Medizin und Geschlecht Zur Konstruktion der Kategorie Geschlecht im medizinischen Diskurs des 19. Jahrhunderts
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
31.01.1998
Abbildungen
X, 383 S.
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
383
Maße (L/B/H)
22,9/15,2/2,2 cm
Gewicht
572 g
Auflage
1998
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8100-2009-3
Gliederung.- Einleitende Bemerkungen.- I. "Jetzt aber ist der Geschlechtsunterschied zu einem Eckstein des ganzen Systems der Naturunterschiede der Gesellschaft geworden".- 1. Die Szientifizierung und gesellschaftspolitische Funktionalisierung der Geschlechterdifferenz bei Riehl und Goltz.- 2. Geschlechterdifferenz, Sexualität und Geschichte in Bachofens "Mutterrecht".- 3. Fazit.- II. "Unter dem Baldachin wissenschaftlicher Autorität".- 1. "Psychopathia sexualis" und Psychiatrie.- 2. Medizin und Psychiatrie: Eine Frage der Macht?.- 3. Sexualität im Mittelpunkt medizinischer Theorien.- 4. Sexualität als Modell und Legitimation der Geschlechterordnung.- 5. Mit Darwin für und gegen die Emanzipation der Frau.- 6. Geschlechterdifferenz als Grundlage für die Rezeption der Evolutionstheorie.- 7. Geschichte, Sexualität und Geschlecht im Werk von Iwan Bloch.- 8. Sexuelle "Perversionen" und die Normierung von sozialem Verhalten.- 9. Fazit.- III. "Eine Art Hermaphroditismus der Seele".- 1. Homosexualität als Krankheit und "sekundärer Geschlechtscharakter".- 2. Die Wendung zu psychogenen und soziogenen Erklärungsansätzen.- 3. Fazit.- IV. "Weibskerle", "emancipierte Damen" und "conträrsexuelle Mannweiber".- 1. Medizinische Beschreibungen von "Mannweibern" vor 1870.- 2. "Mannweiber" bei Riehl.- 3. Die Konstruktion der lesbischen Frau als "Mannweib".- 4. Fazit.- V. "Die Lehre von der Eigenthümlichkeit des weiblichen Körpers".- 1. Die gynäkologische Definition des "weiblichen Geschlechtscharakters".- 2. Der weibliche Körper als wissenschaftliches Versuchsobjekt oder der Preis des Wissens.- 3. Hysterieinterpretationen der Gynäkologie im Wandel.- 4. Hysterie im Kompetenzstreit zwischen Gynäkologen undPsychiatern/Neurologen.- 5. Fazit.- VI. "Kein Mensch wird verstanden, wenn das ärztliche Urteil fehlt": Im "Zeitalter der Nervosität".- 1. Die Ausweitung der Hysterie auf das männliche Geschlecht und ihre "Proletarisierung".- 2. Die Einbettung der Hysterie in die Degenerationslehre.- 3. Die Sexualisierung der Hysterikerin.- 4. Sexuelle "Falschanschuldigungen" Hysterischer und Freuds Absage an die "Verführungstheorie".- 5. Im Zeitalter der Nervosität.- 6. Sexualität, Nervosität und Kultur.- 7. Fazit.- VII. Der "männliche Protest" von "hysterischen" und "nervösen" Frauen.- 1. Der "Fall Ilma S.".- 2. Vermännlichung, Hysterie und Frauenliebe.- 3. Fazit.- VIII. "Bedeutung und Werth des weiblichen Schwachsinnes in einer emancipationslüsternen Zeit".- 1. Mediziner wider die beabsichtigte Öffnung des Medizinstudiums für Frauen.- 2. Mediziner als Fachmänner für die Frauenfrage.- 3. "Mannweiber" im Zentrum bevölkerungspolitischer Überlegungen.- 4. Die Denunziation der Frauenbewegung als "pervers".- 5. Fazit.- IX. Epilog.- Abkürzungsverzeichnis.
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