So hatte sich Anne Detlefsen den ersten gemeinsamen Urlaub nicht vorgestellt: Statt mit ihr die Sonne von Santa Cruz zu genießen, hat Hermann Pauli sich auf die Suche nach einem seltsamen Hai begeben, der selbst den Experten der örtlichen Charles-Darwin-Forschungsstation Rätsel aufgibt. Ist es möglich, dass die Lebensgemeinschaften im Meer sich rasant verändern? Und auch Anne bekommt plötzlich zu tun. Als vor der Insel Nacht für Nacht Schiffe in Flammen aufgehen, juckt es die Leiterin der Kieler Mordkommission in den Fingern, der Sache auf den Grund zu gehen. Kommt der Brandstifter aus den Reihen der Fischer, die zur Durchsetzung ihrer Interessen bekanntlich auch vor Gewalt nicht zurückschrecken? Die Verhältnisse sind kompliziert – im Wasser wie an Land. Fesselnd und zugleich sachlich fundiert gewährt Bernhard Kegel in seinem neuesten Wissenschaftsroman Einblicke in Faszination und Abgründe der biologischen Forschung – diesmal vor der zauberhaften und legendenumrankten Kulisse des Galapagos-Archipels.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Bernhard Kegel ist ein Meister des spannenden Wissenschafts-Romans.
Auch in seinem neuen Roman schickt er den Leser in Regionen faszinierender Natur.
Hier: Die Galapagos-Inseln mit ihrer Fauna und Flora und dem sie umgebenden Meer.
Wir erleben die Abenteuer mit, die die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit bestehen. Und wir erfahren eine Menge darüber, wie Natur funktioniert.
Genetik, Evolution, Klimawandel und ein bisschen Krimi. Unbedingt lesen!
Sonne63
5/5
02.03.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wissenswertes zum Thema Umwelt und Klimawandel, verpackt in eine spannende Geschichte
Inhalt:
Anne und Hermann wollen Urlaub auf den Galapagosinseln machen. Doch dann ziehen dramatische Ereignisse beide in den Bann. Hermann, leidenschaftlicher Biologe, macht mit ein paar Kollegen eine sensationelle Entdeckung und Anne, Kriminalkommissarin, wird vom hiesigen Polizeiinspektor um Hilfe gebeten, als mehrere Schiffe nach und nach in Flammen aufgehen. Die Ereignisse stellen die Beziehung der beiden auf eine harte Probe.
Cover:
Eine leuchtend rote Koralle auf schwarzem Untergrund. Wunderschön und ein absoluter Eyecatcher.
Meinung:
Bernhard Kegel ist mit Abgrund etwas Großartiges gelungen: Er erzählt eine spannende Geschichte über Tiere und Pflanzen an Land, im Wasser und in der Luft. Dabei benützt er keineswegs einen lehrerhaften Schreibstil, sondern gibt dem Leser einen flüssig zu lesenden Text an die Hand. Unglaublich viele Details werden dem Leser nahegebracht, die den absoluten Fachmann erkennen lassen. Eingebettet in eine spannende Handlung mit gut ausgearbeiteten Charakteren der Protagonisten macht er auf die hochaktuelle Thematik des Klimawandels, der Veränderung in der Artenvielfalt von Flora und Fauna, sowie der Umweltproblematik allgemein, aufmerksam. So entstand ein gelungener Mix aus fiktiver Geschichte und wissenschaftlicher Realität. Am Ende bleibt ein nachdenklicher Leser zurück, der trotzdem gut unterhalten wurde.
Fazit:
Glaubwürdig dargestellter Sachverhalt, gewürzt mit spannender Unterhaltung. Vor allem für Leser, die sich für Biologie und Umwelt interressieren äußerst interressant. Faszinierend und empfehlenswert!
Bewertung
4/5
10.08.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ganz eigene Mischung aus Roman...
Ganz eigene Mischung aus Roman und Sachbuch, vollgestopft mit höchst interessant dargestellten Wissen über Meeresbiologie und Evolution. Hervorragende, lehrreiche Unterhaltung.
Lyca
aus Titz
4/5
07.03.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Informativ und überzeugend
Anne und Hermann, ein Liebespaar aus Kiel, machen zum ersten Mal gemeinsam Urlaub und zwar nirgends anders als auf den Galápagos-Inseln. Doch kommt es anders als gedacht, denn statt der erwarteten Zweisamkeit geht Hermann, ein Biologe, mit zwei Kollegen auf die Suche nach einer neuen Haiart, die er bei einem vorherigen Tauchgang entdeckt hat, und Anne muss sich an Land mit dem Inselleben auseinandersetzen und kann als Kriminalpolizistin gar nicht anders als neugierig zu werden als ein paar Schiffe innerhalb von Tagen Feuer fangen. Ist es nur Zufall oder Brandstiftung?
Als Schauplatz sind die Galápagosinseln mit der großen Tiervielfalt und der wundervollen Landschaft wahrlich ein Traum und es ist kein Wunder, dass sich nicht nur Biologen und Wissenschaftler davon angezogen fühlen sondern auch immer mehr Touristen, auf die im Grunde nicht nur die Einheimischen sondern auch die Charles Darwin Forschungsstation angewiesen ist, denn das Geld ist bei allen knapp.
Abgrund ist ein gut und schnell lesbarer und selbst für Nicht-Biologen leicht verständlicher Roman, der dem Leser eine gekonnte Mischung aus Wissenschaft, Sachbuch, Krimi und Fiktion bietet. Das Buch ist sehr informativ und so bekommt man sogleich die Lust sich in einige Themen selber etwas mehr reinzulesen und zu recherchieren.
Trotz der anfänglichen Idylle merkt man schnell, dass einige Probleme in der Luft liegen. Das Buch behandelt ernste Themen wie Klimawandel und das Augen verschließen davor, Umweltschutz, Artensterben, gesellschaftliche Probleme sowie den Interessenkonflikt zwischen den Forschern und Fischern, die Armut der Einheimischen und den Geldmangel der Forschungsstation.
Während man also Hermann und seine zwei Kollegen bei der Suche nach der neuen Haiart begleitet und mit ihnen herausfinden möchte was es damit auf sich hat, was ich übrigens sehr interessant fand und es auch als sehr bewundernswert empfunden habe wie sehr diese eher älteren Herren für ihren Beruf leben und wie viel Leidenschaft sie dafür aufbringen, bekommen wir mit Anne an Land einen sehr guten Einblick in all die problematischen Bereiche und lernen mit ihr alles kennen. Ihre pragmatische Sichtweise hilft einem alles etwas besser zu verstehen. Und auch wenn sie aufgebracht ist, dass Hermann sie während ihres ersten Urlaubs zurückgelassen hat und sich mehr für seine Arbeit interessiert, ist sie die meiste Zeit über eine eher besonnene Person, die Ruhe ausstrahlt und dessen Gedankengänge ziemlich nachvollziehbar sind.
Das Buch besticht durch gute Beschreibungen, tolle Diskussionen und Themen, die einen zum Nachdenken bringen.
Etwas schade finde ich, dass Anna's Sichtweise einen größeren Teil des Romans eingenommen hat, auch wenn ich es verstehen kann, weil man uns so den Umweltschutz und all die anderen Probleme auf der Insel näherbringen wollte. Dennoch hätte ich noch viel lieber Hermann bei seinen Tauchgängen begleitet, mehr über die Naturphänomene erfahren und generell einfach mehr aus dem Bereich der Wissenschaft und Forschung gelernt, wobei der Schluss des Romans einiges wieder wett macht.
Im Grunde ist es eher ein Buch der ruhigen Art, das doch sehr tiefgehend ist und mit seiner Themenvielfalt überzeugen kann.
Baerbel82
4/5
01.03.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der erste seiner Art „Abgrund“…
Der erste seiner Art „Abgrund“, ist bereits der dritte Roman mit dem Kieler Biologen Hermann Pauli. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es? Hermann kann es einfach nicht lassen. Kaum ist er mit seiner Partnerin, der Kriminalhauptkommissarin Anne Detlefsen, auf den Galápagos-Inseln gelandet, sticht er erneut in See, auf der Suche nach einem unbekannten Hai. Bizarre Vulkanlandschaften und die atemberaubende Unterwasserwelt, ziehen Hermann und seine Freunde in ihren Bann. Anne ist frustriert. So hatte sie sich den ersten gemeinsamen Urlaub mit Hermann nicht vorgestellt. Doch dann bekommt auch sie plötzlich zu tun. Denn im Hafen von Santa Cruz brennt ein Schiff, anscheinend nicht das erste. Als es sogar einen Toten gibt, bittet Polizist Jorge sie um Hilfe. Was haben beide Handlungsstränge miteinander zu tun? Die Verhältnisse auf Galápagos sind kompliziert. Jeder hat seine eigenen Interessen. Die Touristen bringen Geld ins Land. Die Quoten der Fischer werden dagegen aus Naturschutzgründen gekürzt. Und die Mitarbeiter der örtlichen Forschungsstation sind auch nicht gerade willkommen. Jeder kämpft gegen jeden. Da hat es die Polizei wirklich nicht leicht. Nach „Der Rote“ und „Ein tiefer Fall“ legt Bernhard Kegel, selbst promovierter Biologe, mit „Abgrund“ erneut einen Wissenschaftsroman vor. Schauplatz ist diesmal das Naturparadies Galápagos. Sachlich, dennoch unterhaltsam, gibt uns der Autor faszinierende Einblicke in die biologische Forschung: „Fiction Meets Science“. Klimawandel versus Evolution. Die Natur ist stark. Sie hat schon immer Möglichkeiten gefunden, sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Da ich selbst tauche, fand ich die Geschichte um diesen seltsamen Hai natürlich besonders interessant. Nichtsdestotrotz hätte der Roman für meinen Geschmack etwas spannender sein können. Fazit: Gelungener Mix aus Fakten und Fiktion, der mich gut unterhalten hat.
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5/5
23.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Bernhard Kegel gelingt es auf leichte und doch bildgewaltige Art, wissenschaftliche Zusammenhänge unterhaltsam in Romanform zu bringen. Der Spagat zwischem dem Überleben der Menschen und der Erhaltung der Natur und der Artenviefalt wird eindringlich und doch plausibel und ohne erhobenen Zeigefinger erläutert. Ein Buch, das mitreißt, absolut lesenswert und spannend ist. Wissenschaft und Unterhaltung müssen kein Gegensatz sein!
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5/5
01.04.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tiefgründig
Eine hochinteressante Mischung aus Sachbuch und Thriller. Der Leser wird tief in die Hintergründe biologischer Forschung auf den Galapagos-Inseln hineingeführt. Zeitgleich geht ein Brandstifter um - Ökoterrorismus?? Super Buch.
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4/5
29.09.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der dritte Pauli-Band frisch im...
Der dritte Pauli-Band frisch im Taschenbuch! Perfektes Lesefutter für Krimifans mit Wissenschaftsaffinität & gut recherchierten Hintergründen. Eine echte Alternative zum "Schwarm"!
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4/5
18.04.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wissenschaftskrimi und Ökothriller....
Wissenschaftskrimi und Ökothriller. Wenn die Natur sich zu wehren beginnt und gut gemeinter Umweltschutz in Terror mündet. Fundiert und spannend!
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