Meine letzte RezensionLoving A Vampire Is Total Chaosvon Aura Hayes
Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was ich zu diesem Buch sagen soll. Die erste Hälfte war nicht gut. Ich habe mich eigentlich nur über Zav's Red-Flag-Gedanken und Celines unlogisches Verhalten aufgeregt. Ich weiß nicht genau, was es war, aber manche Gedankengänge und Verhaltensweisen der beiden waren für mich unlogisch oder einfach nicht nachvollziehbar.
In der Mitte fand ich die Story dann ab und zu eigentlich ganz in Ordnung. Trotzdem wurde ich immer wieder von ihren irrationalen Verhaltensweisen abgeschreckt. Ja, Zav und Celine sind Gefährten und ja, ich verstehe, wenn man dann ab und an nicht mehr ganz klar denken kann, aber was die beiden da teilweise gemacht haben, hat mich einfach rausgekickt. Vielleicht bin ich auch einfach noch nicht genug im Gefährten-Game drin.
Das Ende hat mich zwar festgehalten und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, aber meiner Meinung nach ging zum Schluss alles ein bisschen zu schnell und ich wurde mit unbeantworteten Fragen zurückgelassen.
Ich habe das Buch angefangen, weil der Klappentext danach klang, als würde das Buch in Richtung der "Mindfuck-Series" gehen, nur mit einem Fantasy-Zuschuss. Leider wurde ich in diese Richtung enttäuscht. Die Morde sind zwar sehr brutal und auch die Leichen werden sehr genau beschrieben, aber ich hatte das Gefühl, dass Celines Job als Ermittlerin und generell die ganze Serienmörder-Sache ziemlich in den Hintergrund gerückt sind (auch ihre Moralvorstellungen wurden irgendwann einfach ignoriert, und sie hatte plötzlich kein Problem damit, dass Zav Menschen tötet). Stattdessen ging es dann schnell und relativ viel um Zav's Verlangen nach Celine und Celine's unerklärliches Verlangen nach Zav und ihr dauerndes fast-rummachen, obwohl beide sich zurückhalten wollen und dann tun sie es doch nicht und so weiter... Mich hat das wahnsinnig gemacht, aber für jemanden, der so ein hin und her gerne liest, ist das Buch toll. Ich hatte mir einfach einen größere Fokus auf die Ermittlungen gewünscht, aber stattdessen wurde alles am Ende schnell abgefrühstückt und der kritische Höhepunkt in die letzten paar Kapitel gequetscht. Auch die Sache mit Celines Vater wurde in zwei Kapiteln oder so erwähnt und danach vom Tisch geschubst, als hätte er nie existiert.
Für Fans von brutalen Morden und übernatürlichen Liebesgeschichten ist das Buch definitiv zu empfehlen. Für schwache Nerven (in Fall Brutalität oder Dummheit), würde ich eher zu leichterer Kost raten.