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Produktbild: Herr der Fliegen
Band 90667

Herr der Fliegen Roman. Neu übersetzt von Peter Torberg

Aus der Reihe Fischer Klassik
20

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7195

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2017

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,3/2 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Weiß / Khaki

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Lord of the Flies

Übersetzt von

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90667-3

Beschreibung

Rezension

In seiner Dunkelheit der Perspektive ist es geradezu peinigend aktuell, in der didaktischen Schärfe des Motivspiels noch immer interessant. Näher dran jetzt am englischen Original.

Produktdetails

Verkaufsrang

7195

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2017

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,3/2 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Weiß / Khaki

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Lord of the Flies

Übersetzt von

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90667-3

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Michel

    aus Lönneberga

    5/5

    18.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung bis zum Schluss

    Das Buch hat mich komplett umgehauen. Die Setting an sich war schon sehr interessant. Wie die gestrandeten Jungs sich auf der Insel jedoch nach und nach verhalten und wie alles immer mehr eskaliert hat mir den Atem geraubt. Das Ende des Buches habe ich mit rasanter Herzfrequenz gelesen bis zum aufschlussreichen Ende. Eine wunderschöne Parabel sowohl über die Abgründe der Menschheit als auch über persönliche Charakterstärke, Freundschaft und Zusammenhalt. Über die detaillierte Beschreibung der Umgebung kann man selbstredend verschiedener Meinung sein. Meins war es nicht, dem Leseprozess geschadet hat es jedoch nicht.

  • Bewertung

    5/5

    10.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Klassiker

    Toller Klassiker

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unvergesslich

    Ich habe das Buch schon vor Wochen gelesen und es verfolgt mich immernoch. Ich bekomme die Geschichte einfach nicht aus dem Kopf. Ein sehr spannendes und auch verstörendes Thema. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Münchenstein

    5/5

    12.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gut

    Eine durchaus spannende Geschichte und eine gute deutsch Übersetzung des englischen Buches!

  • Bories vom Berg

    aus München

    5/5

    25.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Bellum omnium contra omnes…

    Bellum omnium contra omnes Sir William Golding, geadelter britischer Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur, stieß mit seinem Debütroman «Herr der Fliegen» bei mehr als zwanzig Verlagen auf entschiedene Ablehnung, ehe ein beherzter Lektor doch noch das Potential dieses Buches erkannte und es 1954 herausbrachte. Auf Anhieb ein Bestseller im englischen Sprachraum, zählt sein Roman seither zum Kanon der britischen Literatur. Golding erhielt 1983 den Nobelpreis «für seine Romane, die mit der Anschaulichkeit realistischer Erzählkunst und der vieldeutigen Allgemeingültigkeit des Mythos menschliche Bedingungen in der heutigen Welt beleuchten», - er konnte später aber nicht mehr an den Erfolg seines Erstlings anknüpfen. Mit der neuen Übersetzung von Peter Torberg wurde der Roman 2016 sprachlich entstaubt und gehört damit nach wie vor zur literarischen Spezies der Pageturner, die man nur ungern aus der Hand legt, bevor man das Ende erreicht hat. In seiner Robinsonade lässt der Autor eine Gruppe von 6- bis 12jährigen britischen Jungen bei einem Flugzeugabsturz auf einer unbewohnten Südseeinsel stranden. Nach dem anfänglichen Schock versammelt einer der älteren Jungs, der charismatische Ralph, die Kinder am Strand und versucht, Ordnung in die herumwuselnde Knabenhorde zu bringen. Er wird als der offensichtlich Vernünftigste zum Anführer gewählt. Man beschließt regelmäßige Versammlungen, die er jeweils durch das Blasen einer großen, hornartigen Schneckenmuschel zusammenruft. Sie wird damit zum Symbol für Disziplin, das Wort ist in der Versammlung jeweils dem Jungen erteilt, dem die Muschel übergeben wurde. Als wichtigste Maßnahme wird ferner beschlossen, durch den Rauch eines permanent brennenden Feuers vorbeifahrende Schiffe auf die Insel aufmerksam zu machen, dies ist die einzige Chance zur Rettung. Ein Teil der Kinder kommt aus einer Eliteschule, deren Uniform sie tragen und deren Chor sie angehören, ihr Anführer ist der ungestüme Jack. Die so urplötzlich dem Einfluss der Erwachsenen entzogenen Kinder ignorieren ihnen anerzogene Regeln und Werte, sie verhalten sich, von Jack angestiftet, zunehmend aggressiv und rücksichtslos. Zwischen Ralph und dem sich zurückgesetzt fühlenden Jack entwickelt sich schon bald eine offene Rivalität. Diese Parabel von den metaphysischen Grundlagen menschlicher Existenz, verdeutlicht am Beispiel bis dato unschuldiger Kinder, die erstaunlich schnell verrohen und all die ihnen mühsam vermittelten elementaren Werte vergessen, hat kontroverse Diskussionen ausgelöst und zu vielerlei Deutungen angestiftet. William Golding entwickelt äußerst geschickt seine mit reichlich Symbolik aufgeladene, anthropologische Thematik in all ihren psychologischen und soziologischen Aspekten, sie erinnert in ihrer allegorischen Darstellung an die Vertreibung aus dem Paradies. Dabei bildet der hinreißend beschriebene, exotische Ort des Geschehens einen konträren Hintergrund für eine unaufhaltsame Eskalation, in der das Faustrecht obsiegt und die friedliche Insel in ein Inferno der Gewalt verwandelt, bei dem es schließlich sogar zwei Tote gibt. Besonders verstörend ist, welches ungeahnte Gewaltpotential den eigentlich ja für Unschuld stehenden Kindern bereits angeboren scheint und damit eine solche soziale Fehlentwicklung überhaupt erst möglich macht. So kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erschienen, erinnert der Roman auch an ein Nazideutschland, dessen angeblich nichtsahnendes Volk durch geflissentliches Wegschauen einer politischen Mörderbande zumindest den Weg bereitet hat, sofern es nicht selbst mehr oder weniger aktiv beteiligt war. In diesem zivilisationskritischen Roman werden aus den harmlosen Kindern gewaltbereite Mitläufer einer skrupellosen, machtbesessenen Führerfigur, womit der Autor die innere Dynamik realer Herrschaftssysteme offenlegt. Er weist damit auf den Naturzustand der Menschheit hin, den schon Thomas Hobbes als «bellum omnium contra omnes» beschrieb.

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Bewertungen (20)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von D. Kächele

    D. Kächele

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schonungslos, verstörend, brandaktuell

    Eine Gruppe von Jungen strandet nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel. Keine Erwachsenen, keine Regeln – nur sie selbst. Was als Hoffnung auf Freiheit beginnt, kippt schleichend in Chaos, Machtkampf und Gewalt. Was wie ein Abenteuerroman beginnt, verwandelt sich in eine schonungslose Abhandlung über die Abgründe der menschlichen Natur. Ein verstörendes und brandaktuelles Meisterwerk.
  • Zum Bewerterprofil von Hilal

    Hilal

    Thalia Göttingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist faszinierend und erschreckend...

    Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, wie in diesem Buch mit den Extremsituationen umgegangen wird. Definitiv nichts für schwache nerven.
  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Klassiker der nicht nur aufwühlt, sondern auch viele Fragen aufwirft!

    Eine Gruppe Jungen überlebt einen Flugzeugabsturz, strandet auf einer paradiesisch anmutenden Insel und muss versuchen sich zu organisieren, um eine Chance auf Überleben zu haben. Ohne die Hilfe eines Erwachsenen gilt es den Alltag aufzuteilen. Doch schnell verfeinden sich die beiden Gruppen, die sich gebildet haben. Aus den wohlerzogenen Kindern werden brutale Opportunisten, Unterdrücker, Verfolger und sogar Mörder. Golding spannt einen haarsträubenden Bogen, der durch die auseiternde Verderbtheit der Protagonisten zwangsläufig in eine Katastrophe führt. Indem er uns anfangs noch glauben lässt, dass harmlose Kinder auf zivilisierte Art, weil geprägt durch ihre Erziehung und den Grundfesten, die sie bis dahin vermittelt bekommen haben, gemeinsam ihr Schicksal meistern können, zerstört er diese Illusion bald schon brachial. Er konfrontiert uns mit der Möglichkeit, dass selbst in der Unschuld eines Kindes ein Monster zu finden ist. Es stellt sich die Frage, ob der der am lautesten schreit auch immer der beste Anführer ist. Und ob jener - trunken von der Überzeugung der Beste zu sein - nur seinen ureigensten Interessen Platz einräumt oder das Allgemeinwohl im Sinn hat. Und warum folgen ihm die Anderen blindlings? William Golding rüttelt an der Unverrückbarkeit unserer Werte. Wer das Buch zuschlägt, wird die Vermutung nicht mehr los, dass die Menschheit (egal ob groß oder klein) durchaus dazu fähig ist ein Paradies in ein Inferno zu verwandeln. Ein äußerst kluger, aufwühlender Klassiker, der sich spannend liest.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein geniales Buch: Die Story ist...

    Ein geniales Buch: Die Story ist hintergründig und spannend. Es geht um die Mechanismen, die entstehen, wenn eine Gruppe Menschen völlig auf sich gestellt sind. Beängstigend!
  • Zum Bewerterprofil von Timo Gerum

    Timo Gerum

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Haufen Kinder gestrandet auf einer einsamen Insel, was kann schon schiefgehen?

    So simpel und banal, wie diese Prämisse auch klingen mag, wirkte die Geschichte selbst auf mich umso packender, düsterer und intensiver. Mit einen ungeheuren Tempo in der Erzählweise schaffte es William Golding seine schonungslose und sehr direkte Gesellschaftskritik in Form eines Coming of Age/Survival Thrillers mir auf einer unvergleichlichen Art zu vermitteln. Vergleichen könnte ich es nur mit einem Roman von Stephen King, wenn er sich denn wieder mal aus dem Horror Genre wagt. Woran das wohl liegen mag...

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