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Band 530

Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?

8

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.03.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/1,7 cm

Gewicht

174 g

Farbe

Dunkellila / Pastell Gelb

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00530-5

Beschreibung

Rezension


Dieses Buch ist ein wichtiger Erfahrungsbericht zum Thema: aufklärend, berührend, ehrlich, aber gleichzeitig ein Mutmacher, weil es immer wieder Ja zum Leben sagt. Till Raether rückt ein gebührendes Licht auf die inneren Kämpfe unserer Mitmenschen – und vielleicht auch auf unsere eigenen. ("Kleine Zeitung")
Raethers Buch versteht sich nicht als Ratgeber, nichts würde er mehr verabscheuen, als Ratschläge zu erteilen - mehr als Befreiungsschlag. ("Frankfurter Neue Presse")
"Die Erfahrung einer depressiven Episode oder eines depressiven Lebens ist individuell", heißt es darin - trotzdem werden sich viele wiederfinden und verstanden fühlen. ("Brigitte")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.03.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/1,7 cm

Gewicht

174 g

Farbe

Dunkellila / Pastell Gelb

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00530-5

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Toll für Betroffene und Interessierte

    Bei diesem Buch bin ich erst einmal über den Titel gestolpert, habe dann den Klappentext gelesen und musste das Buch haben. Erst später ist mir aufgefallen, dass Till Raether mir sonst bereits als Krimi-Autor bekannt ist. Nachdem ich das Buch nun durchgelesen habe, muss ich sagen, dass Till Raether das niedergeschrieben hat, was ich so klar nicht hätte in Worte fassen können, aber selber genauso kennengelernt habe, denn ich bin selbst eine Betroffene. Allein schon im ersten Kapitel ging es mir so, dass ich sechs Textstellen markiert habe, weil ich nur dachte „Ja, genauso ist es.“, „Endlich habe ich Worte dafür.“ und „So werden es auch meine Freunde und Familie verstehen, wie es mir geht.“. Bereits nach diesem ersten Kapitel war ich also von dem Buch begeistert. Endlich einmal eine betroffene Seele, die genau beschreibt, wie es ihr ergangen ist und noch geht. Es ist ein sehr persönliches Buch des Autors, der vorab allerdings schon einmal Aspekte des Themas in zwei Kolumnen bei der Frauen-Zeitschrift „Brigitte“ und in der „Süddeutschen Zeitung“ untergebracht hatte. Er erzählt seine Erfahrungen so, dass jeder es nachvollziehen kann, was für Kämpfe Betroffene mit sich ausfechten, bis sie endlich einsehen, dass sie depressiv, also krank sind. Der Autor hat das Buch sehr gut aufgeteilt. Nach der Einführung geht es um die Hilflosigkeit, die man fühlt, dann darum, ob man sich wirklich nur zusammenreißen muss, oder ob man etwa als Schwächling dastehen will. Warum sind Menschen mit Depressionen so gern genommene Angestellte? (Natürlich nur, solange sie nicht zusammenbrechen.) Warum brauchen sie so viel Anerkennung und warum schämen sie sich oftmals? Wer kann ihnen wie helfen. Wie erzählt man es seinen Kindern. Was für merkwürdige Dinge helfen Depressiven über schwierige Zeiten hinweg und warum entwickeln sie so häufig Süchte? Und letztendlich das Glück und die Freiheit, wenn man selbst endlich dazu steht und sich und auch anderen sagen kann: „Nein, ich bin nicht faul und schwach! Ich brauche mich nicht zu schämen! Ich bin krank! Ich habe eine Depression und mir geht es nicht gut! Ich glaube, ich werde mir einen Vorrat von diesem Buch zulegen und immer den Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern schenken, die meinen, dass ich mich nicht so anstellen solle. Ein wirklich empfehlenswertes Buch, was ich gerade in einer eigenen schlechten Phase gelesen habe. Und es hat mir geholfen, mich nicht mehr zu schämen, sondern endlich klar zu erkennen, dass es wirklich eine Krankheit ist und keine Anstellerei. Ich danke dem Autoren sehr für diese wichtige und gut zu lesende Buch!

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    01.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    sehr heilsam

    Obwohl meine Burnouts nun schon einige Jahre her sind, hat mir dieses Buch aktuell immer noch ein wenig geholfen. Zu sehen, dass es auch anderen Menschen so geht, wie einem selbst. Ähnliche Gedankengänge nachvollziehen sehen zu können. Ich finde dieses Buch unfassbar heilsam und bin sehr dankbar, es entdeckt zu haben. Danke für den Mut, den dieses Buch macht und den der Autor aufgebracht hat, um es zu schreiben. Klare Empfehlung für Menschen mit und ohne Depressions-Erfahrungen.

  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    23.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Toll für Betroffene und Interessierte

    Bei diesem Buch bin ich erst einmal über den Titel gestolpert, habe dann den Klappentext gelesen und musste das Buch haben. Erst später ist mir aufgefallen, dass Till Raether mir sonst als Krimi-Autor bekannt ist. Nachdem ich das Buch nun durchgelesen habe, muss ich sagen, dass Till Raether das niedergeschrieben hat, was ich so klar nicht hätte in Worte fassen können. Dazu muss man sagen, dass ich selbst eine Betroffene bin. Allein schon im ersten Kapitel ging es mir so, dass ich sechs Textstellen markiert habe, weil ich nur dachte „Ja, genauso ist es.“, „Endlich habe ich Worte dafür.“ und „So werden es auch meine Freunde und Familie verstehen, wie es mir geht.“. Bereits nach diesem ersten Kapitel war ich also von dem Buch begeistert. Endlich einmal eine betroffene Seele, die genau beschreibt, wie es ihr ergangen ist und noch geht. Es ist ein sehr persönliches Buch des Autors, der vorab allerdings schon einmal Aspekte des Themas in zwei Kolumnen bei der Frauen-Zeitschrift „Brigitte“ und in der „Süddeutschen Zeitung“ untergebracht hat. Er erzählt seine Erfahrungen so, dass jeder es nachvollziehen kann, was für Kämpfe Betroffene mit sich ausfechten, bis sie endlich einsehen, dass sie depressiv, also krank sind. Der Autor hat das Buch sehr gut aufgeteilt. Nach der Einführung geht es um die Hilflosigkeit, die man fühlt, dann darum, ob man sich wirklich nur zusammenreißen muss, oder ob man etwa als Schwächling dastehen will. Warum sind Menschen mit Depressionen so gern genommene Angestellte? (Natürlich nur, solange sie nicht zusammenbrechen.) Warum brauchen sie so viel Anerkennung und warum schämen sie sich oftmals? Wer kann ihnen wie helfen. Wie erzählt man es seinen Kindern. Was für merkwürdige Dinge helfen Depressiven über schwierige Zeiten hinweg und warum entwickeln sie so häufig Süchte? Und letztendlich das Glück und die Freiheit, wenn man selbst endlich dazu steht und sich und auch anderen sagen kann: „Nein, ich bin nicht faul und schwach! Ich brauche mich nicht zu schämen! Ich bin krank! Ich habe eine Depression und mir geht es nicht gut! Ich glaube, ich werde mir einen Vorrat von diesem Buch zulegen und immer den Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern schenken, die meinen, dass ich mich nicht so anstellen solle. Ein wirklich empfehlenswertes Buch, was ich gerade in einer eigenen schlechten Phase gelesen habe. Und es mir geholfen, mich nicht mehr zu schämen, sondern endlich klar zu erkennen, dass es wirklich eine Krankheit ist und keine Anstellerei. Ich danke dem Autoren sehr für diese wichtige und gut zu lesende Buch!

  • Bewertung

    4/5

    13.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unglaublich interessantes...

    Ein unglaublich interessantes Buch über leichte/mittlere und hochfunktionale Depression und Dysthymie. Till Raether hat hier auf unterhaltsame Art ein schweres Thema aufgegriffen! Ein Muss, nicht nur für Menschen mit Depressions-Erfahrungen, sondern auch für deren Angehörige!

  • Bewertung

    4/5

    29.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Raether gibt hier einen ganz besonderen...

    Raether gibt hier einen ganz besonderen und vor allem persönlichen Einblick in seine hochfunktionale Depression. Ein ganz besonderes Augenmerk wird auf die Frage "Geht es mir eigentlich 'schlecht' genug, um Hilfe zu beanspruchen?" gelegt. Eine absolute Leseempfehlung.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marion Peußner

    Marion Peußner

    Thalia Hameln

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ist das jetzt eine Depression oder beutelt mich nur das normale graue Leben.

    Dieses Buch soll kein Ratgeber zum Thema Depressionen sein, sondern gibt einen eindrucksvollen Einblick in die Gefühlswelt eines Betroffenen. Es ist oft ein langer Weg und bei vielen Menschen führt erst ein Zusammenbruch dazu, sich Hilfe zu holen. 'Depression kann alle treffen, und oft ist sie schwer zu erkennen. Till Raether war in seinem Leben oft traurig und erschöpft – immer wieder, über Wochen. Und ebenso oft stellte er sich die Frage, ob das nun eine Depression sei, oder ob ihn einfach nur das normale, graue Leben beutelte. In seinem Buch erzählt Till Raether offen über eine Krankheit, mit der er seit vielen Jahren lebt und die er häufig mit großem Energieaufwand zu überspielen versuchte. Er schreibt über seine Jagd nach Anerkennung, seine Hilflosigkeit und Überforderung und den dauernden Gedanken, dass er sich doch einfach nur zusammenreißen müsste – und über den Zusammenbruch.'
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Heine

    Claudia Heine

    Thalia Celle

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Bin ich depressiv?

    Ein sehr persönliches, biografisches Buch von Till Raether über das immernoch stigmatisierte Thema Depression. Hilfe einfordern und annehmen können ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke! Klingt abgedroschen. Und doch ist es immernoch eine der wichtigsten Botschaften überhaupt. Ein Buch für alle die sich mit dem Thema Depression auseinander setzen wollen. Interessant, aufklärend und verständlich taucht man ein in die Problematik der schwer zu packenden Depression.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine unheimlich ehrlich geschriebene...

    Eine unheimlich ehrlich geschriebene Biographie von Till Raether über das Thema Depression. Kann hilfreich und Mut machend sein, für Menschen, die selbst erkrankt sind, aber auch sehr lesenswert für alle, die nicht an Depression leiden, um diese Krankheit besser zu verstehen.
  • Zum Bewerterprofil von L. Biebersdorf

    L. Biebersdorf

    Thalia Berlin – Schultheiss Quartier

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Emotional und aufklärend

    Das ewige “Sich-Zusammenreißen”, die ständige Suche nach Anerkennung oder der Scham vor sich selbst und davor, nicht genug zu sein: Das alles sind Symptome, die Till Raether seit Jahren erlebt, aber nie als solche wahrgenommen hat – wie viele andere Menschen mit hochfunktionaler Depression auch. Der Titel ist gut gewählt: Genau um diese wichtige Frage dreht es sich im gesamten Buch, denn der Unterschied zwischen Depression und “Leben” ist manchmal schwerer zu erkennen, als man denkt. Dieses Buch leistet großartige Aufklärungsarbeit, indem es zeigt, dass nicht jede Depression gleich ist und die innerlichen Fragen "Verdiene ich Hilfe? Geht es mir schlecht genug?” intensiv behandelt werden.
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Weigand

    Sophie Weigand

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Leben oder funktionieren?

    Der Titel des Buches geht auf eine Frage zurück, die Raether sich selbst lange gestellt hat: Bin ich jetzt eigentlich depressiv oder ist das einfach nur das Leben, wie es eben ist? Mal läuft es gut, mal ist es schlecht. Raether gehört zu denen, die als „hochfunktionale Depressive“ bezeichnet werden. Nach außen sieht meistens alles prima aus, man ist belastbar, flexibel, zuverlässig und kreativ. Und wer an Depressionen leidet, muss ja schließlich völlig am Boden zerstört sein, ein heulendes Elend - bestimmt aber niemand, der seinen Alltag bewältigen kann! Diese weit verbreitete Fehlwahrnehmung nimmt Till Raether mit seinem Buch in den Blick, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie dazu beitragen kann, dass man sich keine Hilfe sucht. Ist ja alles noch nicht so schlimm. Wie viel Kraft und Ressourcen aber die Aufrechterhaltung des normalen, funktionalen Lebens kostet, bleibt meistens unsichtbar. Ich möchte das Buch jedem ans Herz legen, der unsicher ist. Der nicht weiß, ob es ihm „schlecht genug“ geht, um Hilfe in Anspruch nehmen zu dürfen (Spoiler: Darf man, immer!). Offenheit und Aufklärung sind immens wichtig. Raethers Buch trägt dazu bei.

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