Greed and Grievance - Die Diskussion um das Erklärungsparadigma zeitgenössischer innerstaatlicher Konflikte
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.08.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
489 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638412124
In einem ersten Schritt soll möglichst kurz auf die wichtigsten Rahmenbedingungen des aktuellen Konfliktgeschehens eingegangen werden. Sie nehmen im Kontext dieser Arbeit "nur" die Rolle von Rahmenbedingungen ein, da die "Greed and Grievance"-Debatte auf der Akteursebene ansetzt und die makrostrukturellen Determinanten der Konflikte als unabhängige Variablen voraussetzt. Bei dem Forschungsgegenstand handelt es sich somit nicht um eine "kritische" [Wie etwa bei Fricke], politökonomische oder wie auch immer genannte an Marx orientierte Form der Sozialwissenschaft. Es wird nicht, wie etwa bei der "Hamburger Schule" [Vgl. Siegelberg, Jung, Schlichte], versucht, einen ganzheitlichen theoretischen Rahmen zu erschaffen, in dem nicht die Konflikte selbst untersucht werden, sondern ihre Einbettung. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle keine tiefer greifende Analyse der "Rahmenbedingungen" in Angriff genommen werden, sondern nur allgemeine Erkenntnisse aus den Forschungsfeldern dargestellt werden. Konkret bedeutet das, dass sowohl die Folgen der Globalisierung als auch die damit verbundene Veränderung der Staatlichkeit angesprochen werden.
Der Kern der Arbeit beschäftigt sich mit den Inhalten von "Greed" und "Grievance". Hierbei sollen beide Argumentationslinien getrennt untersucht und kritisch hinterfragt werden. Dabei wird ein chronologischer Vorgang gewählt, das heißt der Faktor "Grievance" wird zuerst dargestellt. Da er jedoch in keinerlei Hinsicht ein einheitliches Konzept darstellt, sondern von den Greed-Theoretikern als schemenhaftes Abgrenzungsobjekt konstruiert wurde, soll dieser Logik im Sinne der Diskussion gefolgt werden und thematisch (und nicht autorenorientiert) auf die grundsätzlichen Aussagen eingegangen werden. Im Anschluss soll die ökonomische Analyse und ihre Auseinandersetzung mit der politischen (politologischen) Argumentation untersucht und hinsichtlich ihrer empirischen Evidenz beleuchtet werden.
Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Hausarbeit liegt auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema, es soll jedoch auch vereinzelt auf die Ergebnisse von empirischen Fallanalysen und statistischen Erhebungen verwiesen werden.
Ergebnis der Arbeit soll eine idealtypische Darstellung der Dichotomie von "Greed" und "Grievance" in Form einer Tabelle sein. Hierbei kommt es darauf an, die grundlegenden Aussagen vereinfacht gegenüberzustellen.
Im Fazit erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesamtdiskussion. Hierbei wird die These vertreten werden, dass "Greed" und "Grievance" für sich alleine genommen keine hinreichende theoretische wie auch empirische Überzeugungskraft entfalten können, sondern qua natura einander bedingen und interagieren.
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