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Sonderbehandlung Meine Jahre in den Krematorien und Gaskammern von Auschwitz

6

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.12.2021

Abbildungen

20 Abbildungen

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22/15,8/3 cm

Gewicht

508 g

Farbe

Anthrazit / Senfgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8062-4433-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.12.2021

Abbildungen

20 Abbildungen

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22/15,8/3 cm

Gewicht

508 g

Farbe

Anthrazit / Senfgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8062-4433-5

Herstelleradresse

Herder Verlag GmbH
Hermann-Herder-Str. 4
79104 Freiburg
DE

Email: kundenservice@herder.de

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  • Th.M

    aus Berlin

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt lesen

    Ein Buch direkt aus der Hölle. Nur wenige konnten lebend darüber berichten. Unbeschreibliches mussten die Menschen dort durchmachen. Wer das nicht gelesen hat, weiss eigentlich nichts. Zusammen mit den Briefen der gemorderten in "Briefe aus der Hölle" von Polian bekommst du ein klares Bild aus dem schlimmsten Bereich von Auschwitz.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich wollte nur leben"

    Wie kann man das Unbegreifliche verstehen? Warum gibt es immer mehr Menschen die meinen, dass wir doch nun endlich mal vergessen müssen? Die Vergangenheit ruhen lassen? Nein, das darf nie geschehen. Warum nicht? Weil die Gefahr zu groß ist, dass sich diese Gräueltaten wiederholen. Aus dem Grund lese ich auch immer wieder Bücher über den Nationalsozialismus und rezensiere sie. Auch dieses von Filip Müller ist ein sehr wertvolles Buch. Er hat drei Jahre seines Lebens in einem Umfeld zugebracht, wie es teuflischer nicht sein konnte. In dem Buch Sonderbehandlung schildert er, wie es ihm zwischen den vorm Vergasen stehenden Menschen erging. Er beschreibt, welche Freude viele der Aufseher an der Qual ihrer Häftlinge hatten. Nein, Menschen waren das in meinen Augen nicht mehr. Zu bestialisch marterten sie die Gefangenen. Ja, sie machten sich sogar einen Spaß daraus, Babys zu ermorden und Mütter dabei zuschauen zu lassen. Nach der ersten Auflage seines Buches wollte Herr Müller keiner weiteren Veröffentlichung zustimmen. Der Grund: Er und seine Familie wurden bedroht. Ja, sie bekamen sogar Morddrohungen. Unvorstellbar? Nein, für mich nicht. Der Geist der Täter lebt leider immer noch und ja, die Anhänger des Nationalsozialismus kennen kein Unrechtsbewusstsein. Noch schlimmer für mich, dass sie gefühlt immer mehr werden. Wie gut, dass die Familie von Filip Müller einer Neuauflage zustimmte. Anlass war sein 100. Geburtstag. Dafür bin ich dankbar. Denn nur so können wir hautnah erfahren, was damals wirklich geschah. Leider wollten etliche Beteiligte gerne vertuschen, woran sie aktiv mitwirkten. Und leider gelang es vielen von ihnen auch. Einen „Persilschein“ bekamen viele und etliche flohen in ferne Länder. Herr Mengele war einer von ihnen. Warum wurde ihm dabei geholfen? Das verstehe wer will. Ich nicht.

  • Bewertung

    5/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pflichtlektüre

    Dieses Buch sollte in den Schulen verpflichtend gelesen werden. Interessant zu sehen, wie heimtückisch und bösartig Menschen in bestimmten Situationen werden können. Bitte unbedingt lesen...

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    01.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wir dürfen es nie vergessen!

    Klappentext: „Was mit der Wannseekonferenz begann, die die Organisation der Deportation und des Massenmords an den europäischen Juden beschloss, durchlitt Filip Müller (1922 - 2013) wie kaum ein anderer. Wer KZ und Zwangsdienst im Sonderkommando Auschwitz-Birkenau mehr als drei Jahre er- und überlebt hat, der gehört zu den wichtigsten Zeugen des Grauens des Holocaust - und ist für sein Leben gezeichnet. 1979/80 veröffentlichte er auf Deutsch seinen Zeugen-Bericht „Sonderbehandlung“: Erschütternd, schonungslos und mit geradezu literarischer Wucht erzählt er von seiner Lagerzeit, beschreibt Täter und Opfer und gibt den Blick frei ins Herz der Finsternis. Es handelt sich dabei um die erste authentische Gesamtdarstellung der Geschichte des Sonderkommandos. Wer Müller, als einzigen Zeugen des Sonderkommandos, in Claude Lanzmanns Film „Shoah“ gesehen hat, vergisst sein Gesicht, seine Stimme nicht. Nach der Veröffentlichung 1980 gab es massive Bedrohungen durch Alt- und Neo-Nazis, so dass Müller nie einer deutschen Neuausgabe zustimmt. Zum 100. Geburtstag 2022 nun macht seine Familie eine kommentierte Neuausgabe möglich.“ Dieses Buch hier ist eine Art Mahnmal, ein Gedenken an Filip Müller und all die anderen europäischen Juden, die in den KZ‘s leiden oder gar ihr Leben lassen mussten. Zugegeben, wer sich mit der Thematik befasst, erliest immer wieder harte Kost, hier wird es noch eine Spur härter, so jedenfalls mein Empfinden. Müller erzählte hier klar und deutlich was er gesehen hatte, was ihm angetan wurde, was er fühlte und durchlitt. Er hat all das überlebt und es gleicht mehr als einem Wunder. Er beschreibt sein Seelenleben, seine Gedanken aus dieser Zeit ganz offen und ja, vieles ist hier schwer zu ertragen. Ich will hier gar nicht zu viel „verraten“ aber das Buch lohnt sich auf jeden Fall zu lesen. Danach muss man seine eigenen Gedanken erstmal sortieren und all das Gelesene sacken lassen. Filip Müller hat hier ein besonderes Werk veröffentlicht, welches nun im Jahr 2022 wieder eine Neuauflage erfährt. Dafür gibt es 5 Sterne!

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2024

    eBook (PDF)

    Nicht in Vergessenheit geraten

    Mein Fazit: Dieses Buch" Sonderbehandlung" ist ein Mahnmal über den millionenfachen Judenmord und die unbeschreiblichen, grausamen Morde der Nazi-Schergen. Ich war von Anfang an überwältigt und zutiefst erschüttert über die Tatsachenberichte des Autors. Am Anfang war er sehr schockiert, hat dann resigniert und am Ende ist der Autor ein gebrochener Mann, der seine tragischen Erlebnisse zu Papier bringen möchte. Stück für Stück taucht man ein in die Situation, in der sich der Autor mit seinem Schicksal befand. Mittlerweile möchte kaum noch jemand an diese schreckliche Zeit erinnert werden, aber ich finde diese Zeit des Holocaust in Büchern sehr wichtig. Sie darf einfach nicht in Vergessenheit geraten … die Weltgeschichte dreht sich weiter, aber dieses dunkle Kapitel darf nicht in Vergessenheit geraten … Ich bewundere den Autor für seine Offenheit, über seinen Mut, das Erlebte nochmal durchzustehen und das er seine Erlebnisse mit uns teilen wollte. Selbst ist er in dieser Zeit fast verzweifelt und wollte mit seinen Landsleuten sterben. Erst eine Todgeweihte gibt ihm mit ihren Worten den Lebensmut zurück. Zitat: "Und du, wenn du diese Tragödie hier überlebt, erzähle allen, jedem, den du triffst, wie es uns hier ergangen ist." Und das tat er … Seine Geschichte ist einzigartig: voller Emotionen, von Grausamkeiten kaum zu überbieten und sehr ans Herz gehend. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie diese Menschen in ihren letzten Tagen, Stunden, gelitten haben…die Beschreibungen des Autors sind sehr ergreifend. Teilweise kam ich ins stocken beim lesen , da die Ausführungen zu grausam waren. Ich würde es als" Pflichtlektüre"für Schulen befürworten, damit es von Generation zu Generation weiter gegeben wird. Es ist ein Epos, das zum Nachdenken anregt und einmal gelesen, nicht so schnell vergisst.

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