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Produktbild: Herodot und Thukydides

Herodot und Thukydides Die Geburt der Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.10.2015

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

3477 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406682186

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Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

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Erscheinungsdatum

09.10.2015

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

3477 KB

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406682186

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  • inlibrisfutura.de

    4/5

    14.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nie veraltende Themen

    "Die Überlegenheit der Großmacht bestehe darin, sich nicht an die Regeln halten zu müssen, die sie unter dem Anschein des Rechts und unter allgemeiner Übereinstimmung für andere aufstelle." Das zeigt Herodot unter anderem in seinem Werk, das mit dem einige Jahre später erschienen Werk des Thukydides die Anfänge der Geschichtsschreibung darstellt. "In beiden Historikern verdichtet sich in einem Zeitraum von etwas mehr als einer Generation, von circa 440 bis 400 v.Chr., die Entwicklung von zweieinhalbtausend Jahren abendländischer Geschichtsschreibung." Diese beiden Werke untersucht Wolfgang Will mit seiner Erfahrung als Althistoriker und stellt sie gegenüber. Er betrachtet hierbei zahlreiche Aspekte: von der Methodik über die Sprache, Menschen und Götter bis zur Gesellschaft und dem Frauenbild. Eine beeindruckende Leistung wissenschaftlicher Untersuchungsmethodik in einem schlanken Buch mit vielen aktuellen Bezügen. So bleiben diese antiken Worte noch heute weiterhin aktuell: "'Es sind ja die Menschen gewohnt, was sie begehren, unbedachter Hoffnung anheimzustellen, was sie nicht an heranlassen wollen, aber mit selbstherrlicher Überlegung abzuweisen' (4.108.4)" Die Auseinandersetzung mit den beiden Begründern der Geschichtsschreibung ist daher noch heute von Aktualität und Einblicken in die antike griechische Welt lohnenswert. Ohne die Werke oder die grundlegende Forschung um diese zu kennen ist die Lektüre dieses Werkes allerdings schwierig. Zwar handelt es sich um einen um einen Blick auf die "historiographische Seite", die einen Vergleich erlaubt, aber eben um einen tiefgründigen und hochgradig wissenschaftlichen. Will spricht bereits im Vorwort an, dass sich die neuste Forschung der beiden Historiker von der älteren vorrangig nur darin unterscheidet, dass letztere auf Englisch verfasst ist. Dies von einem Historiker zu lesen kann durchaus bedeuten, dass es der Wahrheit entspricht. Denn zumeist wird Literatur des 19. Fahrhunderts eher als eigenes Forschungsobjekt gesehen, das den Nationalismus hinter den Werken und Autoren beleuchten kann. Obwohl Will zwar die Inhalte der Werke in Kürze wiedergibt, ist eine vorherige Beschäftigung mit den Werken in meinen Augen notwendig, um die angestellten Vergleiche und die Motivation der Autoren nachvollziehen zu können.

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