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  • Produktbild: Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

Der Mann, der Luft zum Frühstück aß Erzählung

43

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2017

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

1,6/12,2/19,1 cm

Gewicht

205 g

Farbe

Weiß / Rubin

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-06336-5

Beschreibung

Rezension

„Eine Erzählung wider den tierischen Ernst, in einer Sprache geschrieben, die sich locker, süffisant und prall zeigt, gepaart mit Weisheit und Klugheit.“ Gallus Frei-Tomic, Literaturblatt, 19.07.17
"Ein Migrantenroman in humoristischem Gewand, eine ironische Entwicklungsgeschichte, in der der Protagonist nach einem dramatischen Entwurzelungserlebnis allmählich wieder zu sich selbst findet. … Eine Erzählung, die ein brisantes Thema – Migration – in ein beschwingtes Stück Entspannungsliteratur verwandelt. So etwas zustande zu bringen, ist eine ganz eigene Kunst." Günter Kaindlstorfer, Ö1 ex libris, 11.06.17
„Was mich an Radek Knapp immer so freut: Er hat einen unglaublich trockenen Witz. … Ein schmales, liebevolles Buch." Elke Heidenreich, SRF "Literaturclub", 24.05.17
„Ein weiteres, skurriles Wunderwerk dieses genialen Erzählers." Werner Krause, Kleine Zeitung, 26.03.17
„Radek Knapp ist ein Meister der Pointe und des bösen Humors." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 25.03.17
„Was dem Erzähler im Exil an Erfreulichem, an Widrigkeiten, an Verwunderlichem und auch an eher Unspektakulärem begegnet, schildert Knapp auf humoristische Weise. ... Im Tonfall erinnert Radeks Erzählung an den großen polnischen Satiriker Slawomir Mrozek." Thomas Rothschild, Die Presse, 11.03.17
„Radek Knapp erzählt Walerians Geschichte, wie wir es von ihm kennen: Ironisch, flott und witzig. Dennoch klingt hier ein tief melancholischer Grundton an. ... Eine Migrantenerzählung für Inländer erklärt.“ Kristina Pfoser, Ö1-Morgenjournal, 20.02.17
„Knapps Spezialität: Die migrantische Schelmengeschichte, liebevoll, gut gelaunt und lakonisch erzählt. ... Klischees entlarvt knapp stets treffsicher mit Ironie. ... Mit 'Der Mann, der Luft zum Frühstück aß' präsentiert sich Knapp einmal mehr als Fachmann für das, was im weitesten Sinn als 'Heimatangelegenheiten' bezeichnet werden kann – für Dagebliebene und Zugezogene.
„Knapp findet eine Sprache, die die zauberhafte Naivität der jungen Jahre und eine (früh-)reife Lakonie zusammenführt, sodass Mut und Humor zugleich sprechen." Friedrich Reip, Galore, Februar 2017
„Was fremd sein bedeutet, weiß Radek Knapp. Dass er mit so viel Humor und Wärme darüber schreiben kann, macht sein kleines Buch groß." Elke Heidenreich

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2017

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

1,6/12,2/19,1 cm

Gewicht

205 g

Farbe

Weiß / Rubin

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-06336-5

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE
info@hanser.de

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  • yellowdog

    5/5

    03.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Erzählung voller Sprachwitz

    Radek Kanpp zeigt das Leben eines Jungen, der von Polen nach Wien kam und wie sich sein Leben entwickelte. Wie bei Emigranten-Kindern nicht selten, musste er mit Beschränkungen aufwachsen, z.B. die Defizite in der Sprache. Der Icherzähler und Protagonist wählt aber seinen eigenen Weg, mit wechselnden Jobs gelingt es ihm ein Leben aufzubauen. Er kann sich beruflich verbessern, eine gute Wohnung finden und baut eine Beziehung zu einer alten Freundin neu auf. Aber er ist auch froh, nicht den konservativen Weg der Spießer und Blender gegangen zu sein. Radek Knapp lässt Anekdote auf Anektode folgen. Das ist amüsant zu lesen. Ich kann auch Elke Heidenreichs Aussage auf dem Buch folgen, als sie „diesen fassungslosen Blick eines Heranwachsenden auf die Welt“ nennt. Immer ist auch die Entwicklung der Hauptfigur zu erkennen. Er spürt auch eine Unrast in sich, die sich in eine Art Stillstand äußert. Einen Richtungswechsel gibt es dann noch einmal für ihn, als er einen Suizidgefährdeten trifft. Ein Schlüsselerlebnis! Er kristalliesiert eine Message heraus, die vielleicht etwas platt daherkommt, aber auch nicht falsch ist. „Der Mann, der Luft zum Frühstück aߓ ist ein vergnügliches und kluges Buch, von dem sich der Leser wünschte, es hätte noch mehr Seiten. Doch immerhin, bei aller kürze, steckt doch viel in der Erzählung!

  • füchslein

    aus Donautal

    5/5

    03.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glück ist überall

    Wer kommt schon auf die Idee, seinen Sohn nach einem Beruhigungsmittel zu nennen? Walerians Mutter. Ihr verdankt er diesen ungewöhnlichen Vornamen. Ebenso, dass er die ersten elf Jahre seines Lebens bei den Großeltern in Polen aufwuchs, um danach von seiner merkwürdigen Mutter nach Wien entführt zu werden. Hier versucht der Junge, irgendwie klar zu kommen. Er lernt langsam Deutsch, weil seine Wiener Mitschüler auf der Sonderschule so langsam reden, dass ihm Zeit bleibt, jedes Wort im Wörterbuch nachzuschlagen. An der Handelsakademie perfektioniert er das Schulschwänzen und begegnet dem Leben täglich aufs Neue voller Staunen und Hoffnung. Wo andere klagen würden, erkennt Walerian für sich etwas Positives. So hat der junge naive Held ständig das Gefühl, sein Leben würde sich zum Besseren wenden, was es letztendlich auch tut. Jede Verbesserung nimmt er staunend und dankbar an. Darin liegt für mich der Zauber dieses Buches. Das Glück der kleinen Dinge erkennen wie ein Kind. Und wenn es nur der faszinierend schnell wachsende Schimmelfleck an der Wand ist. Lebten alle Menschen so, gäbe es mehr Freude in der Welt. Dieser Roman des polnischen Autors Radek Knapp trägt zumindest teilweise autobiografische Züge. Wie Walerian wuchs der Schriftsteller zunächst bei den Großeltern auf, bevor er mit 12 Jahren zu seiner Mutter nach Wien kam und dort u.a. auch die Handelsakademie besuchte. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es lässt sich gut lesen, neben der Handlung erfahren wir viel über Walerians Gedankenwelt. Die ist keinesfalls langweilig, sondern macht, dass einem beim Lesen warm ums Herz wird. Was es mit dem seltsamen langen Titel des Buches auf sich hat, erfahren wir im Laufe der Erzählung. Fazit: Ein schönes, Herz wärmendes Buch. 5*****

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    03.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Können gestutzte Flügel wieder nachwachsen?

    Tatsächlich ist der Erzählstil auffallend kreativ. Die mitunter spezielle Wortwahl, die bildhaften Vergleiche und nicht vorhersagbaren Wendungen verleihen der Handlung Schwung, der durchweg anhält. Auf verschlungenen Wegen voran. Doch wohin eigentlich? Unser junger Held hat es nicht leicht und bleibt doch vorerst beneidenswert frei und vorurteilslos im Geiste, ist neugierig auf das Leben und die Menschen, die ihm begegnen. Doch so wird es nicht bleiben. So mancher fühlt sich berufen, ihn zu modellieren, obwohl er an sich genau richtig ist, wie er nun mal ist. Dies kommt einem Stutzen seiner Flügel gleich. Der Absturz ist lange nicht in Sicht, aber unvermeidlich. Jeder hat Pläne mit dem 14jährigen Walerian, vor allem seine Mutter. Doch er selbst versteht den Sinn nicht. Das zarte Flüggewerden wird so zu einer Art Stoß aus dem Nest. Wie wird er auf dem Boden des Lebens und der Tatsachen ankommen? Landesgrenzen überschreiten ist das eine, doch kommt man damit auch bei den dort lebenden Menschen an? Ist ein vermeintlich besseres Leben dort auch wirklich besser für einen selbst? Das Gehen wird zu einer Art Getriebenheit. Er selbst merkt erst sehr spät, dass er dabei auf der Strecke bleibt. Seine Welt wird dabei nicht größer, er selbst nicht freier. Grenzen überall, die erneut eigene Grenzen innehaben. Nicht jede sind allerdings zum Überschreiten da. Tragische Elemente wechseln sich mit komischen Situationen ab. So wird auch dem Leser gekonnt verschleiert, dass es in Wahrheit doch alles andere als gut ist, was andere mit gut gemeint so alles anrichten können, wenn es nicht das Eigene ist und nicht von einem selbst kommt. Walerian hat ein dickes Fell, doch was nützt dies, wenn es um ihn herum im übertragenen Sinne immer kälter wird? Die einzig beständige Komponente für sich ist er selbst. Doch er ist sich fremd geworden in der Fremde. Die Diskrepanz zwischen dem eigenen Wollen, den eigenen Lebensvorstellungen und der Tatsache, wie es eigentlich „läuft“, wie die anderen es zulassen, wird zusehends größer. Der eine schwimmt, um voran zu kommen, Walerian allerdings paddelt lange Zeit nur, um nicht unterzugehen. Vom Gehen in fremden Schuhen, dem Abwerfen und dem barfuß weitergehen, davon handelt diese diese Geschichte. Und sie hinterlässt Spuren beim Leser. Lehrstunden des Lebens.

  • Bewertung

    aus Velbert

    5/5

    03.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wann lässt du dein Boot fahren?

    Das kleine, aber feine Büchlein von Radek Knapp hat mir sehr gut gefallen. Auf den ca. 130 Seiten wird die Geschichte von Walerian erzählt, der als Kind von seiner Mutter von Polen nach Wien mitgenommen wird. Es wird geschildert, mit welchen Problemen Walerian fernab seiner Heimat zu tun hat und wie er mit diesen umgeht. Er ist ein Stehaufmännchen und tut sich auch ohne richtige Schulausbildung überall so durch - über allem steht jedoch immer das eine wichtige Thema: was ist eigentlich Heimat. Auch wenn der Schreibstil eher humorvoll und locker wirkt, so ist dieses Buch doch intelligent und klug geschrieben und konnte mich vollkommen überzeugen! Radek Knapp hat mich mit diesem Buch auch sehr neugierig auf seine anderen Werke gemacht. Wann lässt du dein Boot fahren? Das ist für mich die wichtigste Message dieses Buches - sein Leben in die Hand nehmen, entscheiden, was für einen selbst das Beste ist, auch wenn man damit nicht unbedingt die Erwartungen Anderer erfüllt. Walerian ist hier das Paradebeispiel für ein unerschütterliches Stehaufmännchen, denn er weiß aus jeder Situation das Beste für ihn zu machen.

  • Bewertung

    5/5

    03.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ernsthafte Themen gepaart mit viel Humor - eine Gewinnerkombination!

    "Wer in Halle A zur Welt gekommen und von der eigenen Mutter in Halle B entführt worden ist, für den wird alles zu einem überraschenden und unberechenbaren Abenteuer. Und der einzige, auf den man sich dabei verlassen kann, ist man selbst." (S. 12) Als Walerian ein Jahr alt ist, gibt seine Mutter ihn bei den Großeltern ab und verschwindet. Als er zwölf ist, taucht sie wieder auf und nimmt ihn ohne Vorwarnung von Polen mit nach Wien, wo sie fortan leben sollen. Der junge Bursche ist gezwungen, sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtzufinden - dabei kann er nicht mal Deutsch. Wir begleiten ihn bis ins junge Erwachsenenalter auf seinem Lebensweg und bei seinem Versuch, herauszufinden, wo und was Heimat für ihn ist - bis er letztlich ankommt. Radek Knapp schreibt mit unglaublich viel Ironie und Humor, was den Roman sehr amüsant zu lesen macht - und doch behandelt er sehr ernsthafte und essentielle Themen: Auf was kommt es an im Leben? Welchen Weg soll ich gehen? Was bedeutet Heimat für mich? Diese Kombination aus Witz und ernsthaftem Inhalt ist für mich ein absoluter Gewinner. Der Roman ist sehr auf die Hauptfigur zentriert und andere Figuren kommen nur am Rande vor. Gerne hätte ich manchmal noch etwas mehr über sie und Walerians Beziehung zu oder Gefühle gegenüber ihnen erfahren, doch finde ich es absolut passend, dass diese nicht in den Vordergrund gerückt werden. Schließlich soll es hier um Walerians Selbstfindung gehen. Einzig den Buchtitel finde ich nicht ganz geschickt gewählt. Mit "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" assoziiert man doch etwas ganz anderes, als einen dann tatsächlich erwartet. Man erwartet eine ernsthafte Geschichte über den harten Überlebenskampf eines Mannes. Ich hätte mir daher stattdessen einen Titel gewünscht, der auf den ironischen Schreibstil des Autors anspielt - denn dieser ist wirklich ganz besonders. Ich möchte "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" unbedingt weiterempfehlen - vor allem, wenn man mal Lust hat, herzhaft zu lachen und sich dabei doch Inhalt mit Tiefe wünscht. Radek Knapp hat hier einen neuen Fan gewonnen und ich werde mir mit Sicherheit auch seine anderen Werke besorgen.

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  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

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    3/5

    12.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigentlich sollte er Jan heißen.....

    Humorvolle Lebensgeschichte, die ich in einem Rutsch gelesen habe.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

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