KI-Beratung Beta

Produktbild: Versuch über den Normalismus

Versuch über den Normalismus Wie Normalität produziert wird

59,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1996

Abbildungen

449 S. 43 Abb.

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

449

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/2,5 cm

Gewicht

656 g

Auflage

1996

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12880-1

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1996

Abbildungen

449 S. 43 Abb.

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

449

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/2,5 cm

Gewicht

656 g

Auflage

1996

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12880-1

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

  • Produktbild: Versuch über den Normalismus
  • Vorbemerkung.- I Einleitung — „Normalität“als spezifische Kategorie (vs. „Normativität“).- 1. „Normalität“ — ein diskursives Ereignis.- 2. Das Rätsel „Achtundsechzig“und die Normalität.- 3. Hans Magnus Enzensberger: Zur Verteidigung welcher Normalität?.- 4. Literatur als Interdiskurs im Normalismus und das Symbol der „Eindimensionalität“.- 5. Zur Konstellation des Eindimensionalen und des Normalen in der Literatur seit 1968.- 6. Kunst und Literatur im Normalismus: Die (nicht) normalen Fahrten.- 7. Rainald Goetz: Medienkonsum posthistorisch im „Café Normal“.- II Die Fragestellung: Der Platz des Normalismus in modernen Kulturen. Die konstitutive Spannung zwischen flxistischem Protonormalismus und flexiblem Normalismus.- 1. Zwei normalistische Strategien (Protonormalismus vs. Flexibilitätsnormalismus).- 2. Die Langlebigkeit des Protonormalismus: Nach Kurt Schneider Paul Bresser.- 3. Die Kinsey-Reports als diskursives Ereignis und der Durchbruch des flexiblen Normalismus in den USA.- III Auf dem Wege zu einer Theorie der Normalität: „vor“Achtundsechzig.- 1. Theodor W. Adorno oder Der verleugnete Flexibilitäts-Normalismus.- 2. Normalismus und „Eindimensionalität“: Herbert Marcuse.- IV Auf dem Wege zu einer Theorie der Normalität: „nach“ Achtundsechzig.- 1. Zwischen medizinischer und sozialer „organischer Normalität“ (Georges Canguilhem).- 2. Normalitäts-Dispositive bei Foucault zwischen protonormalistischer Dressur und normalistischer Flexibilisierung.- 3. Normalität, Versicherung und Sozialrecht: François Ewalds Archäologie des „Vorsorgestaats“.- 4. Von der psychiatrischen Ausschließung der Anormalen zur flächendeckenden Betreuung von ‘Behinderung’ (Robert Castel).- 5. Die Sphäre der Sozialarbeit alsflexibles Feld zur Produktion normalisierter Charaktere (Jacques Donzelot).- 6. Auf dem Wege zu einer allgemeinen Theorie (flexibler) sozialer Normalisierung: Marc Guillaume.- 7. Ian Hacking. Zum Anteil der mathematischen Statistik am Normalismus.- 8. Normalismus und Risikoblindheit (Ulrich Beck).- 9. Was meint „Normalisierung von Unwahrscheinlichkeit“? (Niklas Luhmann).- V Zur Diskursgeschichte des Normalismus — Aufstieg und Ausbreitung eines Dispositiv-Netzes.- 1. „Normal“/„Normalität“/„Normalisierung“: Stationen und Etappen eines diskursiven Komplexes vor Quételet und Comte.- 2. Entwicklungsschritte normalistischer Dispositive und ihrer Theorie.- 3. Facetten einer Theorie des (Proto-)Normalismus im 19. Jahrhundert: Von Quételet und Comte bis Durkheim — ein Höhenkamm und seine Basis.- 4. Zum Aufkommen flexibel-normalistischer Taktiken.- VI Umrisse einer struktural-funktionalen Theorie des Normalismus.- 1. Normalismus als Antwort auf moderne ‘exponentielle’ Dynamiken.- 2. Konkurrenzinduzierte Dynamik als Energie der ‘exponentiellen’ Trends („Leistungsprinzip“).- 3. „Atomisierung“ und Ver-Massung im normalistischen Blick.- 4. Zur Sonderrolle der Industrienorm im Normalismus.- 5. Konstitution von homogenen Normalfeldern mittels der Herstellung von Vergleichbarkeit und mittels Verdatung.- 6. Kontinuierung der Diskontinuitäten — Normalisierung semantischer und symbolischer Differenzen — Eindimensionalisierung, Skalierung und Quantifizierung.- 7. Das Bündel normalistischer Kurven, die Gaußoidkurven und das BasisNormalitäts-Dispositiv.- 8. Normalisierendes Floating.- 9. Normalismus und Prognostik.- 10. Selbst-Normalisierung der Subjekte, normalistische Subjektivität.- 11. Das Paradox der Normalitätsgrenze.- 12. Normalismus:Konturen eines Konzepts.- VII Normalistische Kollektivsymbolik und der High-Tech-Vehikel-Körper.- Die vertikale Achse.- Die diagonale Achse.- Die horizontale Achse.- VIII Normalistische Subjektivierung und Selbst-Normalisierung/SelbstAdjustierung.- 1. Psychotherapie als Adjustierung abweichender „Lebenslinien“ (Alfred Adler).- 2. Von der (protonormalistischen) „Normalbiographie“ zum (flexiblen) „Normallebensentwurf“.- 3. Von der diskontinuierlichen Polarität der Geschlechter zum kontinuierlichen Gender-Mix.- 4. Das „Streß“-Konzept im Anschluß an Hans Selye als generelles (kybernetisches) Normalfeld psychosomatischer Homöostase.- 5. Die eklektizistische Massen-Therapie-Kultur („Therapie der Normalen“) in den USA.- 6. Hypothese über die subjektive Rückkopplung symbolischer Gaußoidkurven.- 7. Geständnisliteratur.- IX Auf dem Weg zum universalen Normalismus?.- 1. Ein politisches Normalitäts-Dispositiv (links/Mitte/rechts/Extreme).- 2. Fünf Normalitätsklassen, Aporien der (normalistischen) neuen Welt-Ordnung.- 3. Aporien normalistischer As-Sociationstypen (Normal-Monade, Normal-Familie, Normal-Club, Normal-Nationalstaat).- X Schluß: Knappe Ressource Normalität?.- Literatur.- Abbildungsnachweise.