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Produktbild: Wie man einen Diktator satt bekommt

Wie man einen Diktator satt bekommt

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24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Herausgeber

Katapult Verlag

Verlag

Katapult Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/15,5/2,6 cm

Gewicht

624 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Originaltitel

Jak nakarmić dyktatora

Übersetzt von

Paulina Schulz-Gruner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948923-28-0

Beschreibung

Rezension

"Das ist ein interessanter, ungewöhnlicher Einblick in die Geschichte." - Martin Eichhorn, ekz.bibliotheksservice
"Trotz der beschriebenen Gräuel wird kaum jemand diese Übersetzung aus dem Polnischen weglegen, ohne den Drang zu haben, weiterlesen zu wollen. Die Welt sollte von Köchen beschrieben werden." - Risse, Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Herausgeber

Katapult Verlag

Verlag

Katapult Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/15,5/2,6 cm

Gewicht

624 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Originaltitel

Jak nakarmić dyktatora

Übersetzt von

Paulina Schulz-Gruner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948923-28-0

Herstelleradresse

Katapult-Verlag
Wilhelm-Holtz-Straße 9
17489 Greifswald
DE

Email: info@katapult-verlag.de

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  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    5/5

    08.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant

    Der Katapult-Verlag hat im vergangenen Herbst erstmals auch Bücher von externen Autoren veröffentlicht. Eines davon hat mir das Christkind geschenkt: „Wie man einen Diktator satt bekommt“ von Witold Szabłowski. Der polnische Journalist hat sich 4 Jahre lang auf die Suche nach den Köchen von Saddam Hussein, Idi Amin, Enver Hoxha, Fidel Castro und Pol Pot gemacht. Mit Hilfe von diversen Guides hat er die Köch*innen ausfindig gemacht und mehr oder weniger einfach zum Reden gebracht. Das was er da zusammengetragen hat, kann sich sehen – oder besser – lesen lassen! Dass es sich um kein Rezeptbuch handelt, sollte klar sein. Viel mehr als um das Essen an sich, geht es um die Art und Weise, wie die Machthaber mit ihren Bediensteten umgingen und wie die Kommunikation innerhalb des engsten Kreises ablief, wie der Alltag war. Auch eine grobe Zusammenfassung der geschichtlichen Zusammenhänge und Gräueltaten gibt es zu jedem Diktator. Es war sehr spannend zu lesen, wie ergeben manch einer der Interviewten seinem ehemaligen Arbeitgeber gegenüber war und noch ist, aber auch wie viel Angst sie teilweise selbst nach dessen Tod noch haben. Überhaupt war der Einblick in die Machtgefüge der Diktatoren sehr interessant. Außer mit Castro hatte ich mich bislang noch mit keinem näher befasst. Aber auch die kulinarischen Unterschiede der einzelnen Länder und die Ernährungsgewohnheiten, die sich sehr unterscheiden, finden durchaus ihren Platz in diesem Buch. Ein konkretes Geheimrezept sucht man vergeblich – das nehmen die Köche standesgemäß mit in ihr Grab. Die ein oder andere grobe Zubereitung eines traditionellen Rezepts wird aber schon verraten, sodass man sich einen Eindruck von den Kochweisen machen kann. Witold Szabłowski hat einen wahren Leckerbissen in geschichtlicher Bildung kreiert, der sich gut lesen lässt und einen etwas anderen Zugang zu wichtigen politischen Machthabern schafft, indem er sie aus dem inneren Kreis heraus betrachtet.

  • Gudrun W

    aus Bernau

    4/5

    27.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Kochbuch – eher Geschichten des Essens und Hungerns

    Das Buch hat einen knackigen Titel sowie eine angenehme Art im Umgang mit Personen und Geschichte. Der Autor hat sich mit sehr verschiedenen Köchen, Zeitzeugen und Helfern in mehreren Ländern auf vier Kontinenten unterhalten. Man erfährt so weit wie möglich die Lebensgeschichte der Köche, nur ausnahmsweise ist eine Frau darunter. Politische Geschichte und Lebenswelten von Führern werden konkret dargestellt. Auf der einen Seite ist es sehr respektvoll, den Köchen und Zeitzeugen ihre persönliche Wahrheit zuzugestehen. Auf der anderen Seite liefern kurze Faktenchecks und andere Zeitzeugen die Möglichkeit, Widersprüchlichkeiten nachzuspüren und sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Darstellungen der Köchin von Pol Pot konnte ich kaum ertragen. Ihre Aussagen nicht kompakt, sondern in Intervallen dem Leser zu präsentieren war eine kluge Entscheidung. Übrigens hat wohl kein Koch, keine Köchin wirklich ein Rezept verraten bei diesen Interviews. Selbst experimentieren ist das beste Rezept. Witold Szablowski spürt weltweit Autoritäten und ihren Essgewohnheiten, ihren Köchen und der Politik der Ernährung unter ihrer Regentschaft nach. Auffällig spart er dabei Polen, sein Heimatland aus. Es ist am naheliegendsten.

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