Kaiser Konstantin Der dreizehnte Apostel
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Sprache:Deutsch
14,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.03.2014
Verlag
WieserSeitenzahl
350
Maße (B/H)
13/20,5 cm
Gewicht
448 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-99029-098-9
Wer tatsächlich als Erster den christlichen Glauben anerkannt hat, in welchem Land das Christentum zum ersten Mal Staatsreligion wurde, wer und wann Konstantin getauft hat, wie sich die alten und die neuen Kulte und Sitten im Laufe der ersten Jahrhunderte des neuen Zeitalters miteinander verflochten haben, warum Konstantin der Große seine Frau Fausta und seinen erstgeborenen Sohn Priscus umbringen ließ, wie seine Mutter, die heilige Helene, ihre Pilgerfahrt in Galiläa absolvierte und glaubte, das Kreuz, auf dem der Erlöser starb, gefunden zu haben, wie Konstantinopel erbaut wurde und vieles mehr erfahren wir in diesem aufregenden Roman über einen der letzten großen römischen Kaiser.
Die gekonnte Verwendung von Legenden, besonders hervorgehobenen und belegten historischen Tatsachen, sowie die Phantasie des Autors kennzeichnen den Stil Ivanjis in diesem Werk.
Die Schlacht an der Mulvinischen Brücke Konstantin träumte, dass er auf einem großen, schweren Rappen ritt. Kaum konnte er sich im Sattel halten, und das beunruhigte ihn. Er wunderte sich im Traum, wie schwer es ihm fiel, das Gleichgewicht zu wahren. Im Wachen war er ein ausgezeichneter Reiter. Dann sah er viele Krieger neben sich reiten, alle leicht und elegant, denn sie hatte Pferde von normalem Wuchs, während seines größer war als ein Elefant. In gestrecktem Galopp rasten sie über Stoppelfelder dahin. Über ihnen waren noch schnellere, riesige Vögel, die sich in Wolken verwandelten. Die Wolken hatten lachende Gesichter, und Konstantin wusste nicht, ob dieser Ausdruck freundlich oder ironisch, ja drohend war. Plötzlich blitzte so grelles Licht auf, dass er die Zügel loslassen und die Augen beschirmen musste. Obwohl er furchtbar erschrocken war, fiel er nicht vom Pferd, im Gegenteil, er kam sich schon bald viel sicherer vor, und galoppierte diesem Licht entgegen. Inmitten des ohrenbetäubenden Lärms aus Hufschlägen, Rufen, Waffengerassel und heulendem Wind vernahm er auf einmal deutlich Ablavius’ leise Stimme:
'Herr!'
'Ja, ja … gleich.'
'Die Legionen sind angetreten, wie du befohlen hast.'
Ivan Ivanji besitzt die seltene Gabe einen überzeugenden Alltag zu beschreiben, ohne Rücksicht darauf, ob er sich heute, vor hundert oder vor zweitausend Jahren abspielt. Sein Fundus ist unerschöpflich. Die ganze Zeit, während sich die Erzählung über Konstantin abwickelt, reisen wir durch die Landschaften und Städte des Römischen Reiches. Ivanjis Konstantin ist keine blasse Romanfigur, sondern eine lebendige, historische Persönlichkeit, als wäre er unser Zeitgenosse.
Dragan Velikic
Dieses Buch ist keine gelegentliche, auf Mystifikationen und Gemeinplätzen begründete Unterhaltung. Im Gegenteil, Ivanji hat als Autor mit großer Lebenserfahrung und literarischem Können seinen Konstantin mit einer rationalen, weltlichen Motivation ausgestattet.
Mladen Veskovic
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