Caspar David Friedrich und die Theorie des Erhabenen Friedrichs Eismeer als Antwort auf einen zentralen Begriff der zeitgenössischen Ästhetik
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
12,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.01.2001
Verlag
VDG Weimar - Verlag und Datenbank für GeisteswissenschaftenSeitenzahl
163 (Printausgabe)
Dateigröße
11582 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783958991477
Den ersten Rezipienten des Eismeeres versucht sich die Studie von Johannes Grave zu nähern, indem erstmals nach einer Beeinflussung durch Johann Gottlob von Quandt gefragt wird. Quandt hatte Friedrich zu Beginn der 1820er Jahre um eine inzwischen verschollene Eismeerdarstellung gebeten, die unter dem Titel "Die gescheiterte Hoffnung" bekannt wurde. Der Auftrag bietet verläßliche Hinweise darauf, daß Friedrichs Eismeerbilder in den Diskurs um das Erhabene einzuordnen sind. Doch folgte der Maler keineswegs gänzlich den Vorgaben des ambitionierten Auftraggebers, vielmehr ist sein Eismeer als kritische Reaktion auf die Theorie des Erhabenen zu werten, da es sich formal wie inhaltlich letztlich dem Anliegen von Quandts kunsttheoretischem Konzept verschließt.
Die vorliegende Studie versucht daher nicht nur, die Entstehungsumstände des Eismeeres näher zu beleuchten (mit vergleichendem Blick auf den Tetschener Altar, den Mönch am Meer, die Kreidefelsen auf Rügen und den Watzmann), sondern auch Friedrichs Position zur bislang meist unkritisch auf ihn bezogenen Theorie des Erhabenen deutlicher zu konturieren.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice