Produktbild: Im Spiegelsaal

Im Spiegelsaal

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20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30377

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2021

Verlag

Avant-verlag GmbH

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

24,6/17,6/1,8 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Katharina Erben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96445-062-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30377

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2021

Verlag

Avant-verlag GmbH

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

24,6/17,6/1,8 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Katharina Erben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96445-062-3

Herstelleradresse

avant-Verlag, Berlin
Weichselplatz 3-4 HH
12045 Berlin
DE

Email: info@avant-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Von Schönheitsbildern, Kapitalismus und Selbstwertgefühl

    In ihrer Graphic-Novel „ Im Spiegelsaal“ begibt sich Liv Strömquist diesmal auf eine Reise durch die Kulturgeschichte mit der Frage nach Schönheit innerhalb unserer Gesellschaft. In fünf Kapiteln befasst sie sich mit Social-Media-Stars, Monarchinnen, Märchen, dem Selbstbild … und stellt die Frage warum wir nicht Schönheit wertschätzen, sondern damit konkurrieren wollen und uns dabei schlecht fühlen? Mal lustig, mal schockierend, aber immer aufklärend.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vergänglichkeit, Vergänglichkeit, Vergänglichkeit!

    Die wunderbare Liv Strömquist schreibt und illustriert mit gewohnt scharfem Blick sowie lockerem Humor in ihrer neuen Graphic Novel über die Macht der Bilder, das Begehren von Dingen, die wir jeden Tag sehen. Gleichzeitig spricht sie aber auch die Kritik an der modernen Zeit an und versinnbildlicht so z. B. auch die Macht von Schönheit durch die Jahrhunderte hinweg, den Nutzen von gutem Marketing oder auch dem persönlichem Wachstum von allem. Wir wollen mehr, nie stagnieren, sind stattdessen aber immer gefangen in dem Hamsterrad, dass wir immer weiter optimieren können, optimieren müssen, um nicht Gefahr zu laufen zurück zu bleiben. Kein Instrument zeigt das mehr als der ungesunde Umgang mit dem Smartphone, mit dem wir Bilder am Fließband produzieren und so sehr auf Applaus hoffen, dass wir darüber hinaus vergessen, dass alles lediglich eine Momentaufnahme und eben doch vergänglich ist! Natürlich sind hier wieder kleine biographische Details drin, wie z. B. Kaiserin Sisi ihr Leben verbracht hat und unter welchem Druck sie stand, "eine der schönsten Monarchinnen" zu sein und was sie dieser Umstand gekostet hat. Bei Frau Strömquist lacht man, genießt und lernt etwas fürs Leben. Was könnte besser sein?!

  • Nico aus dem Buchwinkel

    4/5

    06.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Laut Klappentext gehören Liv…

    Laut Klappentext gehören Liv Strömquists Sachcomics zu den meist verkauften Graphic Novels weltweit. Was soll ich sagen, auch in meinen Regalen stehen alle Werke von ihr, die bisher auf Deutsch erschienen sind. Selbstverständlich darf da auch ihr neuester Comic “Im Spiegelsaal” nicht fehlen. Auf den ersten und zweiten Blick ähnelt der den vorhergehenden Bänden – und das ist Fluch und Segen zugleich. n den fünf gesammelten Sachcomics von Strömquist geht es dieses Mal um Schönheitsideale. Welchen Einfluss hat Kylie Jenners Instagram Account auf die Jugend? Was war los mit Kaiserin Sisis Zähnen? Welche Schönheitsideale vermitteln Märchen? Wie werden Frauen in verschiedenen Gesellschaftssystemen dargestellt? Wie funktioniert Schönheit als Kapital? Und natürlich: Was hat Schönheit mit unserem heutigen Konzept von “Liebe” zu tun? Hier mal ein Auszug aus der Antwort: "Es hat gewissermaßen keine PRAKTISCHE BEDEUTUNG oder FUNKTION mehr, sich mit jemandem zusammenzutun, außer dass man Liebe/sexuelle Anziehung füreinander empfindet. Und deshalb ist, wie hübsch/sexy/fuckable man ist, heute WICHTIGER, weil es quasi der einzige Grund für eine Beziehung ist!" Ein bisschen radikal vielleicht die Antwort, aber auch dieses mal sind viele Standpunkte wieder mit Quellen unterfüttert. Das “auch dieses Mal” ist, was mir an “Im Spiegelsaal” ein wenig sauer aufstößt. Weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick unterscheidet sich Strömquists neuer Comic von älteren Veröffentlichungen, wie zum Beispiel “Ich fühl’s nicht” oder “I’m every woman“. Ja, vielleicht ist der inhaltliche Schwerpunkt ein wenig verschoben und vielleicht sind die Texte stellenweise schärfer formuliert. Aber davon abgesehen beschlich mich immer wieder das Gefühl, das Ganze schon einmal (bzw. mehrmals) gelesen und vor allem gesehen zu haben. Gerade hinsichtlich der Zeichnungen war ich zwiegespalten. Auf der einen Seite: Unverkennbar Liv Strömquist. Auf der anderen Seite fiel mir das teilweise mangelnde Zusammenspiel zwischen Text und Bild auf. Oft unterstreicht das Bild (oder die Sprechblase) den Text, ergänzt ihn aber nicht um weitere Bedeutungsebenen. Das habe ich bei “Unerschrocken” zum Beispiel deutlich besser gesehen. So bleibt mir als Fazit: Wer mehr von Liv Strömquist lesen möchte, der bekommt beim “Im Spiegelsaal” mehr vom Gewohnten, und das auch wieder unterhaltsam aufbereitet. Aber in meinen Augen ist das nicht ihr stärkster Comic, was vielleicht daran liegt, dass er sich zu wenig von den Vorgängern abhebt. Für Einsteiger*innen kann ich Strömquists andere Werke mehr empfehlen, vor allem den Doppelband “Der Ursprung der Welt & Der Ursprung der Liebe”.

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