Produktbild: Der Tod in Venedig
Band 11266

Der Tod in Venedig Die wichtigsten Werke Thomas Manns aus dem Originalverlag

7

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49597

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.1992

Abbildungen

1 s/w-Abbildung (Faksimile)

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/1,1 cm

Gewicht

122 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

34. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-11266-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49597

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.1992

Abbildungen

1 s/w-Abbildung (Faksimile)

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/1,1 cm

Gewicht

122 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

34. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-11266-1

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Zitronenblau

    4/5

    22.06.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Stilistisch höchste deutsche Literatur!

    "Der Tod in Venedig" gehört zu bekanntesten Werken Th. Manns. Die Novelle ist für mich persönlich weniger aufgrund der Geschichte per se als vielmehr durch das stilistische Schaffen des Literaten eine unbedingte Notwendigkeit, falls jemand frage, ob dieses Buch gelesen werden sollte. Ich glaube, man könnte gut und gerne von einer literarischen Perfektion sprechen. Mutig ist der homoerotische Inhalt, der somit noch einmal dem Ganzen einen "draufsetzt". Ein wahrer Hochgenuss und ein literaturgeschichtlicher novellistischer Meilenstein - wie ich denke. Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    3/5

    15.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zurücklehnen und entspannt ein Buch lesen - Nichts für gemütliche Stunden an einem Freitagabend!

    Wir haben in meinem derzeitigen Deutschkurs die Novelle „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann gelesen. Voller Erwartungen nahm ich die Lektüre mit in meinen Urlaub, doch meine anfängliche Vorfreude verschwand bereits nach der ersten Buchseite. Die sehr komplexen und verschachtelten Sätze waren für mich anfänglich sehr schwer verständlich und somit entwickelte ich eine Motivationslosigkeit gegenüber dem Lesen, da sich kein Lesegenuss einstellte. Es strengte mich an jeden einzelnen Satz zu lesen und ich hatte durchgehend das Gefühl, dass ich kein Stück vorankam. Dabei zählte ich wortwörtlich die Buchseiten mit, um meinen Lesefortschritt zu beobachten, wohingegen ich bei meinen Lieblingsbücher traurig bin, wenn sie sich dem Ende zuneigen. Allerdings muss ich zugegeben, dass ich schnell feststellte, dass das Buch fortlaufend immer verständlicher wurde. Ehrlicherweise musste ich mich erst etwas an den Schreibstil gewöhnen, aber nach einer Weile faszinierte mich sogar die unfassbar starke Ausdrucksweise von Thomas Mann. Aufgrund seines Schreibstils hat mich die Novelle zwar begeistert, jedoch fehlte es mir bei der Handlung an Spannung. Sofern man nicht ein großes Grundwissen der Mythologie und Philosophie besitzt, liest sich das Buch eher langweilig und recht eintönig. Erst durch das gemeinsame Besprechen bestimmter Textstellen im Unterricht wurden mir Textzusammenhänge und Vorausdeutungen, die auf das Ende der Novelle hinweisen, bewusst. Das Deuten von beispielsweise Aschenbachs Träumen wird ebenfalls schwierig, wenn man nicht schon einmal von dem psychoanalytischen Denken nach Freud gehört hat. Nur durch das Hintergrundwissen konnte man erfassen, dass Aschenbachs Träume von seinem „ES“ gesteuert werden, welches seine unterbewussten Triebe, in seinem Fall sein sexuelles Verlangen, sehr offensichtlich zum Ausdruck bringt. Für einen unerfahrenen Leser wie mich wirkt demnach die Novelle auf den ersten Blick spannungslos und man erkennt erst nach genauerer Besprechung im Unterricht erkannte ich erst die vielen Anspielungen des Erzählers, welche die Novelle erst so richtig spannend machen. Das hat meinen Lesefluss extrem behindert, wodurch mich die Nouvelle beim Lesen an keiner einzigen Stelle packte und mitriss. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass ich mein Grundwissen durch das Lesen ausgebaut, einen Spürsinn für gut geschriebene Bücher entwickelt habe und nun weiß, dass ich unbedingt mehr kulturell geprägte Bücher lesen sollte, um beim nächsten Mal den Inhalt des Buches besser zu verstehen. Trotzdem steht für mich fest, dass ich das Buch nicht nochmals lesen werde. Wer großes Interesse an anspruchsvoller Lektüre hat, wird an diesem Buch viel Freude beim Lesen haben.

  • Bewertung

    1/5

    12.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    KI-Cover…

    Sehr gutes Buch, doch leider wurde für das Cover KI verwendet, was abweisend wirkt. Ich finde es verwerflich, dass man KI verwendet um kosten zu sparen anstatt einen echten Künstler einen Auftrag zu geben…

  • Bewertung

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindrückliche Novelle in schöner Geschenkausgabe

    Der Inhalt von Thomas Manns „Mario und der Zauberer – Ein tragisches Reiseerlebnis“ ist schnell erzählt: Der namenlos bleibende Ich-Erzähler verbringt – irgendwann in den 1920er Jahren – mit seiner Familie den Spätsommer am Tyrrhenischen Meer. Die Stimmung dort ist sichtlich aufgeheizt (was nicht nur an den sommerlichen Temperaturen liegt): Der Faschismus herrscht bereits in Italien; die Menschen sind nationalistisch gesinnt – ein Umstand, den auch die Familie des Ich-Erzählers zu spüren bekommt. Kernstück der Novelle ist eine Vorstellung des Zauberers Cavaliere Cipolla, die der Ich-Erzähler mit seiner Familie besucht – und diese hat es in sich. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Thematisiert werden hier auf eine eindrückliche Art und Weise die hypnotischen Verführungskünste Cipollas, der immer wieder den Willen der Zuschauenden bricht (daher kann man „Mario und der Zauberer“ auch als Parabel für den (italienischen) Faschismus (und daran anschließend aus der Retrospektive: als Parabel für den Nationalsozialismus) lesen). Wer Mann kennt, weiß, dass er gerne verschachtelte Sätze nutzt. Dies ist auch in „Mario und der Zaubrer“ der Fall. Man braucht ein, zwei Seiten, um sich an diesen Schreibstil (neu) zu gewöhnen – danach ist er aber äußerst reizvoll und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Auch optisch hat mir die Geschenkausgabe des Fischer-Verlags sehr gut gefallen: Sie ist gebunden in Leinen, ausgestattet mit einer stimmigen Umschlaggestaltung und gedruckt mit kompakter, aber angenehm zu lesender Schrifttype (Die Aufmachung reiht sich perfekt in die bereits erschienenen Mann-Schmuckausgaben ein). Abgerundet wird die Neuausgabe außerdem durch eine Zeitleiste zu Leben und Werk von Thomas Mann und ein Nachwort des Germanisten Hans Rudolf Vaget, in dem dieser der Entstehungsgeschichte der Novelle nachspürt. Insgesamt ist „Mario und der Zauberer“ eine sprachgewaltige Novelle mit einer eindrücklichen politischen Botschaft, die auch heute noch eine Relevanz besitzt – gerade jetzt.

  • Ste

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindrückliche Novelle in…

    Eine eindrückliche Novelle in schöner Geschenkausgabe Der Inhalt von Thomas Manns „Mario und der Zauberer – Ein tragisches Reiseerlebnis“ ist schnell erzählt: Der namenlos bleibende Ich-Erzähler verbringt – irgendwann in den 1920er Jahren – mit seiner Familie den Spätsommer am Tyrrhenischen Meer. Die Stimmung dort ist sichtlich aufgeheizt (was nicht nur an den sommerlichen Temperaturen liegt): Der Faschismus herrscht bereits in Italien; die Menschen sind nationalistisch gesinnt – ein Umstand, den auch die Familie des Ich-Erzählers zu spüren bekommt. Kernstück der Novelle ist eine Vorstellung des Zauberers Cavaliere Cipolla, die der Ich-Erzähler mit seiner Familie besucht – und diese hat es in sich. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Thematisiert werden hier auf eine eindrückliche Art und Weise die hypnotischen Verführungskünste Cipollas, der immer wieder den Willen der Zuschauenden bricht (daher kann man „Mario und der Zauberer“ auch als Parabel für den (italienischen) Faschismus (und daran anschließend aus der Retrospektive: als Parabel für den Nationalsozialismus) lesen). Wer Mann kennt, weiß, dass er gerne verschachtelte Sätze nutzt. Dies ist auch in „Mario und der Zaubrer“ der Fall. Man braucht ein, zwei Seiten, um sich an diesen Schreibstil (neu) zu gewöhnen – danach ist er aber äußerst reizvoll und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Auch optisch hat mir die Geschenkausgabe des Fischer-Verlags sehr gut gefallen: Sie ist gebunden in Leinen, ausgestattet mit einer stimmigen Umschlaggestaltung und gedruckt mit kompakter, aber angenehm zu lesender Schrifttype (Die Aufmachung reiht sich perfekt in die bereits erschienenen Mann-Schmuckausgaben ein). Abgerundet wird die Neuausgabe außerdem durch eine Zeitleiste zu Leben und Werk von Thomas Mann und ein Nachwort des Germanisten Hans Rudolf Vaget, in dem dieser der Entstehungsgeschichte der Novelle nachspürt. Insgesamt ist „Mario und der Zauberer“ eine sprachgewaltige Novelle mit einer eindrücklichen politischen Botschaft, die auch heute noch eine Relevanz besitzt – gerade jetzt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Plädoyer zur Verteidigung dieses Klassikers!

    Thomas Mann verdient es, nicht in Vergessenheit zu geraten. Zweifelsohne war er einer der bedeutendsten Epiker des 20. Jahrhunderts. Oft unverstanden, oft polarisierend, aber nie zögerlich, schwierige Themen und unerlaubte Gefühle anzupacken. Er selbst begründete diese Novelle mit der Leidenschaft, die zur Verwirrung gelangt und ursprünglich nicht von homoerotischem Inhalt sein sollte, sondern eher angelehnt an Goethes Marienbader Elegie zu verstehen sei. Für mich ist er einer der Schriftsteller, die Gefühle durch die Tinte der Feder, mikroskopisch zerlegt und detailliert, auszudrücken im Stande ist. Der alternde Schriftsteller und Dichter Gustav von Aschenbach reist nach Venedig. Verweilt in einem vornehmen Hotel. Unzufrieden und eigentlich schon mit Abreisevorbereitungen beschäftigt, zwingt ihn der Umstand, seinen Aufenthalt zu verlängern. Als er unter den anderen Gästen des jungen Knabens Tadzio ansichtig wird, verändert sich seine Gefühlslage schlagartig und er entwickelt ein obsessives Verlangen, diesen gottgleichen, hellenisch anmutenden Jungen, dessen liebliches Gesicht von honigblonden Locken umrahmt ist, durch stete Beobachtung zu huldigen. Angstvoll folgt er heimlich dem vollkommenen, zur Wohlgelungenheit gereiften Kind und hadert, angesichts seines fortschreitenden Alters, mit dem eigenen körperlichen Verfall. Die Vielseitigkeit des Wortschatzes muss man würdigen, unabhängig davon, ob man den Inhalt mag oder nicht. Und hier breche ich auch gleich die Lanze für Mann - man liest und genießt ihn genau deshalb, weil er ein Wortakrobat war. Einer, der verschachtelte Sätze kultiviert und (seiner Zeit gemäß) zur Hochblüte der Literatur stilisiert hat. Wir befinden uns in einem schnelllebigen, digitalen Zeitalter, in dem sich Abkürzungen, Emojis und grammatikalisch ungeprüfte Sätze wie selbstverständlich etabliert haben. Wer Mann liest, inhaliert Poesie. Eine kurze Novelle, die man sich erarbeiten muss, doch wer durchhält, wird feststellen, dass die ellenlangen Beschreibungen ihren Reichtum an Inhalt schon bald in voller Klarheit präsentieren. Der Tod in Venedig ist das ideale Einfallstor zur Eroberung weitere Werke dieses großartigen Schriftstellers und ein Klassiker, der die deutsche Sprache in all ihrer Kompliziertheit und Vielfalt aufs Beste würdigt!
  • Zum Bewerterprofil von J. Wagner

    J. Wagner

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Tod in Venedig

    Eine Novelle, die auf wenigen Seiten viel Tiefgang aufweist. Es ist mein erstes Buch von Thomas Mann (passend zum 150. Geburtstag 2025) und es konnte mich inhaltlich, aber vor allem sprachlich überzeugen. Er bedient sich einer sehr detailreichen, metaphorischen und gefühlvollen Sprache und findet dabei immer wieder Bezüge zur griechischen Mythologie. Die Motive (die z.T. auch autobiographisch gedeutet werden) sind sehr interessant und bieten heute noch Diskussionsstoff. An der Stelle möchte ich sagen, dass ich es keineswegs als "queeren Klassiker" einstufen möchte, so wie es oftmals verkauft wird, da es sich nunmal um eine Liebe zu einem 14-jährigen Jungen handelt und somit m.M.n. nicht viel mit homosexueller Liebe zutun hat. Aber abgesehen davon, wie man diesen Aspekt nun interpretieren mag, hat das Buch noch viele weitere Themen zu bieten: Kunst, Ästhetik, moralischer Verfall, Tod, Leidenschaft, Jugend,...
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    07.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr schön ausgestattete Geschenkausgabe in Leinen

    In Thomas Manns berühmter Novelle "Der Tod in Venedig" verflechten sich Leidenschaft und Vergänglichkeit im malerischen Venedig. Der alternde Schriftsteller Gustav Aschenbach erliegt einer verbotenen Liebe zum jungen Tadzio, während eine Cholera-Epidemie die Stadt heimsucht. Diese Geschichte verwebt meisterhaft die Themen von Begehren, Schönheit und Tod, die in Aschenbachs tragischem Schicksal gipfeln.
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    2/5

    29.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Wille war da...

    Auf knappen 144 Seiten wurde niedergeschrieben, was sonst nicht mehr als drei Seiten beansprucht hätte. Eine kurze, in der Theorie ganz spannende Erzählung, durch tausende nicht notwendige Worte in die Länge gezogen. Das muss man wohl mögen, um darin einen Klassiker zu sehen. Der Wille war da, aber meins war es leider nicht.
  • Zum Bewerterprofil von T. Hartung

    T. Hartung

    Thalia Köln – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    2/5

    26.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Sperriger Klassiker der deutschen Literatur

    Ich kann schon verstehen, warum das Werk so hoch gelobt wird - der Inhalt ist für die damalige Zeit sehr mutig. Vielleicht bin ich einfach nicht intellektuell genug aber der Schreibstil war dafür überhaupt nicht meins. Derart verschachtelte Sätze, die sich über eine ganze Seite ziehen, lassen mich zwischendurch schlicht und ergreifend vergessen, worum es eigentlich geht. Nennt mich einen Banausen aber ich finde "Der Tod in Venedig" sehr anstengend zu lesen und hatte so leider keinen Spaß daran.

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