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Produktbild: Das Café unter den Linden

Das Café unter den Linden Roman

19

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2017

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

2,3/11,5/19 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3294-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2017

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

2,3/11,5/19 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3294-0

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Deutschland
Email: info@aufbau-verlag.de
Telephone: +49 30 283940
Fax: +49 30 28394100

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  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbarer Liebesroman

    Fritzi entflieht der Süddeutschen Provinz in das Berlin der 1920-Jahren, um die Ödnis der Provinz und ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Sie ist jung, ziemlich selbstsicher und aufgeweckt. Genau die richtige Mischung um im quirligen, aber auch sehr rauen Berlin dieser Zeit ihr Glück zu finden und ihr eigenes Leben zu gestalten. Die junge Frau kommt im umgebauten Gartenhäuschen, das zu einer alten und ziemlich verlotterten Villa eines Kriegsveteranen, den ihr verstorbener Vater kannte, unter. Dort lebt sie mit einem schwulen Pärchen zusammen, die Künstler sind. Ja, die ganze Villa ist eine freie Künstlerkolonie, die ein Sammelsurium von interessanten Figuren beherbergt, inklusive des der wahren Kunst verfallenen Hausherrn, eben des ehemaligen Freundes ihres Vaters. Und die Geschichte kann losgehen! Ich habe das sehr unterhaltsam geschriebene Buch gern gelesen, da es die bunte Welt der Weimarer Republik mit all ihren Abgründen ziemlich pointiert beschreibt. Klar, es ist auch ein Liebesroman, in den aber viel eingepackt wurde, wie zum Beispiel die chauvinistischen mächtigen Männer, die die Träume junger Frauen schamlos für ihre sexuellen Eskapaden ausnutzen sowie die Macht des Geldes ganz allgemein. Das Buch hat trotzdem eine angenehme Leichtigkeit, so dass ich in die damalige Zeit eintauchen konnte, ohne danach Alpträume zu haben. Und man merkt, dass die Autorin eine ausgewiesene Kennerin der Verhältnisse der Weimarer Republik ist, was dem Buch sehr zugute kommt. Joan Weng promoviert aktuell über die Literatur jener Zeit. Kurz gesagt: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und ich werde wieder einmal etwas von ihr lesen. Fazit: Gut gemachtes Buch über eine interessante Frau in einer interessanten Zeit- klare Leseempfehlung #Rezension #bookstagram #buchblogger #bookaddicted #instabook #buch #lesen #booklover #bücherwurm #buchblog #leseempfehlung #meinung #lesenswert

  • Susanne L.

    aus Stuttgart

    5/5

    31.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Macht einfach gute Laune

    Ich hab bisher alle Bücher von Joan Weng gelesen und auch für sehr gut befunden, aber "Das Café unter den Linden" ist mit weitem Abstand ihr (bisher) bestest. Es macht einfach gute Laune! Meine Vorrezensenten haben ja schon über Inhalt, sprachliche Feinheiten und die liebenswerten Figuren geschwärmt, dem kann ich mich nur anschließen. Ich war von der ersten Seite an in die toughe Fritzi verliebt und habe mit ihr geliebt, gekämpft und gelitten. Hans von Keller, den lockenköpfigen Literaten, habe ich zeitweise gehasst und habe ihn doch verstanden. Die Figuren sind mal wieder unglaublich lebensnah und sehr vielschichtig. Man ist während der Geschichte mittendrin, so sehr, dass man am Ende traurig ist, das Buch fertig zu haben. Rosa, Wlad und selbst Gable werden mir fast fehlen. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

  • Bewertung

    aus Winnenden

    5/5

    24.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Highlight dieses Sommers

    Joan Weng zählt für mich seit ihrem Debüt zu meinen absoluten Lieblingsautoren und auch ihr neuester Roman hat mich nicht enttäuscht. Obwohl es diesmal keinen Mord gibt, fliegt man nur so durch die Seiten und darf sich zusammen mit dem Provinzpflänzchen Fritzi in Berlin, das Leben und den ewig melancholischen und dabei doch so faszinierenden Hans von Keller verlieben. Man erlebt alles hautnah mit und ist mitten im Geschehen – ob nun bei einer Vernissage (wo man die Bilder der Feierlaune wegen lieber hinter Verschluss lässt), beim Kleiderkaufen, Schwofen, Flanieren oder im KadeWe. Der Autorin gelingt wieder eine Zeitreise. Einfach ein zauberhaftes, sommerlich leichtes Buch. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, denn die Protagonisten sind mir wirklich ans Herz gewachsen.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    13.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der diskrete Charme der Bourgeoisie

    „Wenn man alles verloren hat, dann kann man gefahrlos alles riskieren.“ (S. 177) – dieses Zitat passt perfekt zu Fritzis Neuanfang in Berlin 1925. Sie stammt aus der schwäbischen Provinz, ihr Verlobter hat sie verlassen und ihr Vater ist vor kurzem verstorben. Fritzi ist nichts geblieben außer ihrer Reiseschreibmaschine, einer fundierten Ausbildung als Tippfräulein und dem Traum, Drehbücher zu schreiben. Ihren Unterhalt allerdings will sie sich mit dem Schreiben der Memoiren des Grafen Hans von Keller verdienen. Doch der kann sie kaum bezahlen und hat aus seinen Anwesen eine Künstlerkolonie gemacht, aber er ist auch sehr süß. Fritzi landet in einem wahren Sündenpfuhl – nach Ansicht ihrer schwäbischen Verwandtschaft. In Kellers heruntergekommener Villa leben Dichter, Maler, Sänger, Musiker – verkrachte Existenzen eben. Und sie alle wohnen kostenlos hier, denn kaum einer verdient bei der Erfüllung seines Traumes genügend Geld, nicht mal der Graf, der Zeitungskolumnen schreiben muss, um zu überleben. Berlin beeindruckt Fritzi – es ist groß, modern, schnelllebig. Eine Stadt der Emporkömmlinge und Selbstdarsteller, denn hinter den Kulissen ist kaum jemand so, wie er scheint. Inge, Ihre Vorgängerin beim Grafen, wirkt auf sie geradezu mondän. Sie arbeitet als Vorführfräulein im KaDeWe, immer en Mode. Insgeheim jedoch hofft sie auf den großen Durchbruch beim Film, eine Hauptrolle. Man trifft sich abends im Café unter den Linden, um zu feiern und sich aushalten zu lassen, trinkt Champagner, raucht und tanzt Charleston. Und man lauscht dem Jazz-Sänger Jonny Gable (das ist natürlich nur ein Künstlername). Gable wohnt auch im Haus des Grafen. Er ist wunderschön, aber eiskalt, man sagt ihm Affären mit diversen Frauen und Männern nach. Doch dann scheint er sich ausgerechnet in die Landpflanze Fritzi zu vergucken. Die muss sich bald entscheiden, was und wen sie wirklich will. „Mit der Liebe ist es wie mit der Kunst, wenn man es halbherzig macht, dann sollte man es besser lassen.“ (S. 162) Die Bewohner der Keller’chen Villa sind skurril und liebenswert. Sei es das schwule Pärchen Rosa und Wlad, der barfüßiger Maler oder die fette Bildhauerin, welche die Leute mit dem Nudelholz aus der Küche jagt. Und über allem liegt der diskrete Charme der Bourgeoisie. Ein persönliches Drama jagt das nächste, auf der Terrasse werden nächtliche Partys gefeiert – man lebt schließlich nur einmal. Ich habe Joan Wengs Buch an nur einem Sonntagnachmittag verschlungen und mich nach den goldenen 20ern in Berlin gesehnt. Ich habe mit Fritzi gelebt, geliebt, geweint und gelacht. Das Buch ist unglaublich farbenfroh, sinnlich und abwechslungsreich. Es zeigt Berlin in seiner Blütezeit und das damalige Lebensgefühl sehr anschaulich und der verwendete damalige Slang macht es extrem lebendig.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    13.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der diskrete Charme der…

    Der diskrete Charme der Bourgeoisie „Wenn man alles verloren hat, dann kann man gefahrlos alles riskieren.“ (S. 177) – dieses Zitat passt perfekt zu Fritzis Neuanfang in Berlin 1925. Sie stammt aus der schwäbischen Provinz, ihr Verlobter hat sie verlassen und ihr Vater ist vor kurzem verstorben. Fritzi ist nichts geblieben außer ihrer Reiseschreibmaschine, einer fundierten Ausbildung als Tippfräulein und dem Traum, Drehbücher zu schreiben. Ihren Unterhalt allerdings will sie sich mit dem Schreiben der Memoiren des Grafen Hans von Keller verdienen. Doch der kann sie kaum bezahlen und hat aus seinen Anwesen eine Künstlerkolonie gemacht, aber er ist auch sehr süß. Fritzi landet in einem wahren Sündenpfuhl – nach Ansicht ihrer schwäbischen Verwandtschaft. In Kellers heruntergekommener Villa leben Dichter, Maler, Sänger, Musiker – verkrachte Existenzen eben. Und sie alle wohnen kostenlos hier, denn kaum einer verdient bei der Erfüllung seines Traumes genügend Geld, nicht mal der Graf, der Zeitungskolumnen schreiben muss, um zu überleben. Berlin beeindruckt Fritzi – es ist groß, modern, schnelllebig. Eine Stadt der Emporkömmlinge und Selbstdarsteller, denn hinter den Kulissen ist kaum jemand so, wie er scheint. Inge, Ihre Vorgängerin beim Grafen, wirkt auf sie geradezu mondän. Sie arbeitet als Vorführfräulein im KaDeWe, immer en Mode. Insgeheim jedoch hofft sie auf den großen Durchbruch beim Film, eine Hauptrolle. Man trifft sich abends im Café unter den Linden, um zu feiern und sich aushalten zu lassen, trinkt Champagner, raucht und tanzt Charleston. Und man lauscht dem Jazz-Sänger Jonny Gable (das ist natürlich nur ein Künstlername). Gable wohnt auch im Haus des Grafen. Er ist wunderschön, aber eiskalt, man sagt ihm Affären mit diversen Frauen und Männern nach. Doch dann scheint er sich ausgerechnet in die Landpflanze Fritzi zu vergucken. Die muss sich bald entscheiden, was und wen sie wirklich will. „Mit der Liebe ist es wie mit der Kunst, wenn man es halbherzig macht, dann sollte man es besser lassen.“ (S. 162) Die Bewohner der Keller’chen Villa sind skurril und liebenswert. Sei es das schwule Pärchen Rosa und Wlad, der barfüßiger Maler oder die fette Bildhauerin, welche die Leute mit dem Nudelholz aus der Küche jagt. Und über allem liegt der diskrete Charme der Bourgeoisie. Ein persönliches Drama jagt das nächste, auf der Terrasse werden nächtliche Partys gefeiert – man lebt schließlich nur einmal. Ich habe Joan Wengs Buch an nur einem Sonntagnachmittag verschlungen und mich nach den goldenen 20ern in Berlin gesehnt. Ich habe mit Fritzi gelebt, geliebt, geweint und gelacht. Das Buch ist unglaublich farbenfroh, sinnlich und abwechslungsreich. Es zeigt Berlin in seiner Blütezeit und das damalige Lebensgefühl sehr anschaulich und der verwendete damalige Slang macht es extrem lebendig.

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  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Zu Gast im „Cafè unter Linden“

    Seien Sie zu Gast im „Cafè unter Linden“ und treffen charmante, schrille und exotische Menschen. Ebenso wie junge lebenslustige Fritzi, die ihrer langweiligen schwäbischen Provinz entflieht und sich mit einer Schreibmaschine und dem Traum von einer Anstellung beim Film im Gepäck auf nach Berlin macht. Doch Traum und Realität divergieren. Fritzi findet eine Anstellung als 'Tippfräulein' und neue liebenswerte schrullige Freunde aus der Bohémien-Szene. Im glamourösen schillernden Berlin der Golden Twenties scheint einfach alles möglich zu sein. Joan Weng lässt uns Flair und Zeitgeist der damaligen Zeit gut spüren. Die lebenslustige Fritzi sorgt gemeinsam mit ihren Freunden immer wieder für amüsante Situationen und humorvolle spritzige Dialoge. Ein äußerst unterhaltsamer, beeindruckender Roman, der mich begeistert und den Sie auf gar keinen Fall verpassen sollten. Um es kurz mit Fritzi zu sagen: „dermaßen sagenhaft kolossal top“!
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Rößler

    Sabine Rößler

    Thalia Wildau – A10-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Berlinfeeling pur. Für alle die...

    Berlinfeeling pur. Für alle die schon immer die schillernden 20iger in Berlin erlesen wollten. Und für alle, die sich für Film interessieren ist auch etwas dabei. TOLL

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