Produktbild: Träume aus Feuer - Der Alchemist von der Pfaueninsel
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Florian Illies

1. Träume aus Feuer

Träume aus Feuer - Der Alchemist von der Pfaueninsel Ungekürzt

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1120

Gesprochen von

Stephan Schad

Spieldauer

2 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

58

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754023044

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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1120

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Stephan Schad

Spieldauer

2 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

58

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754023044

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    09.06.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Von der Goldfantasie zur Glasrevolution

    Geschichtsunterricht bei Florian Illies ist immer wieder ein Vergnügen. Diesmal entführt er uns ins 17. Jahrhundert nach Brandenburg – eine Welt voller großer Träume, politischer Turbulenzen und unbändiger wissenschaftlicher Neugier. Im Zentrum steht die faszinierende Beziehung zwischen dem Großen Kurfürsten und seinem Schützling, dem Alchemisten Johannes Kunckel. Der Kurfürst ist nicht nur ein Herrscher – er ist ein Mann mit großen Ambitionen, angetrieben von der unstillbaren Leidenschaft für Gold. Und genau diesen Funken Hoffnung setzt er auf den brillanten Kopf des Kunckel.  Was mich sofort fesselte, war die Art und Weise, wie Illies das Geschehen beschreibt: Es ist gleichzeitig atmosphärisch dicht, lehrreich und humorvoll. Wir erleben nicht nur ein Experimentierlabor auf der Pfaueninsel, sondern einen Mikrokosmos der höfischen Gesellschaft. Das Herzstück des Romans ist Kunckels Erfindung eines rubinroten Glases mit außergewöhnlicher Leuchtkraft – ein Luxusgut, das schnell zu einem begehrten Exportartikel wird. Aber es geht nicht nur um die chemischen Prozesse.  Was Illies sehr gut einfängt, ist der Mensch hinter dem Wunder: Kunckels Begeisterung für die Alchemie und seine großen Träume treffen auf die politischen und familiären Probleme des Kurfürsten. Man spürt das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Entdeckung und den Erwartungen des adligen Hofes. Ich war überrascht, wie viel ich in knapp drei Hörstunden über die Welt der Glasmacher, die Intrigen am barocken Hof und das komplizierte Machtgefüge lernen konnte. Der Sprecher Stephan Schad trägt mit seiner nuancierten Vortragsweise maßgeblich zum Hörvergnügen bei. Ein gelungener Mix aus Geschichtsroman, Wissenschaftsgeschichte und einem spannenden Drama.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufstieg und Fall

    Sich immer wiederholende Lebenserfahrung - überzogene Erwartungen, Euphorie, dann die große Enttäuschung, der tiefe Fall. Von Glas zu Gold, von Gold zu Glas, von Armut zu Reichtum, von Reichtum zu Armut, von Unbekannt zu Ruhm, von Ruhm zu Verachtung, ............ F. Illies fand in seinen Kapitelüberschriften dafür anschauliche, sich steigernde Formulierungen. Übrigens: Im Württembergischen Landesmuseum im Alten Schloss in Stuttgart findet man eine Vitrine mit Exemplaren von Gold-Rubin-Glas. Sehr schön! Florian Illies gelang eine feine Mischung von Traum und Realität, von Aberglaube und Wissenschaft. Wieder in elegantem, lockeren Stil.

  • Michael Malkemus

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träume aus Feuer! Besser kann ein Titel nicht gewählt sein!

    Aus dem Feuer kreiert Johannes Kunckel wunderbares Glas in nie zuvor gesehenen leuchtenden Farben!! Der alte Kurfürst ist ein Verfechter seiner Kunst und fördert den eigenwilligen Kunckel, wo es nur geht. Dieser dankt seinem verehrten Kurfürsten mit immer neuen, nie dagewesenen Kreationen der Glasbläserei. Doch ist dieser Roman “Träume aus Feuer” noch etwas anderes, das Träume einen hohen Aufwand bedingen, diese wahr werden zu lassen und einen Gönner oder Mäzen. Aber auf der anderen Seite den Neid und die Missgunst hervorbringt, derjenigen, welche nichts dergleichen vorzuweisen haben und ihren Neid in Zorn und Missgunst auf den Günstling ummünzen. Nur weil, Kunckel es schafft, immer wieder die Anforderungen des Kurfürsten oder seiner machtbewussten Frau, seien sie auch noch so ausgefallen, zu erfüllen. Wunderbar auch, der Anfang des Romans über den Eigenbrötler, in die Temperatureinheiten der Glasbläserkunst einzuteilen. Warm, Heiß und am Ende eben: zu Heiß! das heißt, nach dem Ableben des Kurfürsten sind die Missgünstigen auf der Siegerstraße. Heute weiß man um die Nachfolger des großen Kurfürsten zwar einiges, war doch Friedrich III als Friedrich I erster König in Preußen, doch war er den nachfolgenden Königen in Preußen nicht mal eine Fußnote wert. Das Glas von Kunckel, es glänzt indessen noch immer in den nie zuvor gesehenen Farben und ist auch bis dato unerreicht. Für mich ein wunderbar recherchierter und geschriebener Roman über den Barock und dessen Gepflogenheiten, ein Wermutstropfen allerdings gibt es - er ist mit 140 Seiten nicht gerade sehr lange….aber das ist Jammern auf höchstem Niveau.

  • Lilis Lesemomente

    aus Garbsen

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träume in Gold und Rubinrot.

    Träume aus Feuer erzählt die Geschichte von Johannes Kunckel. Johannes Kunckel ist Alchemist und soll am Hof des Kurfürsten in Brandenburg Silber zu Gold umwandeln. Irgendwann versteht auch der Kurfürst, dass Johannes Kunckel es wohl auch nicht fertigbringen wird, Silber in Gold zu verwandeln. Was aber Johannes Kunckel kann, ist erstklassiges Glas in Form zu bringen und rubinrot einzufärben. Dass Johannes dafür eher Gold verschwinden lässt, statt es zu produzieren - nun ja, ein bisschen Schwund ist immer. Als großzügige Geste erhält Johannes Kunckel vom Kurfürsten die Pfaueninsel geschenkt. Mit der winzigen Auflage, dort weiterhin wundervolle Gläser herzustellen, die Infrastruktur auf der Insel zu errichten und einen kleinen Mitarbeiterstab zu beschäftigen. Die Neider bekommt Johannes on top. Die Geschichte von Johannes Kunckel wird mit einem Augenzwinkern erzählt, hält sich aber an die historischen Tatsachen. Erzählendes Sachbuch - so könnte man es nennen. Die Geschichte liest sich sehr kurzweilig und ist auch gut zusammengefasst, so dass keine Längen entstehen. Florian Illies schafft es mit seinem Erzählstil mich als Leserin bei den Fakten zu halten, ohne mich mit Informationen zu überborden. So vergeht die Zeit an der Seite von Johannes Kunckel viel zu schnell und ich hätte gern mehr erfahren über die Menschen auf der Pfaueninsel und am Hof des Kurfürsten. Fazit Träume aus Feuer ist für jeden, der einen unterhaltsamen Ausflug in die Vergangenheit an der Seite von Johannes Kunckel, Alchemist und Glasbläser, machen möchte. Ich habe die Geschichte sehr genossen.

  • Cornelia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träume in Gold und Rubinrot.

    Träume aus Feuer erzählt die Geschichte von Johannes Kunckel. Johannes Kunckel ist Alchemist und soll am Hof des Kurfürsten in Brandenburg Silber zu Gold umwandeln. Irgendwann versteht auch der Kurfürst, dass Johannes Kunckel es wohl auch nicht fertigbringen wird, Silber in Gold zu verwandeln. Was aber Johannes Kunckel kann, ist erstklassiges Glas in Form zu bringen und rubinrot einzufärben. Dass Johannes dafür eher Gold verschwinden lässt, statt es zu produzieren - nun ja, ein bisschen Schwund ist immer.  Als großzügige Geste erhält Johannes Kunckel vom Kurfürsten die Pfaueninsel geschenkt. Mit der winzigen Auflage, dort weiterhin wundervolle Gläser herzustellen, die Infrastruktur auf der Insel zu errichten und einen kleinen Mitarbeiterstab zu beschäftigen. Die Neider bekommt Johannes on top.  Die Geschichte von Johannes Kunckel wird mit einem Augenzwinkern erzählt, hält sich aber an die historischen Tatsachen. Erzählendes Sachbuch - so könnte man es nennen. Die Geschichte liest sich sehr kurzweilig und ist auch gut zusammengefasst, so dass keine Längen entstehen.  Florian Illies schafft es mit seinem Erzählstil mich als Leserin bei den Fakten zu halten, ohne mich mit Informationen zu überborden. So vergeht die Zeit an der Seite von Johannes Kunckel viel zu schnell und ich hätte gern mehr erfahren über die Menschen auf der Pfaueninsel und am Hof des Kurfürsten.  Fazit Träume aus Feuer ist für jeden, der einen unterhaltsamen Ausflug in die Vergangenheit an der Seite von Johannes Kunckel, Alchemist und Glasbläser, machen möchte. Ich habe die Geschichte sehr genossen.  

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  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleines Buch von großer Leuchtkraft

    Ach ich komme mal wieder ins Schwärmen. Jedes gute Buch, so denke ich, ist eine leise Verabredung mit einem fremden Leben, doch manche sind mehr als das: Sie öffnen eine Tür, durch die Licht fällt, obwohl sie von Vergänglichkeit erzählen. Sie führen uns in Zeiten, die längst verstummt sind, und lassen Herzen schlagen, die seit Jahrhunderten aufgehört haben zu schlagen. Wenn Literatur ihre schönste Gestalt erreicht, verwandelt sie Staub in Gegenwart, Namen in Gesichter und Geschichte in Empfindung. Ja ich bin begeistert, geradezu elektrisiert von diesem Werk. Als ich Träume aus Feuer aufschlug, hielt ich zunächst nur ein schmales kleines Buch in den Händen. Ich hatte dieses schmale Buch erstaunlich lange aufgeschoben. Immer wieder griff ich nach einem anderen Roman, als müsse "Träume aus Feuer" noch warten. Vielleicht, weil wir oft glauben, große Leseerlebnisse müssten in großen Büchern stecken. Wie sehr ich mich irrte, wurde mir schon nach den ersten Seiten bewusst. Wenige Stunden später bereits hatte ich das Gefühl, einen Menschen verloren und zugleich gefunden zu haben. Selten hat mich ein so kleines Werk mit einer derart stillen Wucht erfüllt. Florian Illies gelingt hier etwas, das nur wenigen Schriftstellern gelingt: Er schreibt nicht über die Vergangenheit. Er lässt sie atmen wie ich finde. Im Mittelpunkt steht Johann Kunckel, Alchemist, Forscher, Glasmacher, Visionär – und vor allem ein Mensch, dessen Sehnsucht größer ist als die Welt, in der er lebt. Schon dieser Gedanke trägt eine kaum auszuhaltende Schönheit in sich. Kunckel glaubt an Möglichkeiten, die seinen Zeitgenossen wie Zauberei erscheinen. Er sucht das vollkommene Glas, experimentiert mit Farben, mit Feuer, mit Stoffen, die sich jeder Berechenbarkeit widersetzen. Er arbeitet in einer Epoche, in der Wissenschaft und Magie noch dieselbe Sprache sprechen. Zwischen Rauch und Schmelzöfen, zwischen Hoffnungen und Fehlschlägen verfolgt er einen Traum, der weit über das Materielle hinausweist. Denn eigentlich sucht Kunckel nicht bloß eine Formel. Er sucht den Augenblick, in dem der Mensch die Welt berührt und sie für einen flüchtigen Moment schöner macht. Gerade darin liegt die tiefe Tragik seiner Geschichte. Kunckel ist einer jener Menschen, die stets einen Schritt zu früh geboren werden. Die Welt braucht ihre Ideen, erkennt aber ihre Größe erst, wenn ihre Stimmen längst verklungen sind. Während andere sich mit dem Möglichen zufriedengeben, lebt Kunckel von dem, was noch nicht existiert. Seine Beharrlichkeit ist bewundernswert und schmerzhaft zugleich. Denn jeder Erfolg scheint bereits den Keim des nächsten Verlustes in sich zu tragen. Höfe wechseln ihre Gunst, Mächtige verlieren ihr Interesse, Feuer vernichtet, was Feuer hervorgebracht hat. Immer wieder muss Kunckel neu beginnen. Und doch bleibt da dieser unerschütterliche Glaube an das Gelingen. Vielleicht ist genau das die größte Form menschlicher Würde: nicht der Erfolg, sondern die Weigerung, den Traum aufzugeben. Florian Illies erzählt diese Geschichte mit einer Eleganz, die sich jeder Übertreibung verweigert. Seine Sprache drängt sich nie auf, und gerade deshalb entfaltet sie einen solchen Zauber. Jeder Satz wirkt sorgfältig geschliffen, als wäre auch er durch Feuer gegangen. Illies besitzt die seltene Fähigkeit, historische Genauigkeit mit poetischer Leichtigkeit zu verbinden. Seine Bilder entstehen nicht aus opulenten Ausschmückungen, sondern aus präzisen Beobachtungen. Ein Funke im Ofen, das Schimmern geschmolzenen Glases, der Rauch über einer Werkstatt – plötzlich werden solche Details zu Symbolen einer ganzen Existenz. Man liest nicht bloß über Kunckel. Man steht neben ihm, spürt die Hitze auf der Haut und die Hoffnung in seinen Händen. Dabei liegt die eigentliche Größe dieses Buches vielleicht gerade in seiner Zartheit. Es schreit niemals nach Bedeutung. Es vertraut darauf, dass Schönheit leise sein darf. In einer Zeit, in der viele Romane ihre Leser mit dramatischen Wendungen und spektakulären Effekten überwältigen wollen, erinnert Träume aus Feuer daran, dass die größte Erschütterung oft aus der Stille entsteht. Dieses Buch kennt den Wert der Andeutung. Es lässt Lücken, in denen sich das eigene Mitgefühl entfalten kann. Man beginnt unmerklich, Kunckels Hoffnungen zu teilen, seine Niederlagen als eigene zu empfinden und sich über kleinste Erfolge zu freuen, als hinge das eigene Herz an ihnen. Besonders berührt hat mich die Art, wie Illies den Traum selbst zum eigentlichen Protagonisten macht. Feuer wird hier nicht nur zur Naturgewalt oder zum Werkzeug, sondern zum Sinnbild menschlicher Sehnsucht. Es wärmt und zerstört, erschafft und verschlingt, spendet Licht und hinterlässt Asche. In diesem Feuer erkennt man das Leben selbst. Jeder Mensch trägt einen solchen inneren Brand in sich, einen Wunsch, der größer ist als Vernunft, Bequemlichkeit oder Sicherheit. Kunckel lebt für diesen Wunsch. Vielleicht ist seine Geschichte deshalb so zeitlos. Sie erzählt von einem Forscher des Barock und handelt doch von jedem Menschen, der jemals an etwas geglaubt hat, das anderen unmöglich erschien. Dass Illies all dies in einem so schmalen Band unterbringt, grenzt an ein kleines Wunder. Kaum eine Seite wirkt zufällig, kaum ein Satz überflüssig. Dieses Buch besitzt jene kostbare Dichte, die man sonst eher aus der Lyrik kennt. Es verlangt nicht nach Hast, sondern nach Hingabe. Man möchte innehalten, einzelne Formulierungen noch einmal lesen, weil sie mehr nachklingen, als sie zunächst preisgeben. Nach der letzten Seite bleibt kein Gefühl der Vollendung zurück, sondern jenes seltene, kostbare Schweigen, das nur große Literatur hervorzurufen vermag. Es ist das Schweigen, in dem man das Buch langsam schließt und noch einen Moment auf dem Umschlag verweilt, als könne man den Zauber dadurch festhalten. Vielleicht ist genau das das größte Geschenk dieses wunderbaren kleinen Werkes: Es erzählt nicht nur die Geschichte Johann Kunckels. Es erinnert uns daran, dass die Menschheit immer von jenen gelebt hat, die gegen alle Wahrscheinlichkeit träumten. Von Menschen, die im Feuer nicht bloß Gefahr sahen, sondern die Möglichkeit von Schönheit. Florian Illies hat ihnen mit "Träume aus Feuer" ein Denkmal gesetzt, das weder aus Stein noch aus Bronze besteht, sondern aus Sprache. Und Sprache ist, wenn sie so glüht wie hier, vielleicht das dauerhafteste Material überhaupt. Dieses Buch verlässt einen nicht, wenn man es beendet hat. Es glimmt weiter, leise und unaufhörlich, wie eine Glut, die tief unter der Asche verborgen liegt und deren Wärme noch lange zu spüren ist.
  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Traum, der zum Albtraum wurde

    Johannes Kunckel war ein begnadeter Alchemist und Glaskünstler, der 1670 vom Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsen, an seinen Hof berufen wurde. Der Auftrag lautete, das schönste, reinste robinrote Glas zu erschaffen, dessen die Welt je ansichtig wurde. Nebenher brachte ihm des Kurfürstens unverhohlene Bewunderung noch den Stand des "Geheimen Kammerdieners und Chymico zu unserem geheimen Laboratorio" ein. Um ungestört, vor Spionage geschützt, forschen zu können, übereignete Johann Georg dem Glasmacher die kleine, versteckt gelegene Pfaueninsel. Kunckels Weg war ein steiniger, durchzogen von Tragik und Rückschlägen. Alleine seiner Hartnäckigkeit war es geschuldet, dass er zum größten Glaskünstler seiner Zeit wurde und zugleich zum erklärten Feindbild am Hofe. Geächtet vom ältesten Sohn des Kurfürstens und dessen zweiter Frau, kämpfte er gegen Intrigen und Neid, die ihn am Ende brechen sollten. Illies versteht es einfach Geschichte auf spannende Weise aufzubereiten und schmissig zu erzählen. Ein kleines, feines, ganz wunderbares Buch, das meinen Besuch auf besagter Pfaueninsel zu einem Highlight gemacht hat.
  • Zum Bewerterprofil von L. Sieckmann

    L. Sieckmann

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Träumen und Zauberkunst

    Die fantastische Geschichte von Johannes Kunckel wird hier sehr charmant und humorvoll erzählt. Er selber sah sich als Alchemist, der immer den Wunsch hatte Gold zu kreieren. Doch bei einem seiner Experimente gelang es ihm stattdessen die Herstellung von Buntglasfenstern in die Wege zu leiten. Ein grandioses kurzweiliges Lesevergnügen.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träume

    Ich sehe dieses Paradies vor mir - ich durfte dort sein, diese Insel erlaufen, erspüren. Und ich ahnte nichts von Kunckel, da ich ihn nicht kannte. Jetzt sehe und spüre ich durch Florian Illies die Anstrengungen, die Verwerfungen, die Träume, das Glas, das nicht einfach nur Farben hat, sondern rubinrot erstrahlt, kobaltblau leuchtet. Und ich erfahre preußische Kulturgeschichte, hadere, hoffe mit Johannes Kunckel. Und sehe, wie seine Traume zerbrechen, er mehr verliert als Glas und Anerkennung durch den brandenburgischen Kurfürsten, wie Intrigen gespinnt werden, wie er fällt, wie er sich zurückziehen muss, wie mehr als Glas zerbricht.... großartig.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Klemenz

    Lisa Klemenz

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte lebendig erzählt!

    Wenn Florian Illies eine Geschichte der Geschichte erzählt, wird es ebenso informativ wie unterhaltsam. Die "Träume aus Feuer" lesen sich spannend wie ein Roman, fast vergisst man, dass es keine Fiktion ist. Durch Florian Illies erwacht der geniale Glasbläser Johannes Kunckel mitsamt seinem Kurfürsten, der Insel und dem Handwerk zum Leben. Toll, wenn Geschichte so lebensnah erzählt wird!

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