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Produktbild: Jackie hat Hirn erbrochen – bleibt die jetzt doof?

Jackie hat Hirn erbrochen – bleibt die jetzt doof? Einsätze, die jeden Retter verzweifeln lassen

11

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2021

Verlag

Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,2 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Dunkellila / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95910-330-5

Beschreibung

Rezension

»In den letzten Jahren haben verbale und physische Angriffe auf den Rettungsdienst zugenommen, das erlebt auch Jörg [Nießen].« ("Deutschlandfunk")
»Die zwei Seiten des Rettungsdiensts. [Jörg Nießen] erlebt gruselige und lustige Dinge.« ("SWR1 Leute (BW)")
»Den Alltag von Rettungskräften stellt man sich oft traurig vor. Immer dramatisch, nahegehend, nur schwer ist damit klarzukommen. Das ist auch sicher so, aber einiges ist auch einfach nur zum Schlapplachen.« ("Sonntag Express")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2021

Verlag

Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,2 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Dunkellila / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95910-330-5

Herstelleradresse

Eden Books
Rosa-Luxemburg-Straße 14
10178 Berlin
DE

Email: buchhandel@edel.com

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  • Bewertung

    5/5

    26.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wird die Gesellschaft immer verrückter?

    Auszug aus dem Inhalt: Feuerwehrmann, Notfallsanitäter und Bestsellerautor Jörg Nießen ist seit vielen Jahren im Geschäft – und erlebt im Dienst immer wieder, dass die Notrufnummer 112 mit beachtlicher Gedankenlosigkeit gewählt wird. Das blockiert nicht nur Ressourcen, sondern frustriert auf Dauer auch die Retter*innen. Fazit: Der Sinn der Notrufnummern sollte der Gesellschaft eigentlich recht geläufig sein. Doch leider wird vor dem Wählen oft nicht mehr nachgedacht. Dieses Dilemma wird immer wieder in meinem Bekanntenkreis diskutiert. Der Autor ist Rettungssanitäter und erlebt die Notrufe am eigenen Leib und erzählt in diesem vorliegenden Buch von vielen sinnlosen Notrufen. Bei mir löste dies ungläubiges Kopfschütteln aus. Gerne hätte ich so manchen Anrufer geschüttelt und sein Gehirn angeschaltet. Wird noch darüber nachgedacht, welch schweren Job die Einsatzkräfte haben und unter welchem Druck sie stehen? Mit locker leichter Feder schreibt der Autor über viele sinnlose Einsätze und dem Dilemma als Helfer nicht immer willkommen zu sein und von Neugierigen behindert zu werden. Teilweise habe ich geschluckt und dann wieder geschmunzelt. Doch im Vordergrund stand für mich, dass die Gesellschaft scheinbar immer mehr verblödet und den Notruf blockiert, da die Feuerwehr ja dein Freund und Helfer ist. Eingebettet sind die verschiedenen Episoden in die Rahmenhandlung um den fiktiven Hein. Hein ist schon seit vielen Jahren dabei und kann nachvollziehen, wie die Einsätze immer häufiger sinnlos werden. Dies führt bei ihm zu einer Depression und am Ende kann er nur noch seinen Beruf aufgeben, da er keinen Sinn mehr darin sieht. Schade, dass so wichtige Menschen auf diese Weise ausgenutzt und ausgehöhlt werden, auch wenn Hein fiktiv ist. Ich kann mir vorstellen, dass dies in Wirklichkeit oft passiert. Der Autor stellt immer wieder klar, das der Notruf lieber einmal zu viel als zu wenig getätigt werden sollte, allerdings mit Bedacht. Brennt es wirklich? Kann ich den Notfall alleine beherrschen, oder hilft nur die professionelle Rettung? Hirn einschalten ist gefragt. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und sehr nachdenklich zurückgelassen. Wieder einmal zweifele ich an der Gesellschaft, die ihr Hirn scheinbar an der Pforte abgibt. Ich habe das Buch gerne gelesen und ich hoffe auf eine breite Leserschaft, die sich das Anliegen des Buches zu Herzen nimmt. Von mir eine absolut überzeugte Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Friesenheim

    5/5

    31.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Lachen und/ oder bittere Realität

    Aufgrund meiner mittlerweile über 30jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit musste ich das Buch einfach lesen. Der Autor berichtet mit einer Leichtigkeit von einzelnen Erlebnissen. Diese schildert er teilweise sehr bildhaft und nachvollziehbar. Meistens bewirkt es auch ein Lachen beim Leser. Doch leider ist das auch tagtägliche Realität. Was den Leser hier erheitert, findet ständig bei solchen Einsätzen statt. Leider! Der Leser sollte wohl so etwas sensibilisiert werden, für das wann und warum man einen Notruf wählen sollte. Jedoch werden vermutlich genau diese eh schon auch nur im Notfall den Anruf tätigen. Es ist total nachvollziehbar, dass man sich in diesen Hilfsberufen auch immer wieder frägt, warum man sich das antut. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Es wird tatsächlich immer schwieriger…. Auch, weil man als Helfender schon länger nicht mehr ohne Über-/ und Angriffen arbeiten kann. So schafft man sich auch keinen Platz mehr, wenn man mit Signal anfährt. Im Gegenteil, die Schaulustigen versperren extra den Weg…. Das Buch ist sehr gut gelungen. Erlebtes in eine Geschichte verpackt. Ich kann das Buch sehr empfehlen. In der Hoffnung, dass es von vielen gelesen wird und man dadurch auch für das Verständnis dieser Berufsgruppe sensibilisieren kann.

  • agatheH.

    5/5

    31.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Lachen und/ oder bittere…

    Zum Lachen und/ oder bittere Realität Aufgrund meiner mittlerweile über 30jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit musste ich das Buch einfach lesen. Der Autor berichtet mit einer Leichtigkeit von einzelnen Erlebnissen. Diese schildert er teilweise sehr bildhaft und nachvollziehbar. Meistens bewirkt es auch ein Lachen beim Leser. Doch leider ist das auch tagtägliche Realität. Was den Leser hier erheitert, findet ständig bei solchen Einsätzen statt. Leider! Der Leser sollte wohl so etwas sensibilisiert werden, für das wann und warum man einen Notruf wählen sollte. Jedoch werden vermutlich genau diese eh schon auch nur im Notfall den Anruf tätigen. Es ist total nachvollziehbar, dass man sich in diesen Hilfsberufen auch immer wieder frägt, warum man sich das antut. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Es wird tatsächlich immer schwieriger…. Auch, weil man als Helfender schon länger nicht mehr ohne Über-/ und Angriffen arbeiten kann. So schafft man sich auch keinen Platz mehr, wenn man mit Signal anfährt. Im Gegenteil, die Schaulustigen versperren extra den Weg…. Das Buch ist sehr gut gelungen. Erlebtes in eine Geschichte verpackt. Ich kann das Buch sehr empfehlen. In der Hoffnung, dass es von vielen gelesen wird und man dadurch auch für das Verständnis dieser Berufsgruppe sensibilisieren kann.

  • ninjafan

    5/5

    28.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Jörg Nießen erzählt in seinem…

    Jörg Nießen erzählt in seinem neuesten Roman seine eigene Geschichte als Rettungskraft und die seines Kollegen Hein, der sich im Laufe des Buches immer schwerer mit manchen Noteinsätzen tut. Völlig verständlich - handelt es sich doch dabei immer häufiger um Lappalien. Wenn Senioren mal den Drogentrip ausprobieren wollen oder sich ein Parkbesucher als Schaf ausgibt, sind Jörg und Hein zur Stelle, egal wie absurd die Situation vorher im Notruf geschildert wurde. Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch aufgrund des ungewöhnlichen Titels. Dieser verspricht nicht zu viel: Die beschriebenen Einsätze sind außerordentlich abstrus, laden zum Lachen ein, aber auch zum Nachdenken, wie leichtfertig manche Menschen mit dem Notruf umgehen. Sehr schön finde ich auch, dass die Einsätze nicht einfach nur episodisch hintereinander stehen, sondern durch den großen Handlungsbogen rund um den Kollegen Hein gebündelt werden. Das war erst einmal unerwartet, gefiel mir schlussendlich aber doch sehr. Ebenfalls sehr sympathisch ist, dass Hein als erdachter Charakter mit so einigen Schwächen ausgestattet ist. So einige Male war ich mit seiner Wortwahl oder Handlungsweise nicht einverstanden, aber das macht auch einen realistischen, dreidimensionalen Charakter aus. Von mir gibt es für "Jackie hat Hirn erbrochen - bleibt die jetzt doof?" eine absolute Leseempfehlung!

  • Strokeline

    aus Altenstadt

    4/5

    07.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das darf doch wohl nicht wahr sein...

    Das denkt man während des Buches des Öfteren und zweifelt oftmals, ob das Beschriebene auf diese Weise wirklich passiert ist. Unterhaltsam aber interessant erzählt Jörg Nießen von seinem Berufsalltag und schildert diverse Einsätze mit Witz und gleichzeitig ernstem Unterton. Das gefällt und lässt einen noch lange an das Buch zurückdenken. Auch mit befreundeten Menschen aus dem Rettungsdienst wurde über "Jackie hat Hirn erbrochen" und es scheint wirklich so zu sein: ein abwechslungsreicher Alltag ist garantiert, in dem man sich - auch aufgrund der teilweise skurrilen Menschen - oftmals nur mit Sarkasmus und Ironie zu helfen weiß.

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