Produktbild: Träume aus Feuer

Träume aus Feuer Der Alchemist von der Pfaueninsel. Das neue Buch des Bestseller-Autors und "großen Geschichtenerzählers" (Süddeutsche Zeitung)

28

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

440

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Pfaueninsel

Seitenzahl

143 (Printausgabe)

Dateigröße

1022 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783691310023

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ePUB

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440

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Pfaueninsel

Seitenzahl

143 (Printausgabe)

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1022 KB

Auflage

1. Auflage 2026

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Deutsch

EAN

9783691310023

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  • Syltfreundin

    5/5

    03.06.2026

    eBook (ePUB)

    Atmosphärisch, klug und brillant: ein meisterhaftes Porträt über Glanz und Missgunst

    Florian Illies hat mich mit "Träume aus Feuer" von der ersten Seite an beeindruckt. Mit seinem gewohnten Witz, poetischer Leichtigkeit und fundiertem historischen Wissen entführt er uns in das barocke Brandenburg. Schauplatz dieser faszinierenden Zeitenwende ist die Pfaueninsel in der Havel. ​Im Mittelpunkt der Erzählung steht der Alchemist Johannes Kunckel, ein genialer Visionär an der Schwelle von der geheimnisvollen Magie zur modernen Chemie. Illies versteht es meisterhaft, Kunckels leidenschaftliche und oft aufreibende Arbeit im Labor plastisch greifbar zu machen. Als Leser riecht man beim Lesen quasi den beißenden Rauch, spürt die unbarmherzige Hitze des Schmelzofens und fiebert hautnah mit, während Kunckel versucht, das "leberfarbene" Rot in ein perfektes, strahlendes Rot zu verwandeln. Man ist als stiller Beobachter direkt dabei, wenn das weltberühmte, rubinrote Luxusglas schließlich aus den Flammen steigt. ​Besonders packend beschreibt Illies das fragile Schicksal eines Künstlers und Forschers im unberechenbaren Spannungsfeld der Macht. Zunächst genießt Kunckel den uneingeschränkten Schutz des Großen Kurfürsten, der seine Forschungen fasziniert und großzügig fördert. Doch das Blatt wendet sich dramatisch mit dessen Tod. Ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten: Die darauffolgenden Ereignisse und die höfischen Intrigen entwickeln eine enorme, fast tragische Spannung. ​Die Konstellation aus reinem Forschergeist, fürstlichen Träumen und eiskaltem Hofneid verleiht der Geschichte eine wunderbare Tiefe. Die Metapher des Feuers brennt sich hier förmlich ins Gedächtnis ein. Florian Illies ist ein großartiges, atmosphärisch dichtes Buch über das Leben eines Mannes gelungen, der sich zwischen absolutem Glanz und dem tiefen Fall durch menschliche Missgunst bewegt. ​Das E-Book umfasst zwar nur knackige 81 Seiten und ist schnell gelesen, doch die Geschichte hallt nach. Ein kluges, unterhaltsames und brillant geschriebenes Lesehighlight, das zudem große Lust darauf macht, die Pfaueninsel einmal selbst zu besuchen. Absolute Leseempfehlung!

  • krani

    aus Münster

    4/5

    27.05.2026

    eBook (ePUB)

    Goldrubinglas

    1685: Johannes Kunkel ist Alchimist und bekommt vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg eine Insel in der Havel geschenkt, um dort Glas zu fertigen. Er erschafft Großartiges. Die Sprache von Florian Illies ist etwas Besonderes. Der Autor berichtet poetisch und mit einem feinen Humor, aber auch mit einer gewissen Distanz. Wörtliche Rede benutzt er nur selten. Das wirkt eher betrachtend als spannend. So sehr ich die Sprache genoss, ich konnte mich nicht so richtig verlieren in der Geschichte. Die Details der Glasherstellung sind sehr anschaulich. Es ist ein Handwerk und zugleich eine Kunst, und das an der Grenze zwischen Alchemie und Naturwissenschaft. Ein interessanter Einblick in die deutsche Geschichte. Kein Roman.

  • Lilis Lesemomente

    aus Garbsen

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träume in Gold und Rubinrot.

    Träume aus Feuer erzählt die Geschichte von Johannes Kunckel. Johannes Kunckel ist Alchemist und soll am Hof des Kurfürsten in Brandenburg Silber zu Gold umwandeln. Irgendwann versteht auch der Kurfürst, dass Johannes Kunckel es wohl auch nicht fertigbringen wird, Silber in Gold zu verwandeln. Was aber Johannes Kunckel kann, ist erstklassiges Glas in Form zu bringen und rubinrot einzufärben. Dass Johannes dafür eher Gold verschwinden lässt, statt es zu produzieren - nun ja, ein bisschen Schwund ist immer. Als großzügige Geste erhält Johannes Kunckel vom Kurfürsten die Pfaueninsel geschenkt. Mit der winzigen Auflage, dort weiterhin wundervolle Gläser herzustellen, die Infrastruktur auf der Insel zu errichten und einen kleinen Mitarbeiterstab zu beschäftigen. Die Neider bekommt Johannes on top. Die Geschichte von Johannes Kunckel wird mit einem Augenzwinkern erzählt, hält sich aber an die historischen Tatsachen. Erzählendes Sachbuch - so könnte man es nennen. Die Geschichte liest sich sehr kurzweilig und ist auch gut zusammengefasst, so dass keine Längen entstehen. Florian Illies schafft es mit seinem Erzählstil mich als Leserin bei den Fakten zu halten, ohne mich mit Informationen zu überborden. So vergeht die Zeit an der Seite von Johannes Kunckel viel zu schnell und ich hätte gern mehr erfahren über die Menschen auf der Pfaueninsel und am Hof des Kurfürsten. Fazit Träume aus Feuer ist für jeden, der einen unterhaltsamen Ausflug in die Vergangenheit an der Seite von Johannes Kunckel, Alchemist und Glasbläser, machen möchte. Ich habe die Geschichte sehr genossen.

  • Cornelia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träume in Gold und Rubinrot.

    Träume aus Feuer erzählt die Geschichte von Johannes Kunckel. Johannes Kunckel ist Alchemist und soll am Hof des Kurfürsten in Brandenburg Silber zu Gold umwandeln. Irgendwann versteht auch der Kurfürst, dass Johannes Kunckel es wohl auch nicht fertigbringen wird, Silber in Gold zu verwandeln. Was aber Johannes Kunckel kann, ist erstklassiges Glas in Form zu bringen und rubinrot einzufärben. Dass Johannes dafür eher Gold verschwinden lässt, statt es zu produzieren - nun ja, ein bisschen Schwund ist immer.  Als großzügige Geste erhält Johannes Kunckel vom Kurfürsten die Pfaueninsel geschenkt. Mit der winzigen Auflage, dort weiterhin wundervolle Gläser herzustellen, die Infrastruktur auf der Insel zu errichten und einen kleinen Mitarbeiterstab zu beschäftigen. Die Neider bekommt Johannes on top.  Die Geschichte von Johannes Kunckel wird mit einem Augenzwinkern erzählt, hält sich aber an die historischen Tatsachen. Erzählendes Sachbuch - so könnte man es nennen. Die Geschichte liest sich sehr kurzweilig und ist auch gut zusammengefasst, so dass keine Längen entstehen.  Florian Illies schafft es mit seinem Erzählstil mich als Leserin bei den Fakten zu halten, ohne mich mit Informationen zu überborden. So vergeht die Zeit an der Seite von Johannes Kunckel viel zu schnell und ich hätte gern mehr erfahren über die Menschen auf der Pfaueninsel und am Hof des Kurfürsten.  Fazit Träume aus Feuer ist für jeden, der einen unterhaltsamen Ausflug in die Vergangenheit an der Seite von Johannes Kunckel, Alchemist und Glasbläser, machen möchte. Ich habe die Geschichte sehr genossen.  

  • Silvia

    aus Griesheim

    5/5

    14.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kunst aus Glas

    Johannes Kunckel kommt 1678 als Alchemist an den Hof des Kurfürsten Friedrich Wilhelm in Brandenburg. Er ist mehr Wissenschaftler als Alchemist und konzentriert sich daher eher auf die Glaskunst als auf das Herstellen von Gold. Florian Illies beschränkt sich in diesem Buch auf den Zeitraum von 1685 bis 1688, dem Höhepunkt von Kunckels Schaffen. Und dabei auch hauptsächlich auf den Beruf. Obwohl das Buch eine reine Erzählung ist – es enthält keinen einzigen Dialog – hat es mich von Anfang an gefesselt. Ich hätte mir gewünscht, dass auch das Familienleben stärker berücksichtigt wird, denn hier gibt es nur Geburt und Tod seiner Kinder, was aber auch logisch ist, denn mehr historische Belege dürfte es nicht geben. Es handelt sich hier um ein Buch, das die Verhältnisse am brandenburgischen Hof aus der Sicht von Johannes Kunkel widergibt, rekonstruiert aus Urkunden und Museumsstücken. Es ist kein Roman, lässt sich auch keinem anderen Genre zuordnen, aber es hat definitiv Suchtpotential, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Autor lässt diese Zeit meisterhaft wieder auferstehen und macht ein trockenes Thema durch seinen Schreibstil sehr interessant. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der/die am Leben dieser Zeit interessiert ist, und dabei speziell an Johannes Kunckel und/oder der Glasbläserei.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleines Buch von großer Leuchtkraft

    Ach ich komme mal wieder ins Schwärmen. Jedes gute Buch, so denke ich, ist eine leise Verabredung mit einem fremden Leben, doch manche sind mehr als das: Sie öffnen eine Tür, durch die Licht fällt, obwohl sie von Vergänglichkeit erzählen. Sie führen uns in Zeiten, die längst verstummt sind, und lassen Herzen schlagen, die seit Jahrhunderten aufgehört haben zu schlagen. Wenn Literatur ihre schönste Gestalt erreicht, verwandelt sie Staub in Gegenwart, Namen in Gesichter und Geschichte in Empfindung. Ja ich bin begeistert, geradezu elektrisiert von diesem Werk. Als ich Träume aus Feuer aufschlug, hielt ich zunächst nur ein schmales kleines Buch in den Händen. Ich hatte dieses schmale Buch erstaunlich lange aufgeschoben. Immer wieder griff ich nach einem anderen Roman, als müsse "Träume aus Feuer" noch warten. Vielleicht, weil wir oft glauben, große Leseerlebnisse müssten in großen Büchern stecken. Wie sehr ich mich irrte, wurde mir schon nach den ersten Seiten bewusst. Wenige Stunden später bereits hatte ich das Gefühl, einen Menschen verloren und zugleich gefunden zu haben. Selten hat mich ein so kleines Werk mit einer derart stillen Wucht erfüllt. Florian Illies gelingt hier etwas, das nur wenigen Schriftstellern gelingt: Er schreibt nicht über die Vergangenheit. Er lässt sie atmen wie ich finde. Im Mittelpunkt steht Johann Kunckel, Alchemist, Forscher, Glasmacher, Visionär – und vor allem ein Mensch, dessen Sehnsucht größer ist als die Welt, in der er lebt. Schon dieser Gedanke trägt eine kaum auszuhaltende Schönheit in sich. Kunckel glaubt an Möglichkeiten, die seinen Zeitgenossen wie Zauberei erscheinen. Er sucht das vollkommene Glas, experimentiert mit Farben, mit Feuer, mit Stoffen, die sich jeder Berechenbarkeit widersetzen. Er arbeitet in einer Epoche, in der Wissenschaft und Magie noch dieselbe Sprache sprechen. Zwischen Rauch und Schmelzöfen, zwischen Hoffnungen und Fehlschlägen verfolgt er einen Traum, der weit über das Materielle hinausweist. Denn eigentlich sucht Kunckel nicht bloß eine Formel. Er sucht den Augenblick, in dem der Mensch die Welt berührt und sie für einen flüchtigen Moment schöner macht. Gerade darin liegt die tiefe Tragik seiner Geschichte. Kunckel ist einer jener Menschen, die stets einen Schritt zu früh geboren werden. Die Welt braucht ihre Ideen, erkennt aber ihre Größe erst, wenn ihre Stimmen längst verklungen sind. Während andere sich mit dem Möglichen zufriedengeben, lebt Kunckel von dem, was noch nicht existiert. Seine Beharrlichkeit ist bewundernswert und schmerzhaft zugleich. Denn jeder Erfolg scheint bereits den Keim des nächsten Verlustes in sich zu tragen. Höfe wechseln ihre Gunst, Mächtige verlieren ihr Interesse, Feuer vernichtet, was Feuer hervorgebracht hat. Immer wieder muss Kunckel neu beginnen. Und doch bleibt da dieser unerschütterliche Glaube an das Gelingen. Vielleicht ist genau das die größte Form menschlicher Würde: nicht der Erfolg, sondern die Weigerung, den Traum aufzugeben. Florian Illies erzählt diese Geschichte mit einer Eleganz, die sich jeder Übertreibung verweigert. Seine Sprache drängt sich nie auf, und gerade deshalb entfaltet sie einen solchen Zauber. Jeder Satz wirkt sorgfältig geschliffen, als wäre auch er durch Feuer gegangen. Illies besitzt die seltene Fähigkeit, historische Genauigkeit mit poetischer Leichtigkeit zu verbinden. Seine Bilder entstehen nicht aus opulenten Ausschmückungen, sondern aus präzisen Beobachtungen. Ein Funke im Ofen, das Schimmern geschmolzenen Glases, der Rauch über einer Werkstatt – plötzlich werden solche Details zu Symbolen einer ganzen Existenz. Man liest nicht bloß über Kunckel. Man steht neben ihm, spürt die Hitze auf der Haut und die Hoffnung in seinen Händen. Dabei liegt die eigentliche Größe dieses Buches vielleicht gerade in seiner Zartheit. Es schreit niemals nach Bedeutung. Es vertraut darauf, dass Schönheit leise sein darf. In einer Zeit, in der viele Romane ihre Leser mit dramatischen Wendungen und spektakulären Effekten überwältigen wollen, erinnert Träume aus Feuer daran, dass die größte Erschütterung oft aus der Stille entsteht. Dieses Buch kennt den Wert der Andeutung. Es lässt Lücken, in denen sich das eigene Mitgefühl entfalten kann. Man beginnt unmerklich, Kunckels Hoffnungen zu teilen, seine Niederlagen als eigene zu empfinden und sich über kleinste Erfolge zu freuen, als hinge das eigene Herz an ihnen. Besonders berührt hat mich die Art, wie Illies den Traum selbst zum eigentlichen Protagonisten macht. Feuer wird hier nicht nur zur Naturgewalt oder zum Werkzeug, sondern zum Sinnbild menschlicher Sehnsucht. Es wärmt und zerstört, erschafft und verschlingt, spendet Licht und hinterlässt Asche. In diesem Feuer erkennt man das Leben selbst. Jeder Mensch trägt einen solchen inneren Brand in sich, einen Wunsch, der größer ist als Vernunft, Bequemlichkeit oder Sicherheit. Kunckel lebt für diesen Wunsch. Vielleicht ist seine Geschichte deshalb so zeitlos. Sie erzählt von einem Forscher des Barock und handelt doch von jedem Menschen, der jemals an etwas geglaubt hat, das anderen unmöglich erschien. Dass Illies all dies in einem so schmalen Band unterbringt, grenzt an ein kleines Wunder. Kaum eine Seite wirkt zufällig, kaum ein Satz überflüssig. Dieses Buch besitzt jene kostbare Dichte, die man sonst eher aus der Lyrik kennt. Es verlangt nicht nach Hast, sondern nach Hingabe. Man möchte innehalten, einzelne Formulierungen noch einmal lesen, weil sie mehr nachklingen, als sie zunächst preisgeben. Nach der letzten Seite bleibt kein Gefühl der Vollendung zurück, sondern jenes seltene, kostbare Schweigen, das nur große Literatur hervorzurufen vermag. Es ist das Schweigen, in dem man das Buch langsam schließt und noch einen Moment auf dem Umschlag verweilt, als könne man den Zauber dadurch festhalten. Vielleicht ist genau das das größte Geschenk dieses wunderbaren kleinen Werkes: Es erzählt nicht nur die Geschichte Johann Kunckels. Es erinnert uns daran, dass die Menschheit immer von jenen gelebt hat, die gegen alle Wahrscheinlichkeit träumten. Von Menschen, die im Feuer nicht bloß Gefahr sahen, sondern die Möglichkeit von Schönheit. Florian Illies hat ihnen mit "Träume aus Feuer" ein Denkmal gesetzt, das weder aus Stein noch aus Bronze besteht, sondern aus Sprache. Und Sprache ist, wenn sie so glüht wie hier, vielleicht das dauerhafteste Material überhaupt. Dieses Buch verlässt einen nicht, wenn man es beendet hat. Es glimmt weiter, leise und unaufhörlich, wie eine Glut, die tief unter der Asche verborgen liegt und deren Wärme noch lange zu spüren ist.
  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Traum, der zum Albtraum wurde

    Johannes Kunckel war ein begnadeter Alchemist und Glaskünstler, der 1670 vom Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsen, an seinen Hof berufen wurde. Der Auftrag lautete, das schönste, reinste robinrote Glas zu erschaffen, dessen die Welt je ansichtig wurde. Nebenher brachte ihm des Kurfürstens unverhohlene Bewunderung noch den Stand des "Geheimen Kammerdieners und Chymico zu unserem geheimen Laboratorio" ein. Um ungestört, vor Spionage geschützt, forschen zu können, übereignete Johann Georg dem Glasmacher die kleine, versteckt gelegene Pfaueninsel. Kunckels Weg war ein steiniger, durchzogen von Tragik und Rückschlägen. Alleine seiner Hartnäckigkeit war es geschuldet, dass er zum größten Glaskünstler seiner Zeit wurde und zugleich zum erklärten Feindbild am Hofe. Geächtet vom ältesten Sohn des Kurfürstens und dessen zweiter Frau, kämpfte er gegen Intrigen und Neid, die ihn am Ende brechen sollten. Illies versteht es einfach Geschichte auf spannende Weise aufzubereiten und schmissig zu erzählen. Ein kleines, feines, ganz wunderbares Buch, das meinen Besuch auf besagter Pfaueninsel zu einem Highlight gemacht hat.
  • Zum Bewerterprofil von L. Sieckmann

    L. Sieckmann

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Träumen und Zauberkunst

    Die fantastische Geschichte von Johannes Kunckel wird hier sehr charmant und humorvoll erzählt. Er selber sah sich als Alchemist, der immer den Wunsch hatte Gold zu kreieren. Doch bei einem seiner Experimente gelang es ihm stattdessen die Herstellung von Buntglasfenstern in die Wege zu leiten. Ein grandioses kurzweiliges Lesevergnügen.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träume

    Ich sehe dieses Paradies vor mir - ich durfte dort sein, diese Insel erlaufen, erspüren. Und ich ahnte nichts von Kunckel, da ich ihn nicht kannte. Jetzt sehe und spüre ich durch Florian Illies die Anstrengungen, die Verwerfungen, die Träume, das Glas, das nicht einfach nur Farben hat, sondern rubinrot erstrahlt, kobaltblau leuchtet. Und ich erfahre preußische Kulturgeschichte, hadere, hoffe mit Johannes Kunckel. Und sehe, wie seine Traume zerbrechen, er mehr verliert als Glas und Anerkennung durch den brandenburgischen Kurfürsten, wie Intrigen gespinnt werden, wie er fällt, wie er sich zurückziehen muss, wie mehr als Glas zerbricht.... großartig.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Klemenz

    Lisa Klemenz

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte lebendig erzählt!

    Wenn Florian Illies eine Geschichte der Geschichte erzählt, wird es ebenso informativ wie unterhaltsam. Die "Träume aus Feuer" lesen sich spannend wie ein Roman, fast vergisst man, dass es keine Fiktion ist. Durch Florian Illies erwacht der geniale Glasbläser Johannes Kunckel mitsamt seinem Kurfürsten, der Insel und dem Handwerk zum Leben. Toll, wenn Geschichte so lebensnah erzählt wird!

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