Die Herrschaft der extremen Mitte

Alain Deneault

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Beschreibung

Extremistische Regime der Mitte stehen für globale Erwärmung und massives Artensterben, sie vergrößern die Kluft zwischen den sehr Armen und den sehr Reichen und propagieren ihr Verhältnis zur Welt als das einzig maßgebliche unter den verschiedenen Kulturen und Glaubenssystemen. Paradigmatisch hierfür stehen die Förderung der Gewinnmaximierung, Steueroasen im Ausland, Umwandlung ökologischer Standards, politische Lippenbekenntnisse, Rückbau des Sozialstaats, Minimierung der Rechte zum Schutz der Arbeitnehmer.

Alain Deneault stellt sich gegen diese Politiken der extremen Mitte und zeigt Alternativen - gegen das Erstarken von Extremen, gegen eine sinn- und ideenlose Technokratie, die die Welt geradewegs in den Abgrund führt, und für die Nutzung des eigenen Verstandes!

"Das Buch ist, in bester philosophischer Tradition, ein Appell für die Nutzung des eigenen Verstandes in einer immer komplizierter werdenden Welt und noch mehr: Deneault zeigt Alternativen gegen das Erstarken von Extremen auf. Keine leichte, aber eine überaus wichtige intellektuelle Kost."
Nürnberger Nachrichten

"Deneault benennt den neoliberalen politischen Einheitsbrei, der auch von ehemals linken Parteien wie der SPD und den Grünen im Kern nach wie vor getragen wird, als das, was er ist: eine Form von zerstörerischem Extremismus, der überdies massenhaft Mittelmäßigkeit produziert."
Nachdenkseiten

Alain Deneault, geboren 1970 in Kanada, ist ein französisch-kanadischer Schriftsteller und Philosoph und promovierte 2004 an der Universität Paris VIII. Derzeit ist er Programmdirektor am Collége international de philosophie in Paris und Professor für Soziologie an der Université du Québec in Montréal.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 06.09.2021
Verlag Westend
Seitenzahl 192
Maße 21,2/13,5/2,3 cm
Gewicht 286 g
Auflage 1. Auflage - Neuausgabe
Originaltitel La médiocratie
Übersetzer Christian Driessen
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-298-1

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Unbedingte Kennenlernpflicht!
von Wedma am 19.10.2021

Es ist ein sehr starkes, aufschlussreiches Werk, das man unbedingt kennenlernen sollte. Klappentext beschreibt den Inhalt recht gut. So oft ich in den letzten Wochen gedanklich an die Thesen von Alain Deneault zurückgedacht habe, wie oft ich ihn in meinem Freundes-/Bekanntenkreis weiterempfohlen habe! Er ist einmalig. Seine S... Es ist ein sehr starkes, aufschlussreiches Werk, das man unbedingt kennenlernen sollte. Klappentext beschreibt den Inhalt recht gut. So oft ich in den letzten Wochen gedanklich an die Thesen von Alain Deneault zurückgedacht habe, wie oft ich ihn in meinem Freundes-/Bekanntenkreis weiterempfohlen habe! Er ist einmalig. Seine Sicht der Dinge, so klar und kritisch, seine messerscharfen Analysen so just auf den Punkt, sollte man kennen. Genug Diskussionsstoff bietet dieses Buch allemal. Ein wenig erinnert er an den früheren Noam Chomsky. Aber er geht viel weiter. Und spricht einem oft genug aus der Seele. Was man sich so im Stillen dachte, bringt er in aller Klarheit in diesem Buch zur Sprache. Es sind 3 Kapitel, die 3 Bereiche beleuchten: „Das ‚Wissen‘ und die Expertise“. Hier wird man u.a. eine gute Erklärung bekommen, warum die Wissenschaft und Forschung, das Studium und Promotion in dem Zustand heute sind, wie sie eben sind. Eine gute Entscheidungshilfe für all diejenigen, die sich evtl. für so einen Lebensweg entscheiden wollen. Deneault geht aber viel weiter. DA folgen noch viele klare Worte zum Zustand des heutigen Lebens der nicht-elitären Bevölkerung und warum das so ist, wie es ist. In weiteren Kapiteln „Die Wirtschaft und Finanzen“ und „“Kultur und Zivilisation“ geht es ähnlich zu. Kritisch Status Quo betrachtet und darauf hingewiesen, dass es durchaus anders, besser für die meisten Menschen hätte laufen können uvm. Ich gehe nicht weiter ins Detail. Original ist immer besser als eine zusammenfassende Nacherzählung. Schauen Sie in die Leseprobe, z.B. auf der Webseite des Verlages. Inhaltsverzeichnis und die ersten Seiten geben einen adäquaten Eindruck der Inhalte. Eine sehr gute Idee ist jedenfalls: Selbst lesen. Deneault zu lesen war für mich, als ob ich nach langer Durststrecke eine sprudelnde Quelle reinen Wassers entdeckt habe. Unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Es ist ein Augenöffner im besten Sinne. Auch wenn ich schon einiges von Kritikern des herrschenden Systems kennengelernt habe. Solange es solche Autoren gibt, die so klar und kritisch denken und sich entsprechend mitzuteilen wissen, und die Verlage, die den Mut haben, diese Werke herauszubringen, ist vllt noch nicht alles endgültig verloren…? Bleibt zu hoffen. Klar kann man sagen, hier und dort hätte es gern auch tiefer gehen können, z.B. beim Thema Kultur. Man muss auch längst nicht mit allem einverstanden sein. Aber diese Sicht der Dinge kennenlernen, das sollte man. Unbedingt.


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  • Inhalt

    Vorwort zur deutschen Ausgabe 7

    Einleitung 11

    1 Das »Wissen« und die Expertise 23
    Den Verstand verlieren 26
    Von gelehrten Meinungsmachern 28
    Es ist dröge: Es ist Wissenschaft 30
    Schreiben zum Tode 36
    Mickrige Intellektuelle 40
    »Das Spiel mitspielen« 44
    Verlierer 54
    Perverse Wirkungen 60
    Das Heil: arbeitslose Schriftsteller,
    prekäre Lehrende und unwissende Herren 64

    2 Die Wirtschaft und das Finanzwesen 75
    Die dumme Ökonomie 81
    Verstärkung durch Experten 92
    Geldkrank 95
    Die habgierige Wirtschaft 103
    Fernplünderung 109
    Porträt des Siedlers 118
    Gewerkschaften »im Kampf« gegen ihre Kameradenin der Welt 126

    3 Kultur und Zivilisation 137
    Die Meinung reicher und berühmter Leute 144
    Das kulturelle Kapital 147
    Künstler zählen nicht 149
    Porträt des Künstlers als Sozialarbeiter 158
    Ein gestörtes Verhältnis zur Wirklichkeit 162
    Subversionierte Kunst 165
    Ein Weltbild aus Pappkarton 169

    4 Die Revolution: Enden, was der gemeinsamen
    Sache schadet 173
    Zusammen/Brechen 177

    Danksagung 183

    Anmerkungen 185