Sechs mächtige Priesterinnen bewachen die Flamme zum Schutz der ewigen Stadt Rom. Wenn die Flamme stirbt, dann stirbt auch Rom. Sie ist noch ein Kind, da wird Pomponia von Julius Caesar für den Orden ausgewählt. 30 Jahre wird sie als keusche Vestalin dienen, Reichtum, Privilegien, Ansehen und Macht genießen. Doch kaum hat sie ihre ersten Jahre des Lernens absolviert, gerät sie in den Strudel der Ereignisse und findet sich an der Spitze des Ordens wieder. Julius Caesar wird ermordet, Caesar Augustus reißt die Macht an sich. Julius' Geliebte Cleopatra flieht mit ihrem illegitimen Sohn nach Ägypten und hält die für Rom überlebensnotwendigen Getreidelieferungen zurück. Kann Vestalis Maxima Pomponia sich von der Politik fern halten? Oder muss sie für sich selbst, für ihre Liebe, für ihre Ordensschwestern – für Rom – ihre Macht ausspielen?
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Bewertung
aus Lichtenstein
4/5
04.06.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Das alte Rom
Spannend und immer wieder mit neuen Informationen über die Bewohner Roms und ihre Herrscher ist diese hörenswerte Geschichte.
Die Protagonisten sind u. a. Cleopatra, Cäsar und andere Größen ihrer Zeit, die nicht immer nur ein schönes, komfortables und ruhiges Leben in Luxus geführt haben. Verglichen mit ihren Sklaven und dem einfachen Volk war es natürlich sehr erstrebenswert. Aber man lebte damals auch nicht ungefährlich.
Das bekommen viele der handelnde Personen zu spüren, egal ob arm oder reich. Allein die zahlreichen Kriegshandlungen gingen kaum glimpflich für die Soldaten und zahlreichen unbeteiligten Personen aus.
Es waren harte Zeiten im alten Rom. Als Hörbuch finde ich die Geschichte interessant, teils aufregend, spannend und manchmal entspannend.
Bewertung
aus Gelsenkirchen
3/5
23.05.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Eine Frau und die Macht im alten Rom
Rom zu Lebzeiten Julius Caesars und seines Adoptivsohnes Augustus, also der Übergang von der Republik zum Kaiserreich, ist Thema des Geschichtsunterrichtes und auch zahlreicher Bücher und Filme.
Debra May Macleod unterscheidet sich von vielen anderen Romanautoren, auch Romanautorinnen, dadurch, dass sie mit Pomponia, der Vestalis maxima, Hohepriesterin des Vestalinnenordens, eine weibliche Heldin in das Zentrum der Geschehnisse rückt. Rahmenhandlung ist die Ermordung Julius Caesars und der nachfolgende Bürgerkrieg, in dem erst Caesars Adoptivsohn Octavian, später Caesar und dann Augustus genannt, und sein erster General Marcus Antonius Caesars Mörder besiegen, sich für eine Zeit die Macht teilen und letztlich ebenfalls bekriegen. Letztlich wird Augustus Alleinherrscher und Marcus Antonius begeht Selbstmord an der Seite seiner Ehefrau Kleopatra, der ägyptischen Königin.
Die Rahmenhandlung wird nur beiläufig erwähnt, im Grund als bekannt vorausgesetzt. Pomponia kommt als junges Mädchen in den Vestalinnenorden und wird über Jahre zur Priesterin ausgebildet und letztlich sogar mit jungen Jahren deren Hohepriesterin, die Vestalis maxima. Obwohl sie strengste Keuschheit geschworen hat, deren Bruch grausamst bestraft wird, gerät sie in Versuchung. Sie erlebt fiese Intrigen von machtgierigen Frauen und muss lernen, sich in dieser Welt zu behaupten. Auch Morde an Vertrauten muss sie aushalten. Letztlich weiß sie sich zu behaupten. Auf Band 2 darf man gespannt sein.
Es ist ein unterhaltsames Buch, das von Brigitte Carlsen gekonnt vorgelesen wird. Wer sich aber mehr die politischen Ereignisse jener Zeit interessiert, kommt anderweitig eher auf seine Kosten.
Bewertung
aus München
5/5
26.11.2021
eBook (ePUB 3)
Ein neuer Blick
Ich habe einen Faible für Romane, die in der Antike spielen. Dieser Roman hat mich aber besonders fasziniert. Die Geschichte Roms aus der Sicht der Vesta-Priesterinnen zeigt einen völlig neuen Blick auf die Geschehnisse. Des Weiteren erfährt man sehr viel über die Religionswelt der Römer und der Feste im Jahresverlauf, insbesondere natürlich über den Vesta-Kult. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf Band 2.
Ines
aus Genthin
4/5
27.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein historischer Roman über…
Ein historischer Roman über das Leben der Vestalinnen Sechs mächtige Priesterinnen bewachen die Flamme zum Schutz der ewigen Stadt Rom. Wenn die Flamme stirbt, dann stirbt auch Rom. Sie ist noch ein Kind, da wird Pomponia von Julius Caesar für den Orden ausgewählt. 30 Jahre wird sie als keusche Vestalin dienen, Reichtum, Privilegien, Ansehen und Macht genießen. Doch kaum hat sie ihre ersten Jahre des Lernens absolviert, gerät sie in den Strudel der Ereignisse und findet sich an der Spitze des Ordens wieder. Julius Caesar wird ermordet, Caesar Augustus reißt die Macht an sich. Julius‘ Geliebte Cleopatra flieht mit ihrem illegitimen Sohn nach Ägypten und hält die für Rom überlebensnotwendigen Getreidelieferungen zurück. Kann Vestalis Maxima Pomponia sich von der Politik fern halten? Oder muss sie für sich selbst, für ihre Liebe, für ihre Ordensschwestern – für Rom – ihre Macht ausspielen? Ein historischer Roman über das Leben der Vestalinnen und die politischen Machenschaften in Rom zu Zeiten Cäsars. Debra Macleod lässt uns Leser in ihrem spannenden Roman die Zeiten rund um die Ermordung Cäsars, den Machtkampf um seine Nachfolge und den Freitod von Kleopatra und Marcus Antonius miterleben. Dies ist der erste Band einer Reihe. Es gibt den historischen Roman "Flammentempel" aus der Reihe "Töchter Roms" von Debra Macleod auch als Hörbuch.
Michael Sterzik
aus Wallenhorst
2/5
18.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Langweilig und überflüssig
Das „alte“ Rom und insbesondere die Personen der julier – einer alten Dynastie, politischer hoher Einfluss, militärisch erfahren verfügte das altrömische Patriziergeschlecht über etwas Macht im Senat. Nicht unbeliebt bei dem einfachen Volk ebnete sich Julias Caesar mit politischer und militärischer Macht sein Amt vom Konsul zum Diktator. Nach dem mörderischen Attentat im Senat verfügte sein Großneffe und Haupterbe Octavius (Kaiser Augustus) das Prinzipat als neue Staatsform im Römischen Reich durch. Seine Rache entgingen unbequeme Mitglieder des Senats und andere Personen nicht. Mit einer kalten, aber konsequenten Kompromisslosigkeit entledigte er sich aller personellen Gefahren.
Der vorliegende Roman „Die Töchter Roms – Flammentempel“ behandelt die Aufstiegszeit von Octavius, den Machtkampf zwischen ihm und Antonius und natürlich darf auch nicht die ägyptische Herrscherin Kleopatra in der Handlung fehlen.
Die Autorin Dera May Macleod hat viele historische Romane und Sachbücher verfasst. Ausschlaggeben war wohl der erste Besuch auf dem Forum Roman in Rom. Insbesondere der Orden der Vestalinnen hat die Autorin fasziniert. Inzwischen gibt es ja viele Romane, die sich mit der beginnenden Kaiserzeit, und mit historischen Personen beschäftigen, deren Quellen und Chroniken keine Geheimnisse mehr tragen.
Rom, im Jahr 45 v. Chr.: Pomponia ist noch ein Kind, als sie von Julius Caesar für den Orden der Vestalinnen ausgewählt wird. 30 Jahre soll sie Rom in Keuschheit dienen, über der Ewigen Flamme des Tempels wachen, Reichtum, Privilegien, Ansehen und Macht genießen. Doch kaum hat sie ihre ersten Jahre des Lernens absolviert, findet sie sich an der Spitze des Ordens wieder. Julius Caesar wird ermordet, sein Erbe Caesar Augustus behauptet sich an der Spitze des Imperiums. Julius’ Geliebte Kleopatra flieht mit ihrem illegitimen Sohn nach Ägypten und hält die für Rom überlebensnotwendigen Getreidelieferungen zurück. Kann Vestalis Maxima Pomponia sich von der Politik fernhalten? Oder muss sie für sich selbst, für ihre Liebe, für ihre Ordensschwestern – für Rom – ihre Macht ausspielen? (Verlagsinfo)
„Die Töchter Roms – Flammentempel“ ist wenig bis gar nicht spannend. Es ist eine Liebesgeschichte – Drama, Tragik, Intrigen….eine Liebe auf Abstand, dass bringen von persönlichen Opfern für die alte Traditionen und Riten. Atmosphärisch erweckt sie mit einer Vielzahl von historischen Personen Rom zum Leben. Allerdings und das ist das unabwendbare an dieser Geschichte – sie ist bekannt. Originalität, vielleicht eine neue Interpretation der Ereignisse – es gibt nichts von alledem. Und damit bleibt eine von historischen Fakten versetzte, langweilige Handlung übrig, deren Ausgang man unschwer erkennt.
Sehr schnell erkennt man, dass das Talent der Autorin sich auf einer Sachebene konzentriert – an historischen Fakten, an der Kultur, der Lebensart, der Religionen, der Traditionen, des Militärs usw. Genau das ist auch die alleine Stärke und Ausprägung dieses Romans.
Die Zielgruppe ist auf Leserinnen ausgerichtet – da sich alles um diese Liebesgeschichte dreht, bei allen geschichtlichen Flanken – das ist viel zu wenig um sich gut zu unterhalten zu fühlen. Als Sachbuchautorin bestimmt sehr, sehr gut - als Autorin für eine packende, unterhaltsame und spannende Geschichte, wirkt sie zu überfordert.
Fazit
„Die Töchter Roms – Flammentempel“ von Debra May Macleod ist ein oberflächiger, wenig unterhaltsam und nicht spannender Titel. Keine Leseempfehlung die ich geben kann und weitere Bände der Autorin erspare ich mir.
Michael Sterzik
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.