Wie man einen Diktator satt bekommt

Wie man einen Diktator satt bekommt

Buch (Gebundene Ausgabe)

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Herausgeber

Katapult Verlag

Verlag

Katapult Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/15,5/2,6 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Herausgeber

Katapult Verlag

Verlag

Katapult Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/15,5/2,6 cm

Gewicht

624 g

Auflage

1

Originaltitel

Jak nakarmić dyktatora

Übersetzer

Paulina Schulz-Gruner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948923-28-0

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Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 08.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Katapult-Verlag hat im vergangenen Herbst erstmals auch Bücher von externen Autoren veröffentlicht. Eines davon hat mir das Christkind geschenkt: „Wie man einen Diktator satt bekommt“ von Witold Szabłowski. Der polnische Journalist hat sich 4 Jahre lang auf die Suche nach den Köchen von Saddam Hussein, Idi Amin, Enver Hoxha, Fidel Castro und Pol Pot gemacht. Mit Hilfe von diversen Guides hat er die Köch*innen ausfindig gemacht und mehr oder weniger einfach zum Reden gebracht. Das was er da zusammengetragen hat, kann sich sehen – oder besser – lesen lassen! Dass es sich um kein Rezeptbuch handelt, sollte klar sein. Viel mehr als um das Essen an sich, geht es um die Art und Weise, wie die Machthaber mit ihren Bediensteten umgingen und wie die Kommunikation innerhalb des engsten Kreises ablief, wie der Alltag war. Auch eine grobe Zusammenfassung der geschichtlichen Zusammenhänge und Gräueltaten gibt es zu jedem Diktator. Es war sehr spannend zu lesen, wie ergeben manch einer der Interviewten seinem ehemaligen Arbeitgeber gegenüber war und noch ist, aber auch wie viel Angst sie teilweise selbst nach dessen Tod noch haben. Überhaupt war der Einblick in die Machtgefüge der Diktatoren sehr interessant. Außer mit Castro hatte ich mich bislang noch mit keinem näher befasst. Aber auch die kulinarischen Unterschiede der einzelnen Länder und die Ernährungsgewohnheiten, die sich sehr unterscheiden, finden durchaus ihren Platz in diesem Buch. Ein konkretes Geheimrezept sucht man vergeblich – das nehmen die Köche standesgemäß mit in ihr Grab. Die ein oder andere grobe Zubereitung eines traditionellen Rezepts wird aber schon verraten, sodass man sich einen Eindruck von den Kochweisen machen kann. Witold Szabłowski hat einen wahren Leckerbissen in geschichtlicher Bildung kreiert, der sich gut lesen lässt und einen etwas anderen Zugang zu wichtigen politischen Machthabern schafft, indem er sie aus dem inneren Kreis heraus betrachtet.

Interessant

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 08.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Katapult-Verlag hat im vergangenen Herbst erstmals auch Bücher von externen Autoren veröffentlicht. Eines davon hat mir das Christkind geschenkt: „Wie man einen Diktator satt bekommt“ von Witold Szabłowski. Der polnische Journalist hat sich 4 Jahre lang auf die Suche nach den Köchen von Saddam Hussein, Idi Amin, Enver Hoxha, Fidel Castro und Pol Pot gemacht. Mit Hilfe von diversen Guides hat er die Köch*innen ausfindig gemacht und mehr oder weniger einfach zum Reden gebracht. Das was er da zusammengetragen hat, kann sich sehen – oder besser – lesen lassen! Dass es sich um kein Rezeptbuch handelt, sollte klar sein. Viel mehr als um das Essen an sich, geht es um die Art und Weise, wie die Machthaber mit ihren Bediensteten umgingen und wie die Kommunikation innerhalb des engsten Kreises ablief, wie der Alltag war. Auch eine grobe Zusammenfassung der geschichtlichen Zusammenhänge und Gräueltaten gibt es zu jedem Diktator. Es war sehr spannend zu lesen, wie ergeben manch einer der Interviewten seinem ehemaligen Arbeitgeber gegenüber war und noch ist, aber auch wie viel Angst sie teilweise selbst nach dessen Tod noch haben. Überhaupt war der Einblick in die Machtgefüge der Diktatoren sehr interessant. Außer mit Castro hatte ich mich bislang noch mit keinem näher befasst. Aber auch die kulinarischen Unterschiede der einzelnen Länder und die Ernährungsgewohnheiten, die sich sehr unterscheiden, finden durchaus ihren Platz in diesem Buch. Ein konkretes Geheimrezept sucht man vergeblich – das nehmen die Köche standesgemäß mit in ihr Grab. Die ein oder andere grobe Zubereitung eines traditionellen Rezepts wird aber schon verraten, sodass man sich einen Eindruck von den Kochweisen machen kann. Witold Szabłowski hat einen wahren Leckerbissen in geschichtlicher Bildung kreiert, der sich gut lesen lässt und einen etwas anderen Zugang zu wichtigen politischen Machthabern schafft, indem er sie aus dem inneren Kreis heraus betrachtet.

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von Witold Szabłowski

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