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Otmars Söhne

49

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21,6/15,4/5,2 cm

Gewicht

881 g

Farbe

Mandarine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Otmars zonen

Übersetzt von

Gregor Seferens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00175-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Eine in hohem Maße verwickelte und plotgetriebene Geschichte (...). Einerseits hat Peter Buwalda viel Sinn für Komik, andererseits ein besonderes Talent für explosive Situationen und Dialoge voll aggressivem Subtext. (...) Seine bildliche Fantasie wirkt genauso unerschöpflich wie sein erzählerischer Fluss, den Gregor Seferens in ein berauschend eloquentes Deutsch übertragen hat. ("Zeit Online")
„Otmars Söhne“ steckt voller problematischer Beziehungen, erzählt von familiären Katastrophen und verdrehten sexuellen Machtverhältnissen. Als Teil eins einer Trilogie überfällt der Roman uns wie ein Wirbelwind, der zwischen Gegenwart, Vergangenheit, Gut und Böse tobt. Wohl der aufregendste Schriftsteller der Niederlande, erfolgreich dazu. ("Stern")
Eine atemlos rasende Geschichte. Unentrinnbar, unglaublich, desaströs und brutal wie das Leben. Der Text steckt einem durch seine dramatisch aufgeladene Spannung Streichhölzer in die Augen, damit die Seele wahrnehmen kann, was so alles geschieht. ("NDR Kultur")
Was für eine Mischung: In dem neuen Roman des Niederländers Peter Buwalda geht es um Sex, Öl und klassische Musik - und um eine Vatersuche. „Otmars Söhne“ ist der erste Teil einer großangelegten Trilogie und der Einstieg in einen wunderbaren literarischen Kosmos. ("SWR 2 "Lesenswert"")
Dieser Roman ist ein Ereignis (...) eine atemlose Hochleistungsbetrachtung von dem, was es heißt, in einer Familie aufzuwachsen. (...) Auf mehr als 600 Seiten baut Peter Buwalda eine Monsterarchitektur aus Zeitsprüngen und Ortswechseln, die virtuos angelegt ist. (...) sagenhaft unterhaltsam. (...) „Otmars Söhne“ ist ein Werk des vollendeten erzählerischen Überschusses. ("Hamburger Abendblatt")
Zwischen Identitätssuche, Genie und Wahnsinn erschafft Buwalda einen faszinierenden Figurenkosmos und schickt sich an, die Weltliteratur zu erobern. Ein virtuos erzählter, psychologisch abgründiger und unwiderstehlicher Roman. ("Rolling Stone")
Ein großartiger Roman. Peter Buwalda hat sich mit „Otmars Söhne“ noch einmal neu erfunden. ("Aachener Zeitung")
Man kann mit Spannung erwarten, wie Buwalda seinen Kosmos weiter bauen wird.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21,6/15,4/5,2 cm

Gewicht

881 g

Farbe

Mandarine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Otmars zonen

Übersetzt von

Gregor Seferens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00175-9

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    27.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Machtspiele

    Die Bewertung dieses Buches ist nicht einfach. Es ist ein komplexer Roman, der neben dem Familiengeflecht um den Protagonisten Ludwig auch in erheblichem Umfang die Geschichte von Isabelle, die mit Ludwig eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, enthält. Die beiden haben immer noch mehr gemeinsam, als sie glauben und wissen. Gespickt mit Situationskomik und herrlichen "Fremdschäm"-Momenten, finden sich dennoch immer wieder bizarre (Sex-)Szenen, die die Exzentrik der Charaktere unterstreichen und in erheblichem Maß dazu beitragen, dass dieses Buch so komplex und schwierig zu bewerten ist. Die Sprache ist häufig derb und in den Sexszenen wird nicht an Details gespart (an dieser Stelle vielleicht zur besseren Einordnung: Ich bin keine Leserin erotischer Romane). Die Länge hatte mich zunächst etwas abgeschreckt, aber Buwalda schafft es, für meinen Geschmack durchweg spannend zu erzählen. Die Geschichte ist stellenweise so skurril, dass man einfach gern mehr Hintergründe erfahren möchte. Spannend ist auch, dass Ludwigs und Isabelles Geschichte auch nach diesen mehr als 600 Seiten noch nicht zu Ende erzählt ist. Die Ankündigung einer Trilogie dieser sehr andersartigen Familienchronik macht definitiv Lust auf mehr! Triggerwarnung: sexualisierte Gewalt. Fazit: Skurriler Roman, der eine gute Mischung aus Exzentrik, Ernsthaftigkeit und Komik bietet. Die noch nicht abgeschlossene, komplexe Geschichte lässt auf die nächsten zwei Teile hoffen.

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    20.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sechshundertzwanzig Seiten Lesegenuss!

    Es braucht schon einmal ein wenig Überwindung, zu einem sechshundertzwanzigseitigen Wälzer zu greifen - und das in dem Wissen, dass es sich um den ersten Band eines auf drei Bände angelegten Werkes mit offenbar insgesamt 111 Kapiteln handelt; zwar startet Peter Buwaldas Roman 'Otmars Söhne' mit dem Kapitel 111, es wird aber nicht 'rückwärts erzählt'. Ein Buch, bei dem man konzentriert am Ball bleiben muss, weil sich oft unvermittelte Zeitsprünge mitten in den Kapiteln ereignen. Und der erste Teil ist am Ende auch nicht in irgendeiner Weise 'rund' oder mit einem 'cliffhanger' versehen... es könnte im hoffentlich bald erscheinenden zweiten Band einfach so weiter gehen. Das Buch überzeugt durch seine Sprachgewalt - eine lohnenswerte Anstrengung also. Die meisten Figuren sind irgendwie düstere Mängelwesen, von ihrer Biographie (an-) getrieben, mit Licht- und Schattenseiten ausgestattet. Genial, wie Buwalda zwischenmenschliche Beziehungen seziert und auch nicht davor zurückschreckt de Sade artige sexuelle Exzesse zu beschreiben, ohne dabei obszön-voyeuristisch zu werden. Das Zusammenspiel der Figuren ist genial komponiert - Gegenparts, die sich im Weltgeschehen die Waage halten. ("Eine hübsche pseudowissenschaftliche Theorie, fand sie, die Vorstellung, dass jeder Mensch ein unsichtbares Anti-Du hatte, das die Schöpfung im Gleichgewicht hielt, einen Erdball mit lauter Gegenfüßlern.") Und Sätze wie der folgende, müssen ja erst einmal zur Welt gebracht werden: "Was also machte sein Gehirn, dieses tragbare Weltall, in dem Freuden und Ängste ihre elliptischen Bahnen ziehen?" Ja, ich hatte beim Lesen tatsächlich das Gefühl, das Gehirn des Autors sei ein 'tragbares Weltall' - zumindest aber scheint Buwalda sich in einen wahren Rausch geschrieben zu haben. Unbedingt lesen!

  • MB

    aus Rösrath

    5/5

    20.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sechshundertzwanzig Seiten…

    Sechshundertzwanzig Seiten Lesegenuss! Es braucht schon einmal ein wenig Überwindung, zu einem sechshundertzwanzigseitigen Wälzer zu greifen - und das in dem Wissen, dass es sich um den ersten Band eines auf drei Bände angelegten Werkes mit offenbar insgesamt 111 Kapiteln handelt; zwar startet Peter Buwaldas Roman 'Otmars Söhne' mit dem Kapitel 111, es wird aber nicht 'rückwärts erzählt'. Ein Buch, bei dem man konzentriert am Ball bleiben muss, weil sich oft unvermittelte Zeitsprünge mitten in den Kapiteln ereignen. Und der erste Teil ist am Ende auch nicht in irgendeiner Weise 'rund' oder mit einem 'cliffhanger' versehen... es könnte im hoffentlich bald erscheinenden zweiten Band einfach so weiter gehen. Das Buch überzeugt durch seine Sprachgewalt - eine lohnenswerte Anstrengung also. Die meisten Figuren sind irgendwie düstere Mängelwesen, von ihrer Biographie (an-) getrieben, mit Licht- und Schattenseiten ausgestattet. Genial, wie Buwalda zwischenmenschliche Beziehungen seziert und auch nicht davor zurückschreckt de Sade artige sexuelle Exzesse zu beschreiben, ohne dabei obszön-voyeuristisch zu werden. Das Zusammenspiel der Figuren ist genial komponiert - Gegenparts, die sich im Weltgeschehen die Waage halten. ("Eine hübsche pseudowissenschaftliche Theorie, fand sie, die Vorstellung, dass jeder Mensch ein unsichtbares Anti-Du hatte, das die Schöpfung im Gleichgewicht hielt, einen Erdball mit lauter Gegenfüßlern.") Und Sätze wie der folgende, müssen ja erst einmal zur Welt gebracht werden: "Was also machte sein Gehirn, dieses tragbare Weltall, in dem Freuden und Ängste ihre elliptischen Bahnen ziehen?" Ja, ich hatte beim Lesen tatsächlich das Gefühl, das Gehirn des Autors sei ein 'tragbares Weltall' - zumindest aber scheint Buwalda sich in einen wahren Rausch geschrieben zu haben. Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    aus Eltmann

    5/5

    04.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Meisterwerk

    Ludwig wächst ohne seinen leiblichen Vater auf. Bis seine Mutter Ottmar begegnet und sich in ihn verliebt. Über Ludwigs "richtigen Vater", hat sie nicht viel gutes zu berichten. Fortan leben die beiden bei Otmar und seinen zwei Kindern. Ludwig fühlt sich bei Otmar geborgen und verehrt ihn. Erst als er erwachsen ist, verändert eine Dienstreise nach Sibirien alles. Hier begegnet er seiner alten Mitbewohnerin Isabelle und ahnt nicht, wie sehr ihre Lebensgeschichte miteinander verwoben ist. In diesem opulenten Werk spielt Klassische Musik, insbesondere Beethoven, eine zentrale Rolle. Und so wundervoll genial wie die Musik Beethovens, ist auch dieses Buch komponiert. Die Figuren und ihre Geschichten sind auf wundersame Weise miteinander verwoben und lassen einen tief in das Geschehen eintauchen. Dieses Buch enthält so viel und überrascht in jedem Kapitel neu. Der Autor versteht wirklich sein Handwerk. Ich bin begeistert und fiebere dem nächsten Teil entgegen.

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die andere Familiengeschichte

    Der Roman "Otmars Söhne" von Peter Buwalda ist der geplante erste Teil einer dreibändigen Familiengeschichte. Wobei es sich hier definitiv nicht um den klassischen Familienroman handelt! Das Buch handelt von eigenwilligen zum Teil exzentrischen Menschen, die auf die eine oder andere Weise miteinander verbunden sind. Dies sind Ludwig Smit, Experte für künstliche Erdbeben im Rahmen der Erdölexploration bei Shell mit ausgeprägten Minderwertigkeitskomplexen. Johan Tromp, skrupelloser Manager bei Shell, vermeintlicher Vater von Ludwig und darüber hinaus stark sadomasochistisch veranlagt. Isabell Orthel, Investigativjournalistin im (selbst-) zerstörerischen Kampf gegen die Ölindustrie befindlich. Im Wesentlichen geht es um die Beziehungen dieser Dreierkonstellation zueinander, wobei die persönliche, sehr unterschiedliche Geschichte jeder Person anschaulich beschrieben wird. Diese Lebenswege sind oft unbequem, teilweise extrem, aber irgendwie immer spannend zumal sie im direkten Kontrast so gegensätzlich sind! Peter Buwalda schafft es virtuos seinen Protagonisten Tiefe zu verleihen! Dies gelingt nicht zuletzt durch die Kombination von nahezu poetischen Passagen (da muss man manchmal einen Satz auch zweimal lesen ;)) und sehr gut recherchierten sowie aufbereiteten Spezialthemen wie etwa der Ölindustrie, Klassische Musik und Sexualität. Ein durchaus gelungenes Buch, welches bewusst gelesen werden muss!

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Bewertungen (49)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudius Kaboth

    Claudius Kaboth

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fathers and sons

    Es ist ein Vergnügen, wie leichtfüßig und brillant Buwalda einen schon ab der ersten Seite in seine Geschichte hineinzieht. Und diese Geschichte der Patchworkfamilie hat es wieder in sich. Vatersuche, geniale Stiefgeschwister, Beziehungsdrama und immer wieder diese schreckliche Libido. Buwalda (Bonita Avenue) hat einen prallen leidenschaftlichen Roman geschrieben, der einen die Nächte durchlesen lässt. Wenn Ihnen Jonathan Franzen, John Irving oder Meg Wolitzer gefällt, bitte zugreifen!

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