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Theodor Storm

1. Immensee

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Immensee

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Matthias Wiebalck

Spieldauer

1 Stunde und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.10.2013

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

11

Verlag

HörGut! Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783864491405

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Matthias Wiebalck

Spieldauer

1 Stunde und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.10.2013

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

11

Verlag

HörGut! Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783864491405

Herstelleradresse

Jochmann, Norbert
Helmholtzstr. 18
10587 Berlin
Deutschland
Email: shop@hoergut-verlag.de
Url: www.hoergut-verlag.de
Telephone: +49 178 5634927
Fax: +49 30 22362592

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Ab ins Bett, der Sandmann kommt!

Eva Fl. aus Franken am 06.06.2026

Bewertungsnummer: 3160125

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immer wieder abends kommt die Familie im Arbeitszimmer des Vaters zusammen, dort erzählt dieser dann spannende Geschichten. Nathanel liebt diese Abende, die auf einmal aufhören. Die Mutter begründet es mit dem geheimnisvollen Sandmann, von dem sie schaurige Geschichten erzählt. Tatsächlich erhält der Vater Besuch vom Anwalt Coppelius, so dass Nathanel annimmt, dass dieser wohl der Sandmann ist. Plötzlich passiert etwas sehr Schlimmes. Auch Jahre später, als Nathanael dann studiert, fühlt er sich vom Sandmann weiterhin verfolgt. Von Freunden wird dies aber als blühende Fantasie abgetan. Tatsächlich kannte ich dieses Werk von E. T. A. Hoffmann bisher überhaupt nicht. (Mir war ja nicht einmal bekannt, dass E. T. A. für Ernst Theodor Amadeus Hoffmann steht.) Umso mehr war ich gespannt auf dieses Buch und die Umsetzung. Die Bilder im Buch gefallen mir unheimlich gut. Dorota Wünsch bildet wunderbar ab, wie man sich den Anwalt Coppelius anhand der Schilderungen vorstellt. Mir gefällt die Art und Weise, wie sie malt wirklich gut. Es wird alles sehr anschaulich verdeutlicht, macht auch Spaß, die Bilder anzusehen. Die Geschichte ist tatsächlich schon auch irgendwie krass, wenn man dann natürlich erfährt, dass sie in der Tradition der damaligen Schwarzen Romantik verfasst wurde, weiß man, woher der Stil kommt. Inhaltlich ist es meiner Ansicht nach gut zu verstehen, natürlich sind es immer mal wieder für die damalige Zeit übliche Ausdrucksweisen. Mir hat das unheimlich gut gefallen, dass man auch hier zahlreiche Zitate übernommen hat, die man dann extra kursiv gesetzt hat (und außerdem dem modernen Deutsch angepasst hat), damit man diese gleich erkennt. Das macht es für mich wirklich authentisch. Ansonsten finde ich die Nacherzählung von Anna Kindermann wirklich toll. Ob ich der Altersempfehlung, die bei einem Lesealter von acht Jahren liegt, selbst auch so berücksichtigen würde, weiß ich nicht. Es ist ja schon ein Stück weit harter Stoff. Ich denke, sowas muss jeder für sich selbst sehen. In meinen Augen ist dieses Stück der Weltliteratur für Kinder wunderbar umgesetzt, so machen Klassiker absolut Spaß, wecken das Interesse. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Ab ins Bett, der Sandmann kommt!

Eva Fl. aus Franken am 06.06.2026
Bewertungsnummer: 3160125
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immer wieder abends kommt die Familie im Arbeitszimmer des Vaters zusammen, dort erzählt dieser dann spannende Geschichten. Nathanel liebt diese Abende, die auf einmal aufhören. Die Mutter begründet es mit dem geheimnisvollen Sandmann, von dem sie schaurige Geschichten erzählt. Tatsächlich erhält der Vater Besuch vom Anwalt Coppelius, so dass Nathanel annimmt, dass dieser wohl der Sandmann ist. Plötzlich passiert etwas sehr Schlimmes. Auch Jahre später, als Nathanael dann studiert, fühlt er sich vom Sandmann weiterhin verfolgt. Von Freunden wird dies aber als blühende Fantasie abgetan. Tatsächlich kannte ich dieses Werk von E. T. A. Hoffmann bisher überhaupt nicht. (Mir war ja nicht einmal bekannt, dass E. T. A. für Ernst Theodor Amadeus Hoffmann steht.) Umso mehr war ich gespannt auf dieses Buch und die Umsetzung. Die Bilder im Buch gefallen mir unheimlich gut. Dorota Wünsch bildet wunderbar ab, wie man sich den Anwalt Coppelius anhand der Schilderungen vorstellt. Mir gefällt die Art und Weise, wie sie malt wirklich gut. Es wird alles sehr anschaulich verdeutlicht, macht auch Spaß, die Bilder anzusehen. Die Geschichte ist tatsächlich schon auch irgendwie krass, wenn man dann natürlich erfährt, dass sie in der Tradition der damaligen Schwarzen Romantik verfasst wurde, weiß man, woher der Stil kommt. Inhaltlich ist es meiner Ansicht nach gut zu verstehen, natürlich sind es immer mal wieder für die damalige Zeit übliche Ausdrucksweisen. Mir hat das unheimlich gut gefallen, dass man auch hier zahlreiche Zitate übernommen hat, die man dann extra kursiv gesetzt hat (und außerdem dem modernen Deutsch angepasst hat), damit man diese gleich erkennt. Das macht es für mich wirklich authentisch. Ansonsten finde ich die Nacherzählung von Anna Kindermann wirklich toll. Ob ich der Altersempfehlung, die bei einem Lesealter von acht Jahren liegt, selbst auch so berücksichtigen würde, weiß ich nicht. Es ist ja schon ein Stück weit harter Stoff. Ich denke, sowas muss jeder für sich selbst sehen. In meinen Augen ist dieses Stück der Weltliteratur für Kinder wunderbar umgesetzt, so machen Klassiker absolut Spaß, wecken das Interesse. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Goethe heißt Denker

Bewertung am 09.01.2023

Bewertungsnummer: 1857103

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr schönes Buch, das Leid der Frauen wird beschrieben und wie egoistische Herrscher willkürlich handeln. Doch Mitleid nimmt niemand ernst, leider…Ein Meisterwerk von Goethe, zumal zu seiner Zeit, hätte es ihm Ärger bereitet.

Goethe heißt Denker

Bewertung am 09.01.2023
Bewertungsnummer: 1857103
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr schönes Buch, das Leid der Frauen wird beschrieben und wie egoistische Herrscher willkürlich handeln. Doch Mitleid nimmt niemand ernst, leider…Ein Meisterwerk von Goethe, zumal zu seiner Zeit, hätte es ihm Ärger bereitet.

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Der Sandmann

von Anna Kindermann, E.T.A. Hoffmann

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Robin Alahmed

Thalia Zweibrücken

Zum Portrait

5/5

Ein Meisterwerk

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein gewohntes Meisterwerk von Hoffmann was literarisch und zugleich höchst poetisch ist. Philosophie und Psychologie gehen Hand in Hand, währrend im Hintergrund eine Krimi Geschichte erzählt wird.
  • Robin Alahmed
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Meisterwerk

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein gewohntes Meisterwerk von Hoffmann was literarisch und zugleich höchst poetisch ist. Philosophie und Psychologie gehen Hand in Hand, währrend im Hintergrund eine Krimi Geschichte erzählt wird.

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Maren Oberwelland

Thalia Varel

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5/5

Klassiker der Psychothriller

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung. Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn. Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen. Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt. „Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“ Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell. Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.
  • Maren Oberwelland
  • Buchhändler/-in

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5/5

Klassiker der Psychothriller

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung. Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn. Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen. Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt. „Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“ Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell. Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.

Meinung aus der Buchhandlung

Der Sandmann

von E.T.A. Hoffmann

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