Die fabulösen Kühe vom Lanzenstein

Die fabulösen Kühe vom Lanzenstein

Ein etwas anderer Heimatroman

Buch (Taschenbuch)

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Marillie erzählt uns frei heraus, wie es ist, erwachsen zu werden, die alltäglichen Ärgernisse wegzustecken und dem Leben als Nutztier die besten Seiten abzugewinnen.
Die Protagonistin, lebt recht unbekümmert als junges Mitglied einer buntgewürfelten Herde Kühe auf grünem Weideland mit saftigem Klee, Gras und duftenden Wiesenblumen. Die Idylle wird etwas getrübt, weil ältere Artgenossen sie drangsalieren und piesacken. Sie aber steckt das mit Witz und Mut weg und macht dafür den üblichen Kampf um die Rangordnung verantwortlich.
Die Lage ändert sich schlagartig, als Fachleute feststellen, dass Marillie zu einer vom Aussterben bedrohten Haustierrasse gehört. Fortan wird sie von ihrem Bauern wie ein Goldstück verwöhnt und auf das große Casting in der fremden Stadt vorbereitet. Das führt zu weiteren Kampfhandlungen und üblen Neidkomplexen unter den Kühen.
Auch der fiese Viehhändler Toni hat das Nachsehen, wollte er doch schon lange ihr neuer Besitzer werden. So aber gelangt Marillie schließlich zu dieser pompösen Tierschau und erlebt die neuen Eindrücke und Erfahrungen wie im Rausch. Sie lernt neue Leute kennen, es gibt viel zu erzählen. Urkomische Geschichten, aber auch tiefgreifende Fragen des Daseins kommen zur Sprache.
Schließlich schwebt über allem im Unterbewusstsein die Sehnsucht nach einem tiergerechten Leben auf dem Lande. Denn auch mit der teils hässlichen Realität wird sie konfrontiert. Es zeigt sich, wie unterschiedlich die Menschen mit den Ihnen anvertrauten Tieren umgehen und wie globale Tiertransporte und Agrarfabriken die Gegenwart bestimmen.
Ist die Wertschätzung der Lebensmittel weitestgehend verloren gegangen und lässt sich heutzutage eine Landwirtschaft auf der Grundlage ethischer Ideale eines heilen, naturnahen Landlebens betreiben? Eine offene Frage.
Marillie jedenfalls bleibt nichts erspart. Sie muss durch ein Tal tiefer Verzweiflung gehen.

Ulrich Brötz verbrachte Kindheit und Jugend auf dem elterlichen Bauernhof im Taunus, studierte Agrarwissenschaft an der University of Minnesota, schrieb Kurzgeschichten, Zeitungsartikel und kabarettistische Texte. Mit einem Auftritt im „Talentschuppen“ des Südwestfunks in Baden-Baden begann eine Karriere als Stand-up-Comedian und Ventriloquist mit Radio-, TV-Sendungen und ein über Jahrzehnte hinweg kultiviertes Unterhaltungsprogramm auf kleinen und großen Bühnen in Deutschland, den Niederlanden und den USA. Ein erster Roman „Die fabulösen Kühe vom Lanzenstein“ entstand, dem die Detektivgeschichte: „Pinus jagt den Hundehasser“ folgte. Ulrich Brötz lebt als freier Autor in Wiesbaden.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.07.2018

Verlag

Epubli

Seitenzahl

228

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.07.2018

Verlag

Epubli

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,3 cm

Gewicht

229 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7467-4615-9

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Ein wunderbares Buch

Bewertung aus Großnaundorf am 10.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt In diesem Buch haben endlich mal die Rinder das Sagen. Marillie, ihres Zeichen pummliges Jungrind, ist die Hauptprotagonistin. Sie erzählt auch die Geschichte. Marillie lebt in einer bunt gemischten Gruppe von Jungrindern und Kühen auf der Weide. Ihre Idylle wird etwas getrübt, weil eine Gruppe älterer Tiere sie drangsaliert. Aber sie steckt es weg und sie hat Unterstützung von der alten Kuh Dora. Alles ändert sich als festgestellt wird, das Marillie die Gene des Deutschen Schwarzbunten Niederungsrindes - einer vom Aussterben bedrohten Haustierrasse- in sich trägt. Natürlich wird sie fortan als etwas Kostbares behandelt. Auch der boshafte Viehhändler Toni hat auf Marillie ein Auge geworfen, hat aber das Nachsehen. Ab jetzt fängt für Marillie ein anders Leben an. Meine Meinung Ich bin ja vorbelastet. War von 1985 - 2006 selbst Landwirtin, davon 16 Jahre im heimischen Familienbetrieb mit 120 Milchkühen, Jungrindern und Kälbchen. Nun aber zur Geschichte. Ulrich Brötz hat mit Marilie eine liebenswerte,tolle Protagonistin geschaffen. Ihre Erzählweise in der Ich-Form ist grandios - egal ob sie witzig erzählt, ihre tollen Naturbeobachtungen schildert oder auch das Traurige was es zu berichten gibt. Ich fand die Wortwahl und den Wortwitz ganz toll. Vieles erkannte ich wieder und selbst zu einzelnen Kühen, fand ich Gegenstücke unserer damaligen Rinder zu einzelnen Szenen. Es wurde sehr authentisch beschrieben. Gerade im letzten Teil des Buches , hat der Leser/in viel zum Nachdenken. Und ich bin Ulrich Brötz dankbar, das er ohne erhobenen Zeigefinger und Polemik auf Missstände aufmerksam macht. Trotzdem muss auch jedem Landwirt klar sein, auch mal unpopuläre und zum Teil unwirtschaftliche Entscheidungen zum Tierwohl treffen muss. Zum Schluss war ich mit Marillie froh, dass es für sie ein Happy-End gab. Fazit Für mich außerhalb von Krimi und Thriller mein Lesehighlight 2020. Eine so liebenswürdige, spannende und gleichzeitig zum Nachdenken anregende Geschichte über das Zusammenleben mit unseren Nutztieren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und wohlverdiente 5 von 5 Sternen.

Ein wunderbares Buch

Bewertung aus Großnaundorf am 10.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt In diesem Buch haben endlich mal die Rinder das Sagen. Marillie, ihres Zeichen pummliges Jungrind, ist die Hauptprotagonistin. Sie erzählt auch die Geschichte. Marillie lebt in einer bunt gemischten Gruppe von Jungrindern und Kühen auf der Weide. Ihre Idylle wird etwas getrübt, weil eine Gruppe älterer Tiere sie drangsaliert. Aber sie steckt es weg und sie hat Unterstützung von der alten Kuh Dora. Alles ändert sich als festgestellt wird, das Marillie die Gene des Deutschen Schwarzbunten Niederungsrindes - einer vom Aussterben bedrohten Haustierrasse- in sich trägt. Natürlich wird sie fortan als etwas Kostbares behandelt. Auch der boshafte Viehhändler Toni hat auf Marillie ein Auge geworfen, hat aber das Nachsehen. Ab jetzt fängt für Marillie ein anders Leben an. Meine Meinung Ich bin ja vorbelastet. War von 1985 - 2006 selbst Landwirtin, davon 16 Jahre im heimischen Familienbetrieb mit 120 Milchkühen, Jungrindern und Kälbchen. Nun aber zur Geschichte. Ulrich Brötz hat mit Marilie eine liebenswerte,tolle Protagonistin geschaffen. Ihre Erzählweise in der Ich-Form ist grandios - egal ob sie witzig erzählt, ihre tollen Naturbeobachtungen schildert oder auch das Traurige was es zu berichten gibt. Ich fand die Wortwahl und den Wortwitz ganz toll. Vieles erkannte ich wieder und selbst zu einzelnen Kühen, fand ich Gegenstücke unserer damaligen Rinder zu einzelnen Szenen. Es wurde sehr authentisch beschrieben. Gerade im letzten Teil des Buches , hat der Leser/in viel zum Nachdenken. Und ich bin Ulrich Brötz dankbar, das er ohne erhobenen Zeigefinger und Polemik auf Missstände aufmerksam macht. Trotzdem muss auch jedem Landwirt klar sein, auch mal unpopuläre und zum Teil unwirtschaftliche Entscheidungen zum Tierwohl treffen muss. Zum Schluss war ich mit Marillie froh, dass es für sie ein Happy-End gab. Fazit Für mich außerhalb von Krimi und Thriller mein Lesehighlight 2020. Eine so liebenswürdige, spannende und gleichzeitig zum Nachdenken anregende Geschichte über das Zusammenleben mit unseren Nutztieren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und wohlverdiente 5 von 5 Sternen.

Eine Kuh macht Muh! Aber viele Kühe machen doch keine Mühe!

Samantha Faye aus Freihung am 15.11.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurzmeinung: Schönes, warmherziges Buch mit Verve, Charme und es ist gewitzt! Kühe sind einfach kolossal wunderbare Zeitgenossen! Ich liebe sie sehr! Das Buch ist aus der Sicht einer Kuh geschrieben, quasi Marillies Autobiographie und Ulrich Brötz ist ihr Ghostwriter. Wohnhaft auf Boris' Bauernhof ist sie ein Mitglied der Herde. Es ist schier paradiesisch. Viel Platz zum Gehen, Stehen, Liegen und Wiederkäuen auf den großzügig weiten Weiden. Herrliches himmlisches Heu und kein Weizen, das artfremd wäre. ( Aber von vielen Landwirten verfüttert wird und von Rindern nur unvollständig verdaut werden können. Beim Gären entstehen gefährliche Bakterien und durch diese kam es schon zu Zoonosen, also Infektionen des Menschen, an denen schon viele starben! ) Jedoch gehört Marillie zu einer seltenen Rasse und muß zu einer Show. Sie erlebt so einiges dort, aber dann wird es düster wie in einem Thriller. Warum? Lesen! Marillie ist eine sehr sympathische, liebenswürdige Protagonistin, die äußerst belesen ist. Sie äußert viele kluge Bonmots. Das Buch ist lyrisch, enthält Wortwitz und man lernt als Leser so einiges dazu. Rinder haben es sowieso schwer. Männliche Kälber gelten als unnütz ( so wie die männlichen Küken, die immer noch geschreddert oder vergast werden. Pfui!) und werden auf zweifelhaften Wegen verkauft. Nicht nur daß der Transport traumatisch ist, nein, in Drittländern außerhalb der EU ( damit will ich nicht implizieren, daß jeder Landwirt in der EU seine Rinder gut behandelt ) werden sie oft genug äußerst grob angegangen, was Schmerz, Leid und Todesangst verursacht. Bis hin zum qualvollen Schächten bei vollem Bewußtsein. Das ist einfach nur widerlich und wenn man das alles sieht, wird einem kotzübel.  Oder der BSE - Skandal. Kühe wurden zu Kannibalen Gemächt, indem sie Produkte aus Tiermehl zu essen bekamen, Tiermehl, was einst lebendige Kühe waren. Abartig und eklig!  Deswegen ist dieses Buch hier so großartig. Es sensibilisiert und schärft das Bewußtsein für die Belange der Rinder. Ulrich Brötz gibt seinen Protagonisten Emotionen, Intellekt, Wärme und Tiefe. Bravo! ( Nur, warum sollten sie sich selbst als Rindviecher bezeichnen? Menschen benutzen diesen Terminus doch in einem meist abwertenden Sinne! ) Es ist ein kurzweiliges, reflektierendes Buch, das definitiv einen Nachhall hinterläßt, um sich selbst intensiv Gedanken zu machen und bestenfalls Konsequenzen im Sinne des Tierschutzes daraus zu ziehen. 

Eine Kuh macht Muh! Aber viele Kühe machen doch keine Mühe!

Samantha Faye aus Freihung am 15.11.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurzmeinung: Schönes, warmherziges Buch mit Verve, Charme und es ist gewitzt! Kühe sind einfach kolossal wunderbare Zeitgenossen! Ich liebe sie sehr! Das Buch ist aus der Sicht einer Kuh geschrieben, quasi Marillies Autobiographie und Ulrich Brötz ist ihr Ghostwriter. Wohnhaft auf Boris' Bauernhof ist sie ein Mitglied der Herde. Es ist schier paradiesisch. Viel Platz zum Gehen, Stehen, Liegen und Wiederkäuen auf den großzügig weiten Weiden. Herrliches himmlisches Heu und kein Weizen, das artfremd wäre. ( Aber von vielen Landwirten verfüttert wird und von Rindern nur unvollständig verdaut werden können. Beim Gären entstehen gefährliche Bakterien und durch diese kam es schon zu Zoonosen, also Infektionen des Menschen, an denen schon viele starben! ) Jedoch gehört Marillie zu einer seltenen Rasse und muß zu einer Show. Sie erlebt so einiges dort, aber dann wird es düster wie in einem Thriller. Warum? Lesen! Marillie ist eine sehr sympathische, liebenswürdige Protagonistin, die äußerst belesen ist. Sie äußert viele kluge Bonmots. Das Buch ist lyrisch, enthält Wortwitz und man lernt als Leser so einiges dazu. Rinder haben es sowieso schwer. Männliche Kälber gelten als unnütz ( so wie die männlichen Küken, die immer noch geschreddert oder vergast werden. Pfui!) und werden auf zweifelhaften Wegen verkauft. Nicht nur daß der Transport traumatisch ist, nein, in Drittländern außerhalb der EU ( damit will ich nicht implizieren, daß jeder Landwirt in der EU seine Rinder gut behandelt ) werden sie oft genug äußerst grob angegangen, was Schmerz, Leid und Todesangst verursacht. Bis hin zum qualvollen Schächten bei vollem Bewußtsein. Das ist einfach nur widerlich und wenn man das alles sieht, wird einem kotzübel.  Oder der BSE - Skandal. Kühe wurden zu Kannibalen Gemächt, indem sie Produkte aus Tiermehl zu essen bekamen, Tiermehl, was einst lebendige Kühe waren. Abartig und eklig!  Deswegen ist dieses Buch hier so großartig. Es sensibilisiert und schärft das Bewußtsein für die Belange der Rinder. Ulrich Brötz gibt seinen Protagonisten Emotionen, Intellekt, Wärme und Tiefe. Bravo! ( Nur, warum sollten sie sich selbst als Rindviecher bezeichnen? Menschen benutzen diesen Terminus doch in einem meist abwertenden Sinne! ) Es ist ein kurzweiliges, reflektierendes Buch, das definitiv einen Nachhall hinterläßt, um sich selbst intensiv Gedanken zu machen und bestenfalls Konsequenzen im Sinne des Tierschutzes daraus zu ziehen. 

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