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Produktbild: Die Jagd
Artikelbild von Die Jagd
Sasha Filipenko

1. Die Jagd

Die Jagd

Aus der Reihe detebe
Gesprochen von
16
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Nils Andre Brünnig

Spieldauer

5 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

80

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Ruth Altenhofer

Sprache

Deutsch

EAN

9783257694406

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Nils Andre Brünnig

Spieldauer

5 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

80

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Ruth Altenhofer

Sprache

Deutsch

EAN

9783257694406

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  • Bewertung

    aus Berlin

    3/5

    30.12.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Hat mich nicht begeistert

    Gelesen ist das Buch gut Nur ist es so verwirrend, dass ich oft nicht wusste, er erzählt, um wen es geht. Es ist grausam, erschütternd- aber zum Glück baut man zu den Figuren so wenig Nähe auf, dass es einen doch nicht abgrundtief verzweifelt, sondern wütend macht.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    03.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Sinnbild für Mobbing und Schikane...

    Da mir die anderen Romane des Autors sehr gefielen, musste ich natürlich auch hier reinlesen und es hat mich ehrlich gesagt umgehauen. In der Geschichte geht es um Anton Quint, einem Journalisten, der gerne provokativ schreibt und Missstände aufdeckt. Seine letzte Enthüllung hat leider einem Oligarchen so gar nicht gefallen und er muss die Konsequenzen tragen. Wie weit geht man, um sich selbst treu zu bleiben? Der Roman las sich für mich fast so wie ein Drehbuch oder Theaterstück, da viel Redeanteil enthalten ist und der Leser Hinweise bekommt, was ihn als Nächstes erwarten wird. Es wird sehr anschaulich dargestellt wie die russische Gesellschaft tickt und dass es eben nur darauf ankommt wer Macht und Geld hat und nicht wer im Recht ist. So lässt sich auch verstehen warum auch aktuell im Land kaum Widerstand zu spüren ist, denn da gehören Mut und Mumm dazu das auszuhalten. Die eigentliche Jagd auf den Journalisten hat mir Gänsehaut verschafft, denn mir war nicht klar wie grausam es zugehen könnte. Man konnte sich intensiv vorstellen wie sich Anton Quint quält und ich muss gestehen, dass ich sehr schnell aufgegeben und mich zurückgezogen hätte. Lews Erzählungen über sein Leben als junger Mann und wie er dann zum Gangster wurde, das hatte schon etwas für sich. Es machte ihn jetzt nicht sympathisch, aber sein Handeln war doch irgendwie nachvollziehbar, schließlich musste er aus seinem Schlamassel wieder heraus. Und auch für den Oligarchensohn hatte ich irgendwie Mitgefühl, das hat Filipenko sehr geschickt gemacht. Fazit: Eine bedrückende Geschichte, die mich völlig in ihren Bann gezogen und mich begeistert hat. Klare Leseempfehlung. Klasse!

  • Kaffeeelse

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Böse Hetze

    Als ich hörte, dass ein neuer Filipenko bei Diogenes herauskommt, freute ich mich natürlich. Nachdem ich "Rote Kreuze" gelesen hatte, wurde Sasha Filipenko für mich zu einem Autor, den ich beobachten werde und dessen Werke ein Muss für mich sind. Sein 2021 in Deutschland herausgekommenes Buch "Der ehemalige Sohn" kam in meinen Augen nicht an "Rote Kreuze" heran, welches in meinen Augen definitiv ein Meisterwerk in seiner Intensität ist. Nun war ich auf "Die Jagd" gespannt. Dieses Buch war besser als "Der ehemalige Sohn", kommt aber wieder in meinen Augen nicht an "Rote Kreuze" heran. In "Die Jagd" baut der Autor ein spannenderes Szenario auf als in "Der ehemalige Sohn", aber er berührt mich mit diesem Buch wieder nicht so, wie er dies mit "Rote Kreuze" geschafft hat. Aber Sasha Filipenko berührt mich und trifft mich. 5 Sterne war mir "Die Jagd" daher dennoch wert. Warum? Nun, Sasha Filipenko zeichnet in "Die Jagd" ein wirklich erschütterndes Szenario, welches momentan perfekt ins aktuelle Zeitgeschehen passt. Hier wird eine Welt gezeichnet, die vollkommen abstößt, die aber zeigt, wie die Eliten in Russland herrschen, wie dieses System funktioniert. Dieses Buch zeigt damit genauso, wie dieses momentane Geschehen, dieser erschreckende Krieg ermöglicht wurde und wieso es in Russland so viele Befürworter von Putins Handeln gibt/geben kann. Dieses Buch zeigt, was das Wesen einer Diktatur ist, wie es ist, wenn die Angst regiert und man gewissen Herrschaften nicht unangenehm auffallen möchte. Und dieses Buch und auch anderes Handeln in Russland, Belorussland und der Ukraine zeigt mutiges Handeln unglaublich mutiger Menschen, wie auch Sasha Filipenko absolut couragiert ist und man dafür laut Danke sagen muss, gerade in diesen Zeiten. Denn in diesem Buch macht ein guter Journalist seine Arbeit, er deckt auf, prangert an. Und kommt damit einem Oligarchen zu nahe, schadet ihm gar. Und auch dieser reagiert, er reagiert, wie ein guter Oligarch reagiert, er schützt seine Position. Und zwar mit allen Mitteln! Wie dies halt in solchen Ländern wie Russland möglich ist. Und diese Reaktion wird es auch in anderen, ähnlich gelagerten Ländern geben, wenn man versucht die Mächtigen zu begrenzen. Also ist "Die Jagd" auch ein Buch für jene, die an unserer Demokratie zweifeln und anscheinend vergessen haben, welche Strukturen es in den östlichen Bundesländern vor der Wende gab. Aufgebaut ist dieses Buch wieder etwas eigenwillig, diesmal in Form einer Sonatenhauptsatzform der musikalischen Formenlehre. Jedes der drei Bücher von Sasha Filipenko, die ich bisher gelesen habe, ist anders aufgebaut, was auch für die Qualität dieses Schriftstellers spricht. Und mich unheimlich neugierig macht auf die weiteren Werke des Autors. Mit denen uns Diogenes vielleicht noch konfrontieren wird. Mal schauen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    07.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Belarussische Schikanen

    Der belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko war mit seinem Roman „Die Jagd“ in Russland für den Big Booker Award und dem russischen Booker Preis nominiert. Jetzt lebt er mit seiner Familie in Deutschland. Der Autor bringt uns mit großem Ausdruck die belarussische Politik nahe. In dem Roman erkennt man vieles, was man in den Nachrichten von der Lage des Landes für seine Bewohner erfährt. In dem Roman erlebt man mit, wie einem Journalisten, und seiner Familie. das Leben vermiest wird. Was die Obrigkeit sich einfallen lässt ist grausam. Der Journalist zeigt sich beharrlich, aber er hat keine Chance. Sasha Filipenko ist ein großartiger Schriftsteller, der die politischen Dinge ehrlich zur Sprache bringt. Für die Obrigkeit ist er da wohl auch unbequem. Er kennt das Regime, deshalb ist seine Sichtweise nachvollziehbar. Der Roman ist ein Leseerlebnis, das ich gerne weiter empfehle.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    28.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wie zerstöre ich das Leben eines unliebsamen Journalisten?

    Der Autor schreibt dieses Mal über einen mutigen Journalisten, der sich mit den Reichen Russlands anlegt. Anton Quint ist sein Name und was dieser erlebt, ist keineswegs abwegig. In Deutschland passieren solche Hetzjagden ebenfalls immer wieder. "Die Jagd" ist ein weiterer hervorragender Roman des Autors Sasha Filipenko. Der Anfang mag verwirren und wer keine Geduld hat und das Lesen abbricht, dem entgeht viel. Ich blieb dran, las auch über die vielen Personen zu Beginn und wurde belohnt. Die glasklare Botschaft ist: „Wie wird ein unliebsamer Journalist mundtot gemacht?“ Es gibt einen Auftritt im Fernsehen, wo alleine der Verdacht gegen Quint als Fakt vermittelt wird. Die Zuschauer, (die Gesellschaft?), fällen ihr Urteil, ohne die Wahrheit zu kennen. Weitere Maßnahmen für Gegner des Pressemanns: Stimmung machen im Internet, liken von Fake News und möglichst viele Befürworter dieser Falschmeldungen für sich zu gewinnen. Der Roman wurde wie ein Konzert aufgebaut und es gibt viele Pausen dazwischen. Mich hat die Sprache mal wieder fasziniert und das verdanke ich auch der sehr guten Übersetzung von Ruth Altenhofer. Den Ursprung der hier geschriebenen Songtexte können Interessierte im „Zitatnachweis“ nachlesen. Ich bin mal wieder sehr beeindruckt und empfehle den Roman eindringlich. Dass das Cover wieder perfekt gelungen ist, das versteht sich bei Diogenes von selbst.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sabrina Jerkovic

    Sabrina Jerkovic

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum aktuellen Zeitpunkt fast unglaublich...

    Zum aktuellen Zeitpunkt fast unglaublich was Filipenko hier beschreibt. Die bedrückende Jagd auf einen Journalisten, der sich mit dem falschen Oligarchen angelegt hat. Literarisch ein Hochgenuss und sehr mitreißend.
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schnierer

    Thomas Schnierer

    Thalia Mayersche Düsseldorf-Gerresheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zerrbild einer Diktatur

    Im Mittelpunkt der Handlung stehen ein diktatorisches System, ein korrupter Oligarch und ein investigativer Journalist namens Anton Quint. Unser Journalist findet sich urplötzlich wegen eines leeren, textlosen Blogeintrags vor Gericht wieder, das als Reality TV-Show abgehalten wird und über die Höhe seiner Strafe dürfen die Zuschauer während einer Online-Abstimmung entscheiden.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Baumgartner

    Verena Baumgartner

    OSIANDER Lörrach

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Hoch auf die Pressefreiheit

    Vor zwei Jahren las ich „Rote Kreuze“, ich war begeistert, letztes Jahr „Der ehemalige Sohn“, Fassungs- und Sprachlosigkeit und dieses Jahr „Die Jagd“, phänomenal. Dies alles ist Fiktion, doch braucht man keine große Phantasie um sich im Klaren zu sein, dass dies tatsächlich genau so stattfinden könnte. Erschreckend dabei, die Einfachheit. Dieser Roman ist eine gnadenlose Abrechnung mit dem politischen System, dessen Akteure und der gesteuerten Presse. Doch auch die Bevölkerung kommt nicht gut weg, sie hat es sich gemütlich gemacht, schaut weg und akzeptiert. Der Autor baut geschickt Spannung bis zur letzte Seite auf, die Sprache ist schlicht, was das Unaussprechliche noch verstärkt. Literatur kann nicht als Abbild der Realität gesehen werden, doch es fällt schwer dies hier nach der Kriegserklärung Russlands an die Ukraine und den Innenpolitischen Geschehnissen in Russland und Belarus in den vergangenen Jahren einfach zu sagen. Dieser Roman macht etwas mit einem und lässt kein gutes Gefühl zurück. Absolute Leseempfehlung
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Höhe der Zeit.

    Tiefer Einblick in die zerstörerischen Mechanismen der russischen Medienwelt. Der Autor weiß, worüber er schreibt, denn seit geraumer Zeit ist heimatlos und auf der Flucht vor Zensur und Unfreiheit. Hier brauchte ich ein wenig um reinzukommen in die Geschichte. Um dann nur umso beeindruckter der Geschichte zu folgen.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Jagsteit

    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich versiert breitet Filipenko...

    Sprachlich versiert breitet Filipenko ein furchterregendes Szenario vor uns aus. Erschreckend, wie schnell ein Leben zerstört werden kann. Die Beseitigung eines unbequemen Journalisten, nicht zuletzt mit Hilfe der modernen Medien, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

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Bewertungen (7)

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