Wirtschaftsgeschichte der Antike

Inhaltsverzeichnis


Vorwort

I. Einleitung: Szenarien


Von Krisen und Konjunkturen

Kontroversen

Lange Antike – kurze Antike

II. Revolutionen


Neolithisierung

Urbanisierung

Große Institutionen

III. Vernetzung


Güter aus der Ferne

Neue Spielregeln

Wie Frösche um einen Teich

Ex Oriente

IV. Arbeit


téchne: Wie man Dinge herstellt ´

Ressourcennutzung: Der Reichtum der Natur

Von Schwertern …

… und Pflugscharen

V. Institutionen


oíkos

Staat

Märkte

Ethik und Normen

VI. Kapital


Ökonomisches Kapital: Geld und Geldwirtschaft

Symbolisches Kapital: Ehre und Macht

VII. Schluss: Welche Wirtschaft?




Anhang

Glossar

Bibliographie

Abkürzungen

Personenregister

Bildnachweis

 

Beck'sche Reihe Band 2788

Wirtschaftsgeschichte der Antike

Buch (Taschenbuch)

8,95 €

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Wirtschaftsgeschichte der Antike

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Beschreibung


Die Welt der Antike war dicht vernetzt – wie sehr, wird rasch klar, wenn man die wirtschaftliche Entwicklung von der Frühzeit der altorientalischen Hochkulturen bis zur Spätantike betrachtet. Doch rücken dabei nicht nur Märkte und Transportwege in den Vordergrund, sondern auch die differenzierten Interessen, Bedürfnisse und technischen, aber auch finanziellen Möglichkeiten von Produzenten und Konsumenten. Wie intensiv man sich bereits in der Antike der Wirtschaft als eines eigenen Lebensbereichs bewusst war, verraten beispielsweise die ökonomischen Schriften von Platon, Xenophon und Aristoteles.

Michael Sommer ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Oldenburg. Im Verlag C.H.Beck ist von ihm lieferbar: Die Phönizier. Geschichte und Kultur (bsr 2444).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.08.2013

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18/10,6/1,1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.08.2013

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18/10,6/1,1 cm

Gewicht

120 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-65480-0

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Unterschiedlich, aber nicht fremd unserer modernen Globalwirtschaft

inlibrisfutura.de am 24.08.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Ohne das Wirken potenter Euergeten wäre kaum eine Gemeinde in der hellenistischen Welt überlebensfähig gewesen." Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte in Oldenburg, legt mit seiner "Wirtschaftsgeschichte der Antike" eine Einführung in diese Thematik vor. Auf 120 Seiten kann diese natürlich nur ansatzweise beleuchten, wie die Ökonomie sich in der Geschichte von über 10.000 Jahren entwickelte. Sommer fokussiert sich besonders auf den Zeitraum vom 4. Jh. v. bis zum 4. Jh. n. Chr. - also die Griechen und Römer. Beispiele und Quellenbelege antiker Autoren und archäologischer Funde zeugen von der Struktur der Ökonomie von vor über 2.000 Jahren. Hierbei werden immer wieder Parallelen zur modernen Globalwirtschaft gezogen. Die unterschiedlichen Begriffsdefinitionen von Kapital, Markt usw. werden typisch akademisch beleuchtet, um moderne Sichtweisen klar von antiken abzugrenzen. Eindrucksvoll erläutert Sommer anhand Quellen und archäologischer Funde die Wirtschaftsweise antiker Gesellschaften. Besonders ins Auge fiel hierbei das Wirken der Euergeten: "Teile des Bedarfs deckten finanzkräftige Mitbürger, die mit großzügigen Lebensmittelspenden ihren Gemeinsinn unter Beweis stellten - derlei Euergetismus war aus dem öffentlichen Leben antiker Städte nicht wegzudenken." Noch heute sind solche Vorgehensweisen am Beispiel von Stiftungen zu beobachten. Es wird aber deutlich, dass deren Anteil in antiken Gesellschaften deutlich höher, ja eine Selbstverständlichkeit war und ehrenhafter angesehen wurde. Auch in der Antike, eindrucksvoll an den Griechen und Römern ersichtlich, herrschte eine globale Wirtschaft rund ums Mittelmeer (und darüber hinaus). Gleichzeitig war die Schere zwischen Arm und Reich nicht weniger stark geöffnet als heute. Vieles lässt sich aus der Wirtschaftsweise in der Antike lernen. Wer sich von wissenschaftlicher Literatur und einigen Fachbegriffen nicht abschrecken lässt, findet in diesem Buch eine spannende Einführung in die ähnliche, teils erstrebenswerte, teils abschreckende Ökonomie der Antike.

Unterschiedlich, aber nicht fremd unserer modernen Globalwirtschaft

inlibrisfutura.de am 24.08.2020
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