Als die 33-jährige Amelie wegen fahrlässiger Tötung mit unterlassener Hilfeleistung zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt wird, ändert sich das Leben der jungen Frau von einem Tag auf den anderen für immer! Das bekommt sie auch nach ihrer Haftentlassung bitter zu spüren. Sie fasst einen Entschluss: Sie will ihre Unschuld beweisen, koste es, was es wolle! Welchen Gefahren sie sich dabei aussetzt, ist ihr zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht bewusst.
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Was machst du, wenn dir keiner glaubt und du im Gefängniss landest?
Aufgeben, hoffen, wütend sein oder daran zerbrechen?
Amelie, wegen fahrlässiger Tötung mit unterlassener Hilfeleistung zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt, wird aus dem Gefängnis entlassen. Sie hat nur einen Wunsch, den wahren Täter finden. Darauf richtet sich ihr ganzen Handeln ein.
Die Geschichte ist spannend erzählt. Die Autorin hat ihrer Hauptprotagonistin Leben eingehaucht sie mit Wut versehen, ihr Kraft gegeben und die Hoffnung auf Gerechtigkeit. Ihre Handlungen mögen manchmal unverständlich sein, aber dass ist ihrer Situation geschuldet. Ich fand sie sehr authentisch.
Eindrucksvoll und mit viel Gefühl schildert Margarete von Marvik den schweren Weg einer verurteilten Straftäterin zurück ins Leben. Die Schwierigkeiten, die Vorurteile und die Ablehnung die ihr entgegenschlagen.
Aber es gibt auch Freunde die ihr helfen. Wird sie rehabillitiert oder bringt sie sich durch ihre Handlungen in eine ausweglose Situation?
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen!
Bewertung
aus Wertingen
5/5
20.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Schatten der Erinnerung
Ich liebe diese Bücher von Margarete van Marwik und ich verschinge sie immer regelrecht. Amelie kommt nach einer fünfjährigen Haftstrafe frei. Sie wurde aufgrund von Indizien verurteilt. Sie solle ihr zukünftige Schwiegermutter ermordet und einen sehr wertvollen Ring gestohlen haben. Amelie kann sich an nichts mehr erinnern, aber sie weiß eines, sie ist unschuldig. Nachdem sie entlassen ist, macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Schnell findet sie auch Arbeit und mit Hilfe ihrer Kollegen beginnt sie zu recherchieren. Sie beschattet Verdächtige und kommt dabei selbst in große Lebensgefahr. Am Ende jedoch wird der Mörder gefunden und man ist wirklich überrascht über diese Lösung, denn lange hatte man andere Menschen in Verdacht. Das Buch liest sich derart gut und ist vor allem sehr spannend und interessant, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann und es in einem Rutsch ausliest. Man denkt, den wahren Täter zu kennen, aber die Autorin versteht es sehr gut, uns in die Irre zu führen. Sie läßt die Protagonistin sehr menschlich erscheinen. Gut gefällt mir dabei, dass sie in Streßsituationen immer ein Stück Lakritze kauen muß. Man leidet und zittert mit Amelie, die sehr hart im Nehmen ist. Auf 200 Seiten wird der Leser sehr gut unterhalten. Das Titelbild ist eine Art Kreidezeichnung und zeigt eine inhaftierte Frau in einer Gefängniszelle.
Anchsunamun
aus xxxx
5/5
29.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Der Weg zur Wahrheit ist steinig
„Schatten der Erinnerung“ von Margarete van Marvik ist ein Roman, der bei BoD im April 2019 erschienen ist.
Die 33-jährige Amelie ist verliebt und glücklich, sie steht kurz vor der Hochzeit. Bei einem Ausflug kommt es zu einer Tragödie und das Leben der jungen Frau verändert sich für immer. Sie wird verurteilt wegen fahrlässiger Tötung mit unterlassener Hilfeleistung zu fünf Jahren Haft. –Als sie nach fünf Jahren Haft entlassen wird, ist sie fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen – koste es, was es wolle. Dass das nicht ungefährlich ist, muss sie sehr schnell lernen.
Von Anbeginn an merkt man sofort, dass Amelie von ihrer Unschuld überzeugt ist, obwohl sie sich an den genauen Ablauf nicht erinnern kann. Ihr werden viele Steine in den Weg gelegt, aber sie gibt nicht auf. Die Zähigkeit, mit der sie alles daransetzt, ihre Unschuld zu beweisen, ist wirklich bewundernswert. Erschwert wird die Suche nach der Wahrheit auch durch ihr fehlendes Erinnerungsvermögen. Allerdings neigt sie zu Alleingängen, mit denen sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Freunde in Gefahr bringt, Freunde, die sie in allem unterstützen, obwohl sie es ihnen nicht leichtmacht. Dass sie ungeduldig ist, ist verständlich, denn sie hat ja schon fünf Jahre verloren. Ich muss zugeben, dass ihre Alleingänge bei allem Verständnis schon manchmal ein wenig nervig sind. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und bei manchen Szenen lief schon mal ein Schauer über meinen Rücken. Die Auflösung bringt dann fast schon Erleichterung, auch wenn sie schneller hätte kommen können, doch Angst und Liebe verzögern alles.
Gefallen hat mir, dass die Geschichte mit der Haftentlassung beginnt und das Leben hinter Gittern nur angeschnitten wird. Dass es hart war, wird trotzdem deutlich.
Mit dem Roman ist der Autorin ein Krimi gelungen, der zeigt, wie schwer es ist, seine Unschuld zu beweisen, aber auch, wie schwer es ist, nach einer Haft wieder in ein normales Leben zurück zu kehren. Es reicht nicht, die Wahrheit zu kennen, man muss sie auch beweisen. Es ist eine wirklich berührende Geschichte und kann das Buch nur empfehlen. Es wird sicher nicht mein letztes von dieser Autorin sein.
Bewertung
5/5
01.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Der Beweis
Amelie steht am Ende ihrer 5jährigen Haftstrafe. Eigentlich ist sie sich keiner Schuld bewusst. So lehnte sie auch die Haftverkürzung wegen Eingeständnis der Schuld ab.
Jetzt hat sie große Bedenken vor dem wie die Freiheit wohl sein wird. Max ist ihr in den Jahren ein guter Freund geworden. Er besorgt ihr eine Wohnung und einen Job bei einem Anwalt. Die Wohnung erweist sich als Reinfall. Gerade als Amelie sie sich ansieht, findet man im Haus einen Toten. Mit der neuen Arbeitsstelle hat sie mehr Glück. Dann ist da auch ein Appartement, dass sie beziehen kann. Für Amelie beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Ihr wichtigstes Ziel ist der Beweis ihrer Unschuld.
Die Geschichte erzählt von Amelies Gehversuchen und Rückschritten auf dem Weg zu ihrem großen Ziel... Margarete van Marvik fand einen guten Weg, das Spannungsfeld zwischen Angst und Zielsicherheit der Amelie herauszustellen. Die Protagonistin ist einerseits sehr misstrauisch und vorsichtig bei ihren ersten Schritten in Freiheit. Dann schießt sie wieder über das Ziel hinaus. Die weiteren Charaktere sind sehr gut in das Setting eingepasst. Langsam Schritt für Schritt erschließt sich die Geschichte und rundet sich mit einem Erfolg und Neubeginn ab.
Samantha Faye
aus Freihung
5/5
22.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Ist jemals wirklich frei?
In nur zwei Stunden habe ich dieses Buch ausgelesen, mit großem Interesse daran, was gegen Ende aus Amelie wird.
Amelie ist es in der JVA und glücklicherweise ist es ihr letzter Tag. Sie hat Angst vor der neugewonnenen Freiheit. Mit der Hilfe von Max, der sich um sie kümmert, findet sie eine Wohnung und weitere Hilfe.
Die neue Bleibe ist nichts für sie, weil dort ein Toter auf dem Dach gefunden wird. Amelie wechselt über in eine Pension. Sie findet Arbeit bei einem Rechtsanwalt. Mit seiner Hilfe und zwei weiteren Mitarbeitern versucht sie ihre Unschuld zu beweisen.
Amelie ist etwas zu leichtsinnig. Beim Joggen erlebt sie böse Dinge und will es anscheinend nicht so ganz glauben, dass die Anschläge ihr allein gelten könnten.
Personen verschwinden und werden dank gewissenhafter Suche endlich gefunden. Amelie muß des öfteren handfeste Kopfschmerzen erleiden. Sie ist trotz allem, doch noch reichlich leichtsinnig.
Ihr Ehrgeiz bringt sie in gefährliche Situationen. Mit einem Motorrad ist man auch leicht zu erwischen. Die Polizei glaubt ihr aber nicht.
Meckkenburg-Vorpommern ist ebenso riskant für Amelie und Harrys Wohnmobil wird Opfer eines Brandanschlags.
In ihrer Heimat kommt es dann schnell zum Finale. Wird Amelie ihre Unschuld beweisen können? Wird sie rehabilitiert oder wird sie beim Versuch draufgehen?
Die Protagonisten sind authentisch. Ich konnte mich gut in Amelie einfühlen und das Buch ist flüssig und gut geschrieben, verständlich, mit einem feinen Schreibstil. Ich kann es nur weiterempfehlen, wie erwähnt, in zwei Stunden ausgelesen; das ist gute Literatur
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