Empfinden der Wohnzufriedenheit aus der Perspektive von Menschen mit geistiger Behinderung
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
128 (Printausgabe)
Dateigröße
347 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640357253
Genau diesem Bereich soll diese Arbeit gewidmet sein. Sie will sich mit der Lebenssituation von Bewohnern in Wohnheimen befassen, d.h. konkret, sie will das Empfinden der Wohnzufriedenheit aus der Perspektive von Menschen mit geistiger Behinderung darstellen. Dies soll exemplarisch anhand eines Wohnheims des Miteinander Leben e. V. in Köln - Rondorf geschehen, in welchem ich seit nunmehr fast drei Jahren arbeite. Um auswertbare Daten zu erheben, werden Interviews mit den Bewohnern und Bewohnerinnen geführt.
Insbesondere die Zufriedenheit mit der eigenen Wohnsituation spielt eine zentrale Rolle im Leben eines jeden Menschen. Nur wenn wir uns wohlfühlen, wenn wir uns "beheimatet" (vgl. BOLLINGER 1990, S. 5; SPECK 2005, S. 336) fühlen, kann Wohnen als zentraler Wert für ein menschenwürdiges Dasein aufgefasst werden. Wie wichtig das Wohnen auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist, zeigen z.B. WACKER et al. (2005, S. 23), indem sie "die häusliche Situation" an erster Stelle aufführen, wenn sie die ganzheitliche Lebenssituation von Menschen mit geistiger Behinderung analysieren.
Um dem Begriff der Wohnzufriedenheit mit Inhalt zu füllen, wird in Kapitel 1 dieser Arbeit zunächst einmal der Begriff des Wohnens und der Wohnung betrachtet. Schon BOLLINGER (1990, S. 4) stellt sich in ihrer Arbeit die Leitfragen, "Was bedeutet Wohnen überhaupt? Welche Bedürfnisse des Menschen können mit dem Wohnen befriedigt werden?"
Diese Fragen sollen im ersten Teil dieser Arbeit beantwortet werden, denn "vor dem neuen Selbstverständnis von Menschen mit Behinderung, Bürger mit gleichen Rechten und mit den Potentialen für eine selbstbestimmte Lebensführung zu sein" (WACKER et al. 2005, S. 4), sind ihre Bedürfnisse in keiner Weise von den unseren (bzw. denen der empirischen Sozialforschung) zu unterscheiden. Auch die Wohnqualität soll hier nicht unterschlagen werden, ist sie doch maßgeblich entscheidend für die Zufriedenheit mit der Wohnsituation.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice