Kalmann
Band 1

Kalmann

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

29895

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

352

Beschreibung

Rezension

»Eine Entdeckung, die bleibt.« Denis Scheck / ARD - druckfrisch ARD - druckfrisch

Details

Verkaufsrang

29895

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

17,9/11,2/2,3 cm

Gewicht

256 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24644-5

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Ein richtig gutes Buch

Bewertung am 12.02.2024

Bewertungsnummer: 2129068

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hiermit trete ich offiziell in den „Kalmann“ Fanclub ein. Hab ein bisschen gebraucht, bis ich zu diesem Buch gegriffen habe. Bereut habe ich es auf keinen Fall. Der 33-jährige Kalmann ist nicht so wie die anderen in Raufarhöfn. Er ist etwas langsamer im Denken, versteht manches nicht so gut und ist schnell überfordert Andererseits hat er ein großes Wissen über die Geographie und Fauna Islands, ist ein exzellenter Jäger und macht den zweitbesten Gammelhai der Insel Als er eines Tages vor einer großen Blutlache steht, ändert sich sein Leben. denn Róbert ist verschwunden, und der vergessene kleine Ort am nördlichen Rand der Insel erhält besondere Aufmerksamkeit. Kalman, der auch gerne mal schwer bewaffnet als Sheriff durch den Ort zieht, gefällt diese Aufmerksamkeit überhaupt nicht. helfen möchte er aber schon. Und genau zwischen diesen beiden Interessen gerät er sehr ins schwitzen! Dieser Roman hat alles, was ein gutes Buch braucht. Eine angenehme, ruhige und trotzdem packende Sprache, plastische, Figuren, die einem ans Herz wachsen, egal wie schrullig sie sind, Hintergrundbeschreibungen, die nicht ausarten, aber uns das soziale Gefüge detailliert erhellen. Und einen Protagonisten, wie es keinen zweiten gibt. Dazu ist es auch noch spannend und rührt zu Tränen. Kalmanns Behinderung ist so authentisch und gleichzeitig sensibel dargestellt, dass ich meinen Hut ziehen muss, vor Herrn Schmidt. Wir können es zwar nicht wissen, aber glauben, dass Menschen mit diesem Handicap sich so fühlen. Besonders die Überforderung und die daraus resultierenden selbstverletzenden Ausbrüche sind mir sehr nah gegangen. Aber auch die kleinen feinen Nebenschauplätze, wie der demente Großvater, die Mutter, die sich um ihren Sohn sorgt oder die fremde Mitbürgerin wirken wie kleine berührende Aquarelle in diesem literarischen Gemälde. Das große Finale am Ende setzt den Ganzen die Krone auf Ein absolutes Highlight!
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Ein richtig gutes Buch

Bewertung am 12.02.2024
Bewertungsnummer: 2129068
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hiermit trete ich offiziell in den „Kalmann“ Fanclub ein. Hab ein bisschen gebraucht, bis ich zu diesem Buch gegriffen habe. Bereut habe ich es auf keinen Fall. Der 33-jährige Kalmann ist nicht so wie die anderen in Raufarhöfn. Er ist etwas langsamer im Denken, versteht manches nicht so gut und ist schnell überfordert Andererseits hat er ein großes Wissen über die Geographie und Fauna Islands, ist ein exzellenter Jäger und macht den zweitbesten Gammelhai der Insel Als er eines Tages vor einer großen Blutlache steht, ändert sich sein Leben. denn Róbert ist verschwunden, und der vergessene kleine Ort am nördlichen Rand der Insel erhält besondere Aufmerksamkeit. Kalman, der auch gerne mal schwer bewaffnet als Sheriff durch den Ort zieht, gefällt diese Aufmerksamkeit überhaupt nicht. helfen möchte er aber schon. Und genau zwischen diesen beiden Interessen gerät er sehr ins schwitzen! Dieser Roman hat alles, was ein gutes Buch braucht. Eine angenehme, ruhige und trotzdem packende Sprache, plastische, Figuren, die einem ans Herz wachsen, egal wie schrullig sie sind, Hintergrundbeschreibungen, die nicht ausarten, aber uns das soziale Gefüge detailliert erhellen. Und einen Protagonisten, wie es keinen zweiten gibt. Dazu ist es auch noch spannend und rührt zu Tränen. Kalmanns Behinderung ist so authentisch und gleichzeitig sensibel dargestellt, dass ich meinen Hut ziehen muss, vor Herrn Schmidt. Wir können es zwar nicht wissen, aber glauben, dass Menschen mit diesem Handicap sich so fühlen. Besonders die Überforderung und die daraus resultierenden selbstverletzenden Ausbrüche sind mir sehr nah gegangen. Aber auch die kleinen feinen Nebenschauplätze, wie der demente Großvater, die Mutter, die sich um ihren Sohn sorgt oder die fremde Mitbürgerin wirken wie kleine berührende Aquarelle in diesem literarischen Gemälde. Das große Finale am Ende setzt den Ganzen die Krone auf Ein absolutes Highlight!

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Bewertung am 11.05.2023

Bewertungsnummer: 1939709

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Joachim B. Schmidts "Kalmann" ist ein schräger Typ, der mich stark an die "Elling"-Figur aus Ingvar Ambjørnsens Romane erinnert hat. Als selbsternannter Sheriff eines Provinzdorfes in Island "ermittelt" er in seiner ganz eigenen naiven Weise. Ein gutes Buch für zwischendurch.
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Bewertung am 11.05.2023
Bewertungsnummer: 1939709
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Joachim B. Schmidts "Kalmann" ist ein schräger Typ, der mich stark an die "Elling"-Figur aus Ingvar Ambjørnsens Romane erinnert hat. Als selbsternannter Sheriff eines Provinzdorfes in Island "ermittelt" er in seiner ganz eigenen naiven Weise. Ein gutes Buch für zwischendurch.

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von Joachim B. Schmidt

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Sabine Rudolph

Thalia Dresden – Schillerplatz

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5/5

... abenteuerliches Island

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Joachim B. Schmidt kann einfach richtig geniale Geschichten erzählen, gerade war ich so mal eben auf Island. Kalmann, selbsternannter Sheriff von Raufarhöfn und für die einen ein liebenswerter Sonderling, für die (zum Glück nur wenigen) anderen einfach nur der Dorftrottel, versucht die Welt zu verstehen. Das klappt eigentlich auch ganz gut, bis Robert McKenzie - der Robert McKenzie - spurlos verschwunden ist. Und auf einmal war in Raufarhöfn die Hölle los. Mit einigen unbedingt verzeihlichen Längen zwischendrin wird mit einem fulminanten Ende der mysteriöse Fall geklärt, man steckt als Leser praktisch mittendrin in der Aufklärungsarbeit und in Kallmans Kopf - schräg, skurril, liebevoll und einfach klasse!
5/5

... abenteuerliches Island

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Joachim B. Schmidt kann einfach richtig geniale Geschichten erzählen, gerade war ich so mal eben auf Island. Kalmann, selbsternannter Sheriff von Raufarhöfn und für die einen ein liebenswerter Sonderling, für die (zum Glück nur wenigen) anderen einfach nur der Dorftrottel, versucht die Welt zu verstehen. Das klappt eigentlich auch ganz gut, bis Robert McKenzie - der Robert McKenzie - spurlos verschwunden ist. Und auf einmal war in Raufarhöfn die Hölle los. Mit einigen unbedingt verzeihlichen Längen zwischendrin wird mit einem fulminanten Ende der mysteriöse Fall geklärt, man steckt als Leser praktisch mittendrin in der Aufklärungsarbeit und in Kallmans Kopf - schräg, skurril, liebevoll und einfach klasse!

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Mayersche Eschweiler

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5/5

Echte Helden denken zwar manchmal etwas langsam - aber am Ende wenden sie alles zum Guten!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei dem kleinen Kalmann wird schon früh klar, dass es in seinem Kopf nicht immer den geraden Weg geht. Seinen amerkianischen Vater kennt er nur aus Erzählungen. Seine Mutter wollte ihn in eine Anstalt geben - aber der Großvater hat ihn zu sich genommen und auf seine Art lebenstüchtig gemacht. So wächst Kalmann im kleinen isländischen Städtchen Raufarhöfn zu einem gestandenen Fischer heran, der Grönlandhaie fachmännisch zerlegt und zu Gammelhai fermentiert. Der Großvater erzieht seinen Enkel zu einem ausreichend selbstständigen und anständigen Bürger. Und da Kalmann von seinem Vater immerhin eine Mauser geerbt hat, ernennt er sich kurzerhand selbst zum Sheriff von Raufarhöfn. Gelegentlich kommt seine Mutter nach dem Rechten schauen und die Welt ist vollkommen in Ordnung. Doch eines Tages gerät Kalmanns kleine Welt aus den Fugen, weil er während der Jagd auf einen Polarfuchs plötzlich eine Blutlache im Schnee entdeckt - und das ausgerechnet kurz nachdem sein Großvater verstorben ist, den er ja nun nicht mehr fragen kann, was man in so einer Situation zu tun hat. Also nimmt Kalmann notgedrungen die Dinge selbst in Hand - auf seine unverwechselbare Art. Ich habe mit Kalmann gegrübelt, gelacht, gebangt und sogar die Nase gerümpft über seinen Gammelhai und ich habe ihn ganz tief in mein Herz geschlossen!
5/5

Echte Helden denken zwar manchmal etwas langsam - aber am Ende wenden sie alles zum Guten!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei dem kleinen Kalmann wird schon früh klar, dass es in seinem Kopf nicht immer den geraden Weg geht. Seinen amerkianischen Vater kennt er nur aus Erzählungen. Seine Mutter wollte ihn in eine Anstalt geben - aber der Großvater hat ihn zu sich genommen und auf seine Art lebenstüchtig gemacht. So wächst Kalmann im kleinen isländischen Städtchen Raufarhöfn zu einem gestandenen Fischer heran, der Grönlandhaie fachmännisch zerlegt und zu Gammelhai fermentiert. Der Großvater erzieht seinen Enkel zu einem ausreichend selbstständigen und anständigen Bürger. Und da Kalmann von seinem Vater immerhin eine Mauser geerbt hat, ernennt er sich kurzerhand selbst zum Sheriff von Raufarhöfn. Gelegentlich kommt seine Mutter nach dem Rechten schauen und die Welt ist vollkommen in Ordnung. Doch eines Tages gerät Kalmanns kleine Welt aus den Fugen, weil er während der Jagd auf einen Polarfuchs plötzlich eine Blutlache im Schnee entdeckt - und das ausgerechnet kurz nachdem sein Großvater verstorben ist, den er ja nun nicht mehr fragen kann, was man in so einer Situation zu tun hat. Also nimmt Kalmann notgedrungen die Dinge selbst in Hand - auf seine unverwechselbare Art. Ich habe mit Kalmann gegrübelt, gelacht, gebangt und sogar die Nase gerümpft über seinen Gammelhai und ich habe ihn ganz tief in mein Herz geschlossen!

Sonia Gehlen
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