Der gefrorene Himmel

Der gefrorene Himmel

Roman

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Beschreibung

»Richard Wagamese ist der geborene Geschichtenerzähler.« Louise Erdrich

Erstmals in deutscher Übersetzung - Richard Wagameses wegweisender Roman über das Schicksal eines kleinen Jungen, in dem die Geschichte eines ganzen Landes widerhallt.

Saul wächst in einem staatlichen Heim auf - wie so viele Kinder indigener Herkunft. Dem Zwang und der Kälte der Einrichtung kann Saul in den kostbaren Momenten entfliehen, wenn er auf Schlittschuhen über das Eishockeyfeld fliegt. Sein magisches Talent für das Spiel öffnet ihm einen Weg in die Freiheit. Und begleitet Saul auf der Suche nach der Geborgenheit einer Familie, dem kulturellen Erbe der Ojibwe-Indianer und der Versöhnung mit einer Welt, die keinen Platz für ihn vorgesehen hatte.

»Ein Roman der seltensten Art - sowohl bedeutend als auch ein Lesevergnügen, das einem das Herz bis zum Hals schlagen lässt.« Edmonton Journal

Details

  • Verkaufsrang

    6909

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Erscheinungsdatum

    01.03.2021

  • Verlag Penguin Random House

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ePUB

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  • Verkaufsrang

    6909

  • Erscheinungsdatum

    01.03.2021

  • Verlag Penguin Random House
  • Seitenzahl

    256 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    1583 KB

  • Originaltitel Indian Horse
  • Übersetzer

    Ingo Herzke

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783641262891

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Tragisch und mitreißend

Bewertung aus Pottenstein am 13.04.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Die deutsche Übersetzung des Titels ist der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Roman habe. Im Original heißt er "Indian Horse" und das hätte man m.E. auch in der deutschen Version so übernehmen sollen, denn es ist Saul "Indian Horse", den wir in dieser Geschichte von klein auf begleiten. Er steht im Mittelpunkt und das hätte der Titel so auch ausdrücken können. Aber genug zu meinem einzigen Kritikpunkt und weiter zum Roman selbst. Wie schon gesagt, wird die Geschichte aus Sicht von Saul, einem Ojibwe Indianer, erzählt. Wem die Geschichte der Ureinwohner Nordamerikas nicht ganz fremd ist, wird wissen, dass diese nach der Kolonisation schwere Zeiten durchmachen mussten. Ihnen wurde ihr Freiheitsrecht quasi abgesprochen, die "Zivilisierten" versuchten ihnen ihre Sitten aufzuzwingen und tausende Ureinwohner zerbrachen im Laufe der Jahrzehnte. Ihnen wurde ihre Geschichte geraubt, ihre Identität gestohlen und etwas Einmaliges ging dadurch wohl für immer verloren. Richard Wagamese schafft es in diesem Roman die Tragik eines ganzen Volkes in der Geschichte von Saul Indian Horse auszudrücken. Als Leser ist man zunächst fasziniert von den Erzählungen aus seiner Kindheit, die "Magie" der naturverbundenen Älteren der Familie fasziniert und doch wird man sofort von der Realität eingeholt, die so aussah: Auch wenn die Älteren versuchten, Traditionen aufrechtzuerhalten, waren sie nicht stark genug sich der unausweichlichen Übermacht der Weißen entgegenzusetzen. Wir begleiten Saul weiter durch den Lauf seines Lebens und Hoffnung quillt in uns auf, als wir ihn aufblühen sehen beim (Eis-)Hockeyspiel. Ungeahntes Talent verbirgt sich in ihm und die Seiten des Romans, auf denen es um das Hockeyspiel geht, sind voller Hoffnung geschrieben, wir fiebern mit Saul mit und sind guter Dinge. Doch werden wir bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, eine dunkle Wahrheit - wenn auch geahnt, so doch verstörend - holt uns ein und als Leser spürt man direkt die Traurigkeit ob des Verlustes einer ganzen Kultur. Mächtig und verstörend, mitreißend und niederschmetternd...Ein starker Roman, und ein Mahnmal, dass solch ein Verbrechen an einem Volk nicht wieder geschehen darf.

Tragisch und mitreißend

Bewertung aus Pottenstein am 13.04.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Die deutsche Übersetzung des Titels ist der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Roman habe. Im Original heißt er "Indian Horse" und das hätte man m.E. auch in der deutschen Version so übernehmen sollen, denn es ist Saul "Indian Horse", den wir in dieser Geschichte von klein auf begleiten. Er steht im Mittelpunkt und das hätte der Titel so auch ausdrücken können. Aber genug zu meinem einzigen Kritikpunkt und weiter zum Roman selbst. Wie schon gesagt, wird die Geschichte aus Sicht von Saul, einem Ojibwe Indianer, erzählt. Wem die Geschichte der Ureinwohner Nordamerikas nicht ganz fremd ist, wird wissen, dass diese nach der Kolonisation schwere Zeiten durchmachen mussten. Ihnen wurde ihr Freiheitsrecht quasi abgesprochen, die "Zivilisierten" versuchten ihnen ihre Sitten aufzuzwingen und tausende Ureinwohner zerbrachen im Laufe der Jahrzehnte. Ihnen wurde ihre Geschichte geraubt, ihre Identität gestohlen und etwas Einmaliges ging dadurch wohl für immer verloren. Richard Wagamese schafft es in diesem Roman die Tragik eines ganzen Volkes in der Geschichte von Saul Indian Horse auszudrücken. Als Leser ist man zunächst fasziniert von den Erzählungen aus seiner Kindheit, die "Magie" der naturverbundenen Älteren der Familie fasziniert und doch wird man sofort von der Realität eingeholt, die so aussah: Auch wenn die Älteren versuchten, Traditionen aufrechtzuerhalten, waren sie nicht stark genug sich der unausweichlichen Übermacht der Weißen entgegenzusetzen. Wir begleiten Saul weiter durch den Lauf seines Lebens und Hoffnung quillt in uns auf, als wir ihn aufblühen sehen beim (Eis-)Hockeyspiel. Ungeahntes Talent verbirgt sich in ihm und die Seiten des Romans, auf denen es um das Hockeyspiel geht, sind voller Hoffnung geschrieben, wir fiebern mit Saul mit und sind guter Dinge. Doch werden wir bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, eine dunkle Wahrheit - wenn auch geahnt, so doch verstörend - holt uns ein und als Leser spürt man direkt die Traurigkeit ob des Verlustes einer ganzen Kultur. Mächtig und verstörend, mitreißend und niederschmetternd...Ein starker Roman, und ein Mahnmal, dass solch ein Verbrechen an einem Volk nicht wieder geschehen darf.

Kein Licht des Lebens

nil_liest am 17.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noch ein Kanadier, den es zu entdecken gilt, denn Richard Wagamese ist einer DER bekanntesten Schriftsteller Kanadas mit indigenen Wurzeln. Er verstarb leider bereits 2017, in dem Jahr in dem „Der gefrorene Himmel“ in Canada in die Kinos kam, nachdem das Buch 2013 den Burt Award for First Nations, Inuit and Métis Literature bekam. Es erschien 2012 im Original. „Der gefrorene Himmel“ ist ein zutiefst erschütterndes Buch das beispielhaft die sogenannten Residential Schools in Kanada des letzten Jahrhunderts beleuchtet. In 139 solcher Einrichtungen wurden indigene Kinder gesteckt und durchlitten dort ihre Schulzeit. In diesem Roman verarbeitet Wagamese echte Geschichten, nicht seine eigenen, aber aus seinem näheren Umfeld und die eines berühmten NHL Profis mit indigenen kanadischen Wurzeln: Fred Sasakamoose. Das Buch ist die Geschichte eines indigenen Jungens, Saul Indian Horse, der zunächst bei der Großmutter lebt, dann aber in der St. Jerome’s Residential School in Ontario landet. Hier erlebt er erschütterndes und verliebt sich zugleich in das Eishockey spielen. Durch den Sport schafft er es raus in die Freiheit, aber diese eine Flucht endet mit einem anderen Mittel des Vergessens: Alkohol. Dieser Roman lässt einen Verzweifeln und es tut weh, wahrlich kein Buch was uns Freude bringt, aber so unglaublich wichtig für die Aufarbeitung der kanadischen Vergangenheit, wie sie mit ihren indigenen Völkern umgegangen sind. Und doch zugleich eine Liebeserklärung an das Eishockey! Dieser Spagat ist eine Meisterleistung. Der Schreibstil ist nüchtern, aber trotz allem schön. Fazit: Traut euch es zu lesen und lernt daraus!

Kein Licht des Lebens

nil_liest am 17.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noch ein Kanadier, den es zu entdecken gilt, denn Richard Wagamese ist einer DER bekanntesten Schriftsteller Kanadas mit indigenen Wurzeln. Er verstarb leider bereits 2017, in dem Jahr in dem „Der gefrorene Himmel“ in Canada in die Kinos kam, nachdem das Buch 2013 den Burt Award for First Nations, Inuit and Métis Literature bekam. Es erschien 2012 im Original. „Der gefrorene Himmel“ ist ein zutiefst erschütterndes Buch das beispielhaft die sogenannten Residential Schools in Kanada des letzten Jahrhunderts beleuchtet. In 139 solcher Einrichtungen wurden indigene Kinder gesteckt und durchlitten dort ihre Schulzeit. In diesem Roman verarbeitet Wagamese echte Geschichten, nicht seine eigenen, aber aus seinem näheren Umfeld und die eines berühmten NHL Profis mit indigenen kanadischen Wurzeln: Fred Sasakamoose. Das Buch ist die Geschichte eines indigenen Jungens, Saul Indian Horse, der zunächst bei der Großmutter lebt, dann aber in der St. Jerome’s Residential School in Ontario landet. Hier erlebt er erschütterndes und verliebt sich zugleich in das Eishockey spielen. Durch den Sport schafft er es raus in die Freiheit, aber diese eine Flucht endet mit einem anderen Mittel des Vergessens: Alkohol. Dieser Roman lässt einen Verzweifeln und es tut weh, wahrlich kein Buch was uns Freude bringt, aber so unglaublich wichtig für die Aufarbeitung der kanadischen Vergangenheit, wie sie mit ihren indigenen Völkern umgegangen sind. Und doch zugleich eine Liebeserklärung an das Eishockey! Dieser Spagat ist eine Meisterleistung. Der Schreibstil ist nüchtern, aber trotz allem schön. Fazit: Traut euch es zu lesen und lernt daraus!

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Daniel Thiele

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Ganz große Literatur!

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser Roman hat mich berührt, begeistert, mir etwas beigebracht und die Welt um mich herum ausgeblendet: Viel mehr kann gute Literatur nicht leisten. Wir begleiten in der Retrospektive die Lebensgeschichte von “Saul Indian Horse”, einem Kanadier indigener Abstammung und daraus ergeben sich auch die unterschiedlichsten Zutaten des Romans: Gesellschaftliche Grausamkeiten, die Suche nach Identität, Heimat und Anerkennung, die verbindende Kraft des Sportes, der Rausch und die Sucht. Es ist eine kalte Welt in Wagameses Werk und doch reißt sie mit statt zu deprimieren. Richard Wagamese war ein begnadeter Autor und “Der gefrorene Himmel” ist einer dieser Entdeckungen literarischer Art, für die man als Liebhaber packender Romane unendlich dankbar ist.
5/5

Ganz große Literatur!

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser Roman hat mich berührt, begeistert, mir etwas beigebracht und die Welt um mich herum ausgeblendet: Viel mehr kann gute Literatur nicht leisten. Wir begleiten in der Retrospektive die Lebensgeschichte von “Saul Indian Horse”, einem Kanadier indigener Abstammung und daraus ergeben sich auch die unterschiedlichsten Zutaten des Romans: Gesellschaftliche Grausamkeiten, die Suche nach Identität, Heimat und Anerkennung, die verbindende Kraft des Sportes, der Rausch und die Sucht. Es ist eine kalte Welt in Wagameses Werk und doch reißt sie mit statt zu deprimieren. Richard Wagamese war ein begnadeter Autor und “Der gefrorene Himmel” ist einer dieser Entdeckungen literarischer Art, für die man als Liebhaber packender Romane unendlich dankbar ist.

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Indian Horse

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Saul Indian Horse aus dem Stamm der Ojibwe ist sieben, als er in ein Heim für indigene Kinder kommt. Seine Eltern sind verschwunden, seine Großmutter, die sich um ihn gekümmert hat, ist im harten kanadischen Winter erfroren. Saul gerät in das Räderwerk der institutio­nalisierten Umer­ziehung: Prügel, Unterdrückung und sexuelle Übergriffe prägen seinen Alltag. Nur beim Eishockey kann er all dem entfliehen und entwickelt sich zu einem Ausnahmetalent. Doch auch in der Welt des Sports hört der Rassismus nicht auf... Dieses nahezu unbekannte Kapitel kanadischer Geschichte greift Richard Wagamese in seinem Roman auf sehr berührende Weise auf. Nach den Funden von zahllosen Massengräbern an eben jenen Residential Schools wirkt dieses Buch geradezu beklemmend aktuell!
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Indian Horse

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Saul Indian Horse aus dem Stamm der Ojibwe ist sieben, als er in ein Heim für indigene Kinder kommt. Seine Eltern sind verschwunden, seine Großmutter, die sich um ihn gekümmert hat, ist im harten kanadischen Winter erfroren. Saul gerät in das Räderwerk der institutio­nalisierten Umer­ziehung: Prügel, Unterdrückung und sexuelle Übergriffe prägen seinen Alltag. Nur beim Eishockey kann er all dem entfliehen und entwickelt sich zu einem Ausnahmetalent. Doch auch in der Welt des Sports hört der Rassismus nicht auf... Dieses nahezu unbekannte Kapitel kanadischer Geschichte greift Richard Wagamese in seinem Roman auf sehr berührende Weise auf. Nach den Funden von zahllosen Massengräbern an eben jenen Residential Schools wirkt dieses Buch geradezu beklemmend aktuell!

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