Homosexualität und Homophobie im Fußball
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
2062 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656021421
Die vorangegangen Outings eines Spielers zeigen jedoch wie schwierig es ist als homosexueller Fußballer Fuß zu fassen. Bei allen erlitt die Karriere einen Knick. Einige brachen ihre Karriere ab, weil sie mit dem Druck nicht klar kamen und nicht auffliegen wollten. Dazu kommt das immense Medieninteresse. In Deutschland hat sich bislang noch kein aktiver Fußballer geoutet, sodass die Presse nur darauf wartet bis es endlich passiert und denjenigen unter Beschuss nehmen wird. Die Fanszene hat sich in dieser Hinsicht auch verändert. Mittlerweile gibt es viele homosexuelle Fußballfanclubs, die sich auch nicht verstecken, sondern im Stadion Flagge zeigen. Auch die Vereine wissen, dass sie nach dem Tod von Robert Enke offener und aufmerksamer mit den Spielern umgehen müssen, um ein weiteres Drama dieser Art zu vermeiden. Die Spieler halten sich mit ihrer Meinung über Homosexualität im Fußball in der Öffentlichkeit eher zurück. Aber wenn sich dann doch Fußballer zu Wort melden, dann geben sie an mit homosexuellen Mitspielern kein Problem zu haben und dass sich das Verhältnis zu ihnen nicht ändern würde.
Trotz alle dem würde kein homosexueller Fußballer sich derzeit outen. Die Angst vor einem Karriereknick ist viel zu groß und jeder weiß, dass er der erste deutsche aktive homosexuelle Fußballer wäre.
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