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Der Sandmann

nach E. T. A. Hoffmann

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Der Sandmann nach E. T. A. Hoffmann. Eine schaurig-schöne Neuinterpretation des berühmten Klassikers!

Wann immer der kleine Nathanael müde ist, erzählt ihm die Mutter vom geheimnisvollen Sandmann – ein böser Mann, der unartigen Kindern nachts die Augen stiehlt und diese auf dem Mond versteckt. Als eines Tages der schauerliche Coppelius, der dem Sandmann zu ähneln scheint, ins Leben der Familie tritt, häufen sich die Unglücksfälle … Auch im späteren Leben lassen ihn die die Ereignisse seiner Kindheit nicht los. Wird Nathanael jemals dem geheimnisvollen Sandmann entrinnen können?

Fesselnd erzählt Anna Kindermann das bekannteste Werk E. T. A. Hoffmanns neu und führt so bereits junge Leser:innen in die schaurig-schöne Dichtung Hoffmanns ein. Dorota Wünschs eindrucksvolle Illustrationen lassen die Märchenwelt um den
geheimnisvollen Sandmann lebendig werden.

»Zu Bette! Der Sandmann kommt, ich merk es schon.«

Anna Kindermann, geboren 1987 in Berlin, studierte und arbeitete u.a. in China und Frankreich, ehe sie 2015 die Bereiche Marketing und Foreign Rights im Kindermann Verlag leitete. Im Jahr 2020 übernahm sie die Geschäftsführung von ihrer Mutter Barbara Kindermann, der Verlagsgründerin sowie Autorin der Reihe “Weltliteratur für Kinder”. "Die zwölf Arbeiten des Herkules" aus der Reihe "Sagen für Kinder" war ihr Debüt als Autorin..
Dorota Wünsch, geboren 1962 in Lodz (Polen), studierte an der Kunstakademie Lodz und an der Universität Mainz. Sie arbeitet als freischaffende Illustratorin für verschiedene Verlage und lebt in Saarbrücken.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

6 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

09.02.2022

Illustrator

Dorota Wünsch

Verlag

Kindermann Verlag

Seitenzahl

40

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

6 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

09.02.2022

Illustrator

Dorota Wünsch

Verlag

Kindermann Verlag

Seitenzahl

40

Maße (L/B/H)

30,3/21,2/1 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1

Reihe

Weltliteratur für Kinder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949276-03-3

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schaurig ... schön..

Claudia R. aus Berlin am 05.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext / Inhalt: Der Sandmann nach E. T. A. Hoffmann. Eine schaurig-schöne Neuinterpretation des berühmten Klassikers! Wann immer der kleine Nathanael müde ist, erzählt ihm die Mutter vom geheimnisvollen Sandmann – ein böser Mann, der unartigen Kindern nachts die Augen stiehlt und diese auf dem Mond versteckt. Als eines Tages der schauerliche Coppelius, der dem Sandmann zu ähneln scheint, ins Leben der Familie tritt, häufen sich die Unglücksfälle … Auch im späteren Leben lassen ihn die die Ereignisse seiner Kindheit nicht los. Wird Nathanael jemals dem geheimnisvollen Sandmann entrinnen können? Fesselnd erzählt Anna Kindermann das bekannteste Werk E. T. A. Hoffmanns neu und führt so bereits junge Leser:innen in die schaurig-schöne Dichtung Hoffmanns ein. Dorota Wünschs eindrucksvolle Illustrationen lassen die Märchenwelt um den geheimnisvollen Sandmann lebendig werden. »Zu Bette! Der Sandmann kommt, ich merk es schon.« Cover: Das Cover wirkt mystisch und fast ein wenig schaurig. Es ist sehr gut getroffen und toll gestaltet. Man erkennt einen Mann mit vielen Papieren und im Hintergrund eine Frau, sowie einen weiteren Kerl, der sehr durchtrieben scheint. Das Cover finde ich sehr gut gelungen und passend. Meinung: Fiktion oder Realität, schaurig schön und eine ganz besondere Interpretation der Geschichte, der Sandmann. Hier wird der Sandmann neu erzählt und interpretiert. Nathanael hört des Nachts schaurige Geschichten über einen geheimnisvollen Sandmann und diese begleiten ihn auch Jahre später noch. Ist es nur Fantasie oder doch mehr? Doch zu viel sei hier noch nicht verraten. Was oder wer steckt hinter dem Sandmann? Gab oder gibt es ihn immer noch? Schaurige Geschichte oder Realität? Doch mehr vom Inhalt sei hier auf jeden Fall nicht verraten, denn ich möchte ja nichts vorweg nehmen. Keine ganz leichte Kost, aber dennoch verständlich und nachvollziehbar umgesetzt. Zugleich recht düster, manches auch makaber mit einem geheimnisvollen Touch. Weltliteratur welche hier kindgerecht umgesetzt wurde und bereits dem jüngeren Publikum und Leserschaft, so näher gebracht wird. Aber auch als Erwachsener wird man hier begeistert. Die Neuinterpretation dieses Klassikers fand ich sehr gut gelungen und umgesetzt. Auch wenn der Text etwas länger und durchaus keine ganz leichte Kost ist, so sind die Handlungen dennoch sehr gut verständlich und es wurde versucht dies modern und kindgerecht umzusetzen. Auch wenn ich hier durchaus erst ab 6 bzw. 8 Jahren das Buch empfehle, da es etwas düsterer und makaberer zu geht, auch wenn das Ende positiv daher kommt, so gibt es schon einige recht heftige Stellen und Szenen. Wunderschön finde ich die Illustrationen und Bilder. Der Zeichenstil ist sehr gekonnt und passend zur Geschichte. Die Akteure und auch die gesamte Gestaltung empfand ich als sehr ansprechend. Die Figuren bringen die Emotionen und auch die Stimmung und Atmosphäre sehr gut rüber. Ein Klassiker in neuem Gewand, sehr toll umgesetzt. So kommt man auch schwerer Literatur näher. Eine schaurig-schöne Erzählung, welche von der Gestaltung und auch dem Schreibstil toll umgesetzt wurde und so jung und alt begeistert. Fazit: Fiktion oder Realität, schaurig schön und eine ganz besondere Interpretation der Geschichte, der Sandmann.

schaurig ... schön..

Claudia R. aus Berlin am 05.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext / Inhalt: Der Sandmann nach E. T. A. Hoffmann. Eine schaurig-schöne Neuinterpretation des berühmten Klassikers! Wann immer der kleine Nathanael müde ist, erzählt ihm die Mutter vom geheimnisvollen Sandmann – ein böser Mann, der unartigen Kindern nachts die Augen stiehlt und diese auf dem Mond versteckt. Als eines Tages der schauerliche Coppelius, der dem Sandmann zu ähneln scheint, ins Leben der Familie tritt, häufen sich die Unglücksfälle … Auch im späteren Leben lassen ihn die die Ereignisse seiner Kindheit nicht los. Wird Nathanael jemals dem geheimnisvollen Sandmann entrinnen können? Fesselnd erzählt Anna Kindermann das bekannteste Werk E. T. A. Hoffmanns neu und führt so bereits junge Leser:innen in die schaurig-schöne Dichtung Hoffmanns ein. Dorota Wünschs eindrucksvolle Illustrationen lassen die Märchenwelt um den geheimnisvollen Sandmann lebendig werden. »Zu Bette! Der Sandmann kommt, ich merk es schon.« Cover: Das Cover wirkt mystisch und fast ein wenig schaurig. Es ist sehr gut getroffen und toll gestaltet. Man erkennt einen Mann mit vielen Papieren und im Hintergrund eine Frau, sowie einen weiteren Kerl, der sehr durchtrieben scheint. Das Cover finde ich sehr gut gelungen und passend. Meinung: Fiktion oder Realität, schaurig schön und eine ganz besondere Interpretation der Geschichte, der Sandmann. Hier wird der Sandmann neu erzählt und interpretiert. Nathanael hört des Nachts schaurige Geschichten über einen geheimnisvollen Sandmann und diese begleiten ihn auch Jahre später noch. Ist es nur Fantasie oder doch mehr? Doch zu viel sei hier noch nicht verraten. Was oder wer steckt hinter dem Sandmann? Gab oder gibt es ihn immer noch? Schaurige Geschichte oder Realität? Doch mehr vom Inhalt sei hier auf jeden Fall nicht verraten, denn ich möchte ja nichts vorweg nehmen. Keine ganz leichte Kost, aber dennoch verständlich und nachvollziehbar umgesetzt. Zugleich recht düster, manches auch makaber mit einem geheimnisvollen Touch. Weltliteratur welche hier kindgerecht umgesetzt wurde und bereits dem jüngeren Publikum und Leserschaft, so näher gebracht wird. Aber auch als Erwachsener wird man hier begeistert. Die Neuinterpretation dieses Klassikers fand ich sehr gut gelungen und umgesetzt. Auch wenn der Text etwas länger und durchaus keine ganz leichte Kost ist, so sind die Handlungen dennoch sehr gut verständlich und es wurde versucht dies modern und kindgerecht umzusetzen. Auch wenn ich hier durchaus erst ab 6 bzw. 8 Jahren das Buch empfehle, da es etwas düsterer und makaberer zu geht, auch wenn das Ende positiv daher kommt, so gibt es schon einige recht heftige Stellen und Szenen. Wunderschön finde ich die Illustrationen und Bilder. Der Zeichenstil ist sehr gekonnt und passend zur Geschichte. Die Akteure und auch die gesamte Gestaltung empfand ich als sehr ansprechend. Die Figuren bringen die Emotionen und auch die Stimmung und Atmosphäre sehr gut rüber. Ein Klassiker in neuem Gewand, sehr toll umgesetzt. So kommt man auch schwerer Literatur näher. Eine schaurig-schöne Erzählung, welche von der Gestaltung und auch dem Schreibstil toll umgesetzt wurde und so jung und alt begeistert. Fazit: Fiktion oder Realität, schaurig schön und eine ganz besondere Interpretation der Geschichte, der Sandmann.

Romantik pur

Bewertung am 21.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein unfassbar fesselnder, schaurig schöner Text, der sich leicht lesen lässt und im Gedächtnis bleibt. Für jeden Liebhaber der romatischen Literatur ein absolutes Muss und einer meiner Lieblingsklassiker. Nur zu empfehlen!

Romantik pur

Bewertung am 21.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein unfassbar fesselnder, schaurig schöner Text, der sich leicht lesen lässt und im Gedächtnis bleibt. Für jeden Liebhaber der romatischen Literatur ein absolutes Muss und einer meiner Lieblingsklassiker. Nur zu empfehlen!

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Thalia Bad Zwischenahn

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5/5

Klassiker der Psychothriller

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung. Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn. Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen. Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt. „Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“ Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell. Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.
5/5

Klassiker der Psychothriller

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung. Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn. Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen. Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt. „Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“ Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell. Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.

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