Produktbild: Heinrich von Ofterdingen

Heinrich von Ofterdingen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

148 (Printausgabe)

Dateigröße

291 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843056090

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.06.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

148 (Printausgabe)

Dateigröße

291 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843056090

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  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Wo gehen wir hin ? ; Immer nach Hause"

    Durch das Zeitalter der Aufklärung sensibilisiert, wollten die Romantiker jenen Zustand wieder revitalisieren, in dem der Mensch und die Natur eine Einheit bildeten. Eine Einheit, die sich einer zunehmenden Entfremdung ausgesetzt sah, da kapitalistische Bewegungen, Erkenntnisse der Naturwissenschaften und eine zunehmende Säkularisierung, den Zeitgeist immer mehr anstelle des Geheimnisvollen und Wunderbaren, beeinflussten. Es galt den Menschen über die Poesie zur ersehnten Einheit zurückzubringen und den Weg für das goldene Zeitalter, zu öffnen. Novalis, von der kantischen Transzendentalphilosophie beeinflusst, nahm dessen Weg auf, transformierte aber seinen Ansatz, um den Fokus anstatt auf das Finden allgemeiner Gestzmäßigkeiten, vielmehr auf die Selbstbeobachtung im Einzelnen zu legen. Wenn Kant sich nicht der Besonderheit einer bestimmten Erfahrung widmete, so reichen Novalis gerade bestimmte Einzelzüge, " nur wenige Zeichen im Sand ", um das Ganze abzubilden. Das innere Seelenleben als Quelle der Welterfahrung, wo sich der Sinn des wirren Schauspiels offenbart, oder wie es Goethe formulierte, " ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt " Genau diese innere Welt heißt es bei Heinrich von Ofterdingen aufzuschließen, um die " verborgene Herrlichkeit der sichtbaren Welt " erkennen zu können. Es beginnt mit einem Traum von einer blauen Blume, einem Erweckungserlebnis, welches einen Prozess, als Reise zum schöpferischen Ich auslöste. Es geht um das bekannte Motiv des Hinabsteigens in die eigene Seele, wo der Protagonist seinem eigentlichen Selbst begegnet und dieses auf wunderliche Weise, später in Form eines geschriebenen Buches in einer Höhle vorfindet. Auf seiner Reise nach Augsburg, lernt er das Märchenhafte, Romantische und Poetische kennen und weiß zunehmend sein bisheriges kindliches Gefühl in eine künstlerische, verbale Form zu verpacken. Sein Potential zum Dichter kristallisiert sich zunehmend heraus und auch der Ton des Buches wird zunehmend allegorischer und märchenhafter. Erklärungen über die Kunst des Dichtertums verwandeln sich kontinuierlich in etwas intuitiv zugängliches, wodurch die Metaphorik weniger durch das Verstandesdenken, als vielmehr dem Gefühl erfahrbar wird. Ein wunderschöner, bildgewaltiger, aber auch gefühlvoller und träumerischer Roman von Novalis, der leider kurze Zeit später schon verstarb.

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