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Palast der Miserablen

Roman

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Palast der Miserablen

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21/13,4/3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21/13,4/3 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26565-3

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Ausbaufähig

Arienette am 07.05.2023

Bewertungsnummer: 1937163

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem Roman "Palas der Miserablen" erzählt Abbas Khider das Leben der Familie Hussein im Irak zur Zeiten des Krieges aus der Sicht des zu Beginn des Romans 12-jährigen Shams. Anfangs lebt die Familie noch in einem Dorf im südlichen Irak, doch die Umstände zwingen sie, nach Bagdad zu ziehen. Kommen sie erst noch bei Verwandtschaft unter, müssen sie aufgrund enger Wohnverhältnisse ins Blechviertel umziehen. Doch sie behelfen sich, kommen mit den einfachen Verhältnissen klar. Auch Shams muss arbeiten, gleichzeitig will er aber weiterhin zur Schule gehen. Gleichzeitig lernt er jemanden kennen und kommt dadurch in Kontakt mit dem "Palast der Miserablen". Im zweiten Erzählstrang sitzt eine namenlose Person im Gefängnis. In diesem Teil erfährt der Leser, wie es ist, in einem irakischen Gefängnis zu sitzen. Die Abstände dieser Einschübe werden mit der Zeit immer kürzer und gegen Ende kann sich der Leser denken, mit wem er es hier zu tun hat. Die Geschichte bietet viel Potential, welches leider nicht völlig ausgeschöpft wurde. Ich hatte gehofft, dass die politischen Verhältnisse tiefgründiger beschrieben würden. Zwar erfährt der Leser von Armut und Gewalt, dennoch bleibt der Leser merkwürdig unberührt. Auch die Charaktere bleiben merkwürdig blass. Eine Charakterentwicklungs Shams' vermisse ich ebenfalls. So bleibt die Geschichte zwar lesenswert, doch Plot und Spannungsbogen sind noch ausbaufähig.
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Ausbaufähig

Arienette am 07.05.2023
Bewertungsnummer: 1937163
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem Roman "Palas der Miserablen" erzählt Abbas Khider das Leben der Familie Hussein im Irak zur Zeiten des Krieges aus der Sicht des zu Beginn des Romans 12-jährigen Shams. Anfangs lebt die Familie noch in einem Dorf im südlichen Irak, doch die Umstände zwingen sie, nach Bagdad zu ziehen. Kommen sie erst noch bei Verwandtschaft unter, müssen sie aufgrund enger Wohnverhältnisse ins Blechviertel umziehen. Doch sie behelfen sich, kommen mit den einfachen Verhältnissen klar. Auch Shams muss arbeiten, gleichzeitig will er aber weiterhin zur Schule gehen. Gleichzeitig lernt er jemanden kennen und kommt dadurch in Kontakt mit dem "Palast der Miserablen". Im zweiten Erzählstrang sitzt eine namenlose Person im Gefängnis. In diesem Teil erfährt der Leser, wie es ist, in einem irakischen Gefängnis zu sitzen. Die Abstände dieser Einschübe werden mit der Zeit immer kürzer und gegen Ende kann sich der Leser denken, mit wem er es hier zu tun hat. Die Geschichte bietet viel Potential, welches leider nicht völlig ausgeschöpft wurde. Ich hatte gehofft, dass die politischen Verhältnisse tiefgründiger beschrieben würden. Zwar erfährt der Leser von Armut und Gewalt, dennoch bleibt der Leser merkwürdig unberührt. Auch die Charaktere bleiben merkwürdig blass. Eine Charakterentwicklungs Shams' vermisse ich ebenfalls. So bleibt die Geschichte zwar lesenswert, doch Plot und Spannungsbogen sind noch ausbaufähig.

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Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertung am 11.11.2021

Bewertungsnummer: 1604970

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Glaubst du ernsthaft, dass sich irgendwer da draußen für unsere Probleme interessiert? Wir sind doch nur eine [...] Kurzmeldung in den Nachrichten wert. Die Leute hören doch seit Jahren nur von Krieg und Problemen. [...] Wieso sollte unsere Geschichte irgendwen jucken, der gerade gemütlich [...] seine fette Torte mit Kaffee runterspült? Der schlägt die Zeitung zu und hat uns vergessen." Diese bittere Erkentnis, die der Iraker Hisham in Abbas Khiders großartigem Roman formuliert, hat mich sehr getroffen. Aus dem Einfachen Grund, weil er Recht hat. Ich musste mir eingestehen, dass ich selbst zum einen nicht viel über den Irak weiß, und das, was noch zusammenkommt, aus spärlichem Wissen aus den Nachrichten besteht, die zwar immer wieder zu sehen sind, aber längst nicht mehr schockieren. Diktatur, Krieg, Gefangenschaft, Hunger, Armut, Angst - mit all dem müssen nicht nur Abbas Khiders Figuren fertig werden, leider sind es Schicksale, die Menschen täglich ereilen und deren Bilder in den Medien, wie mir wieder einmal schmerzlich bewusst geworden ist, zur Normalität geworden sind. Abbas Khider ist ein großartiger Erzähler, der mich mit seiner Geschichte über Shams, seine Familie, den Irak und die Welt der Bücher vollkommen begeistert hat. Dabei erzählt er keinesfalls, wie es in Anbetracht der schlimmen Umständen zu erwarten wäre, in bedrückendem Ton, im Gegenteil - ein gewisser Humor scheint immer durch, der Ich-Erzähler Shams wächst einem direkt ans Herz und auch die übrigen Protagonisten wirken so lebendig, dass man nach ein paar Seiten das Gefühl hat, mittendrin im kleinen Dorf im Süden, auf dem Büchermarkt oder im Blechviertel vor Bagdad zu sein. Man freut sich mit, wenn die Familie endlich etwas Frieden findet, man leidet, wenn das Geld knapp wir und die Kinder arbeiten müssen und man ist schockiert im Angesicht der schrecklichen Gewalt. Unbedingt Lesen!
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Bewertung am 11.11.2021
Bewertungsnummer: 1604970
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Glaubst du ernsthaft, dass sich irgendwer da draußen für unsere Probleme interessiert? Wir sind doch nur eine [...] Kurzmeldung in den Nachrichten wert. Die Leute hören doch seit Jahren nur von Krieg und Problemen. [...] Wieso sollte unsere Geschichte irgendwen jucken, der gerade gemütlich [...] seine fette Torte mit Kaffee runterspült? Der schlägt die Zeitung zu und hat uns vergessen." Diese bittere Erkentnis, die der Iraker Hisham in Abbas Khiders großartigem Roman formuliert, hat mich sehr getroffen. Aus dem Einfachen Grund, weil er Recht hat. Ich musste mir eingestehen, dass ich selbst zum einen nicht viel über den Irak weiß, und das, was noch zusammenkommt, aus spärlichem Wissen aus den Nachrichten besteht, die zwar immer wieder zu sehen sind, aber längst nicht mehr schockieren. Diktatur, Krieg, Gefangenschaft, Hunger, Armut, Angst - mit all dem müssen nicht nur Abbas Khiders Figuren fertig werden, leider sind es Schicksale, die Menschen täglich ereilen und deren Bilder in den Medien, wie mir wieder einmal schmerzlich bewusst geworden ist, zur Normalität geworden sind. Abbas Khider ist ein großartiger Erzähler, der mich mit seiner Geschichte über Shams, seine Familie, den Irak und die Welt der Bücher vollkommen begeistert hat. Dabei erzählt er keinesfalls, wie es in Anbetracht der schlimmen Umständen zu erwarten wäre, in bedrückendem Ton, im Gegenteil - ein gewisser Humor scheint immer durch, der Ich-Erzähler Shams wächst einem direkt ans Herz und auch die übrigen Protagonisten wirken so lebendig, dass man nach ein paar Seiten das Gefühl hat, mittendrin im kleinen Dorf im Süden, auf dem Büchermarkt oder im Blechviertel vor Bagdad zu sein. Man freut sich mit, wenn die Familie endlich etwas Frieden findet, man leidet, wenn das Geld knapp wir und die Kinder arbeiten müssen und man ist schockiert im Angesicht der schrecklichen Gewalt. Unbedingt Lesen!

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Palast der Miserablen

von Abbas Khider

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G. Knollmann-Wachsmuth

Thalia Bad Salzuflen

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Shams, bedeutet Sonne!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bagdad.Slums. Wir alle ahnen es, aber keiner nimmt es richtig wahr. Menschen verrecken dort und das ist schon beim Lesen kaum auszuhalten. Lesen!!! BITTE !
4/5

Shams, bedeutet Sonne!

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Bagdad.Slums. Wir alle ahnen es, aber keiner nimmt es richtig wahr. Menschen verrecken dort und das ist schon beim Lesen kaum auszuhalten. Lesen!!! BITTE !

G. Knollmann-Wachsmuth
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Simone Büchner

Thalia Coburg

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5/5

'Alle haben Angst in diesem Land der unterirdischen Kerker'

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anfang der 1980er Jahre. Shams Familie lebt in einem kleinen schiitisches Dorf im Süden des Irak. Die Familie fühlt sich dort eines Tages nicht mehr sicher, flieht nach Bagdad, muss Nachbarn und Freunde zurücklassen. Vorübergehend finden sie Unterschlupf bei Stammesverwandten. Die Suche nach einer dauerhaften Bleibe gestaltet sich schwierig, bezahlbarer Wohnraum ist in Bagdad quasi nicht vorhanden. Einzig das sogenannte 'Blechviertel' an einer Müllkippe bietet genügend Platz. Die Menschen, die sich hier ansiedeln, bauen aus allem, was sie auf den Müllbergen finden, eine Unterkunft. Dauerhaft sind die Zustände im Blechviertel wenig verlockend, trotzdem arrangieren sich alle Familienmitglieder mit dem neuen Leben. Um einigermaßen über die Runden zu kommen, arbeiten sie hart. Shams und seine Schwester besuchen die Schule, beide finden Freunde. Shams entdeckt seine Liebe zur Literatur, trifft Gleichgesinnte. Dies und die Tatsache, dass die finanzielle Lage der Familie prekär ist, wird ihm Jahre später zum Verhängnis. Der in Bagdad geborene Autor Abbas Khider führt in seinem Roman tief in gesellschaftliche und politische Verhältnisse ein. Er erzählt von Krieg, Flucht, Verfolgung, Gewalt, Armut, Kinderarbeit, Feindseligkeit und gesellschaftlicher Spaltung, lässt uns diese Welt aus Shams Perspektive betrachten. Gleich der Anfang der Geschichte offenbart, dass es kein gutes Ende nimmt, nehmen kann. Packende Thematik, hervorragend erzählt.
5/5

'Alle haben Angst in diesem Land der unterirdischen Kerker'

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anfang der 1980er Jahre. Shams Familie lebt in einem kleinen schiitisches Dorf im Süden des Irak. Die Familie fühlt sich dort eines Tages nicht mehr sicher, flieht nach Bagdad, muss Nachbarn und Freunde zurücklassen. Vorübergehend finden sie Unterschlupf bei Stammesverwandten. Die Suche nach einer dauerhaften Bleibe gestaltet sich schwierig, bezahlbarer Wohnraum ist in Bagdad quasi nicht vorhanden. Einzig das sogenannte 'Blechviertel' an einer Müllkippe bietet genügend Platz. Die Menschen, die sich hier ansiedeln, bauen aus allem, was sie auf den Müllbergen finden, eine Unterkunft. Dauerhaft sind die Zustände im Blechviertel wenig verlockend, trotzdem arrangieren sich alle Familienmitglieder mit dem neuen Leben. Um einigermaßen über die Runden zu kommen, arbeiten sie hart. Shams und seine Schwester besuchen die Schule, beide finden Freunde. Shams entdeckt seine Liebe zur Literatur, trifft Gleichgesinnte. Dies und die Tatsache, dass die finanzielle Lage der Familie prekär ist, wird ihm Jahre später zum Verhängnis. Der in Bagdad geborene Autor Abbas Khider führt in seinem Roman tief in gesellschaftliche und politische Verhältnisse ein. Er erzählt von Krieg, Flucht, Verfolgung, Gewalt, Armut, Kinderarbeit, Feindseligkeit und gesellschaftlicher Spaltung, lässt uns diese Welt aus Shams Perspektive betrachten. Gleich der Anfang der Geschichte offenbart, dass es kein gutes Ende nimmt, nehmen kann. Packende Thematik, hervorragend erzählt.

Simone Büchner
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