Der Drache als hybride Gegnerfigur in 'Wigalois' von Wirnt von Grafenberg Warum sind Drachen immer böse?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.07.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
568 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346432681
Der Drache gehört zu den bedeutendsten Fabelwesen und muss häufig in Romanen, Dichtungen oder Erzählungen bezwungen und überwunden werden. Schon in der Bibel spielt der Drache und dessen Darstellung eine besondere Rolle, wie im vorangestellten Zitat zu erkennen ist. Der Drachenkampf und die dazugehörige Drachendarstellung sind weit über das Mittelalter hinaus ein beliebtes Motiv. Als Drachentöter schlechthin kann in diesem Zusammenhang Siegfried bezeichnet werden, der eine besondere Rolle im Nibelungenlied einnimmt.
In meiner Arbeit möchte ich mich allerdings gezielt auf den Drachen und dessen Beschreibung konzentrieren. Daher habe ich mich bei meiner Textauswahl für den mittelalterlichen Artusroman Wigalois von Wirnt von Grafenberg, der zwischen 1210 und 1220 entstanden ist, entschieden. Dies erscheint mir besonders sinnvoll, da in der mittelalterlichen höfischen Versliteratur kein anderer Roman zu finden ist, in dem die Drachendarstellung ähnlich detailliert vollzogen wird.
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