Heinrich von Ofterdingen

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Beschreibung

Novalis: Heinrich von Ofterdingen Nachdem ein Reisender dem zwanzigjährigen Minnesänger Heinrich von Ofterdingen von den geheimnisvollen Schätzen der Ferne und von einer Wunderblume erzählt, träumt Heinrich von einer blauen Blume, die zum tiefsinnigen Symbol der zarten Sehnsucht der Romantik werden sollte. Fragment. Entstanden 1799-1800. Erstdruck des 1. Teils: Berlin (Reimer) 1802. Erstdruck des 2. Teils und von Tiecks Bericht in: Schriften, Berlin 1802. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe:
Novalis: Schriften. Die Werke Friedrich von Hardenbergs. Herausgegeben von Paul Kluckhohn und Richard Samuel, Band 1: 3., nach den Handschriften ergänzte, erw. und verb. Auflage, Band 2-4: 2. nach den Handschriften ergänzte, erw. und verb. Auflage, Stuttgart: Kohlhammer, 1960-1977. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul Klee, Die blaue Blume, 1939. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    27.04.2016

  • Verlag Hofenberg
  • Seitenzahl

    148

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    27.04.2016

  • Verlag Hofenberg
  • Seitenzahl

    148

  • Maße (L/B/H)

    21,8/15,4/1,5 cm

  • Gewicht

    245 g

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-8430-1734-3

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Ein epochales Meisterwerk

Zitronenblau am 25.09.2009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Novalis' "H. v. Ofterdingen" ist bekanntlich in die Epoche der Frühromantik einzuordnen u. steht für eine Universalpoesie mit philosophischem Anspruch. Ofterdingen, legendärer Minnesänger, durchläuft als passiver Held auf der sehnsuchtsvollen Suche nach der Welterkenntnis eine Geschichte, die ihrerseits in mannigfache Subtexte (Märchen, Erzählungen, Lieder, Träume etc.) streut, obgleich Streuung hier die Bedingung für das Ganze postuliert. Hierin finden sich zahlreiche romantische Motive wie Mittelalter, Christentum, blaue Blume, Liebe, Natur etc. Alles führt zum goldenen Zeitalter des All-Eins. Hierfür allegorisiert Novalis (insbes. im Klingsor-Märchen) das Geschehen zum Verweisenden, zum Ästhtetsich-Ethischen und will den Leser, sofern er sich darauf einlässt, hinführen zur: Apotheose der Poesie. Darin liegt das Kunststück; statt einer dramaturgisch kohärenten Abfolge fließt ein melodisches Bildermeer in den Leser hinein. Damit wird das Wunderbare, das Zauberhafte, das Magisch-Romantische evoziert. Mit sublimer Raffinesse setzt Novalis ungewöhnliche Wortkombinationen aneinander, vorliebnehmend im adverbialen und adjektivischen Bereich, weicht von einer schlichten Stilnorm ab, poetisiert seine Prosa. So ist es ein großer, ein größter Jammer für die Weltliteratur, dass der Roman Fragment ist, "Die Erwartung" (1. Teil) kann der Leser im Ganzen aufnehmen inkl. dem Kernstück: das Klingsor-Märchen, eine Art märchenhafter Mikroroman, der die Apotheose vorwegnimmt. "Die Erfüllung" (2. Teil) ist leider nach dem 1. Kapitel am Ende. Tiecks Bericht über die Fortsetzung lässt jedoch auf die Größe dieses Meisterwerks schließen. Es an dieser Stelle in den historischen (auch philosophischen) Kontext einzubetten, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Nur eines noch, etwas in eigener Sache: ich habe das Gefühl, dass zwischen Hermann Hesse (Neoromantiker) und Novalis ein überhistorisches, ein geistiges Band besteht. Aber das ist nur eine oberflächliche Vermutung. Äußerst empfehlenswerte Literatur (nicht nur relativ als Kontrapunkt zu Goethes Wilhelm Meister, sondern im Absoluten des romantischen Geistes).

Ein epochales Meisterwerk

Zitronenblau am 25.09.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Novalis' "H. v. Ofterdingen" ist bekanntlich in die Epoche der Frühromantik einzuordnen u. steht für eine Universalpoesie mit philosophischem Anspruch. Ofterdingen, legendärer Minnesänger, durchläuft als passiver Held auf der sehnsuchtsvollen Suche nach der Welterkenntnis eine Geschichte, die ihrerseits in mannigfache Subtexte (Märchen, Erzählungen, Lieder, Träume etc.) streut, obgleich Streuung hier die Bedingung für das Ganze postuliert. Hierin finden sich zahlreiche romantische Motive wie Mittelalter, Christentum, blaue Blume, Liebe, Natur etc. Alles führt zum goldenen Zeitalter des All-Eins. Hierfür allegorisiert Novalis (insbes. im Klingsor-Märchen) das Geschehen zum Verweisenden, zum Ästhtetsich-Ethischen und will den Leser, sofern er sich darauf einlässt, hinführen zur: Apotheose der Poesie. Darin liegt das Kunststück; statt einer dramaturgisch kohärenten Abfolge fließt ein melodisches Bildermeer in den Leser hinein. Damit wird das Wunderbare, das Zauberhafte, das Magisch-Romantische evoziert. Mit sublimer Raffinesse setzt Novalis ungewöhnliche Wortkombinationen aneinander, vorliebnehmend im adverbialen und adjektivischen Bereich, weicht von einer schlichten Stilnorm ab, poetisiert seine Prosa. So ist es ein großer, ein größter Jammer für die Weltliteratur, dass der Roman Fragment ist, "Die Erwartung" (1. Teil) kann der Leser im Ganzen aufnehmen inkl. dem Kernstück: das Klingsor-Märchen, eine Art märchenhafter Mikroroman, der die Apotheose vorwegnimmt. "Die Erfüllung" (2. Teil) ist leider nach dem 1. Kapitel am Ende. Tiecks Bericht über die Fortsetzung lässt jedoch auf die Größe dieses Meisterwerks schließen. Es an dieser Stelle in den historischen (auch philosophischen) Kontext einzubetten, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Nur eines noch, etwas in eigener Sache: ich habe das Gefühl, dass zwischen Hermann Hesse (Neoromantiker) und Novalis ein überhistorisches, ein geistiges Band besteht. Aber das ist nur eine oberflächliche Vermutung. Äußerst empfehlenswerte Literatur (nicht nur relativ als Kontrapunkt zu Goethes Wilhelm Meister, sondern im Absoluten des romantischen Geistes).

Achtung: Epoche der Romantik!

Isolani aus Linz am 13.03.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bevor man dieses Buch zu lesen beginnt, sollte man sich bewusst sein, daß es sich hier um ein Werk der Romantiker handelt. Hilfreich ist vielleicht, es einfach als einen phantastischen Roman zu sehen und mit dieser Grundeinstellung auch an das Werk heranzugehen. Mit einer falschen Erwartungshaltung kommt man in diesem Buch nicht weit... Aber Ausdauer zahlt sich bekanntlich aus.

Achtung: Epoche der Romantik!

Isolani aus Linz am 13.03.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bevor man dieses Buch zu lesen beginnt, sollte man sich bewusst sein, daß es sich hier um ein Werk der Romantiker handelt. Hilfreich ist vielleicht, es einfach als einen phantastischen Roman zu sehen und mit dieser Grundeinstellung auch an das Werk heranzugehen. Mit einer falschen Erwartungshaltung kommt man in diesem Buch nicht weit... Aber Ausdauer zahlt sich bekanntlich aus.

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