Amélie und Vincent treffen sich in jungen Jahren an der Sorbonne in Paris. Aus tiefen Blicken wird eine Nacht, in der sie an der Seine entlangspazieren. Im Morgengrauen verabreden sie sich für den nächsten Tag. Vincent kommt, Amélie nicht. Zerfressen von Unsicherheit befürchtet sie, Vincents Interesse könne nicht ernst gemeint sein. Als sie schließlich doch zum Treffpunkt eilt, ist Vincent fort. Jahre vergehen, Vincent und Amélie erleben andere Leidenschaften und andere Ernüchterungen. Sie gehen Ehen ein, bekommen Kinder und warten auf ein Familienglück, das sich nicht einstellt. Der Zufall und später das Internet führen die Wege der beiden über den Verlauf von dreißig Jahren immer wieder zusammen. Mittlerweile steht jedoch etwas viel Größeres zwischen ihnen als Unsicherheit: das Leben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
15.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Diese eine Liebe
Die französische Autorin Eliette Abecassis verzaubert in ihrem kleinen Roman die Leser/innen weil sie eine Distanz von 30Jahren unglaublich schön und schnell vorüberziehen lässt. Immer stellt sich dabei die Frage, ob Amelie und Vincent eines Tages zueinander finden. Lassen Sie sich von dieser Mischung aus grossen Gefühlen und beklemmender Alltagsrealität gefangen nehmen um am Ende des Romanes zu erfahren, welches Schicksal den beiden Hauptpersonen widerfährt.
Bewertung
5/5
17.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was wäre wenn?
Ich bin durch dieses Buch gerauscht und konnte nicht aufhören. Obwohl dieses Buch doch recht dünn ist, hat es eine gewaltige Erzählkraft und ist spannend bis zum Schluss! Es steht die große Frage ‘was wäre, wenn? ’ im Raum. Verpasste Momente und Chancen, die das Leben in eine ganz andere Richtung lenken können...
Christine
aus Kappelrodeck
5/5
02.12.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Liebesgeschichte ohne Kitsch
das ist eine Liebesgeschichte wie ich sie mag. Ejne schöne fast poetische Sprache. Due Unsicherheit der beiden ist so grrufbar und echtIntelligent, frankophil
Bewertung
5/5
10.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mit uns wäre es anders gewesen
Amelie und Vincent verlieben sich in jungen Jahren an der Sorbonne. Paris, Sommer, eine lange Nacht ... Das Leben scheint vor ihnen zu liegen. Doch Amelie erscheint nicht zur nächsten Verabredung. Jahrzehnte später treffen sich beide wieder, zwei Leben später, mit all seinen Verletzungen und Verstrickungen. Und wieder ist sie da, die Liebe. Ein wunderbares und doch bittersüßes Buch über verpasste Gelegenheiten und die Chance auf einen Neuanfang. Vielleicht sogar das schönste Buch über die Liebe seit Langem.
Bewertung
5/5
10.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was wäre, wenn manche Dinge anders verlaufen würden?
Eine kurzes, aber dennoch ergreifendes Buch über die große Liebe und dass man diese nicht so einfach wieder vergessen kann. Und darüber, dass es sich manchmal lohnt für eine zweite Chance zu warten, da man auf dem Weg dahin wertvolle Erfahrungen sammelt. Eine ehrliche und berührende Geschichte, die mich abholen konnte!
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5/5
07.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch für eine rausch- und soghafte Lesenacht!
Ein Mann, eine Frau. Jung sind sie, ungebunden und frei. Sie verbringen eine ganze Nacht miteinander. Redend. Jung sind sie, aber wissen bereits: es ist diese eine, einzigartige, große Liebe. Doch da sind Zweifel, denn weil sie jung sind, sind sie unsicher und gestehen sich ihre Gefühle nicht ein. Und verlieren sich aus den Augen. Jahrelang, jahrzehntelang. Führen getrennte Leben, gründen Familien, weit voneinander entfernt. Scheinen manchmal glücklich in ihrem Unglücklichsein, doch die Sehnsucht bleibt. Jahrelang, jahrzehntelang. Die Sehnsucht nach einander. Sie begegnen sich wieder, einmal, zweimal, ein drittes Mal, zufällig oder gewollt, Jahre, Jahrzehnte liegen zwischen diesen Treffen, und die schwärenden Gefühle, nie versiegt, wallen auf. Doch Jahre, Jahrzehnte später sind sie älter; da sind Ehen, Kinder, der Alltag, Verpflichtungen. Sie sind älter, aber die Gefühle füreinander sind einzigartig. Groß und einzigartig wie damals, als sie jung waren. Und da sind immer noch - oder schon wieder - die Angst, der Zweifel, die Feigheit - und die Verantwortung für andere. Und da ist schließlich die Erkenntnis, nach Jahren, Jahrzehnten: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. *** Dieses Buch ist so sehnsuchtsvoll, so traurig, so ergreifend, und könnte leicht in den Kitsch abgleiten (Titel…, Cover…), aber die Sprache ist so gut, so klar, so schlank, dabei jedoch so gefühlvoll und melancholisch, dass der ganze Text durch sie auf eine höhere Ebene gelangt. Ein Buch für eine rausch- und soghafte Lesenacht; und es sei jedem ans (schwärmerische) Herz gelegt, dem warmes Blut durch die Adern fließt.
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5/5
21.08.2024
Buch (Taschenbuch)
"An jenem Tag hatte sie nicht bloß eine Verabredung verpasst, sondern ihr Leben..."
"Sie hieß Amelie, er Vincent. Er kam aus Saint -Germain und schrieb sich für das dritte Studienjahrin BWL ein, sie stammte aus der Normandie, studierte Literaturwissenschaft und wollte Lehrerin werden..."
Die beiden lernen sich in einem besetzten Haus in Paris kennen, ein gegenseitiger Blick, eine lange gemeinsame Nacht, ohne Sex, aber mit Gesprächen bis zum Sonnenaufgang. Ein erneutes verabredetes Treffen klappt durch eine Verkettung von Umständen nicht, erst nach 10 Jahren treffen sich die beiden für einen Moment wieder, bevor sie sich erneut verlieren. Bis sie... STOP, jetzt sind Sie dran, lesen sie weiter, es lohnt sich über alle Maßen!
"Es war die Zeit, als die Leute noch lasen, in der U-Bahn, auf der Straße, am Strand und im Bett, in der Badewanne und in der Küche, sie nahmen ein Buch mit, wenn sie in den Park gingen, in den Garten oder ins Freibad, wenn sie in den Bus, den Zug oder ins Flugzeug stiegen, sie lasen im Sessel, auf Sofas, im Wohnzimmer, im Hotel, in Cafes und Bars, in den Städten und Dörfern, sommers wie winters, abends und morgens, beim Essen, vorm Schlafengehen, nach dem Aufwachen, bei einer Tasse Tee oder einem Glas Wein und am Kamin, wenn der Tag seinem Ende zuging - die Leute lasen überall!"
Dieser bezaubernde kleine Roman bringt Sie garantiert in diese Zeiten zurück - man kann ihn nicht aus der Hand legen, es ist eine so hinreißende, traurige, schöne Liebesgeschichte, wie es selten eine gibt... Und sollten Sie wider Erwarten für die große Liebe zwischen zwei Menschen so gar nichts übrig haben, das alles für Kitsch und sentimentales Geschwätz halten, dann sollten Sie Eliette Abecassis` Buch trotzdem lesen: Es ist obendrein eine Liebeserklärung an Paris, so elegant, so französisch, so fein formuliert, dass man sich eigentlich noch während der Lektüre direkt auf den Weg nach Frankreichs Hauptstadt machen möchte :-)
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5/5
16.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Was wäre gewesen, wenn...
"An jenem Tag hatte sie nicht nur eine Verabredung verpasst, sondern ihr Leben."
Diese Lektüre hat mich sehr bewegt. Unglaublich, wie vielschichtig und spannend die Autorin auf nur 140 Seiten vom Schicksal und verpassten Momenten im Leben erzählt.
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5/5
02.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Klein, fein, verträumt und mit viel französischem Esprit
Die Story ist jetzt nicht neu - zwei Menschen begegnen sich in jungen Jahren, finden sich sehr attraktiv und zueinander hingezogen. Verschiedene Umstände verhindern aber, dass sie ein Paar werden. Nun vergehen Jahre und in diesem Fall Jahrzehnte, in denen die jeweiligen Leben ihren Lauf nehmen (Hochzeiten, Kinder, Scheidungen), sie sich auch immer mal wieder kurz begegnen und sich dadurch nie vergessen. Ein wirklich tolles Buch! Es ist schnörkellos, aber mit viel Gefühl gespickt. Die Geschichte konzentriert sich inhaltlich auf das Wesentliche, ist aber poetisch und mit feinem, französischen Esprit erzählt. Wunderbar!
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5/5
22.12.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein erstes Treffen, vielleicht...
Ein erstes Treffen, vielleicht sogar so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Dann, viele unglückliche Zufälle, verpasste Gelegenheiten - und doch führt das Schicksal Amélie und Vincent immer wieder zusammen... Eine Liebesgeschichte, anders, ohne Kitsch, einfach schön!
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