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Produktbild: Alles Geld der Welt

Alles Geld der Welt Börsenkrach & Wirtschaftskrise — Ein Roman aus dem alten Wien

22

16,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

346

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3 cm

Gewicht

423 g

Auflage

2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2686-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

346

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3 cm

Gewicht

423 g

Auflage

2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2686-5

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Sikal

    5/5

    10.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Immer am Rande des Abgrunds

    Wien 1873: Es wird hier die Geschichte rund um das Wiener Bankhaus Strauch erzählt. Es geht um Aufstieg und Fall, um Betrug, Spekulationen, Geld und nochmals Geld. Heinrich von Strauch wurde mit seinem ererbten Vermögen wahrlich einiges an wirtschaftlichem Reichtum bereits in die Wiege gelegt und doch ist er nicht glücklich und zufrieden wie man annehmen möchte. Mit seiner Familie hat er nicht viel am Hut, vergnügt sich lieber mit seinen wechselnden Geliebten. Das vorhandene Geld wirft er mehr oder weniger zum Fenster raus, kümmert sich nicht um seine Geschäfte (die nicht immer ganz koscher sind), sondern überlässt diese immer mehr seinem Kompagnon Ernst Xaver Huber. Doch dieser ist alles andere als ein zuverlässiger Freund wie Heinrich gerne glauben möchte. Ernst kümmert sich nicht nur darum, in seine eigene Tasche zu wirtschaften sondern auch um Heinrichs Ehefrau. Heinrich selbst ist mit sich, den leiblichen Genüssen und den Frauen beschäftigt, so wird das Netzwerk an Intrigen von ihm nicht bemerkt, welches hinter seinem Rücken aufgebaut wird. Sehr schön kann man an dieser Geschichte über die Gier im Leben einiges erfahren. Wie Geld den Charakter verändert und wie kleine Leute ihr hartverdientes Erspartes den Spekulanten in den Rachen werfen, die ihnen das Blaue vom Himmel versprechen. Über allem schwebt die Weltausstellung, die das Top-Ereignis des Jahres werden sollte und letztendlich doch nicht den gewünschten Erfolg brachte. Als der große Börsencrash kommt, ist auch Heinrich eines der vielen Opfer. Beinahe könnte man Mitleid mit ihm haben. Doch durch seine Ignoranz und sein Desinteresse hat er viele Menschen mit in den Ruin gezogen. Der Autor Gerhard Loibelsberger, der bereits mit der Nechyba-Krimireihe bekannt ist, hat auch dieses Mal die Gesellschaftsschichten des 19. Jahrhunderts eingefangen. Der Schreibstil ist der Zeit angepasst und – den muss man einfach mögen. Gerne empfehle ich diesen Roman weiter und vergebe 5 Sterne.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    26.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wien 1873

    Dieses Buch erschien 2020 in der Gmeiner Verlag GmbH und beinhaltet 338 Seiten. "Börsenkrach & Wirtschaftskrise" Die Geschichte spielt in Wien im Jahre 1873. Es geht um den Aufstieg und den Fall des Wiener Bankhauses Strauch, es handelt sich hier um die Geschichte über Börsenspekulanten, Bauherren und Immobilienhaie und über die kleinen Leute, die davon träumen, rasant reich zu werden. Alles dreht sich im Dreivierteltakt des Wiener Walzers immer schneller und schneller und die Menschen stürzen sich in finanzielle und erotische Abenteuer. Der Leser findet sich hier inmitten des Booms der Wiener Gründerzeit und dessen abruptem Ende, dem Börsenkrach am 9. Mai 1873. Der Schreibstil des Autoren Gerhard Loibelsberger ist einfach nur toll. Ich konnte mich wunderbar in der damaligen Zeit wohlfühlen und erlebte hautnah, wie die Menschen damals gelebt haben. Der Wiener Dialekt ist einfach nur wunderbar. Dieses Buch lässt sich richtig gut lesen und ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Ich konnte mir alle Personen richtig gut vorstellen und habe direkt mitgefiebert. Dieses Buch hat mich echt gefesselt, zudem man einen Einblick in die damalige Zeit und in die Zeit der Banker, die sich einfach nur schnell bereichern wollten, bekommt. Ich hab mich keine Minute gelangweilt und fand es interessant, zu erfahren, wie die Menschen damals geredet und gelebt haben. Mein Gott, was haben die nur in dieser Zeit "getrieben"? Ich empfehle dieses Ausflug in das Wien des Jahres 1873 gern weiter. Ich hatte wunderbare Lesestunden.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    22.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Im Strudel des Geldrausches

    1873 in Wien zum großen Börsencrash. Das war für mich ein ganz unbekanntes historisches Ereignis. Doch ich habe mich auf die Geschichte eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Erzählt wird die Story von Heinrich von Strauch, Inhaber einer überaus erfolgreichen Bank in Wien. Dieser hat ein grandioses Vermögen von seinem Vater geerbt und lebt in Saus und Braus. Gleichzeitig arbeitet ganz Wien an der großen Weltausstellung und die Börse boomt. Jeder der irgendwie etwas Geld auf der hohen Kante hatte versucht es durch die Börse zu vermehren. Und windige Geldhaie halfen gerne unwissenden Wienern bei diesen Geschäften. Im Strudel des Geldrausches verloren viele all ihren Scham. Sexuelle Exesse und die Gier nach schönen Dingen prägen diese Zeit. Die gnädigen Herren und Damen dieser Epoche lebten wie in einer Blase. Der Reichtum verstellte ihnen den Blick auf die Welt. Demenstsprechend hart und unbarmherzig war ihr Fall nach dem Börsencrash. Die Geschichte besteht aus mehreren ineinander verwobenen Handlungssträngen. Jeder für sich spannend und interessant. Auch die Sicht des Dienstpersonals fand ich sehr gut. Wurden diese doch fast wie Sklaven oder Leibeigene behandelt. Der Autor benutzt viel österreichisches Vokabular, welches jedoch mit Fußnoten am Ende der Seite erklärt wird. Dadurch fühlt man sich direkt ins Wien des Jahes 1873 hineinversetzt. Der Schreibstil ist flott und mit Tempo. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen. Ich hatte kein Vorwissen über diese geschichtlichen Ereignisse und habe dieses Buch deshalb als sehr informativ als auch unterhaltsam empfunden. Ich empfehle es gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    11.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Geld

    Mit seinem Buch "Alles Geld der Welt" hat Gerhard Loibelsberger einen historischen Roman geschrieben, der in Teilen in unserer Realität großen Anklang findet. Der Autor entführt uns in die Zeit um 1870 nach Wien. DIE Stadt fiebert auf die Weltausstellung hin. In der Zeit hinterlässt Aaron Rosenstrauch, ein jüdischer Geldverleiher, seinem Sohn Heinrich von Strauch die Hälfte eines riesigen Vermögens. Seine Angestellten bekommen die andere Hälfte. Sein Sohn eröffnet zusammen mit seinem Partner Ernst Xaver Huber ein Bankhaus. Daneben lässt er sich auf Börsenspekulationen ein. Während sein Partner sich in die Arbeit einbringt, ist Heinrich von Strauch eher anderen Interessen zugetan. Er ist der Frauenwelt sehr zugetan und wirft das Geld mit vollen Händen raus. Er investiert viel Geld in die Weltausstellung. Doch mit dem Börsencrash im Mai 1873 platzt die Blase.... Der Autor hat seinem Werk ein Verzeichnis historischer Persönlichkeiten vorangestellt. Am Ende gibt es ein Glossar der Wiener Ausdrücke. Nachdem ich mich in die Geschichte hinein gelesen hatte, flogen die Seiten nur so dahin. Der Autor findet einen fesselnden, bildhaften Stil mit dem ich gut in die Geschichte eintauchen konnte. Seine Beschreibung der damaligen Zeit und der Verhältnisse, nahm mich als Leserin gut mit ins Geschehen. Gier und Machthunger der Protagonisten ist nicht zu übertreffen. Ganz zu schweigen von Standesdünkel, windigen Spekulationen, Betrügereien bis hin zum sexuellen Missbrauch. Der Kern der Geschichte ist u.a. durch die Nähe der historisch belegten Personen recht real. Die einzelnen Charaktere sind sehr vielschichtig, aber dennoch realitätsnah ausgestaltet. Als Leserin tauchte ich in eine illustere Gesellschaft ein. Ich versuchte mir ein Bild zu machen wer wen am schnellsten über den Tisch zog. Manche fingen sich auch in ihren eigenen Fallen aus Arroganz und Hochmut. Ernst Xaver Huber agiert zwar schonungslos, aber eher im Verborgenen. Dagegen versucht Heinrich von Strauch seine jüdische Herkunft zu verleugnen. Frauen gegenüber verhält er sich oft völlig distanzlos. Es sind allerdings nicht nur die beiden Protagonisten, sondern auch die verschiedenen Figuren die zum gelungenen Zeugnis der damaligen Zeit beitragen. Ein sehr plastisch erzähltes Werk mit gutem Unterhaltungswert und Wiener Schmäh. So ganz leise hebt es den mahnenden Zeigefinger.

  • Woma

    aus Nordrhein Westfalen

    5/5

    11.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mit seinem Buch "Alles Geld…

    Mit seinem Buch "Alles Geld der Welt" hat Gerhard Loibelsberger einen historischen Roman geschrieben, der in Teilen in unserer Realität großen Anklang findet. Der Autor entführt uns in die Zeit um 1870 nach Wien. DIE Stadt fiebert auf die Weltausstellung hin. In der Zeit hinterlässt Aaron Rosenstrauch, ein jüdischer Geldverleiher, seinem Sohn Heinrich von Strauch die Hälfte eines riesigen Vermögens. Seine Angestellten bekommen die andere Hälfte. Sein Sohn eröffnet zusammen mit seinem Partner Ernst Xaver Huber ein Bankhaus. Daneben lässt er sich auf Börsenspekulationen ein. Während sein Partner sich in die Arbeit einbringt, ist Heinrich von Strauch eher anderen Interessen zugetan. Er ist der Frauenwelt sehr zugetan und wirft das Geld mit vollen Händen raus. Er investiert viel Geld in die Weltausstellung. Doch mit dem Börsencrash im Mai 1873 platzt die Blase.... Der Autor hat seinem Werk ein Verzeichnis historischer Persönlichkeiten vorangestellt. Am Ende gibt es ein Glossar der Wiener Ausdrücke. Nachdem ich mich in die Geschichte hinein gelesen hatte, flogen die Seiten nur so dahin. Der Autor findet einen fesselnden, bildhaften Stil mit dem ich gut in die Geschichte eintauchen konnte. Seine Beschreibung der damaligen Zeit und der Verhältnisse, nahm mich als Leserin gut mit ins Geschehen. Gier und Machthunger der Protagonisten ist nicht zu übertreffen. Ganz zu schweigen von Standesdünkel, windigen Spekulationen, Betrügereien bis hin zum sexuellen Missbrauch. Der Kern der Geschichte ist u.a. durch die Nähe der historisch belegten Personen recht real. Die einzelnen Charaktere sind sehr vielschichtig, aber dennoch realitätsnah ausgestaltet. Als Leserin tauchte ich in eine illustere Gesellschaft ein. Ich versuchte mir ein Bild zu machen wer wen am schnellsten über den Tisch zog. Manche fingen sich auch in ihren eigenen Fallen aus Arroganz und Hochmut. Ernst Xaver Huber agiert zwar schonungslos, aber eher im Verborgenen. Dagegen versucht Heinrich von Strauch seine jüdische Herkunft zu verleugnen. Frauen gegenüber verhält er sich oft völlig distanzlos. Es sind allerdings nicht nur die beiden Protagonisten, sondern auch die verschiedenen Figuren die zum gelungenen Zeugnis der damaligen Zeit beitragen. Ein sehr plastisch erzähltes Werk mit gutem Unterhaltungswert und Wiener Schmäh. So ganz leise hebt es den mahnenden Zeigefinger.

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