KI-Beratung Beta

Produktbild: Völkerschau
Band 1

Völkerschau Kriminalroman

Aus der Reihe Kommissar Joseph Kreiser
14

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.02.2020

Verlag

Gmeiner Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839263709

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

12.02.2020

Verlag

Gmeiner Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839263709

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Liselottchen

    aus Rankweil

    5/5

    23.02.2020

    eBook (ePUB)

    Spannender Krimi um 1900

    Die ledige Hannah ist nach einer Infektionskrankheit erblindet und kann ihren Beruf als Lehrerin nicht mehr ausüben. Zum Glück hat sie von ihrem Onkel eine Wohnung und etwas Geld geerbt, sodass sie in bescheidenen Verhältnissen leben und sich sogar ein Dienstmädchen, Gretchen, leisten kann. Diese junge Frau unterstützt sie auch in Alltagsbelangen, geht mit ihr spazieren und liest ihr vor. Um ihre finanziellen Möglichkeiten aufzustocken, hat sie ein Zimmer untervermietet, so lebt Joseph Kreiser, ein ehemaliger Schüler und jetzt Kriminalbeamter, bei ihr. Ihr größtes Vergnügen ist es, dass er ihr immer nach dem Abendessen von den laufenden Fällen berichtet. So auch dieses Mal, als der reiche Industrielle August Georgi ermordet aufgefunden wird. Fast zeitgleich verschwindet ein junger Afrikaner, der in einer der damals üblichen ›Völkerschauen‹ mitwirkte ... --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Idee, die Kriminalfälle durch die »Augen« der blinden Hauptperson erleben zu lassen, fand ich großartig und kreativ. Der Autor verstand es, mich mit beiden Handlungssträngen zu fesseln: Da ist zum einen das Leben von Hannah, der ohne Heirat nur die Möglichkeit einer Lehrtätigkeit offenstand, die sie als Blinde nicht mehr ausüben kann. Obwohl ihr Dasein auf den ersten Blick trist erscheint, verliert sie nicht den Mut und hat ein herzliches Verhältnis zu ihrem Dienstmädchen Gretchen aufgebaut, was in der damaligen Zeit nicht der Norm entsprach. Die Gespräche mit ihrem Untermieter werden in der Ich-Form aus Kreisers Sicht erzählt und ziehen den Leser in den Kriminalfall hinein. Die beiden Beamten Kreiser und Staatsanwalt Möbius sind sympathisch und gehen gezielt vor. Ist es zuerst eher Möbius, der mit seiner Erfahrung punktet, so entwickelt sich bis zum Schluss Joseph Kreiser zu einem raffinierten Ermittler. Der Kriminalfall rund um den Mord von August Georgi präsentiert sich gemütlich und doch interessant, daneben ersteht ein Sittenbild der Zeit um 1900, das fasziniert und erschüttert zugleich. Die Zurschaustellung von fremden Völkern zum Amüsement der Gesellschaft, die Verachtung gegenüber unteren Gesellschaftsschichten, anderen Rassen und auch Frauen lassen einem die Haare zu Berge stehen. Die vielen Verdächtigen, fast allen hätte ich als Leser den Mord zugetraut, waren allesamt gut ausgearbeitete Figuren, die die damaligen Unterschiede in der Gesellschaftshierarchie verdeutlichen. Ein reicher Herr durfte sich alles erlauben, die Arbeiterschicht blieb ohne Rechte. Die komplette Abhängigkeit der Frauen von den Männern wird sehr gut beschrieben, wie auch die ersten Ansätze der Emanzipation. So ist Hannahs Freundin Clara eine patente Frau, die der Zeit weit voraus ist. Hingegen die Ehefrau des ermordeten Georgi und die Tochter der beiden, ein Beispiel für Frauen, die sich damals willenlos in das Schema eingefügt haben und beispielsweise die Seitensprünge der Männer klaglos duldeten. Die Auflösung kam dann überraschend und es war Hannah, die den entscheidenden Hinweis dazu beitrug. ------------------- Ein gelungener Krimi, den ich sehr gerne allen Liebhabern von historischen Kriminalromanen weiterempfehle.

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    21.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Blick hinter die Fassade der bürgerlichen Gesellschaft in Leipzig um die Jahrhundertwende

    Leipzig, um die Jahrhundertwende: Die aufgrund einer Infektion erblindete und damit arbeitslose Lehrerin Hannah, kann durch die geerbte Wohnung ihres Onkels ganz gut leben, zusätzlich bessert sie ihre kleine Rente durch die Untervermietung eines Zimmers an den Kriminalcommissar Joseph Kreiser auf. Dieser ist aktuell mit der Suche nach einem von der Völkerschau verschwundenen Afrikaner zu tun. Dann wird die Leiche des bekannten Unternehmers Carl August Georgi im Lindenauer Vergnügungslokal Charlottenhof gefunden. Die Klärung dessen hat selbstverständlich höchste Priorität. Hannah unterstützt den Commissar in den allabendlichen Gesprächen durch kluge Gedanken und Überlegungen. Der Einstieg in das Buch fällt leicht und es liest sich auch sehr gut! Erschreckend ist die Zur-Schaustellung der Menschen (im Prolog besonders eindringlich dargestellt), nur weil sie aus anderen Ländern stammen. Der Commissar und Hannah bilden schon in den ersten Zeilen ein, wie ich finde ein super Team - das ein bisschen an Sherlock Holmes und Dr. Watson erinnert. Hervorzuheben ist die fundierte Recherche, was die Leipziger Örtlichkeiten betrifft. Dem damaligen Zeitgeist entsprechende, heute eher unübliche Wörter und Formulierungen bereichern das Buch zusätzlich und fügen sich die die Gesamtbeschreibung ohne gestelzt zu wirken. Mich hat dieses Buch gut unterhalten und ich empfehle es gern weiter!

  • de.Susi

    5/5

    21.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Leipzig, um die Jahrhundertwen…

    Leipzig, um die Jahrhundertwende: Die aufgrund einer Infektion erblindete und damit arbeitslose Lehrerin Hannah, kann durch die geerbte Wohnung ihres Onkels ganz gut leben, zusätzlich bessert sie ihre kleine Rente durch die Untervermietung eines Zimmers an den Kriminalcommissar Joseph Kreiser auf. Dieser ist aktuell mit der Suche nach einem von der Völkerschau verschwundenen Afrikaner zu tun. Dann wird die Leiche des bekannten Unternehmers Carl August Georgi im Lindenauer Vergnügungslokal Charlottenhof gefunden. Die Klärung dessen hat selbstverständlich höchste Priorität. Hannah unterstützt den Commissar in den allabendlichen Gesprächen durch kluge Gedanken und Überlegungen. Der Einstieg in das Buch fällt leicht und es liest sich auch sehr gut! Erschreckend ist die Zur-Schaustellung der Menschen (im Prolog besonders eindringlich dargestellt), nur weil sie aus anderen Ländern stammen. Der Commissar und Hannah bilden schon in den ersten Zeilen ein, wie ich finde ein super Team - das ein bisschen an Sherlock Holmes und Dr. Watson erinnert. Hervorzuheben ist die fundierte Recherche, was die Leipziger Örtlichkeiten betrifft. Dem damaligen Zeitgeist entsprechende, heute eher unübliche Wörter und Formulierungen bereichern das Buch zusätzlich und fügen sich die die Gesamtbeschreibung ohne gestelzt zu wirken. Mich hat dieses Buch gut unterhalten und ich empfehle es gern weiter!

  • Streiflicht

    5/5

    18.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende deutsche Geschichte

    Von der deutschen Geschichte weiß ich zwar einiges, aber immer wieder denke ich, dass es noch viel zu wenig ist. Ich mag allerdings keine drögen Geschichtsbücher und bin daher immer froh, wenn ich Romane lesen kann, die in der Vergangenheit spielen. Ich liebe Krimis und Thriller, umso mehr, wenn ich dabei auch noch was erfahren oder lernen kann. Autor Gregor Müller hat nicht nur einen spannenden, unterhaltsamen und gut lesbaren Schreibstil, es gelingt ihm auch, authentisch über die deutsche Vergangenheit zu schreiben. Sein Kriminalcommissar Joseph Kreiser wirkt wie aus dem Leben gegriffen und man mag ihn sofort. Gemeinsam mit Staatsanwalt Gustav Möbius ermittelt er im Mordfall an einem reichen Industriellen. Nach und nach zeigt sich, dass auch die Reichen einiges zu verbergen haben, dass Frauen zu der Zeit kaum Rechte haben und dass ein Schwarzer sich in Leipzig gut verstecken kann... Besonderer Clou dieses Kriminalromans ist es, dass die Ermittlungen nicht direkt beschrieben werden, sondern von Kreiser erzählt werden. Er wohnt bei der ehemaligen Lehrerin Hannah, die aufgrund einer Augenerkrankung blind wurde und nun nicht mehr arbeiten kann. Um ihre Pension aufzubessern, hat sie ein Zimmer an Kreiser vermietet, der früher ihr Schüler war. Allabendlich berichtet er ihr von seinen Ermittlungen und berät mit ihr Fragestellungen und Probleme. So kommt die weite Welt in ihr Wohnzimmer und lenkt sie von ihrer erzwungenen Untätigkeit ab. Gleichzeitig hilft sie mit ihrem wachen Geist und hat so manch guten Einfall. Gut gefallen hat mir auch, wie die damaligen Lebensumstände, Gedanken und Welten der verschiedenen Menschen dargestellt werden. Es wirkt immer authentisch und ganz nah am Geschehen. Gregor Müller hat hier nicht nur gut recherchiert, sondern auch bestens geschrieben. Als Leser ist man mit dabei im Jahr 1898 und wird zugleich spannend unterhalten! Dafür gibt es für diesen besonderen Roman eine klare Leseempfehlung von mir!

  • Streiflicht

    5/5

    18.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende deutsche Geschichte…

    Spannende deutsche Geschichte Von der deutschen Geschichte weiß ich zwar einiges, aber immer wieder denke ich, dass es noch viel zu wenig ist. Ich mag allerdings keine drögen Geschichtsbücher und bin daher immer froh, wenn ich Romane lesen kann, die in der Vergangenheit spielen. Ich liebe Krimis und Thriller, umso mehr, wenn ich dabei auch noch was erfahren oder lernen kann. Autor Gregor Müller hat nicht nur einen spannenden, unterhaltsamen und gut lesbaren Schreibstil, es gelingt ihm auch, authentisch über die deutsche Vergangenheit zu schreiben. Sein Kriminalcommissar Joseph Kreiser wirkt wie aus dem Leben gegriffen und man mag ihn sofort. Gemeinsam mit Staatsanwalt Gustav Möbius ermittelt er im Mordfall an einem reichen Industriellen. Nach und nach zeigt sich, dass auch die Reichen einiges zu verbergen haben, dass Frauen zu der Zeit kaum Rechte haben und dass ein Schwarzer sich in Leipzig gut verstecken kann... Besonderer Clou dieses Kriminalromans ist es, dass die Ermittlungen nicht direkt beschrieben werden, sondern von Kreiser erzählt werden. Er wohnt bei der ehemaligen Lehrerin Hannah, die aufgrund einer Augenerkrankung blind wurde und nun nicht mehr arbeiten kann. Um ihre Pension aufzubessern, hat sie ein Zimmer an Kreiser vermietet, der früher ihr Schüler war. Allabendlich berichtet er ihr von seinen Ermittlungen und berät mit ihr Fragestellungen und Probleme. So kommt die weite Welt in ihr Wohnzimmer und lenkt sie von ihrer erzwungenen Untätigkeit ab. Gleichzeitig hilft sie mit ihrem wachen Geist und hat so manch guten Einfall. Gut gefallen hat mir auch, wie die damaligen Lebensumstände, Gedanken und Welten der verschiedenen Menschen dargestellt werden. Es wirkt immer authentisch und ganz nah am Geschehen. Gregor Müller hat hier nicht nur gut recherchiert, sondern auch bestens geschrieben. Als Leser ist man mit dabei im Jahr 1898 und wird zugleich spannend unterhalten! Dafür gibt es für diesen besonderen Roman eine klare Leseempfehlung von mir!

Kundinnen und Kunden meinen

5

13

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (14)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Völkerschau