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Produktbild: Ein Sonett für die Müllerin

Ein Sonett für die Müllerin

15

15,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2022

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

427

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,2 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-244-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2022

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

427

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,2 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-244-1

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; .... Jesaja 41,10

    Wieder ein spannungsgeladenes (im wahrsten Sinne des Wortes) Buch von Annette Spratte. Dieses Mal geht es in den Westerwald zur Michelbacher Mühle ins Jahr 1649. Sie ist einsam gelegen, hat interessante Bewohner und ist der hauptsächliche Schauplatz. Sophie, die Tochter des Müllers erlebt viel Leid auf ihrem Weg, schöpft aber ihre Kraft aus der Bibel. Sie versucht täglich darin zu lesen. Martha ihre Magd fand ich herrlich komisch, aber mit einem weichen Kern. Nicht so gut gefallen haben mir ihre "Kräutersträuße", das ging schon etwas ins Okkulte und entzieht sich jeglicher biblischen Grundlage. Brutale Männer, die einem richtig Angst machen, Spuk, Nebel, Regen und ein Mühlengeist hüllen uns ein. Ich fand die Geschichte toll aufgebaut. Ein flüssiger Schreibstil, spannend mit zwischenzeitlichen Ruheoasen am Bach, wo der Leser auch einmal durchatmen darf, bevor man wieder die Luft anhalten muss. Vieles ist nicht vorhersehbar und man staunt und erschrickt. Sehr gut eingearbeitet ist auch das Arbeiten an der Mühle. Super recherchiert. Für mich war der Roman herzzerreißend schön und schmerzlich herzlich.

  • ren_bookslounge

    aus Tulln an der Donau

    5/5

    09.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    berührende faszinierende Geschichte

    1649, Westerwald - Wir dürfen die junge Sophie kennenlernen, die gemeinsam mit ihrem Vater die Mühle am Rand eines kleinen Dorfes betreibt. Sophie wartet sehnsüchtig darauf, dass ihr Mann nach dem Ende des Krieges heimkehrt und gibt die Hoffnung nicht auf. Doch dann ergeben sich sehr seltsame Dinge in der Mühle. Auf einmal findet sich eine kopflose Leiche im Mühlengraben und es beginnt in der Mühle zu spuken. Doch was geht hier wirklich vor ..... Es hat mich sehr berührt wie stark und taff Sophie durchs Leben geht. Sie ist ein herzlicher Mensch und war mir gleich sehr sympathisch. Sie hat so viel Stärke und Wille gezeigt und aufgeben war für sie niemals die Lösung. Es war eine schwere Zeit und gerade als Frau musste man sehr viel auf sich nehmen, ich war teilweise schockiert und traurig. Es war zudem sehr interessant mitzuerleben wie sie gemeinsam mit ihrem Vater die Mühle betrieben hat, die Einblicke waren echt genial und ich konnte sehr viel über dieses Handwerk erfahren. Viele liebe Charaktere haben ihren Platz in dieser Geschichte finden und wurden von der Autorin perfekt beschrieben und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Nicht zu vergessen ist natürlich der Esel :-) der auch seinen Platz in der Mühle gefunden hat. Martha habe ich zeitweise fast wie eine Ersatzmutter für Sophie empfunden und ich bin froh, dass sie an ihrer Seite gewesen ist. Denn gemeinsam mit ihr hat sie doch manch schwere Stunde gut überstanden. Besonders schön ist auch, dass Sophie ihre beste Freundin an ihrer Seite hatte, Freundschaft und Familie sind einfach so wichtig im Leben. Wunderschön zu erwähnen sind die Gedichte, die einem sehr ans Herz gehen, was für schöne Worte die Autorin hier gewählt hat. Dies ist mein 2. Roman von Annette Spratte und auch diesmal war ich von der ersten Seite gebannt und gefesselt. Der angenehme Schreibstil und die wunderschöne und vor allem sehr berührende Geschichte ist einfach schön und ich war ehrlich traurig, als die Geschichte zu Ende war, hätte noch Stunden weiterlesen können. Ein faszinierender historischer Roman für schöne Lesestunden den ich euch gerne ans Herz legen möchte.

  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    5/5

    08.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr schön erzählt

    Die Geschichte spielt kurz nach dem 30jährigen Krieg im Westerwald. Die dreißigjährige Sophie lebt mit ihrem Vater, der Magd Martha und einem Jungen, Konrad, den sie aufgenommen haben, in der Nähe des Dorfes Michelbach. Sie betreiben eine Mühle. Sophies Mann Dietrich ist noch nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Immer noch ziehen kleine Gruppen von Soldaten durch die Dörfer. Es geschehen seltsame Dinge in und um die Mühle. Eine kopflose Leiche wird im Mühlengraben gefunden. Dinge verschwinden und nachts hören die Bewohner seltsame Geräusche. Martha, die abergläubische Magd behauptet, dass es einen Mühlengeist gibt, der für all dies verantwortlich ist. Als Sophies Mann dann endlich aus dem Krieg zurückkehrt wird das Leben für alle schwerer. Dietrich ist extrem gewalttätig und lässt seine Gewalt hauptsächlich an Sophie aus. Die Autorin hat sich nicht für die Sprache der damaligen Zeit entschieden, sondern für die heutige, was das Buch leicht lesbar macht. Trotzdem sind die Atmosphäre und das Lebensgefühl der damaligen Zeit sehr gut eingefangen. Die Persönlichkeiten der Protagonisten sind sehr lebensecht und charakteristisch ausgezeichnet dargestellt. Auch die historischen Gegebenheiten sind gut recherchiert. Die Beschreibungen der Mühle mit den einzelnen Elementen, der Bach und die Wiesen sind so detailgetreu beschrieben, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. An Spannung fehlt es der Geschichte ebenfalls nicht. Man leidet mit Sophie an der Gewalt von Dietrich und wartet bis zum Schluss darauf, Gewissheit zu bekommen, wer nun der Mühlengeist ist. Ganz fein und unaufdringlich ist auch der Glaube an Gott eingeflochten, der Sophie Trost und Hoffnung gibt. Ich fand den Roman wunderschön zu lesen und empfehle ihn unbedingt weiter.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    27.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fluss setzt seinen Weg zum Meer fort, ob das Rad der Mühle gebrochen ist oder nicht. (Khalil Gibran)

    1649. Die Mühle sichert der 30-jährigen Sophie und ihrem Vater ihr Auskommen in einem kleinen Dorf im Westerwald, das noch immer unter Räubereien der Soldaten leidet, obwohl der Krieg beendet ist. Ihr Ehemann wurde vor 4 Jahren Soldat, seitdem ist Sophie ohne Nachricht von ihm, trotzdem ist sie ihm weiter treu ergeben. Als eine Leiche ohne Kopf im Mühlengraben gefunden wird, kursieren im Dorf bald die wildesten Gerüchte. Dann verschwinden immer mehr Dinge und unbekannte Geräusche in der Nacht lassen Sophie nicht zur Ruhe kommen. Während Magd Martha an einen Spukgeist glaubt, macht sich Sophie pragmatisch an die Suche nach den Ursachen. Dann kehrt ihr Ehemann Dietrich zurück… Annette Spratte hat mit „Ein Sonett für die Müllerin“ einen sehr unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der ihre Leserschaft nicht nur eine Zeitreise ins 17. Jahrhundert antreten lässt, sondern auch menschliche Schicksale gekonnt mit geschichtlichem Hintergrund verbindet und dabei sogar noch leichte kriminalistische Züge zum Vorschein kommen lässt. Der flüssige, farbenfrohe und empathische Erzählstil katapultiert den Leser direkt an Sophies Seite, wo man hautnah die kommenden Ereignisse mitverfolgen darf. Interessant webt die Autorin sowohl eine Leiche und sämtliche Spekulationen rund um den Toten ein, lässt den Dorfklatsch aufleben, während die fleißige Sophie nicht nur den Haushalt mithilfe von Magda und Knecht Konrad stemmt, sondern auch die Hauptverantwortung für die Mühle trägt, da ihr alter Vater dies gesundheitlich nicht mehr schafft. Ihr Glaube trägt sie durch die harte Zeit und lässt sie nicht verzweifeln, obwohl sie durch ihren kriegsgeschädigten Ehemann so manche Tortur zu erleiden hat. Die mysteriösen Vorfälle, aber auch die kleinen Aufmerksamkeiten, die wie durch Zauberhand erscheinen, schaffen eine gelungene Abwechslung in Sophies Alltag, die ihre Seele streicheln oder ihren wachen Geist fordern. Spannend ist auch Marthas Unkerei, die sich durch ihren Aberglauben manifestiert und zeigt, wie sehr die Menschen etwas in ungewöhnliche Situationen hineininterpretiert haben. Die Handlung beinhaltet eine Vielzahl von Themen, die gut nebeneinander bestehen. Da finden sich Kriegstraumata neben häuslicher Gewalt wieder, unterschiedliche religiöse Ansichten und das damalige Leben und die Rolle der Frau in der Gemeinschaft. Auch der christliche Aspekt spielt hier eine große Rolle, ist aber sehr feinsinnig in die Geschichte eingearbeitet. Neben Nächstenliebe, Hoffnung und Vergebung geht es vor allem in den Glauben an Gott und den Trost, den er spendet. Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und in Szene gesetzt, mit ihren glaubhaften menschlichen Zügen können sie schnell überzeugen, einige von ihnen wachsen dem Leser sehr schnell ans Herz, aber auch der Bösewicht darf natürlich nicht fehlen. Sophie ist eine fleißige, warmherzige und vor allem fürsorgliche Frau, die sich um ihre Lieben kümmert und ihnen jegliche Unterstützung angedeihen lässt. Sie besitzt eine innere Stärke, für die man ihr Respekt zollen muss, denn sie lässt sich nicht unterkriegen, so schlimm das Schicksal ihr auch mitspielt. Martha ist eine kauzige Frau, doch sitzt ihr Herz am rechten Fleck. Sie sagt, was sie denkt und stellt sich vor diejenigen, die Hilfe brauchen. Dietrich ist ein Teufel in Menschengestalt, der seinen Unmut an den Schwächeren auslässt, vor allem aber an seiner Frau. Aber auch Konrad und Sophies Vater haben tragende Rollen in dieser abwechslungsreichen Geschichte. „Ein Sonett für die Müllerin“ ist ein historischer Roman, der nicht nur mit menschlichen Schicksalen und dem täglichen Alltag der damaligen Zeit wunderbar fesselt und unterhält, sondern dem Leser auch emotional und gedanklich einiges zu bieten hat. Absolute Leseempfehlung!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    27.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fluss setzt seinen Weg…

    Der Fluss setzt seinen Weg zum Meer fort, ob das Rad der Mühle gebrochen ist oder nicht. (Khalil Gibran) 1649. Die Mühle sichert der 30-jährigen Sophie und ihrem Vater ihr Auskommen in einem kleinen Dorf im Westerwald, das noch immer unter Räubereien der Soldaten leidet, obwohl der Krieg beendet ist. Ihr Ehemann wurde vor 4 Jahren Soldat, seitdem ist Sophie ohne Nachricht von ihm, trotzdem ist sie ihm weiter treu ergeben. Als eine Leiche ohne Kopf im Mühlengraben gefunden wird, kursieren im Dorf bald die wildesten Gerüchte. Dann verschwinden immer mehr Dinge und unbekannte Geräusche in der Nacht lassen Sophie nicht zur Ruhe kommen. Während Magd Martha an einen Spukgeist glaubt, macht sich Sophie pragmatisch an die Suche nach den Ursachen. Dann kehrt ihr Ehemann Dietrich zurück… Annette Spratte hat mit „Ein Sonett für die Müllerin“ einen sehr unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der ihre Leserschaft nicht nur eine Zeitreise ins 17. Jahrhundert antreten lässt, sondern auch menschliche Schicksale gekonnt mit geschichtlichem Hintergrund verbindet und dabei sogar noch leichte kriminalistische Züge zum Vorschein kommen lässt. Der flüssige, farbenfrohe und empathische Erzählstil katapultiert den Leser direkt an Sophies Seite, wo man hautnah die kommenden Ereignisse mitverfolgen darf. Interessant webt die Autorin sowohl eine Leiche und sämtliche Spekulationen rund um den Toten ein, lässt den Dorfklatsch aufleben, während die fleißige Sophie nicht nur den Haushalt mithilfe von Magda und Knecht Konrad stemmt, sondern auch die Hauptverantwortung für die Mühle trägt, da ihr alter Vater dies gesundheitlich nicht mehr schafft. Ihr Glaube trägt sie durch die harte Zeit und lässt sie nicht verzweifeln, obwohl sie durch ihren kriegsgeschädigten Ehemann so manche Tortur zu erleiden hat. Die mysteriösen Vorfälle, aber auch die kleinen Aufmerksamkeiten, die wie durch Zauberhand erscheinen, schaffen eine gelungene Abwechslung in Sophies Alltag, die ihre Seele streicheln oder ihren wachen Geist fordern. Spannend ist auch Marthas Unkerei, die sich durch ihren Aberglauben manifestiert und zeigt, wie sehr die Menschen etwas in ungewöhnliche Situationen hineininterpretiert haben. Die Handlung beinhaltet eine Vielzahl von Themen, die gut nebeneinander bestehen. Da finden sich Kriegstraumata neben häuslicher Gewalt wieder, unterschiedliche religiöse Ansichten und das damalige Leben und die Rolle der Frau in der Gemeinschaft. Auch der christliche Aspekt spielt hier eine große Rolle, ist aber sehr feinsinnig in die Geschichte eingearbeitet. Neben Nächstenliebe, Hoffnung und Vergebung geht es vor allem in den Glauben an Gott und den Trost, den er spendet. Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und in Szene gesetzt, mit ihren glaubhaften menschlichen Zügen können sie schnell überzeugen, einige von ihnen wachsen dem Leser sehr schnell ans Herz, aber auch der Bösewicht darf natürlich nicht fehlen. Sophie ist eine fleißige, warmherzige und vor allem fürsorgliche Frau, die sich um ihre Lieben kümmert und ihnen jegliche Unterstützung angedeihen lässt. Sie besitzt eine innere Stärke, für die man ihr Respekt zollen muss, denn sie lässt sich nicht unterkriegen, so schlimm das Schicksal ihr auch mitspielt. Martha ist eine kauzige Frau, doch sitzt ihr Herz am rechten Fleck. Sie sagt, was sie denkt und stellt sich vor diejenigen, die Hilfe brauchen. Dietrich ist ein Teufel in Menschengestalt, der seinen Unmut an den Schwächeren auslässt, vor allem aber an seiner Frau. Aber auch Konrad und Sophies Vater haben tragende Rollen in dieser abwechslungsreichen Geschichte. „Ein Sonett für die Müllerin“ ist ein historischer Roman, der nicht nur mit menschlichen Schicksalen und dem täglichen Alltag der damaligen Zeit wunderbar fesselt und unterhält, sondern dem Leser auch emotional und gedanklich einiges zu bieten hat. Absolute Leseempfehlung!

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