Kolonialreich und Kolonialstaat Globalisierung durch Imperialismus!?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.11.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
157 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640216604
Kolonialstaat - Globalisierung durch Imperialismus?!", wobei hier im speziellen die deutsche Rolle
auf diesem Betätigungsfeld näher beleuchtet und geklärt werden soll, warum hierbei zumeist von
einem "Sonderfall" die Rede ist. Die gesamte Untersuchung soll sich dabei auf die Grundannahme
stützen, ob das deutsche Kaiserreich, unabhängig eigener starker kolonialer und imperialer
Treibkräfte, letztendlich durch den Globalisierungsdruck den die Zeit mit sich brachte und auch die
Stellung innerhalb der europäischen Pentarchie aber auch immer mehr hinsichtlich des
weltumspannenden Prestiges zu imperialen Landnahme gezwungen wurde. Hierbei sollen die
starken Auswirkungen der so genannten ersten Globalisierungsphase hervorgehoben werden, die
selbst ein lange Zeit dem aktiven Kolonialismus abgeneigt gegenüberstehendes Land zum Agitator
werden ließen und hinsichtlich der Betrachtung der Auswirkungen vielleicht aufgezeigt werden, ob
es für die betroffenen Regionen nicht vorteilhafter gewesen wäre, wenn dieser Globalisierungsdrang
nicht so heftig gewesen wäre und abgesehen von wirtschaftlichen und politischen Belangen nicht
dieses Ausmaß an Prestige mit sich gebracht hätte.
Dazu werde ich zunächst einen kurzen Abriss der schon benannten ersten Globalisierungsphase
geben, in dem die wichtigsten Termini geklärt werden sollen, worauf sich dann eine
Charakterisierung der stärksten imperialen Phase ab ca. 1880 anschließt. Im Weiteren werde ich
dann zur speziell deutschen Betrachtung übergehen, indem ich mit den Anfängen des Kolonialismus
im Allgemeinen beginne, einen historischen Rückblick auf die kolonialen "Abenteuer" vor dem 19.
Jahrhundert gebe, dann die Beweggründe und die innen- und außenpolitischen Voraussetzungen für
das 19. Jahrhundert beschreibe und dann zum aktiven und teils auch aggressiv auftretenden
Kolonialismus in besagtem Zeitraum übergehe und den Wandel von der kolonialen Ära unter
Bismarck und nach Bismarck darstelle. Danach soll eine Beschreibung der Kolonialargumentation
zeigen, was entgegen anfänglicher Ablehnung doch zum Kolonialerwerb führte, wie sich die
Argumentation letztlich in Organisationen manifestierte und wortmächtig wurde und dann sollen die
einzelnen Gebiete kurz genannt werden, um am Ende eine Bilanz der zwar recht kurzen aber in der
deutschen Historie und im gesamten Rahmen der Globalisierung nicht unbedeutenden Phase zu
ziehen und auf nachhaltige Auswirkungen zu blicken und diese hinsichtlich ihrer Integrations- und
auch Modernisierungsfunktion innerhalb der postkolonialen Welt zu beschreiben.
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