"Unehrliche Leute" und ihre sozialen Aufstiegsmöglichkeiten Soziale und politische Normen in der Frühen Neuzeit
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.09.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
837 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640998029
Welche Personen- und Berufsgruppen dürfen als soziale Randgruppen und Außenseiter geführt werden? Es sind Personen wie "fahrende Leute, Bettler, Spielleute, Dirnen (...), schließlich Henker und Schinder." Durch ihr Abweichen von Verhaltensnormen der Gesellschaft, war es zudem leicht, sie mit zusätzlichen Vorurteilen zu belasten. Wie Irsigler und Lassotta sagen, sind "Randgruppen und Außenseiter manchmal ein Zeichen gesellschaftlicher Anomie", die dann wiederum zu einem Ungleichgewicht in der Gesellschaft führen konnten. Im Regelfall gelangte man durch die Geburt, auch schon mal durch Abdrängen, in diese Randgruppe. Welche Möglichkeit bot sich beispielsweise einem Scharfrichter oder Abdecker in der gesellschaftlichen Struktur aufzusteigen? Hatte er diese Möglichkeit überhaupt? Wie hoch war die Chance? Geschah dies durch einen individuellen Aufstieg oder durch den Aufstieg einer ganzen Gruppe?
Die Existenz von »unehrlichen Berufen« zählt, laut Nowosadtko, zu den Besonderheiten der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ständegesellschaft.
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