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Survival Ein Streifzug durch die kanadische Literatur | Erstmals in Übersetzung: Margaret Atwoods kluge, gewitzte Literaturgeschichte Kanadas

2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

336

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Übersetzt von

Yvonne Eglinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1401-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Im Nachwort nennt die viele Jahre als Literaturwissenschaftlerin Lehrende ›Survival‹ ›fast so etwas wie meine Memoiren‹, und genauso faszinierend liest es sich auch.« ("Die Tagespost")
»Für Atwood-Fans mit literaturtheoretischem Interesse ist das Buch eine faszinierende Lektüre. Für alle anderen gilt: Lesen, wenn man es zufällig in die Hände bekommt, denn Margaret Atwoods Stil ist einfach immer ein Genuss – scharfzüngig, pointiert, genau im Detail und originell in der Gesamtbilanz.« ("Aachener Zeitung")
»Schon die 32-jährige Margaret Atwood wusste, wie sich kurzweilig erzählen und sich auch ein philologischer Stoff unterhaltsam aufbereiten lässt.« ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»Die beste Einstimmung auf den kanadischen Bücherherbst« ("Südwest Presse")
»Doch Margaret Atwoods lakonischer Humor macht die Lektüre trotzdem sehr unterhaltsam.« ("Lesart")
»Der subjektive Charakter dieses kleinen ›Handbuchs‹ ist also unbestritten.« ("Lesart")
»›Survival‹ schildert hochamüsant die skandalöse Literaturgeschichte Kanadas.« ("Emma")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

336

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Übersetzt von

Yvonne Eglinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1401-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE
info@piper.de

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  • TochterAlice

    aus Köln

    4/5

    25.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Wagnis - und zwar eines,…

    Ein Wagnis - und zwar eines, das Margaret Atwood vor langer Zeit eingegangen ist, nämlich 1972: da schrieb sie eine Art Überblick zur kanadischen Literatur. Die damals keinen nennenswerten Ruf hatte, genauer gesagt: gar keinen. Inzwischen hat sich einiges getan: es gibt so manchen Autor, der aus den Reihen der First Nations kommt, daran war 1972 nicht zu denken. Diese wurden immer von Eurokanadiern beschrieben, wenn man die weiße Bevölkerung Kanadas als solche bezeichnen kann. Und Kanada kann eine Nobelpreisträgerin vorweisen, nämlich Alice Munro. Und überhaupt ist Kanada literarisch nicht mehr von der Weltkarte wegzudenken. Hier stellte Margaret Atwood die Sicht der kanadischen Autoren auf bestimmte Themen in der Literatur vor: Natur, Tiere, First Nations und viele andere und wies spezifische Herangehensweisen auf. Das tat sie mit viel Esprit und ein wenig Humor - die Frau kann schreiben (aber das weiß ja jeder)! Ein sehr subjektives Werk, wie sie selbst betont. Aus meiner Sicht hat gerade die Sprache dieses Sachbuch, das es ja eigentlich ist, zu etwas Lesenswertem gemacht. Wenngleich darin eine Menge alter Schinken (nein, das ist in keinster Weise negativ gemeint) erwähnt werden, die ich sicher nie lesen werde. Nicht in diesem Leben!

  • Aischa

    aus Kissing

    3/5

    19.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Deprimierender Blick auf düstere Literatur

    Margaret Atwood zählt zu den wenigen kanadischen Autorinnen und Autoren, die es zu Weltruhm gebracht haben. Ihre Dystopie "Der Report der Magd" wurde in zahlreichen Ländern ein Bestseller. Nun ist Atwoods Analyse der literarischen Landschaft ihrer Heimat erstmals auf Deutsch verlegt worden, knapp 50 Jahre nach Veröffentlichung des Originals. Ich mag Atwoods Romane, stellte vor der Lektüre von "Survival" selbstkritisch fest, dass ich wenig über Kanada und noch weniger über Canlit wusste und stürzte mich erwartungsvoll auf die vom Verlag recht vollmundig als skandalös und hochamüsant angepriesene Literaturgeschichte. Was habe ich durch das Buch gewonnen? Nun, durchaus an Erkenntnis, etwa dass Atwood das Überleben als eines der zentralen Symbole kanadischer Literatur ausmacht. Dass die Natur von kanadischen Autoren als zerstörerisch und brutal beschrieben wird, dass ihre Protagonisten verzweifelte Verlierer sind, geprägt von der kolonialen Ausbeutung ihrer Heimat.Die Zukunft einer Nation benötigt eine identitätsstiftende Vergangenheit, und der Blick auf den Ist-Zustand der Literatur kann sicher zum (Selbst-)Verständnis einer Nation beitragen. Allerdings kann ich Atwoods Thesen nicht einmal ansatzweise bewerten, kenne ich doch so gut wie keines der zahlreich zitierten Werke. Überdies ist ihre Analyse veraltet, sie bildet den Status von vor 50 Jahren ab. Und das ist mir zu wenig. Ich frage mich einerseits, wieso Atwood es - abgesehen von weiteren Vorworten - nicht für sinnvoll und nötig erachtete, ergänzende Kapitel zur jüngeren Canlit zu verfassen. Außerdem würde ich gerne wissen, wieso der Verlag ein derart angestaubtes und veraltetes Buch gerade jetzt erstmals in Deutsch veröffentlicht. Vermutlich wäre das ohne Atwoods Prominenz und der Tatsache, dass Kanada Gastland der letzten Frankfurter Buchmesse war nicht geschehen. Was mich ferner stört ist die Verwendung des Begriffs "amerikanische Literatur", wenn US-amerikanische Literatur in Abgrenzung zur Canlit gemeint ist. Was ist mit der Literatur aus Mittel- und Südamerika? Aber es kommt noch schlimmer: Dass Atwood es bei der Neuauflage von 2013 nicht erforderlich fand, die postkoloniale, äußerst negativ besetzte Fremdbezeichnung "Indianer" durch First Nations oder Natives zu ersetzen, ist inakzeptabel und ignorant. Dass der berlin Verlag sich hier mit einer einzigen, winzigen Fußnote aus der Verantwortung stiehlt, enttäuscht mich überdies. Ich wünsche mir hier, dass man Haltung zeigt. Ebenso sollte man wissen, dass Atwood - selbst Anglokanadierin - auf die frankokanadische Literatur nur stiefmütterlich eingeht. Für mich ein insgesamt durchwachsenes Leseerlebnis, leider.

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