Unter der Mauer

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.12.2019

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

09.12.2019

Verlag

Via tolino media

Seitenzahl

296 (Printausgabe)

Dateigröße

593 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783739477770

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Vielleicht war sie ja wirklich eingesperrt ...

Bewertung aus Rankweil am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1260410

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1984, DDR: Die neunzehnjährige Michaela unterscheidet sich von ihrer jüngeren Schwester Annett. Während Annett verliebt ist in ihren Karsten und die Gegebenheiten im »Arbeiter- und Bauernstaat« akzeptiert, leidet Michaela darunter, es kriselt auch zwischen ihr und Freund Thomas. Sie ist unglücklich und entschließt sich zu einem folgenschweren Schritt. Ihre Familie hört nie mehr von ihr. … ------------------- Gegenwart: Die vierzigjährige Nike lebt mit Mann Lukas, einem Polizeibeamten, und Sohn Malte in Siegen. Sie arbeitet in einem Mutter-Kind-Heim und die Schicksale der jungen Mütter gehen ihr sehr nahe. Außerdem spielt sie Musik mit Freunden. Als sie beim Ausräumen ihres alten Probenraumes Schnipsel eines Tagebuches, das allem Anschein nach von einer jungen Frau stammt, findet, packt sie sie ein, anstatt sie wegzuwerfen. Sie beginnt zu lesen und ist fasziniert vom Schicksal der Fremden, möchte entschlüsseln, was aus der ihr geworden ist. Aber sie hat nur sehr wenige Anhaltspunkte und die Geschicke jener Menschen, die damals aus der DDR hatten fliehen können, verlaufen sich … -------------------------------------------------------------------- Die Geschichte ist in drei Handlungssträngen aufgebaut: Die Gegenwart, in der Nike lebt, in schon eingefahrenen Mustern: Die Ehe, von der der erste Lack ab ist, ein Teenagersohn, der sie zunehmend weniger braucht und eine ungeliebte Chefin. Die Beschäftigung mit den Tagebuchschnipseln ist eine willkommene Unterbrechung des Alltagstrotts. Dann die Tagebuchschnipsel von Michaela, die Stück für Stück ihr Schicksal enthüllen. Und schließlich der Blickwinkel von Annett, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Mir gefiel diese Vielschichtigkeit, als Leserin konnte ich mich dadurch sehr gut auf die einzelnen Personen und deren Leben einlassen. Das Schicksal Michaelas, das mosaikweise enthüllt wird, berührte mich tief und ließ mich in eine Zeit eintauchen, die ich zum Glück so nicht erleben musste. Hautnah werden die Verhältnisse in der damaligen DDR geschildert und bedrücken noch heute. Aber auch Nike überdenkt durch die Konfrontation mit Michaelas Geschichte ihr eigenes Leben und erkennt neue Perspektiven. Ihre Ehe mit Lukas wird durch den Fall neu belebt und obwohl er den Aktivitäten seiner Frau zuerst skeptisch gegenübersteht, hilft er ihr schließlich doch und respektiert ihr Tun. Die Auflösung und der Showdown sind zum Nägel abkauen spannend, leider an manchen Stellen einen Tic unrealistisch. Der Schluss ist ausgesprochen berührend. --------------------------- Unter dem Strich ein mitreißend vielschichtiger Cold-Case-Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Obwohl der Fall zu einer Auflösung kommt, blieben manche private Dinge offen, daher freue ich mich schon auf die Fortsetzung.
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Vielleicht war sie ja wirklich eingesperrt ...

Bewertung aus Rankweil am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1260410
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1984, DDR: Die neunzehnjährige Michaela unterscheidet sich von ihrer jüngeren Schwester Annett. Während Annett verliebt ist in ihren Karsten und die Gegebenheiten im »Arbeiter- und Bauernstaat« akzeptiert, leidet Michaela darunter, es kriselt auch zwischen ihr und Freund Thomas. Sie ist unglücklich und entschließt sich zu einem folgenschweren Schritt. Ihre Familie hört nie mehr von ihr. … ------------------- Gegenwart: Die vierzigjährige Nike lebt mit Mann Lukas, einem Polizeibeamten, und Sohn Malte in Siegen. Sie arbeitet in einem Mutter-Kind-Heim und die Schicksale der jungen Mütter gehen ihr sehr nahe. Außerdem spielt sie Musik mit Freunden. Als sie beim Ausräumen ihres alten Probenraumes Schnipsel eines Tagebuches, das allem Anschein nach von einer jungen Frau stammt, findet, packt sie sie ein, anstatt sie wegzuwerfen. Sie beginnt zu lesen und ist fasziniert vom Schicksal der Fremden, möchte entschlüsseln, was aus der ihr geworden ist. Aber sie hat nur sehr wenige Anhaltspunkte und die Geschicke jener Menschen, die damals aus der DDR hatten fliehen können, verlaufen sich … -------------------------------------------------------------------- Die Geschichte ist in drei Handlungssträngen aufgebaut: Die Gegenwart, in der Nike lebt, in schon eingefahrenen Mustern: Die Ehe, von der der erste Lack ab ist, ein Teenagersohn, der sie zunehmend weniger braucht und eine ungeliebte Chefin. Die Beschäftigung mit den Tagebuchschnipseln ist eine willkommene Unterbrechung des Alltagstrotts. Dann die Tagebuchschnipsel von Michaela, die Stück für Stück ihr Schicksal enthüllen. Und schließlich der Blickwinkel von Annett, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Mir gefiel diese Vielschichtigkeit, als Leserin konnte ich mich dadurch sehr gut auf die einzelnen Personen und deren Leben einlassen. Das Schicksal Michaelas, das mosaikweise enthüllt wird, berührte mich tief und ließ mich in eine Zeit eintauchen, die ich zum Glück so nicht erleben musste. Hautnah werden die Verhältnisse in der damaligen DDR geschildert und bedrücken noch heute. Aber auch Nike überdenkt durch die Konfrontation mit Michaelas Geschichte ihr eigenes Leben und erkennt neue Perspektiven. Ihre Ehe mit Lukas wird durch den Fall neu belebt und obwohl er den Aktivitäten seiner Frau zuerst skeptisch gegenübersteht, hilft er ihr schließlich doch und respektiert ihr Tun. Die Auflösung und der Showdown sind zum Nägel abkauen spannend, leider an manchen Stellen einen Tic unrealistisch. Der Schluss ist ausgesprochen berührend. --------------------------- Unter dem Strich ein mitreißend vielschichtiger Cold-Case-Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Obwohl der Fall zu einer Auflösung kommt, blieben manche private Dinge offen, daher freue ich mich schon auf die Fortsetzung.

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Aufklärung eines „cold case“ vor dem Hintergrund deutscher Geschichte

black_snapper aus Heidelberg am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1261348

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die Band „Pigs and Pearls“ ihren alten Probenraum in einem ehemaligen Weltkriegsbunker räumt, findet Bandmitglied und Psychologin Nike einzelne Tagebuchseiten hinter der Wandverkleidung. Sie nimmt sie an sich und fängt an, sie zu sortieren und zu lesen. Da sie eine Geschichte hinter den Seiten vermutet, versucht sie so viel wie möglich über die Verfasserin herauszufinden. Das passiert zunächst im gegenwärtigen Zeitstrang. Daneben existiert noch ein Zeitstrang in der Vergangenheit Mitte der 80-er Jahre. Insgesamt wird in dem Buch viel Raum für Familiengeschichten eingeräumt, die mir oft zu langatmig waren. Zunächst habe ich Elemente vermisst, die das Buch zum Krimi machen. Für mein Dafürhalten beginnt der erst im letzten Drittel, weshalb ich dafür einen Punkt in der Wertung abziehe. Auch der Spannungsbogen beginnt entsprechend spät und steigt zunächst recht flach an. Die Kriminalgeschichte an sich ist eher untypisch, aber sehr originell. In ihr geht der Erzählstrang aus der Vergangenheit vollständig und logisch auf. Zum Ende hin nimmt die Erzählung an Fahrt auf, der Schluss war für mich nicht vorhersehbar. In dem Buch wird ein wichtiges Stück deutscher Geschichte verarbeitet. Das macht nachdenklich, traurig und fassungslos. Egal ob man die 80er Jahre bewußt miterlebt hat oder nach dem Mauerfall geboren wurde, das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Geschichte. Gerade jetzt im Jahr des 30. Geburtstags des Mauerfalls ist das Thema wieder sehr aktuell. Das Cover ist passend gewählt, ein bißchen düster. Das Betongebäude darauf spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte, egal ob man es als Hochbunker oder Mauerturm interpretiert. Der Schreibstil ist sehr angenehm flüssig. Es fanden sich so gut wie keine Schreibfehler. Ich gebe eine klare Leseempfehlung, weil die Geschichte ungewöhnlich, gut erzählt und sehr aktuell ist.
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Aufklärung eines „cold case“ vor dem Hintergrund deutscher Geschichte

black_snapper aus Heidelberg am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1261348
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die Band „Pigs and Pearls“ ihren alten Probenraum in einem ehemaligen Weltkriegsbunker räumt, findet Bandmitglied und Psychologin Nike einzelne Tagebuchseiten hinter der Wandverkleidung. Sie nimmt sie an sich und fängt an, sie zu sortieren und zu lesen. Da sie eine Geschichte hinter den Seiten vermutet, versucht sie so viel wie möglich über die Verfasserin herauszufinden. Das passiert zunächst im gegenwärtigen Zeitstrang. Daneben existiert noch ein Zeitstrang in der Vergangenheit Mitte der 80-er Jahre. Insgesamt wird in dem Buch viel Raum für Familiengeschichten eingeräumt, die mir oft zu langatmig waren. Zunächst habe ich Elemente vermisst, die das Buch zum Krimi machen. Für mein Dafürhalten beginnt der erst im letzten Drittel, weshalb ich dafür einen Punkt in der Wertung abziehe. Auch der Spannungsbogen beginnt entsprechend spät und steigt zunächst recht flach an. Die Kriminalgeschichte an sich ist eher untypisch, aber sehr originell. In ihr geht der Erzählstrang aus der Vergangenheit vollständig und logisch auf. Zum Ende hin nimmt die Erzählung an Fahrt auf, der Schluss war für mich nicht vorhersehbar. In dem Buch wird ein wichtiges Stück deutscher Geschichte verarbeitet. Das macht nachdenklich, traurig und fassungslos. Egal ob man die 80er Jahre bewußt miterlebt hat oder nach dem Mauerfall geboren wurde, das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Geschichte. Gerade jetzt im Jahr des 30. Geburtstags des Mauerfalls ist das Thema wieder sehr aktuell. Das Cover ist passend gewählt, ein bißchen düster. Das Betongebäude darauf spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte, egal ob man es als Hochbunker oder Mauerturm interpretiert. Der Schreibstil ist sehr angenehm flüssig. Es fanden sich so gut wie keine Schreibfehler. Ich gebe eine klare Leseempfehlung, weil die Geschichte ungewöhnlich, gut erzählt und sehr aktuell ist.

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Unter der Mauer

von Melanie Lahmer

4.3

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