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  • Produktbild: Irenas Liste oder Das Geheimnis des Apfelbaums
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Irenas Liste oder Das Geheimnis des Apfelbaums Die außergewöhnliche Geschichte der Frau, die 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto rettete

2

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2017

Abbildungen

16 S. Bildteil

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/4,2 cm

Gewicht

611 g

Farbe

Kaffee / Lichtgrau

Originaltitel

Irena's Children The extraordinary Story of the Woman Who Saved 2500 Children from the Warsaw Ghetto

Übersetzt von

Elisabeth Schmalen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-20082-1

Beschreibung

Rezension

»Ihre unglaubliche, lange verschwiegene Geschichte hat nun die Historikerin Tilar J. Mazzeo nach intensiven Recherchen aufgeschrieben und Irena Sendler damit ein Denkmal gesetzt.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2017

Abbildungen

16 S. Bildteil

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/4,2 cm

Gewicht

611 g

Farbe

Kaffee / Lichtgrau

Originaltitel

Irena's Children The extraordinary Story of the Woman Who Saved 2500 Children from the Warsaw Ghetto

Übersetzt von

Elisabeth Schmalen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-20082-1

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Lilliest

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    03.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wahre Geschichte, die von Mut und Stärke zeugt

    Irena Senderlowa gab es wirklich. Ihre Geschichte ist wirklich passiert. Das reizte mich, das Buch zu lesen. Es ist eine fesselnde Darstellung der Anstrengungen von Irena und vielen anderen Polen und Juden rund um das Warschauer Ghetto, Kinder zu retten. Mazzeo versucht herauszustellen, welche Ideen, Anstrengungen und Gefahren die Retter, Schleuser, Beteiligten auf sich nahmen, um Leben zu retten. Da die Recherche auf Interviews und Gespräche mit Überlebenden beruhen, sind es Informationen aus dem Gedächtnis heraus, so dass logischerweise auch Lücken vorhanden sind bzw. unterschiedliche Interviewpartner unterschiedliche Wahrnehmungen hatten. Mazzeo versuchte diese übereinander zu bringen und erklärt auch ihre Vorgehensweise. Ein Buch, welches gegen das Vergessen arbeitet und lesenswert ist.

  • Bewertung

    5/5

    05.04.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer mutigen Frau

    „Die außergewöhnliche Geschichte der Frau, die 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto rettete“ – dieser Untertitel hat mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Doch wer ist überhaupt die Autorin, die diese Geschichte erzählt hat? In dem Buch selbst wird darüber leider keine Auskunft gegeben. Also habe ich sie einmal gegoogelt und dabei herausgefunden, dass Tilar J. Mazzeo eine amerikanische Kulturhistorikerin und Biografin ist. Auf Deutsch gibt es bisher von ihr zwei Bücher, die mit diesem Thema so gar nichts zu tun haben („Chanel No. 5“ und „Veuve Cliquot“). Aber im Englischen gibt es ein weiteres Buch von ihr – „The Hotel on Place Vendome - Life, Death, and Betrayal at the Hotel Ritz in Paris“, und auch das beschäftigt sich mit den Gräuel des 3. Reichs. An die Geschichte der Irena Sendler ist sie eher per Zufall durch einen Besuch bei ihrem Bruder und ihrer Schwägerin in Warschau gekommen. Und dann hat diese Geschichte sie so fasziniert, dass sie recherchiert und noch lebende Zeugen gesucht und gefunden hat. Herausgekommen ist eine ausgesprochen gut lesbare, aber sehr traurige Geschichte einer ausgesprochen mutigen und sehr findigen jungen Frau und ihrer Mitstreiter. Wer Irena Sendler war und was sie geleistet hat, wird im Klappentext erzählt. Aber es ist eben nicht nur die Geschichte einer einzigen mutigen jungen Frau. Irena Sendler hat ein Netzwerk organisiert, an dem ganz viele verschiedene Personen beiderseits der Mauern des Warschauer Ghettos beteiligt waren. So ist dieses Buch einerseits die Geschichte einer Gruppe von zumeist mutigen Frauen. Es ist aber auch eine Geschichte der Stadt Warschau, der die Nationalsozialisten ja eine ganz bestimmte Rolle zugedacht hatten. Was haben die Bewohner gemacht? Wie sind sie mit der Besatzung und der Erschaffung des Ghettos umgegangen? Gab es einen Widerstand? Dies alles erzählt die Autorin in diesem Buch. Ich habe schon einige Bücher zum Thema Warschauer Ghetto gelesen. Allerdings waren das bisher Romane, die zwar sehr gut waren, aber so ein Thema doch anders behandeln. Das Grauen und die Perfidität der Deutschen waren mir zwar bewusst, aber ich habe sie noch nie so erschütternd und eindrucksvoll dargestellt bekommen. Ich habe während der Lektüre oftmals weinen und sehr viel Kraft aufwenden müssen, um wirklich bis zum Ende durchzuhalten. Das Buch ist ein ausgesprochen wichtiges Dokument, welches mir sehr viele neue und erschütternde Informationen geliefert hat. Ich habe viel über die jüngere Geschichte Polens, bzw. der Stadt Warschau erfahren. Ich wusste nicht, dass diese Stadt als das Paris des Ostens galt. Und ich wusste auch nicht, dass dort so viele sozial engagierte Menschen lebten, die eine bessere Welt schaffen wollten. Besonders erschreckend fand ich zum Ende des Buches, dass Irena Sendler in Polen eher unbekannt ist.. Bereits 1965 wurde sie durch die israelische Organisation Yad Vashem mit dem Titel Gerechte unter den Völkern geehrt. Eine Reise nach Israel wurde ihr damals allerdings verwehrt. 2007 wurde sie für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, aber bekommen hat ihn damals Al Gore. Eine weitere Chance gab es dann leider nicht für sie, da sie im Mai 2008 mit 98 Jahren gestorben ist.

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