung sowie dem Lokalkolorit der amerikanischen Kleinstadt mit all ihren Möglichkeiten und Beschränkungen. Das Cover der deutschen Ausgabe wurde verändert, gefällt mir persönlich aber fast besser als das Original. Das Sonnenaufgangs-/untergangsbild von Margrets Wand hätte ich mir auch gut vorstellen können, zieht es sich doch als Motiv durch den Roman. Insgesamt hat "Buckeye" mich wirklich sehr gefesselt und ist eines meiner (bisher) zwei Lesehighlights dieses Jahres. Ich kann es voll und ganz weiterempfehlen und gebe natürlich die volle Sternzahl.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesehighlight, das berührt

    Es ist sehr mutig, heute noch einen Roman von fast 650 Seiten auf den Markt zu bringen, da doch viele Leserinnen und Leser nur noch das kurze, schnelle Lesevergnügen lieben. “Buckeye” von Patrick Ryan würde ich aber sowieso eher einem reiferen Lesepublikum empfehlen. Der Roman umspannt eine lange Familiengeschichte zweier Familien in einer wohl fiktiven amerikanischen Kleinstadt, deren Leben auf unglückliche Weise miteinander verwoben sind. Man verfolgt die Eltern (ein wenig auch Teile der Großeltern) und ihre Kinder vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 70ger Jahre. Gleichzeitig durchläuft man auch die geschichtlichen und kulturellen Ereignisse der Zeit, wenngleich diese auch zuweilen wie eine Aufzählung eingeschoben sind. Vor allem aber verfolgt man auch die Kriege des Jahrhunderts, an denen die USA beteiligt war. Obwohl der Roman eher leise und langsam dahinfließt, hat er mich emotional sehr mitgenommen. Ich fand ihn sogar spannend und habe mit den Figuren mitgefiebert. Diese treffen oft unglückliche und manchmal nicht ganz nachvollziehbare Entscheidungen, die aber auch der jeweiligen Zeit geschuldet sind. Den grausamsten Weg geht dabei Margret Salt, die selbst unter ihrer Kindheit leidet und doch den ähnlichen Weg auch für ihr Kind einschlägt. Und so gehen die Menschen in Bonhomie ihren Weg, oft geprägt durch Entscheidungen, die nicht getroffen und Dinge, die aufgeschoben wurden. Ich denke, das ist eine sehr realistische Darstellung, die dem Leben oft entspricht. Der Roman lebt von den zwischenmenschlichen Beziehungen, die mich sehr berührt haben, von der geschichtlichen Begleitung sowie dem Lokalkolorit der amerikanischen Kleinstadt mit all ihren Möglichkeiten und Beschränkungen. Das Cover der deutschen Ausgabe wurde verändert, gefällt mir persönlich aber fast besser als das Original. Das Sonnenaufgangs-/untergangsbild von Margrets Wand hätte ich mir auch gut vorstellen können, zieht es sich doch als Motiv durch den Roman. Insgesamt hat “Buckeye” mich wirklich sehr gefesselt und ist eines meiner (bisher) zwei Lesehighlights dieses Jahres. Ich kann es voll und ganz weiterempfehlen und gebe natürlich die volle Sternzahl.

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    E. Denk

    Thalia Kaufbeuren

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.10.2026

    eBook (ePUB)

    Amerikanisches Familienepos

    Buckeye - ein Roman vor dem Hintergrund der amerikanischen Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre. Eine Geschichte, die Generationen trennt und verbindet, voller Emotionen, von humorvoll bis tieftraurig. Die Figuren sind unglaublich vielschichtig und die Zeitsprünge sorgen für Spannung. Patrick Ryan hat mich mit seinem entschleunigenden Schreibstil total begeistert.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.10.2026

    eBook (ePUB)

    Schweigen ist nie eine gute Lösung

    In diesem Roman wird der kleine Ort Bonhomie im Bundesstaat Ohio zu einem Brennglas der amerikanischen Geschichte etwa zwischen 1920 und 1970. So friedlich und beruhigend gleichförmig das Leben in dieser Kleinstadt verläuft, so wenig friedlich ist der Lauf der Welt und die Rolle der USA darin. Kein Mann im Ort, der nicht aus einem dieser Kriege an Leib und Seele versehrt zurückgekehrt ist, wenn überhaupt… Wen das alles nicht betrifft, ist Call, der dank eines kürzeren Beins zur Kriegsuntauglichkeit verdammt ist. Ein wenig nagt es schon an seinem Stolz. Er darf das Werkzeuggeschäft seines Schwiegervaters führen. Seine Frau Becky ist in diesen unsteten Zeiten als Hellseherin sehr gefragt. Am 8. Mai 1945, dem Tag der Verkündung der Kapitulation Deutschlands, stürmt Margret in Cals Laden und drückt ihm einen Kuss auf den Mund. Dies führt zu einer kurzen Affaire. Margaret, die mit dem schüchternen aber sehr gut aussehenden Felix verheiratet ist, bekommt einen Sohn, genau wie Call und Becky. Nur Margaret weiß, dass von da an die beiden Familien auf untrennbare Weise miteinander verbunden sind. Dieser warmherzige Roman führt Leser ganz nah und mitten hinein in die kleinen, unscheinbaren Existenzen mit ihren großem Schicksalen. Man möchte immer weiterlesen!
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Bilke

    Stephanie Bilke

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kuss der alles verändert...

    Ein grandioser amerikanischer Kleinstadtroman der anhand der Geschichten zweier Ehepaare ein spannendes Zeitporträt von den 40er bis zu den 80er Jahren entwirft. Ein Roman über die Liebe, über Schuld und die Folgen schwieriger Entscheidungen.
  • Zum Bewerterprofil von Stefan

    Stefan

    Thalia Görlitz

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.08.2026

    eBook (ePUB)

    Ein faszinierender Blick auf das Amerika der Nachkriegszeit

    Buckeye von Patrick Ryan ist ein fesselnder und zugleich bewegender Roman, der den Leser tief in das Amerika der Nachkriegszeit eintauchen lässt. Besonders beeindruckend ist die authentische Darstellung des gesellschaftlichen Wandels und der Herausforderungen, mit denen die Menschen in dieser Epoche konfrontiert waren. Die Geschichte ist spannend erzählt und überzeugt durch vielschichtige Charaktere, deren Hoffnungen, Ängste und Lebenswege nachvollziehbar und glaubwürdig wirken. Ryan gelingt es, persönliche Schicksale mit den historischen Entwicklungen der Zeit zu verbinden, wodurch ein lebendiges Bild des damaligen Amerikas entsteht. Besonders aufschlussreich sind die Einblicke in das gesellschaftliche Leben und die kulturellen Veränderungen der Nachkriegsjahre. Der Roman regt zum Nachdenken an und vermittelt gleichzeitig ein tiefes Verständnis für die Lebensrealität dieser Generation. Insgesamt ist Buckeye ein lesenswertes Buch für alle, die sich für Geschichte, zwischenmenschliche Beziehungen und gut erzählte Familiengeschichten interessieren. Eine spannende und bereichernde Lektüre, die noch lange nachwirkt.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ein gutes Buch hat stets zu wenige Seiten"...wie wahr!

    Bücher, die mich zwar reizen, bei denen ich aber zögere, sind oft die besten. So wie „Buckeye“, das mir mit seinen knapp 700 Seiten zunächst zu umfangreich schien. Und dann wollte ich nicht, dass es endet. Patrick Ryan erzählt von Menschen, ihren Entscheidungen, ihren Fehlern, ihren Sehnsüchten und davon, was das Leben daraus macht. Schauplatz ist Bonhomie, eine Kleinstadt in Ohio, die Handlung erstreckt sich über Jahrzehnte und wir erfahren einiges über amerikanische Geschichte. Krieg, Liebe, Familie, Verlust und Neuanfänge greifen ineinander, die Erzählweise ist ruhig und ausführlich. Man liest nicht nur über diese Menschen, man verbringt Zeit mit ihnen. Ich habe mit ihnen gehofft, mich über sie geärgert, manche von ihnen erst spät verstanden, den Sound ihrer Sehnsucht gespürt. Eine in jeglicher Hinsicht überwältigende Lektüre, viel zu schnell vorbei.

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